Kleintierpraxis am Mühlteich

Kleintierpraxis am Mühlteich Praxis für Kleintiere

18/08/2026

Wenn nachts niemand mehr da ist – warum der tierärztliche Notdienst an seine Grenzen kommt

Mit der Aufgabe des nächtlichen Notdienstes in der Tierklinik Bielefeld und dem damit verbundenen Wegfall einer wichtigen Anlaufstelle für schwere tiermedizinische Notfälle in unserer Region hat die Diskussion um die tierärztliche Versorgung wieder stark an Fahrt aufgenommen.

Die Sorge vieler Tierhalter kann ich sehr gut verstehen. Wer nachts mit einem schwer kranken oder verletzten Tier Hilfe benötigt und dann womöglich bis Hannover oder Recklinghausen fahren muss, empfindet das verständlicherweise als beängstigend und unbefriedigend.

Gleichzeitig begegnen uns Tierärzten in dieser Diskussion immer wieder Vorwürfe: Man habe einfach keine Lust mehr, nachts zu arbeiten. Der viel zitierte Personalmangel sei nur eine Ausrede. Wenn man wirklich wolle, würde man schon eine Lösung finden. Früher habe es schließlich auch funktioniert.
Aber genau an diesem Punkt lohnt es sich, genauer hinzusehen.
Denn die entscheidende Frage lautet: Wie hat der tierärztliche Notdienst früher eigentlich funktioniert – und auf wessen Kosten?
Wer das betrachtet und gleichzeitig berücksichtigt, was sich in unserem Beruf in den vergangenen Jahrzehnten verändert hat, versteht schnell, warum eine einfache Rückkehr zu den „guten alten Zeiten“ nicht möglich ist.

Ein System, das lange von Selbstausbeutung gelebt hat

Als ich vor rund 15 Jahren als angestellte Tierärztin in einer Praxis angefangen habe, hatten wir – wie damals viele Praxen – eine durchgängige Rufbereitschaft für unsere eigenen Kunden.
Für mich bedeutete das: Jede zweite Nacht lag das Notdiensthandy neben meinem Bett. Jedes zweite Wochenende war ich rund um die Uhr erreichbar. War mein Chef im Urlaub, kam es vor, dass ich über mehrere Wochen praktisch ununterbrochen in Bereitschaft war.
Natürlich wurde ich nicht jede Nacht aus dem Bett geklingelt. Aber Bereitschaft bedeutet eben nicht Freizeit. Man kann nicht einfach wegfahren, nicht unbeschwert etwas trinken, nicht wirklich abschalten und schläft mit dem Wissen ein, jederzeit aufstehen und einen medizinischen Notfall versorgen zu müssen.
Arbeitszeiten wurden damals vielfach nicht genau erfasst. Einen wirklichen Ausgleich für die zusätzlich geleisteten Stunden gab es häufig nicht. Und auch keine Zuschläge für die im Notdienst geleistete Arbeit, von einem angemessenen Gehalt ganz zu schweigen.
Nach zwei Jahren wechselte ich in eine Tierklinik. Dort hatte ich ungefähr einmal pro Woche Nachtdienst und zusätzlich alle paar Wochen Wochenenddienst. Die Nachtdienste lagen zwischen zwei normalen Arbeitstagen und kamen zur regulären Wochenarbeitszeit hinzu, die Wochenddienste starteten am Freitag und endeten am Montagmorgen und umfassen sowohl die Tagdienste als auch die drei zugehörigen Nächte. Hier gab es immerhin im Anschluss zwei Tage frei.
Da es damals im Umkreis noch mehrere Kliniken mit nächtlicher Versorgung gab, verteilten sich die Patienten auf verschiedene Standorte. Trotzdem war die Belastung erheblich.
Wer nachts beispielsweise eine Magendrehung operiert hat und am nächsten Morgen wieder in der Sprechstunde oder im OP steht, merkt sehr schnell, dass es hier nicht um Bequemlichkeit geht. Es geht um Konzentration, Reaktionsfähigkeit und letztlich um Patientensicherheit.

