Tierpsychologie Freiburg

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Tierpsychologie Freiburg Ganzheitliche Tierpsychologie für Hunde, Katzen und Pferde. Verhalten verstehen, Zusammenhänge erkennen und individuelle Lösungen finden – mit Blick auf Verhalten, Ernährung und Gesundheit. 🐾

Herzlich willkommen bei der ganzheitlichen Tierpsychologie Freiburg

Ich helfe Ihnen, das Verhalten Ihres Hundes, Ihrer Katze oder Ihres Pferdes zu verstehen – für eine starke, vertrauensvolle Beziehung.
Mein Ansatz verbindet Tierpsychologie, Ernährung und Gesundheit, um nachhaltige Lösungen zu entwickeln, die zu Ihnen und Ihrem Tier passen.

Statt Symptome zu bekämpfen, schauen wir auf die U

rsachen – für echte Veränderung.
Ob bei Erziehung, Training oder gesundheitlichen Fragen: Ich begleite Sie auf Ihrem Weg zu einem entspannten Alltag.

Werden Sie zum verlässlichen Wegbegleiter Ihres Tieres.
👉 Übrigens: Tiere aus dem Tierschutz erhalten 5 % Rabatt auf alle Angebote.

14/05/2026

Post 3/12 – Wenn Unsicherheit größer wird 🐾

Ein Punkt, über den kaum gesprochen wird: Verhalten kann sich nach einer Kastration auch verschieben – und zwar in eine Richtung, die viele nicht erwarten. Gerade bei sensiblen oder vorsichtigen Hunden sehe ich das immer wieder. Vorher aufmerksam, vielleicht etwas zurückhaltend, aber stabil – nachher schneller überfordert, vorsichtiger, weniger belastbar. Nicht extrem, aber spürbar. Genau das verunsichert viele, denn eigentlich sollte es doch „besser“ werden.

Typische Situationen, die mir in der Praxis begegnen: Dein Hund bleibt in Begegnungen plötzlich früher stehen, fixiert schneller oder weicht aus, obwohl er vorher noch neugierig war. Er braucht länger, um sich auf neue Umgebungen einzulassen. Geräusche, die vorher kein Thema waren, werden intensiver wahrgenommen. Oder er hängt länger in Situationen fest, kommt schwerer wieder runter und wirkt insgesamt weniger stabil.

Was oft fehlt, ist dieses Verständnis: Sexualhormone geben nicht nur Energie, sondern auch Stabilität. Sie beeinflussen Auftreten, Selbstsicherheit und die Fähigkeit, mit Reizen umzugehen. Wird dieses System verändert, verändert sich oft mehr als nur ein einzelnes Verhalten. Gerade Hunde, die ohnehin sensibel sind, reagieren hier häufig deutlicher.

Das Problem ist nicht, dass es immer passiert – sondern dass es niemand einordnet, wenn es passiert. Viele merken nur: Mein Hund ist anders, aber ich kann nicht greifen, warum. Und dann wird nachträglich versucht, das Verhalten zu erklären, obwohl die eigentliche Veränderung schon längst passiert ist.

Gibt es Situationen, in denen dein Hund schneller ausweicht, länger zögert oder sich schwerer regulieren kann als früher?

Wenn du nachlesen willst, welche Rolle Hormone bei Stabilität, Reizverarbeitung und Unsicherheit spielen können, schreib mir INFOKASTRATION. Im Ratgeber findest du dazu eine verständliche Einordnung und Leitfragen für deine Situation.





13/05/2026

Post 2/12 – Verhalten ist komplexer als Hormone 🐕

Ein Gedanke hält sich hartnäckig: „Nach der Kastration wird mein Hund ruhiger.“ Das klingt logisch – weniger Hormone, weniger Verhalten. Aber so einfach ist es nicht. Ich habe viele Hunde gesehen, bei denen genau das die Hoffnung war: Bellen, Ziehen, Stress bei Begegnungen – und die Erwartung, dass es danach besser wird. Was tatsächlich passiert: Das Verhalten bleibt. Vielleicht verändert sich die Intensität, aber das Muster ist noch da.

Warum? Ein Verhalten, das funktioniert hat, bleibt. Und genau deshalb verändert sich oft weniger, als man erwartet. Die Kastration verändert den Körper – aber sie ersetzt kein Training, keine Struktur und kein Verständnis für die Ursache. Genau hier entsteht das Problem: eine endgültige körperliche Entscheidung, obwohl das eigentliche Thema im Verhalten liegt. Viele merken das erst, wenn sich nichts verbessert – oder sich Dinge anders entwickeln als erwartet.

