24/06/2026
Bei Außentemperaturen zwischen 30 °C und 40 °C besteht für Hunde akute Lebensgefahr❗️
Diese Temperaturen liegen weit über dem Bereich, in dem Hunde ihre Körpertemperatur noch effektiv durch Hecheln regulieren können.
Hier sind die wichtigsten Punkte, die Ihr bei solch extremer Hitze beachten müsst:
Warum diese Temperaturen lebensgefährlich sind?
❗️ Keine effiziente Kühlung:
Hunde besitzen fast keine Schweißdrüsen (nur an den Pfotenballen). Sie kühlen sich primär durch Hecheln. Bei hoher Umgebungstemperatur und gegebenenfalls hoher Luftfeuchtigkeit funktioniert dieser Mechanismus nicht mehr ausreichend.
❗️Hitzschlag-Risiko:
Ab einer Körpertemperatur von 40 °C beginnen Kreislaufprobleme und Organschäden. Ab 41 °C besteht akute Lebensgefahr – dies kann bei großer Hitze und Anstrengung bereits innerhalb weniger Minuten geschehen.
❗️Asphalt-Gefahr:
Bei 30 °C Lufttemperatur kann sich Asphalt oder dunkler Boden auf bis zu 50–60 °C aufheizen. Das führt bei Hunden innerhalb von Sekunden zu schweren Verbrennungen an den Pfoten. Test: Haltet Euren Handrücken für 7 Sekunden auf den Boden. Wenn es zu heiß ist, ist es für die Pfoten des Hundes definitiv zu heiß.
Wichtige Schutzmaßnahmen
❗️Keine körperliche Aktivität:
Spaziergänge sollten zwingend in die kühlen Morgenstunden oder späten Abendstunden verlegt werden. Mittags sind nur kurze „Pinkelpausen“ im Schatten erlaubt.
❗️Schatten und Ruhe:
Sorgt für einen kühlen Rückzugsort, vorzugsweise auf Fliesen oder Steinboden. Nutzt bei Bedarf eine Kühlmatte.
❗️Wasser:
Stellt jederzeit frisches (nicht eiskaltes!) Wasser zur Verfügung.
❗️Autofahren:
Lasst Eure Hund bei diesen Temperaturen unter keinen Umständen im Auto zurück, auch nicht für „nur eine Minute“ oder bei leicht geöffneten Fenstern. Ein Auto heizt sich extrem schnell auf lebensbedrohliche Werte auf.
Warnsignale für einen Hitzschlag
Sollte Euer Hund eines dieser Symptome zeigen, handelt sofort:
❗️Starkes, stoßartiges Hecheln und vermehrter Speichelfluss.
❗️Glasiger Blick oder teilnahmsloses, apathisches Verhalten.
❗️Taumeln oder Schwanken.
❗️Hochrote oder bläuliche Schleimhäute.
❗️Erbrechen oder Durchfall.
Erste Hilfe bei Hitzschlag:
❗️Sofort in den Schatten bringen.
❗️Den Hund mit lauwarmem (nicht eiskaltem!) Wasser vorsichtig an den Pfoten und dem Bauch kühlen.
❗️Tierarzt: Sucht umgehend einen Tierarzt auf – auch wenn sich der Zustand kurzzeitig zu verbessern scheint, können verzögerte Organschäden auftreten.
Kommt gut duch die Hitzewelle
Liebe Grüße
Cora