Dalmatiner vom Oberhagen

Dalmatiner vom Oberhagen Familiäre Dalmatiner-Zucht Vinaya Princess von Arabian's Stud❤️, Bayala vom Oberhagen💜, Deep Magic Lenya vom Oberhagen❤️

08/09/2026

Wir gratulieren allen B-chen zum 4. Geburtstag 🎂 🥳
Wir wünschen euch einen schönen Tag mit ganz vielen Leckereien und Kuscheleinheiten ❤️🥰
Und wir denken an Betsy Rose 💗🌈🖤

Ganz wichtig, bitte durchlesen!
25/08/2026

Ganz wichtig, bitte durchlesen!

🧠⚡🐕 NICHT JEDES KRAMPFENDE TIER IST EIN EPILEPTIKER! Wann die Behandlung wirklich beginnen muss und warum „Cluster-Anfälle“ ein rotes Alarmsignal sind!

Liebe Community,

es ist wohl einer der schrecklichsten Momente im Leben eines Tierhalters: Der Hund oder die Katze bricht plötzlich zusammen, krampft am ganzen Körper, speichelt, verliert das Bewusstsein und rudert hilflos mit den Pfoten. Die Panik in diesem Moment ist grenzenlos. Wenn das Tier sich wieder beruhigt hat, steht für viele sofort die vermeintliche Diagnose fest: „Mein Tier hat Epilepsie!“

Doch in der modernen Neurologie müssen wir hier ganz tief durchatmen und genau hinschauen. Denn nicht jedes krampfende Tier leidet an idiopathischer Epilepsie. Viel zu oft werden Medikamente voreilig in das Tier gestopft, oder umgekehrt: Lebenswichtige Therapien werden verschleppt, weil die Regeln für den Behandlungsstart nicht bekannt sind.

Heute räumen wir mit den Mythen rund um den Krampfanfall auf, klären die Verwechslung mit sogenannten „Klosteranfällen“ (medizinisch: Cluster-Anfällen) auf und erklären euch exakt, ab wann ein Tier dauerhaft auf Medikamente eingestellt werden muss!

1. Die große Verwechslung: Krampfanfall ≠ Epilepsie!
Ein Krampfanfall (epileptiformer Anfall) ist erst einmal nur ein Symptom – genau wie Husten oder Fieber. Es bedeutet lediglich, dass im Gehirn kurzzeitig die Gewitterwolken entladen wurden. Die Ursachen dafür werden in drei völlig unterschiedliche Gruppen unterteilt:

Reaktive Krampfanfälle (Außerhalb des Gehirns): Das Gehirn des Tieres ist kerngesund! Aber das Blut ist „giftig“. Schwere Lebererkrankungen (z. B. ein portosystemischer Shunt), fortgeschrittenes Nierenversagen, ein lebensbedrohlicher Abfall des Blutzuckers (Hypoglykämie) oder die Aufnahme von Umweltgiften (z. B. Schneckenkorn) lösen exakt dieselben furchtbaren Krämpfe aus. Heilt man die Leber oder entfernt das Gift, sind die Krämpfe weg!

Strukturelle Epilepsie (Innerhalb des Gehirns): Hier gibt es eine physische Veränderung im Kopf. Das kann ein Hirntumor bei älteren Tieren sein, eine schwere Gehirnentzündung (Enzephalitis) oder Narbengewebe nach einem früheren Unfall.

Idiopathische Epilepsie (Die echte Epilepsie): Erst wenn wir durch Blutbilder, Urintests, ein MRT des Gehirns und eine Liquoruntersuchung (Nervenwasser) ALLE oben genannten Punkte zu 100 % ausgeschlossen haben, sprechen wir von der echten, idiopathischen Epilepsie. Das ist eine Fehlfunktion der Botenstoffe im Gehirn, meist genetisch bedingt, die meistens im Alter zwischen 1 und 5 Jahren das erste Mal auftritt.

2. Die magische Grenze: Wann MUSS die Behandlung beginnen?
Wenn feststeht, dass das Tier an einer echten Epilepsie leidet, stellt sich die alles entscheidende Frage: Ab wann geben wir dauerhaft Tabletten (Antiepileptika)? Man wartet heute nicht mehr ab, bis das Tier völlig am Ende ist. Es gibt klare internationale Richtlinien (IVETF-Guidelines):

Die Faustregel für den Behandlungsstart:
Eine lebenslange, tägliche Tablettentherapie wird unumgänglich, wenn das Tier zwei oder mehr epileptische Anfälle innerhalb von 6 Monaten erleidet.

Warum ist das so? Das Gehirn besitzt eine Art „Lerneffekt“. Jeder untherapierte Krampfanfall bahnt den Weg für den nächsten. Die Nervenbahnen gewöhnen sich an die Fehlentladung. Wartet man zu lange, erhöht sich die Frequenz und die Intensität der Anfälle drastisch, und das Tier wird im schlimmsten Fall „therapiereistent“ – dann schlagen die Medikamente nicht mehr richtig an.

