18/10/2026
1,5 Kilometer Trail. Was darunter steckt? Das sieht man auf den ersten Blick nicht.
Nach unserem letzten Reel über den Bodenbelag unseres Trails haben uns noch weitere Fragen erreicht:
Wie sieht der Unterbau aus und wie haben wir die Wege befestigt?
Damit unsere Pferde auf den 4 bis 6 Meter breiten Wegen möglichst ganzjährig trockenen, trittsicheren und gelenkschonenden Boden unter den Hufen haben, war einiges an Vorarbeit nötig.
So ist unser Trail entstanden:
Schritt 1: Auskoffern
Zunächst wurde der Boden über die gesamte Strecke rund 60 cm tief ausgehoben.
Schritt 2: Trennschicht
Anschließend wurde ein wasserdurchlässiges Vlies verlegt, das den Untergrund von der darüberliegenden Tragschicht trennt.
Schritt 3: Schotter
Darauf folgte eine rund 40 cm starke Schotterschicht, die durch ausgiebiges Walzen verdichtet wurde.
Schritt 4: Lavasand
Dann wurde der rote Lavasand aufgebracht und ebenfalls mehrfach gewalzt. Er bildet heute die Oberfläche, auf der sich unsere Pferde täglich bewegen.
Und wohin mit dem Regenwasser?
Durch stärkere Regenfälle haben sich an einigen Stellen natürliche Ablaufrinnen gebildet, über die bei extremen Niederschlägen Wasser abfließen kann. Ob und wann hier Nacharbeiten notwendig werden, wird die Zeit zeigen.
Was man auf den fertigen Wegen heute nicht mehr sieht, sind die unzähligen Arbeitsstunden, jede Menge Schweiß, Kraft und die Überzeugung, dass sich dieser Aufwand für die Pferde lohnen wird.
Denn mit dem Bau allein ist es nicht getan. Auch ein aufwendig befestigter Trail benötigt regelmäßige Pflege, Kontrolle und gelegentliche Nacharbeiten.
Wir sind froh, die ganze Arbeit investiert zu haben. Wir finden, es hat sich gelohnt.
Was sagt ihr?