05/07/2026
Schwimmen eure Hunde auch so gern? Es gibt ja so richtige Wasserratten unter den Hunden. Aber ein Zuviel des Guten kann unangenehme Folgen nach sich ziehen…
🐾 Wasserrute – wenn die Rute plötzlich schlapp herunterhängt 🐾
Gerade im Sommer sehen wir immer wieder eine Erkrankung, die viele Hundehalter zunächst erschreckt: die Wasserrute.
Die Wasserrute (auch "Schwanzlähmung" oder "Cold Water Tail") ist eine schmerzhafte Überlastung der Muskulatur im Bereich der Rute. Häufig tritt sie nach:
• langem Schwimmen
• Schwimmen in kaltem Wasser
• starker körperlicher Belastung
• kaltem, nassem Wetter
auf.
Typische Anzeichen:
👉 Die Rute hängt plötzlich schlaff herunter.
👉 Der Hund wedelt kaum noch oder gar nicht.
👉 Die Rutenbasis ist oft schmerzhaft.
👉 Manche Hunde haben Probleme beim Sitzen oder wirken insgesamt unwohl.
Viele Besitzer denken zunächst an einen Bruch der Rute. Tatsächlich handelt es sich aber meist um eine Entzündung bzw. Überlastung der Rutenmuskulatur.
💡 Was tun bei einer Wasserrute?
✅ Körperliche Belastung reduzieren
✅ Kein Schwimmen, Rennen oder Hundesport
✅ Ruhige Spaziergänge an der Leine
✅ Hund warm und trocken halten
✅ Tierarzt aufsuchen, wenn die Beschwerden stark sind oder ihr unsicher seid
Die gute Nachricht: In den meisten Fällen heilt eine Wasserrute innerhalb weniger Tage bis etwa zwei Wochen vollständig aus. Häufig helfen entzündungshemmende Schmerzmittel vom Tierarzt, damit sich die Muskulatur erholen kann.
🐕 Besonders betroffen sind aktive Hunde, Jagdhunde, Retriever und Hunde, die viel schwimmen oder sich körperlich stark verausgaben.
👉 Vorbeugend hilft es, den Hund nach dem Schwimmen gut abzutrocknen, kalte Zugluft zu vermeiden und Belastungen langsam zu steigern.
Fazit
Wenn euer Hund nach einem Badesee-Besuch plötzlich die Rute nicht mehr hebt, kaum noch wedelt oder sich auffällig vorsichtig hinsetzt, denkt auch an eine Wasserrute. 💦