3. Cluster-Anfälle & Status Epilepticus: Der absolute Notfall!
Es gibt zwei Situationen, bei denen wir die „6-Monate-Regel“ sofort in die Tonne werfen und augenblicklich mit einer aggressiven Dauermedikation beginnen müssen, selbst wenn es das allererste Mal im Leben des Tieres war:

Cluster-Anfälle (Serienanfälle): Das ist das, was umgangssprachlich oft als „Klosteranfall“ missverstanden wird. Ein Cluster bedeutet, dass das Tier zwei oder mehr eigenständige Krampfanfälle innerhalb von 24 Stunden erleidet. Das Tier wacht zwischendurch auf, ist vielleicht wieder ansprechbar, krampt aber am selben Tag erneut.

Status Epilepticus: Ein einzelner Krampfanfall, der länger als 5 Minuten dauert, oder eine Serie von Anfallen, zwischen denen das Tier das Bewusstsein nicht mehr erlangt.

Lebensgefahr! Bei Cluster-Anfällen und dem Status Epilepticus droht das Gehirn irreversibel zu überhitzen (Hirnödem). Organe versagen, das Tier schwebt in akuter Todesgefahr. Hier zählt jede Minute! Diese Tiere müssen sofort als Notfall an den Tropf in der Klinik und werden ab Tag eins dauerhaft auf Medikamente eingestellt.

💊 4. Wie sieht die Behandlung aus?
Die moderne Tiermedizin hat fantastische Medikamente (wie Phenobarbital, Kaliumbromid oder Imepitoin). Das Ziel der Therapie ist meistens nicht, dass das Tier für immer zu 100 % anfallsfrei wird – das ist biologisch oft utopisch.

Das reale Ziel ist: Die Abstände zwischen den Anfällen so weit wie möglich zu verlängern (z. B. nur noch alle paar Monate ein milder Anfall) und die Intensität so abzumildern, dass das Tier und ihr als Halter eine hervorragende Lebensqualität habt. Die Tabletten müssen absolut pünktlich auf die Stunde genau und jeden Tag ein Leben lang gegeben werden.

Keine Panik, sondern präzise Diagnostik!
Wenn euer Tier krampft, dokumentiert den Anfall (wenn möglich) per Video für den Tierarzt, stoppt die Zeit und schützt das Tier vor Verletzungen (nicht ins Maul fassen!). Rennt danach nicht blind in die Apotheke, sondern lasst ein großes Blutbild machen, um reaktive Ursachen auszuschließen. Ein krampfendes Tier braucht einen kühlen Kopf am anderen Ende der Leine und einen Tierarzt, der Diagnostik von Panik unterscheidet.

Wir hoffen, dieser große neurologische Leitfaden bringt Sicherheit in ein sehr angstbesetztes Thema!

Hat euer Tier schon einmal einen Krampfanfall gehabt? Wie oft treten die Anfälle bei euch auf und wie gut seid ihr medikamentös eingestellt? Teilt eure Erfahrungen in den Kommentaren, um anderen Mut zu machen!

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TEILEN – weil das Wissen um Cluster-Anfälle Leben retten kann! 🐾🧠⚡

Mit Eevee's Auszug endet für uns das "aktive" Kapitel mit den Lalibu's 2.0. Es war wieder sehr aufregend und spannend, h...
23/08/2026

Mit Eevee's Auszug endet für uns das "aktive" Kapitel mit den Lalibu's 2.0.

Es war wieder sehr aufregend und spannend, hat einen zum Lachen, weinen und verzweifeln gebracht, aber es hat Spaß gemacht.

Wir haben uns echt schwer getan, die perfekten Familien zu finden, es hat etwas länger gedauert, aber wir denken, wir haben sie gefunden. ❤️🥰.

Wir wünschen jeder Familie eine tolle Zeit, starke Nerven und ein liebevoll/konsequentes Durchhaltevermögen 🫂.

* Wir sind immer mit Rat und Tat für euch da, egal was ist
* wir haben immer ein offenes Ohr für euch🥰
* wir freuen uns immer von euch zu hören❤️

Euch lieben Followern möchten wir von ganzem Herzen danken 🙏🏼❤️.

Danke das ihr mit uns mitgefiebert und gelitten habt, euch erfreut habt an den Lalibu's 2.0, uns bestärkt indem was wir tun, uns besucht habt und vorallem geteilt habt❤️.

Durch eure Unterstützung haben wir tolle Familien kennengelernt.🤗

Wir gehen jetzt erstmal ein paar Tage in eine wohlverdiente Pause zum Luft holen und Reflektieren 🥰.

Die Planung für unseren F-Wurf ist aber schon in Arbeit... 🥰.

Wenn ihr also Interesse an einem Welpen von uns habt, meldet euch gerne jetzt schon, ...da im nächsten Wurf viel Aussergewöhnliches fallen kann, werden wir nur Familien berücksichtigen, die sich im Vorfeld schon vorgestellt haben und denen regelmäßiger Kontakt genauso wichtig ist wie uns 😊.

Bis bald
Eure Dalmatiner vom Oberhagen

23/08/2026

Herzlich willkommen in der Familie ❤️
und Roger mit Kim, Lexi, Adrian und Laikarüde Samu🐶.
Wir wünschen euch das ihr ein tolles Team werdet❤️🥰 und sind sehr gespannt auf Eve's Werdegang 🥳🥰

21/08/2026

Findet ihr das die drei sich ähnlich sehen?
Wir finden das man die Familie gut erkennt🥰.
Im D-Wurf sind auch viele die sich optisch ähneln🥰. Aber diese Ähnlichkeit zwischen Oma und den beiden Enkeltöchtern find ich Wahnsinn ❤️🥰

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Warstein
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