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Der Gassiservice für Wassenberg und umliegende Dörfer!

28/08/2026

Am 19.09.26 um 10:00 Uhr findet der nächste Social Walk/Trainingsspaziergang statt 🐾

„Wir chippen ihn erstmal. Ist ja nicht so endgültig.“Diesen Satz höre ich regelmäßig.Und jedes Mal frage ich mich: Seit ...
05/08/2026

„Wir chippen ihn erstmal. Ist ja nicht so endgültig.“

Diesen Satz höre ich regelmäßig.

Und jedes Mal frage ich mich: Seit wann sind Hormone ein Lichtschalter?

Ja, der Suprelorin-Chip ist reversibel.

Aber nein – er ist kein harmloser Probelauf.

Der Chip greift gezielt in den Hormonhaushalt ein. Nach einer kurzen Anfangsphase wird die Testosteronproduktion für Monate massiv unterdrückt. Genau das ist schließlich auch der Sinn der Sache.

Nur scheint vielen nicht bewusst zu sein, dass Testosteron nicht ausschließlich dafür da ist, Welpen zu produzieren.

Es beeinflusst unter anderem:
🐾 die körperliche Entwicklung
🐾 den Muskelaufbau
🐾 den Knochenstoffwechsel
🐾 den Stoffwechsel
🐾 das Verhalten

Gerade bei jungen Hunden ist das eben nicht einfach irgendein Detail, das man mal eben ausknipsen kann.

Versteht mich nicht falsch: Der Chip kann in bestimmten Fällen absolut sinnvoll sein – genauso wie eine Kastration. Aber beide Maßnahmen greifen in ein komplexes Hormonsystem ein und sollten nicht nach dem Motto „Ach, wir probieren das einfach mal.“ entschieden werden.

Mich erstaunt immer wieder, wie kritisch manche Menschen jedes Gramm Getreide im Hundefutter hinterfragen, stundenlang Inhaltsstoffe vergleichen und über Farbstoffe diskutieren – aber bei einem Eingriff in den Hormonhaushalt heißt es plötzlich: „Ach, den Chip setzen wir einfach mal.“

Hormone sind keine Kleinigkeit. Sie steuern einen großen Teil der Entwicklung und des Stoffwechsels.

Vielleicht sollten wir aufhören, den Suprelorin-Chip als harmlose Testversion der Kastration zu verkaufen – und anfangen, ihn als das zu betrachten, was er ist: ein hormoneller Eingriff.

Oder anders gefragt: Warum behandeln so viele Hundehalter Hormone, als wären sie ein Lichtschalter?

Es gibt Menschen, die behaupten, sie würden Tiere über alles lieben. Und dann kaufen sie sich einen Mops, eine Französis...
14/07/2026

Es gibt Menschen, die behaupten, sie würden Tiere über alles lieben. Und dann kaufen sie sich einen Mops, eine Französische Bulldogge, eine Bordeauxdogge oder eine andere Rasse, bei der seit Jahren bekannt ist, dass viele Tiere aufgrund ihrer Zucht mit erheblichen gesundheitlichen Problemen leben. Atemnot, Wirbelsäulenprobleme, Hauterkrankungen, Augenprobleme, Gelenkschäden – die Liste ist lang und gut dokumentiert.

Der Hund lebt ein paar Jahre, verbringt einen beachtlichen Teil davon beim Tierarzt, wird operiert, bekommt Medikamente und stirbt oft deutlich früher als viele gesündere Hunderassen. Traurig? Ja. Konsequenz daraus? Könnte man meinen: “Beim nächsten Mal suche ich mir einen Hund, der eine bessere Chance auf ein langes, gesundes Leben hat.”

Aber nein.

Stattdessen wird wieder genau dieselbe Qualzucht gekauft. Schließlich war der letzte ja “so süß”. Offenbar ist Schnarchen inzwischen ein Charaktermerkmal und Luftbekommen eine optionale Komfortfunktion.

Das Faszinierende ist die Logik dahinter. Wenn ein Auto alle paar Monate einen Motorschaden hätte, würde kaum jemand sagen: “Perfekt, ich kaufe genau dasselbe Modell noch einmal.” Bei Hunden scheint diese Denkweise plötzlich auszusetzen. Da werden die offensichtlichen gesundheitlichen Probleme zur “Eigenart der Rasse” erklärt, als wäre chronisches Leiden einfach ein liebenswerter Wesenszug.

Natürlich trifft das nicht auf jeden Halter zu. Viele übernehmen solche Hunde aus dem Tierschutz oder informieren sich erst nach dem Kauf über die gesundheitlichen Probleme. Aber wer genau weiß, welche Folgen diese Zucht hat, und trotzdem immer wieder bewusst einen Hund aus einer Qualzucht kauft, trägt dazu bei, dass genau diese Zucht wirtschaftlich attraktiv bleibt. Denn gezüchtet wird, was gekauft wird.