Reagiert dein Hund in bestimmten Situationen immer gleich – unabhängig davon, ob Sexualreize eine Rolle spielen? Welche Verhaltensweisen treten regelmäßig auf – und in welchen Situationen genau?

Wenn du das Thema in Ruhe einordnen willst (gelerntes Verhalten vs. hormonelle Einflüsse), schreib mir INFOKASTRATION. Im Ratgeber findest du dazu eine klare Orientierung – mit Beispielen und Fragen, die dir beim Unterscheiden helfen.





„Ich war bei mehreren Trainern, aber Angie ist die Erste, deren Tipps ich im Alltag wirklich umsetzen kann.“– Kundin mit...
12/05/2026

„Ich war bei mehreren Trainern, aber Angie ist die Erste, deren Tipps ich im Alltag wirklich umsetzen kann.“– Kundin mit 50-Kilo-Hündin 🐾

Was viele nicht wissen:
Sie wollte zeitweise gar nicht mehr mit ihrem Hund rausgehen.

- Fahrräder.
- Jogger.
- Andere Hunde.
- Jeder Reiz war Stress.

Und mit 50 Kilo am anderen Ende der Leine fühlt sich das nicht mehr sicher an.

Heute sind Spaziergänge wieder möglich und machen Spass – weil sich das Verhalten ihrer Hündin nachhaltig verändert hat.

Wenn dein Hund draußen auch auf viele Reize reagiert und du merkst, wie sehr dich das belastet:

💬 Schreib „InfoEinstieg“ in die Kommentare. Ich schicke dir unverbindlich alle Infos zu meinem Training zu.



12/05/2026

Post 1/12 – Kastration ist kein „macht man halt so“ 🐶

Viele Entscheidungen rund um deinen Hund entstehen aus Gewohnheit. Kastration gehört ganz klar dazu. „Das macht man halt“ – genau dieser Gedanke ist oft der Anfang von etwas, das später nicht mehr zurückzudrehen ist. Ich sehe das in der Praxis immer wieder: Ein junger Hund, lebhaft, neugierig, manchmal chaotisch – völlig normal für sein Alter. Und dann kommt dieser Moment, in dem du unsicher wirst. Von außen kommen Stimmen: „Kastrier ihn früh, dann wird er ruhiger.“ Und plötzlich fühlt sich das wie die richtige Entscheidung an.

Aber genau hier passieren die meisten Fehler. Kastration ist kein kleiner Routineeingriff, sondern ein massiver Eingriff in ein System, das sich gerade erst entwickelt. Hormone steuern nicht nur Fortpflanzung, sondern auch Verhalten, Stressverarbeitung und Selbstsicherheit. Die kurzfristigen Vorteile sind greifbar, die langfristigen Veränderungen zeigen sich oft erst später – und genau deshalb werden sie unterschätzt. Genau das verstehen viele erst im Nachhinein.

Wie klar ist dir, was sich durch eine Kastration wirklich verändern soll?

Wenn du die wichtigsten Grundlagen zur Entscheidung kompakt nachlesen willst, schreib mir INFOKASTRATION. Du bekommst den Link zum Ratgeber, der dir die wichtigsten Zusammenhänge zu Verhalten, Hormonen und Entwicklung verständlich einordnet.





11/05/2026





10/05/2026

Gerade wieder elebt - „Wir mussten den Chip wieder setzen lassen.“ 😶

Genau dieser Satz fiel heute im Training.

Der Hund? Mental extrem instabil. Dauerhaft unter Spannung. Draußen schnell auf Anschlag. Menschen, Hunde, Fahrräder — alles kann ihn hochfahren. Und genau deshalb hatte ich den Haltern empfohlen, den Kastrationschip einmal auslaufen zu lassen, um überhaupt beobachten zu können, was hormonell eigentlich passiert.

Denn genau darüber spricht kaum jemand:
Testosteron macht Hunde nicht aggressiver. Gerade bei sensiblen oder unsicheren Hunden kann fehlendes Testosteron Unsicherheit, Stress oder Reizoffenheit sogar verstärken. Das wird unglaublich oft falsch eingeschätzt.

Und heute kam dann der Satz:
„Wir mussten den Chip wieder setzen lassen … sonst nimmt die Pension ihn nicht.“

Und genau da entsteht das eigentliche Problem.

