10/09/2026
Viele von euch haben unseren Wanderritt verfolgt. 🐴⛰️
Und vielleicht ist dem ein oder anderen dabei sofort aufgefallen:
Einer fehlt.
Auf keinem einzigen Bild ist unser Gigant Uno zu sehen.
Und ja … das hatte leider einen Grund. ❤️
Mitte Juli meldeten sich seine Lendenwirbel mal wieder. Es ist nicht das erste Mal, dass wir mit diesem Thema zu kämpfen haben. Zum Glück konnte unsere Osteopathin ihm schnell helfen und Linderung verschaffen. Wir bekamen Übungen für das weitere Training und Uno bekam erst einmal eine Reitpause.
Natürlich habe ich gehofft.
Gehofft, dass wir die Zeit bis zum Wanderritt noch nutzen können.
Gehofft, dass sein Rücken wieder stabil genug wird.
Aber irgendwo wusste ich von Anfang an, dass es dieses Mal nicht sein sollte.
Denn drei Tage Wanderritt im Fichtelgebirge sind nun einmal etwas anderes als eine gemütliche Runde ums Dorf. 😅⛰️
Höhenmeter, bergauf, bergab und anspruchsvolles Gelände – und genau deshalb wäre es einfach nicht fair gewesen, Uno unter diesen Umständen mitzunehmen.
Also blieb unser Gigant zu Hause.
Und damit kam direkt die nächste Herausforderung:
Uno alleine lassen. 😅
Alleine sein gehört nämlich definitiv nicht zu seinen Lieblingsbeschäftigungen. Und in den Rentner-Offenstall konnte ich ihn auch nicht stellen – denn Uno hat ungefähr so viel Verständnis für die stoische Ruhe älterer Pferde wie ein Kleinkind für ein „Nein“. 🤣
Also bekam Uno sein eigenes kleines Luxusprogramm:
einen ganzen Rundballen Heu – nur für ihn. 😂❤️
Und tatsächlich hat er es besser gemacht, als ich erwartet hatte.
Ein paar Mal wurde gewiehert, vermutlich um sicherzustellen, dass wir ihn auch wirklich nicht vergessen hatten. Danach wurde sich aber wieder ganz konzentriert dem Heuballen gewidmet. 😅
Und dann kamen wir zurück❤️
Er rollte seinen Hals ein, begrüßte seine Jungs und plötzlich war wieder alles gut.
In solchen Momenten wird einem wieder bewusst, dass ein Wanderritt nicht nur aus den Pferden besteht, die dabei sind.
Manchmal gehört auch das Pferd dazu, das zu Hause bleiben muss.
Uno war dieses Mal nicht mit uns im Fichtelgebirge.
Aber er war trotzdem ein Teil unseres Abenteuers – in meinen Gedanken, in meinem Herzen und natürlich bei jeder Rückkehr in den Stall. ❤️
Und ganz ehrlich:
2027 darf er dann wieder selbst mitmischen. 🐴💪🏼❤️