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Klasse geschrieben und auf den Punkt gebracht.Deswegen ist mir eine ruhige und ausgeglichene Grundstimmung in meinen Gru...
28/08/2026

Klasse geschrieben und auf den Punkt gebracht.

Deswegen ist mir eine ruhige und ausgeglichene Grundstimmung in meinen Gruppen so wichtig - hohe, unruhige Energie zeigt Rassetypische Verhaltensweisen die erstmal gehändelt und verstanden werden müssen.

Unsozial oder einfach nur rassetypisch?

Ich stolpere in letzter Zeit immer wieder über Videos, in denen Hunde miteinander in den Sozialkontakt geschickt werden, obwohl man eigentlich schon im Voraus genau weiß, was passieren wird.
Der Hund priorisiert erstmal einfach das, wofür er genetisch gemacht ist.
Die Genetik kickt voll rein und der Hund zeigt genau dieses Verhalten , was seine Rasse ausmacht.
Das Erschreckende daran ist, dass dieses Verhalten im Nachgang völlig falsch auf die soziale Ebene geschoben wird.
Bei so spezialisierten Hunden, ist es von vornherein klar, dass ihr erstes, am stärksten priorisiertes Verhalten in diesem Moment absolut gar nichts mit Kommunikation zu tun hat. Sie spulen schlichtweg ihre rassetypischen Anlagen ab.

Wenn ich zum Beispiel einen Terrier mit sogenannten „normalen“ Hunden zusammenlasse, kann ich das nicht einfach laufen lassen und hoffen, dass der Kontakt schon funktioniert.
Terrier wurden auf bestimmte Verhaltensweisen selektiert. Sie reagieren auf manche Signale nicht so, wie es andere Hunde erwarten würden. Dadurch kann die Kommunikation schnell schwierig werden.

Ähnlich sieht es bei Malinois, Border Collies, Retrievern und vielen anderen spezialisierten Hunden aus. Ein Border Collie kontrolliert und fixiert Bewegungen.
Ein Malinois fährt extrem schnell hoch und wird körperlich präsent. Ein Terrier reagiert auf bestimmte Reize unmittelbar und offensiv.
Ein Retriever wiederum zeigt häufig eine höhere Bereitschaft, soziale und körperliche Kontakte auszuhalten oder aktiv aufrechtzuerhalten.

Dabei ist mir ein Punkt besonders wichtig.
Nicht jedes Verhalten, das zwischen Hunden stattfindet, ist automatisch soziale Kommunikation.
Nur weil ein Hund einen anderen verfolgt, fixiert, bedrängt, körperlich anrempelt oder immer wieder in Bewegung bringt, bedeutet das nicht zwangsläufig, dass er „kommuniziert“, „spielen möchte“ oder sozial kompetent handelt.

Verhalten entsteht immer aus dem Zusammenspiel verschiedener Faktoren, unter anderem aus den genetischen Anlagen des Hundes, seinen Erfahrungen, seinem Erregungslevel und dem, was für ihn gerade Priorität hat.
Bei einem Terrier kann zum Beispiel das Beute- oder Konfliktverhalten sehr schnell wichtiger werden als eine angemessene soziale Antwort. Beim Border Collie kann die Bewegungssteuerung in den Vordergrund rücken.
Beim Malinois können hohe Aktivierung und Arbeitsbereitschaft die soziale Orientierung überlagern und beim Retriever kann das genetische Bestreben nach Kontaktnähe dazu führen, dass er Grenzen anderer Hunde übersieht oder eigenes Unwohlsein überspielt.

Das kann für den anderen Hund völlig anders ankommen, als es vom handelnden Hund gemeint ist und manchmal handelt der Hund in diesem Moment auch gar nicht mit dem Ziel, sozial zu kommunizieren. Er folgt dann vielmehr seinen genetisch geprägten Prioritäten und Verhaltensmustern.
Ein Trainer muss meiner Meinung nach unterscheiden können, ob ein Hund sich gerade einfach frech, distanzlos oder unerzogen verhält oder ob seine genetisch tief verankerten Anlagen in dieser Situation zu stark zum Tragen kommen.
Das sind zwei völlig unterschiedliche Dinge, die auch völlig unterschiedliche Antworten brauchen.

Mich ärgert es deshalb, wenn selektierte Hunde, die sich im Grunde genau entsprechend ihrer ursprünglichen Aufgabe und ihrer genetischen Anlagen verhalten, vorschnell als „unsozial“ abgestempelt werden. Vielleicht läuft ihr Verhalten in diesem Moment gar nicht im Kontext von Sozialverhalten ab.
Ein Terrier, der nach vorne geht, ein Border Collie, der Bewegungen kontrollieren möchte, ein Malinois, der extrem schnell in hohe Aktivierung kommt, oder ein Retriever, der Kontakte erzwingt, handelt nicht automatisch aus einem sozialen Motiv heraus.