Die Entscheidung passiert plötzlich nicht mehr wegen des Hundes, sondern wegen äußerem Druck. Urlaub. Betreuung. Alltag. Natürlich verstehe ich die Halter. Niemand macht das absichtlich falsch. Aber genau hier geraten wichtige Dinge oft komplett in den Hintergrund. ⚠️

Denn wenn dein Hund ohnehin Schwierigkeiten hat, sich zu regulieren, dann sind hormonelle Veränderungen eben nicht einfach „neutral“. Und viele merken erst später, wie stark Hormone, Verhalten und Unsicherheit überhaupt zusammenhängen.

Als Trainerin sitzt du dann manchmal da und denkst:
Eigentlich arbeiten wir gerade gegen das, was diesem Hund helfen würde. 🐾

Vielleicht kennst du genau solche Situationen selbst und bist unsicher, ob du Verhalten wirklich richtig einschätzt oder ob deinem Hund eigentlich etwas ganz anderes fehlt.

👉 Schreib „Infokastration“ in die Kommentare und ich schicke dir den Link zu meinem E-Book, damit du verstehst, welche Veränderungen viele Hundehalter erst viel zu spät erkennen.





09/05/2026

Post 3/3 – Der Moment, in dem du sagst: „Dann mache ich es halt.“

Am Anfang willst du es richtig machen: Du suchst nach Lösungen, vergleichst Möglichkeiten und versuchst, etwas zu finden, das wirklich zu deinem Hund passt. Mit jeder Absage wird das schwieriger, Optionen fallen weg, der Druck steigt — und irgendwann merkst du, dass sich dein Fokus verändert.

Es geht nicht mehr darum, die beste Entscheidung zu treffen. Es geht nur noch darum, überhaupt eine zu treffen. Und genau da fällt dieser Satz: „Dann mache ich es halt.“

In dem Moment wirkt das logisch. Du hast eine Lösung und kannst weitermachen. Aber wenn man genauer hinschaut, ist es keine inhaltliche Entscheidung mehr, sondern eine Reaktion auf Druck: Du entscheidest nicht, weil du sicher bist, dass es zu deinem Hund passt, sondern weil du eine Situation beenden willst.

Das Problem daran zeigt sich oft erst im Alltag: wenn dein Hund wieder ähnlich reagiert wie vorher — stark auf Reize anspringt, in Begegnungen schneller hochfährt — und du merkst, dass sich nicht das verändert hat, was du erwartet hast. Genau dann kommt die Frage: War das wirklich der richtige Schritt?

Und dann wird deutlich, was vorher gefehlt hat: eine klare Grundlage, um das Verhalten deines Hundes sauber einzuordnen. Ob ein Verhalten hormonell geprägt ist, durch Erregung, durch Unsicherheit oder durch das, was dein Hund im Alltag gelernt hat — das ist der entscheidende Unterschied. Wenn du das nicht auseinanderhalten kannst, wirkt jede Entscheidung richtig, solange sie den Druck löst.

👉 Triffst du diese Entscheidung gerade, weil du sie wirklich einordnen kannst – oder weil du einfach willst, dass es endlich funktioniert?

📘 Meine Ebooks sind genau für diesen Punkt gemacht: Damit du Verhalten, Hormone und Entwicklung bei deinem Hund auseinanderhalten kannst, bevor du eine Entscheidung triffst, die du später erst verstehen musst.
👉 Schreib „Infokastration“, wenn du eine klare Grundlage haben willst, auf der du beurteilen kannst, ob diese Entscheidung wirklich zu deinem Hund passt.




08/05/2026

Post 2/3 – Es geht nicht um deinen Hund – sondern darum, ob er ins System passt

Dass Pensionen klare Regeln haben, ist nachvollziehbar. Gruppen sollen funktionieren, Konflikte sollen möglichst vermieden werden und Abläufe müssen planbar bleiben. Dafür braucht es einfache Kriterien, die schnell überprüfbar sind. Genau deshalb wird oft zwischen „kastriert“ und „nicht kastriert“ unterschieden. Das wirkt logisch, weil es eine klare Einteilung schafft. Das Problem ist nur: Verhalten lässt sich nicht so einfach einordnen.