Viele Kolleginnen und Kollegen haben über Jahre auf diese Weise gearbeitet – bei einer Bezahlung, die der Ausbildung, Verantwortung und Arbeitsbelastung häufig kaum gerecht wurde. Dies galt im gleichen Maße für die tiermedizinischen Fachangestellten.
Das System funktionierte.
Aber es funktionierte zu einem erheblichen Teil deshalb, weil Menschen bereit waren, ihre Freizeit, ihre Gesundheit und ihr Familienleben diesem Beruf unterzuordnen.
Viele hielten das irgendwann nicht mehr aus. Einige verließen den Beruf nach wenigen Jahren wieder.
Ein Versorgungssystem, das nur funktioniert, solange die Menschen darin dauerhaft über ihre Belastungsgrenzen gehen, ist kein gutes Versorgungssystem.

Arbeitszeit ist keine Nebensache

Einer der entscheidenden Veränderungen der vergangenen Jahre ist deshalb der Umgang mit Arbeitszeiten.
Vorgaben zu maximalen Arbeitszeiten, Ruhezeiten und der Erfassung von Arbeitsstunden werden heute deutlich konsequenter umgesetzt als früher und mittlerweile von den Behörden streng überwacht. Nacht- und Wochenenddienste müssen personell und finanziell vernünftig abgebildet werden. Nach einem Nachtdienst kann ein Mitarbeiter nicht selbstverständlich am nächsten Morgen wieder einen vollständigen Arbeitstag übernehmen.
Und das ist auch richtig so.
Denn wer möchte ernsthaft, dass die Tierärztin, die das eigene Tier operiert, seit 20 Stunden auf den Beinen ist?
Für einen durchgängigen 24-Stunden-Betrieb benötigt man deshalb nun wesentlich mehr Personal, als es auf den ersten Blick erscheint. Wer nachts arbeitet, fehlt an anderer Stelle. Ruhezeiten müssen eingehalten, Ausfälle aufgefangen und Dienste auf ausreichend viele Schultern verteilt werden.
Für Kliniken bedeutet das einen enormen personellen und wirtschaftlichen Aufwand.
Viele Häuser konnten oder wollten diesen Aufwand irgendwann nicht mehr tragen und gaben ihren Klinikstatus beziehungsweise Teile ihres Notdienstangebotes auf. Auch für normale Tierarztpraxen ist eine eigene Rufbereitschaft rund um die Uhr heute kaum noch realistisch: Wer die Nacht durcharbeitet, kann am nächsten Tag nicht gleichzeitig eine reguläre Sprechstunde aufrechterhalten.
Dadurch konzentrieren sich immer mehr Notfälle auf immer weniger verbliebene Einrichtungen.
Und genau dort entsteht der nächste Teufelskreis: enorme Arbeitsbelastung, lange Wartezeiten, frustrierte Tierhalter und Mitarbeiter, die irgendwann ebenfalls sagen, dass sie unter diesen Bedingungen nicht mehr arbeiten können oder möchten.

Mehr Tierärztinnen und trotzdem zu wenig Arbeitskraft?

Auch die Zusammensetzung unseres Berufs hat sich verändert.
Die Zahl der Studienplätze in der Tiermedizin ist seit vielen Jahren stark begrenzt und wurde seit Jahrzehnten kaum aufgestockt. Gleichzeitig hat sich aus einem früher eher männlich geprägten Beruf ein Beruf mit einem sehr hohen Frauenanteil entwickelt.
Das Problem daran sind selbstverständlich nicht die Frauen.
Das Problem ist, dass das alte Versorgungssystem auf einem Berufs- und Familienmodell beruhte, das heute nicht mehr funktioniert – und ehrlicherweise auch nicht mehr funktionieren sollte.
Früher war der typische Praxisinhaber häufig ein männlicher Selbstständiger, der sehr viele Stunden arbeitete, während ihm zu Hause ein erheblicher Teil der Familienarbeit abgenommen wurde. Heute arbeiten sehr viele Tierärztinnen und Tierärzte angestellt, Teilzeitmodelle spielen eine größere Rolle und die Erwartung, neben dem Beruf auch Zeit für Familie und Privatleben zu haben, ist völlig zu Recht gestiegen.
Gerade Frauen übernehmen nach wie vor einen großen Anteil der Kinderbetreuung und arbeiten deshalb häufiger in Teilzeit.
Ich kenne diese Situation aus meinem eigenen Leben sehr gut. Ich bin Mutter von drei Kindern und konnte mich überhaupt nur selbstständig machen, weil mein Mann seine Arbeitszeit deutlich reduziert hat und meine Eltern uns intensiv bei der Betreuung unserer Kinder unterstützen. Beides ist nicht selbstverständlich.
Ohne dieses Netzwerk wäre vieles von dem, was ich beruflich mache, nicht möglich.
Und trotz dieser Unterstützung bleibt es ein ständiger Balanceakt.
Die entscheidende Frage sollte deshalb nicht lauten, warum Menschen heute nicht mehr bereit sind, 60 oder 70 Stunden pro Woche zu arbeiten.
Die Frage sollte vielmehr sein, wie wir tiermedizinische Versorgung so organisieren können, dass hoch qualifizierte Menschen diesen Beruf langfristig und gesund ausüben können.

