02/10/2026
Ein weiterer TreeTagBaum im Müritzeum: Die Gemeine Hainbuche (Carpinus betulus) 🌳
Der Baum wird auch Gewöhnliche oder Europäische Hainbuche, Weißbuche, Hagebuche oder Hornbaum genannt. Doch anders als die Namen vermuten lassen, ist die Hainbuche nicht mit der (Rot)Buche verwandt, sondern gehört zu den Birkengewächsen. Schaut man sich die Blätter nur flüchtig an, kann man die fälschliche Namenseinordnung aber gut verstehen. Unsere Hainbuche ist 11 m hoch und bringt es auf einen Stammdurchmesser von 54cm. Mit dem von ihren Blättern produzierten Sauerstoff, könnte ein Erwachsener 128 Tage überleben. Da die Blattoberfläche nicht so groß ist (718,1 m²), wie die der Rosskastanie (1.181,2 m²), schafft es die Hainbuche nur 4.415 kg Kohlenstoffdioxid aus der Luft zu entfernen, was aber immerhin eine Kompensation von 40.546 gefahrenen Autokilometern entspricht. 💚
Wie alt unsere Hainbuche ist, wissen wir nicht. Eine sichtbare Spur führt in ihre Vergangenheit. Schon entdeckt? In ihrem Stamm befindet sich der Pfahl eines alten Zaunes. Sie hat ihn umschlossen und ist mit ihm weitergewachsen. Seit wann, das können wir nicht benennen. Alte Bilder aus dem Museumsgarten zeigen leider nie diese Situation.
Aber vielleicht haben Sie noch alte Fotos? Waren Sie damals schon im Garten des Müritzmuseums unterwegs und haben vielleicht zufällig den Zaun und die Hainbuche fotografisch festgehalten? 🕵️♀️Dann würden wir uns über Ihre Bilder freuen.
📷 K.Franz/Müritzeum