Viele unterschätzen das. Verhalten entsteht nicht nur durch Hormone, sondern durch das Zusammenspiel aus Erregung, Erfahrung, Kontext und der Fähigkeit deines Hundes, sich zu regulieren. In bekannten Situationen wirkt er stabil, in neuen Umgebungen ist er schneller überfordert. In Begegnungen mal entspannt, mal deutlich reaktiver. Genau solche Unterschiede entscheiden darüber, ob ein Hund in einer Gruppe stabil läuft oder nicht.

Woran du es merkst:

Wenn die Entscheidung nur an einer Voraussetzung festgemacht wird, fehlt diese Einordnung. Du bekommst keine echte Einschätzung, ob dein Hund in diese Betreuung passt, sondern nur die Information, welche Bedingung erfüllt sein muss. Und genau da entsteht der Denkfehler. Viele verbinden mit der Kastration automatisch die Erwartung, dass der Hund ruhiger, sozialer oder stabiler wird. Das kann im Einzelfall zutreffen, wenn hormoneller Druck tatsächlich eine große Rolle spielt. In vielen Fällen liegt die Ursache aber woanders.

Wenn Erregung, Unsicherheit oder gelernte Muster das Verhalten bestimmen, verändert eine Kastration nicht das, was im Alltag wirklich relevant ist. Und genau das wird oft erst später sichtbar. Dann passt die Erwartung nicht zu dem, was tatsächlich passiert, und die Unsicherheit beginnt von vorne.

👉 Wird dein Hund gerade wirklich nach seinem Verhalten beurteilt – oder nach einer Voraussetzung, die wenig darüber aussagt, wie er im Alltag funktioniert?

Wenn du das klarer einordnen willst, schreib „Infokastration“ – dann schicke ich dir den Link zu meinen E‑Books, bevor du aus Druck heraus entscheidest.



07/05/2026

Post 1/3 – „Wir nehmen ihn gern – aber nur kastriert.“ 🐾

„Wir nehmen ihn gern – aber nur kastriert.“ In dem Moment klingt das wie eine klare Ansage und zugleich wie eine einfache Lösung. Du brauchst eine Betreuung, der Zeitraum steht fest, und plötzlich hängt alles an dieser einen Voraussetzung. Viele gehen dann sofort in die Organisation: Wie kriege ich das jetzt geregelt? Wer nimmt ihn sonst? Was ist die schnellste Lösung? Genau hier verschiebt sich etwas Entscheidendes, denn es geht nicht mehr darum, was zu deinem Hund passt, sondern nur noch darum, ob er diese Bedingung erfüllt.

Was dann passiert:

Das Problem ist nicht die Regel an sich, sondern wie die Entscheidung zustande kommt. Du triffst sie nicht mehr auf Basis deines Hundes, sondern auf Basis der Situation. Und genau da passieren die meisten Fehler. Denn wenn du ehrlich hinschaust, ist dein Hund im Alltag nicht immer gleich. Es gibt Situationen, in denen er ruhig und gut ansprechbar ist, und andere, in denen er deutlich schneller hochfährt, stärker auf Reize reagiert oder sich schwerer regulieren lässt. Vielleicht zieht er draußen mehr, vielleicht scannt er viel, vielleicht reagiert er in Begegnungen unterschiedlich: mal entspannt, mal deutlich angespannter.

Der Denkfehler:

Wenn du selbst nicht klar einordnen kannst, warum dein Hund sich so verhält, wirkt eine Kastration schnell wie eine logische Lösung, weil sie konkret ist und Handlung verspricht. Aber nicht jedes Verhalten hat mit Hormonen zu tun. Ein großer Teil entsteht aus Erregung, Unsicherheit oder aus dem, was dein Hund im Alltag gelernt hat. Wenn das nicht sauber getrennt wird, entsteht eine Erwartung, die später oft nicht erfüllt wird. Dann merkst du, dass sich Dinge nicht so verändern, wie du es dir vorgestellt hast, und genau dann beginnt die Unsicherheit.

Wenn du dir dabei mehr Klarheit für deine Entscheidung wünschst: Schreib „Infokastration“ – dann schicke ich dir den Link zu meinen 2 E‑Books ( Rüden/Hündinnen).

👉 Kannst du im Alltag wirklich sicher sagen, warum dein Hund in bestimmten Situationen so reagiert – oder entscheidest du gerade vor allem, damit es „funktioniert“?


06/05/2026

Das Thema spaltet die Gemüter und es gibt sehr viele Mythen und Halbwahrheiten.
Du möchtest Wissen statt Meinung? Dann kommentiere mit INFOKASTRATION.

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