Gleichzeitig gibt es immer mehr Patienten

Während sich die verfügbare Arbeitszeit verändert hat, ist auf der anderen Seite der Bedarf an tiermedizinischer Versorgung deutlich gewachsen.
Das Verhältnis zwischen Tierärzten und Patienten sah früher vollkommen anders aus.
Meine Praxisvorgängerin machte sich beispielsweise in den 1980er-Jahren auch deshalb selbstständig, weil es damals schwierig war, überhaupt eine Anstellung als Tierärztin zu finden. Es gab vielerorts viele Tierärzte und Praxen, die miteinander um Patienten konkurrierten. Eine Erreichbarkeit rund um die Uhr war deshalb auch ein Wettbewerbsvorteil.
Gleichzeitig konnten manche Kollegen allein von ihrer Praxis kaum leben und arbeiteten zusätzlich beispielsweise in der Fleischbeschau. Niedrige Gehälter und sehr lange Wochenarbeitszeiten waren für angestellte Tierärzte keine Seltenheit.
Heute sieht die Situation anders aus.
Die Zahl der Haustiere ist über viele Jahre gestiegen und hat insbesondere während der Corona-Pandemie noch einmal einen deutlichen Schub erfahren. Gleichzeitig sind die medizinischen Möglichkeiten und auch die Erwartungen an die Behandlung unserer Tiere enorm gewachsen.
Und das ist grundsätzlich etwas Gutes.
Wir können heute Erkrankungen diagnostizieren und behandeln, bei denen früher sehr viel weniger möglich gewesen wäre. Moderne Bildgebung, aufwendige Operationen, Intensivmedizin, spezialisierte Labordiagnostik und immer differenziertere Therapien verbessern die Versorgung unserer Patienten erheblich.
Aber all das braucht Zeit.
Und Personal.
Ein schwer kranker Patient benötigt nicht nur „einen Tierarzt“. Er benötigt möglicherweise eine Tierärztin zur Untersuchung, eine weitere Person für Diagnostik oder Operation, Tiermedizinische Fachangestellte für Überwachung und Pflege, Labor, Bildgebung, Medikamente und stationäre Betreuung.
Hinzu kommt ein weiteres Problem: Für Tierhalter ist es häufig sehr schwer einzuschätzen, was tatsächlich ein medizinischer Notfall ist.
Das ist kein Vorwurf. Wer Angst um sein Tier hat, kann eine Situation verständlicherweise schwer objektiv beurteilen.
In unserer Praxis zeigt sich jedoch regelmäßig, dass nur ein Teil der telefonisch angekündigten „Notfälle“ tatsächlich sofortige medizinische Versorgung benötigt. Solche Fälle binden Kapazitäten, die dann bei echten lebensbedrohlichen Notfällen fehlen können.

Am Ende lässt sich die Entwicklung deshalb relativ einfach zusammenfassen:
Immer mehr und immer anspruchsvollere tiermedizinische Versorgung muss von einer begrenzten Zahl an Menschen geleistet werden – und diese Menschen können und dürfen nicht mehr so arbeiten wie vor 20 oder 30 Jahren.