Wer Tiere liebt, sollte nicht nur das Aussehen einer Rasse lieben, sondern auch ihr Wohlergehen. Ein Hund sollte nicht dafür gezüchtet werden, möglichst niedlich auszusehen, während er gleichzeitig Mühe hat zu atmen. “Ich liebe diese Rasse” klingt deutlich weniger romantisch, wenn die Rasse ohne Operation oft kaum vernünftig Luft bekommt.

Vielleicht wäre die größte Liebeserklärung an diese Hunde deshalb, irgendwann dafür zu sorgen, dass sie gar nicht mehr so gezüchtet werden müssen.

13/07/2026
Viele Menschen unterschätzen, was Übergewicht beim Hund eigentlich bedeutet. Oft hört man: „Er ist halt ein bisschen krä...
07/07/2026

Viele Menschen unterschätzen, was Übergewicht beim Hund eigentlich bedeutet. Oft hört man: „Er ist halt ein bisschen kräftiger“ oder „Er hat nur ein paar Kilo zu viel“. Aber diese paar Kilo können für den Körper eine große Belastung sein.

Ein Hund mit Übergewicht trägt jeden Tag zusätzliches Gewicht mit sich herum. Das belastet vor allem die Gelenke. Knie, Hüften, Ellenbogen und die Wirbelsäule müssen mehr aushalten. Viele Hunde entwickeln dadurch früher Probleme mit Arthrose oder Schmerzen beim Aufstehen und Laufen.

Aber es geht nicht nur um die Knochen. Auch das Herz-Kreislauf-System muss mehr arbeiten. Die Ausdauer nimmt ab, der Hund kommt schneller außer Atem und gerade bei warmem Wetter steigt das Risiko, dass er überhitzt.

Was viele nicht wissen: Fettgewebe ist nicht einfach nur eine „Speicherstelle“. Es ist im Körper aktiv und kann Entzündungsprozesse fördern. Dadurch wird der gesamte Organismus belastet.

Übergewicht kann außerdem Stoffwechselerkrankungen begünstigen, zum Beispiel Probleme mit dem Zuckerstoffwechsel, der Leber oder der Bauchspeicheldrüse. Auch Operationen und Narkosen können bei übergewichtigen Hunden schwieriger sein.

Beim Thema Krebs ist die Forschung je nach Tumorart unterschiedlich. Bei manchen Erkrankungen gibt es Hinweise auf einen Zusammenhang mit Übergewicht, bei anderen – wie zum Beispiel Mastzelltumoren – ist ein direkter Zusammenhang bisher nicht eindeutig bewiesen.

Am Ende geht es nicht darum, einen Hund nach seinem Aussehen zu beurteilen. Es geht darum, ihm möglichst viele gesunde Jahre zu schenken.

Ein schlanker Hund ist kein Hund, dem etwas fehlt. Ein schlanker Hund ist ein Hund, dessen Körper nicht ständig gegen zusätzliches Gewicht arbeiten muss.

In den meisten Fällen ist weniger im Napf und/oder weniger Leckerlie tatsächlich mehr Lebensqualität.

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29/06/2026

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Bitte passt in den nächsten Wochen gut auf eure Hunde auf. ❤️🐾Wenn es über mehrere Tage warm ist, können Gewässer zum Ri...
29/06/2026

Bitte passt in den nächsten Wochen gut auf eure Hunde auf. ❤️🐾

Wenn es über mehrere Tage warm ist, können Gewässer zum Risiko werden. Vor allem in stehenden oder langsam fließenden Gewässern können sich Blaualgen (Cyanobakterien) und andere Keime vermehren – unter bestimmten Bedingungen kann das aber auch in Flüssen vorkommen.

Die Bilder, die ihr hier seht, zeigen einen Hund, der nach dem Schwimmen in der Maas diese schweren Hautverletzungen entwickelt hat. Das soll einfach zeigen, dass das Risiko nicht ausschließlich in Seen besteht, sondern unter bestimmten Umständen auch in fließenden Gewässern.

Der Hund musste am Wochenende mit in den Notdienst. Dort wurde der Besitzerin berichtet, dass bereits mehrere Hunde mit schweren, akuten Hotspots behandelt wurden. Dabei handelt es sich nicht um kleine Hautreizungen, sondern um großflächige, extrem schmerzhafte Entzündungen der Haut.

Deshalb meine Bitte:
🐶 Meidet Gewässer, die trüb wirken oder Beläge, Schaum oder einen grünlichen Film aufweisen.
🐶 Lasst eure Hunde nicht aus solchen Gewässern trinken.
🐶 Spült euren Hund nach dem Baden möglichst mit klarem Wasser ab und trocknet ihn gut ab – besonders Hunde mit dichtem oder langem Fell profitieren davon.

Lieber einmal vorsichtig sein als einmal zu wenig. Passt gut auf eure Vierbeiner auf! ❤️🐾

Viele Hunderassen wurden über Generationen hinweg gezielt für bestimmte Aufgaben gezüchtet. Hütehunde sollten eigenständ...
20/06/2026

Viele Hunderassen wurden über Generationen hinweg gezielt für bestimmte Aufgaben gezüchtet. Hütehunde sollten eigenständig arbeiten, Bewegungen kontrollieren und über eine hohe Ausdauer verfügen. Jagdhunde wurden auf Suchverhalten, Spurarbeit und Beutemotivation selektiert. Diese Eigenschaften sind nicht nur erlernte Fähigkeiten, sondern tief in der Genetik und den Verhaltenssystemen der Hunde verankert.

