11/03/2024
Heute gehts um das Führen, bei dem dein Pferd hinter dir her läuft.
Das wird meißt dann so gemacht, wenn wir Menschen noch nicht im „Arbeitsgedanken“ sind.
Wir holen das Pferd z.B. vom Paddock und wollen es fertig machen fürs Reiten oder was auch immer. Sind selber vielleicht noch nicht ganz angekommen und mit den Gedanken noch halb woanders. Was suggeriert es dann meinem Pferd?
Pferde sind so empfindsam auf Stimmungen und unsere Ausstrahlung, dass sie natürlich sofort merken, dass wir nicht mit voller Aufmerksamkeit bei ihm sind. Das kann dazu führen, dass unvorhergesehene Situationen entstehen. Da wir mit den Gedanken noch bei der Arbeit oder wo auch immer sind, übernimmt das Pferd die Verantwortung und ordnet Situationen im Außen für sich ein. Dann hustet am Wegesrand ein Regenwurm und wir wundern uns, dass das Pony uns plötzlich in den Rücken hopst oder in die andere Richtung wegzieht, um der Situation zu entfliehen.
Das ist eine mögliche Situation.
Dann aber kann es sein, dass wir bewusst das Pferd hinter uns gehen lassen, um vermeintliche Rangfolgen darzustellen. (Das Thema mit der Dominanztheorie und warum diese aus meiner Sicht nicht funktionieren kann, erläutere ich an anderer Stelle.)
Aber bleiben wir mal in dem Gedanken, das Pferd soll hinter uns laufen. Was passiert?
Das Pferd läuft unserem Hintern hinter her, nimmt seine Umgebung weniger aktiv war, da ihm jegliche Verantwortung für sich selbst aberkannt wurde. Nun hustet wieder der Regenwurm und zack, sitzt mir das Pferd im schlechtesten Fall im Rücken, da das Fluchttier weniger aufmerksam durchs Leben getrampelt ist.
Ihr merkt worauf ich hinaus will. Größtmögliche Sicherheit für Mensch und Pferd und Mitdenken unserer Pferde.
Da der Rahmen hier begrenzt ist, reiße ich die Themen nur grob an. Um da weiter reinzugehen und auch individuell zu schauen, bedarf es mehr Zeit und die Betrachtung des Gesamtbildes vor Ort.
Morgen gehts weiter☺️
Lass mir gern deine Gedanken dazu da.