Solche Aussagen sind dem Hund gegenüber unfair.
Sie setzen ihm einen Stempel auf, den er möglicherweise nie wieder loswird und sie beeinflussen auch die Halter, oft leider in eine falsche Richtung.
Statt den eigenen Hund besser zu verstehen, bekommen sie das Gefühl, ihr Hund sei grundsätzlich „unsozial“, „übergriffig“ oder einfach „frech“.

Genau hier braucht es viel mehr Aufklärung über die Individualität unserer Hunde, echtes Wissen über Rassemerkmale und einen geschulten Blick für das, was in diesem Moment wirklich passiert.

Welche rassetypischen Verhaltensweisen beobachtet ihr bei euren Hunden in Begegnungen?

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Vorsichtig ist besser als Nachsicht 🙏🏼
17/09/2025

Vorsichtig ist besser als Nachsicht 🙏🏼

Bitte durchlesen, so wichtige Infos 🙏🏼
09/09/2025

Bitte durchlesen, so wichtige Infos 🙏🏼

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Da es immer häufiger vorkommt, hier eine wichtige Aufklärung !

𝐖𝐚𝐫𝐮𝐦 𝐦𝐚𝐧 𝐟𝐫𝐞𝐢𝐥𝐚𝐮𝐟𝐞𝐧𝐝𝐞 𝐇𝐮𝐧𝐝𝐞 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐯𝐞𝐫𝐟𝐨𝐥𝐠𝐞𝐧 𝐬𝐨𝐥𝐥𝐭𝐞

Immer wieder kommt es vor, dass Hunde plötzlich ohne oder sogar mit Leine unterwegs sind sei es, weil sie sich losgerissen haben, ein Gartentor offenstand oder sie erschrocken weggelaufen sind. In solchen Situationen ist es wichtig, richtig zu reagieren. Der erste Impuls, dem Hund hinterherzulaufen, ist zwar verständlich, aber leider 𝐤𝐨𝐧𝐭𝐫𝐚𝐩𝐫𝐨𝐝𝐮𝐤𝐭𝐢𝐯.

𝐖𝐚𝐬 𝐩𝐚𝐬𝐬𝐢𝐞𝐫𝐭, 𝐰𝐞𝐧𝐧 𝐦𝐚𝐧 𝐝𝐞𝐧 𝐇𝐮𝐧𝐝 𝐯𝐞𝐫𝐟𝐨𝐥𝐠𝐭?

• 𝐅𝐥𝐮𝐜𝐡𝐭𝐢𝐧𝐬𝐭𝐢𝐧𝐤𝐭:
Hunde sind Lauftiere. Sobald sie merken, dass jemand hinter ihnen her ist, schaltet sich ihr Fluchtinstinkt ein. Sie rennen in Panik noch schneller und weiter.

• 𝐆𝐞𝐟𝐚𝐡𝐫𝐞𝐧𝐬𝐢𝐭𝐮𝐚𝐭𝐢𝐨𝐧:

Auf der Flucht achten Hunde nicht auf ihre Umgebung. So steigt das Risiko, dass sie Straßen oder Bahngleise überqueren und in einen Unfall geraten oder sich tödlich verletzen.

• 𝐕𝐞𝐫𝐥𝐮𝐬𝐭 𝐯𝐨𝐧 𝐕𝐞𝐫𝐭𝐫𝐚𝐮𝐞𝐧:

Wenn ein Hund verfolgt oder laut gerufen wird, fühlt er sich bedroht. Dadurch wird es für den Besitzer oder die professionelle Hundesicherung später noch schwieriger, ihn selbst zu sichern.

𝐑𝐢𝐜𝐡𝐭𝐢𝐠𝐞𝐬 𝐕𝐞𝐫𝐡𝐚𝐥𝐭𝐞𝐧 𝐛𝐞𝐢 𝐞𝐢𝐧𝐞𝐦 𝐟𝐫𝐞𝐢𝐥𝐚𝐮𝐟𝐞𝐧𝐝𝐞𝐧 𝐇𝐮𝐧𝐝:

• 𝐑𝐮𝐡𝐞 𝐛𝐞𝐰𝐚𝐡𝐫𝐞𝐧:

Verhalten Sie sich unauffällig. Hektik oder lautes Rufen verstärken die Unsicherheit des Hundes.