Problematisch wird es, wenn Hunde solcher Rassen angeschafft werden, gleichzeitig aber erwartet wird, dass sie sich wie anspruchslose Familienhunde verhalten. Werden ihre natürlichen Verhaltensbedürfnisse dauerhaft unterdrückt oder ignoriert, kann man von einer Deprivation, also einer Vorenthaltung wichtiger Verhaltensmöglichkeiten, sprechen.

Ein Border Collie, der nie seine Arbeits- und Kontrollmotivation ausleben darf, oder ein Jagdhund, dessen Such- und Jagdverhalten konsequent unterdrückt wird, erlebt häufig Frustration. Dabei geht es nicht darum, dass ein Hütehund tatsächlich Schafe hüten oder ein Jagdhund zur Jagd eingesetzt werden muss. Entscheidend ist, ob er geeignete Möglichkeiten erhält, die dahinterliegenden Bedürfnisse auszuleben.

Bleibt dies aus, können unterschiedliche Probleme entstehen. Häufig zeigen sich Nervosität, übersteigerte Reaktionen auf Umweltreize, ständige Anspannung oder Schwierigkeiten zur Ruhe zu kommen. Manche Hunde entwickeln Ersatzverhalten wie exzessives Ballfixieren, zwanghaftes Lecken, Schattenjagen oder andere stereotype Verhaltensweisen. Andere ziehen sich zurück und wirken zwar „pflegeleicht“, haben aber schlicht gelernt, ihre Bedürfnisse nicht mehr auszudrücken.

Die Ursachen liegen meist nicht in böser Absicht. Viele Menschen unterschätzen die Bedeutung rassetypischer Veranlagungen oder wählen einen Hund aufgrund seines Aussehens, seiner Beliebtheit oder seines Rufs als besonders intelligent. Gleichzeitig werden genau die Eigenschaften, für die die Rasse ursprünglich gezüchtet wurde, später als störend empfunden.

Darin liegt ein Widerspruch moderner Hundehaltung: Arbeitsrassen werden wegen ihrer besonderen Fähigkeiten ausgewählt, während dieselben Fähigkeiten im Alltag oft unerwünscht sind. Ein intelligenter Hütehund soll keine Hüteverhaltensweisen zeigen, ein Jagdhund kein Interesse an Spuren haben und ein Gebrauchshund möglichst wenig Beschäftigung benötigen.

Artgerechte Haltung bedeutet jedoch nicht, dass ein Hund seine ursprüngliche Arbeit verrichten muss. Vielmehr braucht er Möglichkeiten, die seinen genetisch verankerten Motivationen entsprechen – etwa Nasenarbeit für Jagdhunde, Apportierarbeit für Retriever oder anspruchsvolle Kooperations- und Denkaufgaben für Hüte- und Gebrauchshunde.

Wer sich für eine Arbeitsrasse entscheidet, übernimmt daher nicht nur Verantwortung für die körperliche Versorgung des Hundes, sondern auch für die Bedürfnisse, die durch jahrzehntelange oder sogar jahrhundertelange Zucht entstanden sind. Werden diese dauerhaft ignoriert, kann dies erhebliche Auswirkungen auf das Wohlbefinden und Verhalten des Hundes haben.

📸Hundefotografie Filagram

Wenn ihr auch so wunderschöne Bilder eurer Hunde haben möchtet, ist Hundefotografie Filagram der richtige Ansprechpartne...
27/05/2026

Wenn ihr auch so wunderschöne Bilder eurer Hunde haben möchtet, ist Hundefotografie Filagram der richtige Ansprechpartner 🥰

Aktuell häufen sich Fälle, in denen Hunde mit völlig falschen oder stark verharmlosten Angaben vermittelt werden — gerad...
19/05/2026

Aktuell häufen sich Fälle, in denen Hunde mit völlig falschen oder stark verharmlosten Angaben vermittelt werden — gerade bei Wesen, Verhalten oder Vorgeschichte.

Viele Tierschutzvereine arbeiten mit „Schutzvertrag“ und „Schutzgebühr“ und gehen davon aus, dass sie damit automatisch aus jeder Gewährleistung raus sind. So einfach ist das rechtlich aber nicht.

Wenn Eigenschaften zugesichert werden wie:

kinderfreundlich

verträglich mit anderen Hunden

anfängergeeignet

gesund

keine bekannten Verhaltensauffälligkeiten

…und sich später das genaue Gegenteil zeigt, kann das rechtlich ein Sachmangel sein.

Besonders wichtig:Pauschale Haftungsausschlüsse sind nicht immer wirksam — vor allem dann nicht, wenn konkrete Eigenschaften zugesichert oder bekannte Probleme verschwiegen wurden.

Deshalb vor der Übernahme:Vertrag genau lesen, Aussagen schriftlich sichern und nicht nur auf emotionale Vermittlungstexte vertrauen.

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Wassenberg
41849

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