• 𝐍𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐥𝐨𝐜𝐤𝐞𝐧 𝐨𝐝𝐞𝐫 𝐟𝐚𝐧𝐠𝐞𝐧:

Fremde Personen haben kaum eine Chance, einen entlaufenen Hund einzufangen da sie sich meist in einer Ausnahmesituation befinden und oftmals führt es nur dazu, dass er sich noch weiter entfernt.

• 𝐁𝐞𝐨𝐛𝐚𝐜𝐡𝐭𝐞𝐧 𝐮𝐧𝐝 𝐈𝐧𝐟𝐨𝐫𝐦𝐚𝐭𝐢𝐨𝐧𝐞𝐧 𝐬𝐚𝐦𝐦𝐞𝐥𝐧:

Merken Sie sich die Richtung, in die der Hund läuft, und notieren Sie möglichst genau Ort, Zeit und Aussehen des Tieres. Im Besten Fall machen sie ein Foto und merken sich den Standort.

• 𝐌𝐞𝐥𝐝𝐞𝐧:

Kontaktieren Sie das örtliche Tierheim, die Hundesicherung, die Polizei, das oder falls erkennbar den Besitzer. Viele Hunde tragen eine Steuermarke oder ein Halsband mit Telefonnummer.

𝐖𝐚𝐫𝐮𝐦 𝐝𝐢𝐞𝐬𝐞 𝐕𝐨𝐫𝐠𝐞𝐡𝐞𝐧𝐬𝐰𝐞𝐢𝐬𝐞 𝐋𝐞𝐛𝐞𝐧 𝐫𝐞𝐭𝐭𝐞𝐭

Indem Sie nicht hinterherlaufen oder den Hund versuchen zu fangen, sondern die Situation ruhig einschätzen und die richtigen Stellen informieren, erhöhen Sie die Chancen erheblich, dass der Hund unverletzt und schnell wieder zu seinem Halter zurückkommt.

𝐅𝐚𝐳𝐢𝐭:

Auch wenn es schwerfällt bitte niemals einen freilaufenden Hund verfolgen. Helfen Sie, indem Sie aufmerksam bleiben, wichtige Informationen weitergeben und die Profis verständigen. Nur so wird aus einer Notsituation keine Gefahr.

Genauso 👍🏼👍🏼 👍🏼
09/06/2025

Genauso 👍🏼👍🏼 👍🏼

Vielen Dank sagen wir dem tollen Team vom Bauhof.Anruf kurz vor Zwölf am Nachmittag um vier war es schon erledigt 🙏🏼🥰.St...
03/06/2025

Vielen Dank sagen wir dem tollen Team vom Bauhof.
Anruf kurz vor Zwölf am Nachmittag um vier war es schon erledigt 🙏🏼🥰.

Stadt Vöhringen

🐺🐶Gemeinsam unterwegs – Geführter Gruppenspaziergang an der Leine 🐾Du fühlst dich manchmal unsicher?Dein Hund reagiert n...
20/05/2025

🐺🐶Gemeinsam unterwegs – Geführter Gruppenspaziergang an der Leine 🐾

Du fühlst dich manchmal unsicher?
Dein Hund reagiert nervös oder überfordert?
Dann ist unser geführter Leinen-Spaziergang genau das Richtige für euch!

✨ Gemeinsam mit meiner Trainerkollegin Marion Hans von der Hundeschule Sitz, Platz, Komm begleiten wir euch Schritt für Schritt dabei:
🔹 Körpersprache des Hundes lesen und verstehen
🔹 Eigene Körpersprache bewusst einsetzen
🔹 Alltagssituationen ruhig und fair gestalten
🔹 Sicherheit und Vertrauen im Alltag aufbauen

👣 In der Gruppen gehen wir gemeinsam los – mit klarer Struktur, wertvollem Input und Raum für Austausch.

📍 Für wen? Mensch-Hund-Teams mit Unsicherheiten an der Leine
📅 Termin: Sonntag, 01.06.2025 10.00 Uhr
📍 Ort: wechselnde Treffpunkte
⏰ Dauer: ca. 1 Stunde
💶 Kosten: 20 €

Melde dich gerne bei Babs (BabsK Hundetraining) oder Marion (Hundeschule Sitz, Platz, Komm) – wir freuen uns auf euch! 🧡

Adresse

Illerzeller Strasse 71
Vöhringen
89269

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 20:00
Dienstag 08:00 - 20:00
Mittwoch 08:00 - 20:00
Donnerstag 08:00 - 20:00
Freitag 08:00 - 20:00
Samstag 08:00 - 20:00

Telefon

+4917670672793

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