Und was bedeutet das nun für uns?
Zunächst einmal eine unbequeme Erkenntnis:
Eine Rückkehr zu den früheren Verhältnissen mit nahezu flächendeckender Notdienstbereitschaft, jederzeitiger Verfügbarkeit und gleichzeitig niedrigen Kosten wird es nicht geben.
Nicht, weil Tierärzte ihre Patienten im Stich lassen wollen.
Nicht, weil wir nachts grundsätzlich nicht mehr arbeiten möchten.
Und auch nicht, weil uns das Schicksal eines schwer kranken Tieres gleichgültig wäre.
Ganz im Gegenteil.
Ich glaube, die meisten von uns Tierärzten empfinden die derzeitige Situation mindestens genauso unbefriedigend wie die Tierhalter.
Niemand möchte einem verzweifelten Besitzer sagen müssen, dass er mit seinem schwer kranken Tier nachts eine Stunde oder länger bis zur nächsten aufnahmebereiten Klinik fahren muss. Niemand möchte erleben, dass ein Tier möglicherweise deshalb nicht rechtzeitig versorgt werden kann.
Aber auch Tierärztinnen, Tierärzte und Tiermedizinische Fachangestellte sind Menschen.
Unser Tag hat ebenfalls nur 24 Stunden. Wir brauchen Schlaf. Wir haben Familien und Kinder. Wir müssen körperlich und psychisch gesund bleiben. Gerade in einem Beruf, in dem psychische Belastungen und das Suizidrisiko nachweislich ein ernstes Thema sind, dürfen wir nicht wieder ein System aufbauen, das nur durch dauerhafte Selbstüberforderung funktioniert.
Und wir haben ebenso das Recht, für eine anspruchsvolle Ausbildung, hohe Verantwortung und belastende Arbeit angemessen bezahlt zu werden.

Die Wut ist verständlich – aber sie trifft oft die Falschen

Natürlich darf man über die aktuelle Situation verärgert sein.
Man darf die Frage stellen, ob Politik, Hochschulen, Kammern, Klinikketten und Berufsverbände Entwicklungen früher hätten erkennen müssen. Ob ausreichend Studienplätze vorhanden sind. Ob regionale Notdienstzentren viel früher hätten aufgebaut werden müssen. Ob Veränderungen bei Arbeitszeiten und Kosten rechtzeitig in langfristige Versorgungskonzepte übersetzt wurden.
Diese Diskussion ist wichtig.
Aber sie hilft nicht, wenn sie darauf reduziert wird, einzelnen Tierärztinnen und Tierärzten Arbeitsunwillen oder Geldgier vorzuwerfen.
Denn diejenigen, die heute noch nachts, an Wochenenden und Feiertagen in Praxen und Kliniken stehen, sind nicht das Problem.
Sie sind ein Teil dessen, was das System überhaupt noch am Laufen hält.
Die Frage muss deshalb nicht lauten:
„Warum macht ihr es nicht einfach wieder wie früher?“
Sondern:
„Wie schaffen wir eine tiermedizinische Notfallversorgung, die für Tierhalter verlässlich, für Tiere medizinisch gut und für die Menschen, die sie leisten, dauerhaft tragfähig ist?“
Dafür werden wir neue Lösungen brauchen: besser organisierte regionale Notdienststrukturen, zentrale Anlaufstellen und Notdienstzentren, eine sinnvolle telefonische Ersteinschätzung, ausreichend Studien- und Ausbildungsplätze, faire Arbeitsbedingungen und eine Finanzierung, die die tatsächlichen Kosten einer 24-Stunden-Versorgung berücksichtigt.

Diese Lösungen werden nicht von heute auf morgen entstehen. Und wahrscheinlich werden sie auch nicht dazu führen, dass künftig wieder hinter jeder Ecke rund um die Uhr eine Tierarztpraxis geöffnet hat.
Aber genau darin sollte unser gemeinsames Ziel liegen:
Nicht die Arbeitsbedingungen von früher zurückzubringen, sondern die Notfallversorgung von morgen aufzubauen.
Eine Versorgung, bei der Tierhalter im Ernstfall wissen, wohin sie sich wenden können.
Eine Versorgung, in der schwer kranke Tiere schnellstmöglich Hilfe bekommen.
Und eine Versorgung, die nicht davon abhängig ist, dass die Menschen, die diese Hilfe leisten, dafür ihre eigene Gesundheit und ihr Privatleben opfern müssen.

Denn nur ein System, das auch für diejenigen funktioniert, die darin arbeiten, kann auf Dauer für unsere Tiere funktionieren.

Von Sarah Wellhöner

09/08/2026

Wichtige Info:

Ab dem 1.9.2026 wird die Tierklinik Bielefeld Anicura ihren Notdienst vollständig einstellen!!!

An den Wochenenden ist der Notdienst mittlerweile tagsüber gut durch andere Tierarztpraxen und Kleintierzentren abgedeckt. Hochgradig problematisch wird es jetzt aber für Notfälle in der Nacht (nach 22 Uhr )!
Nachdem in den letzten Jahren nach und nach alle Tierkliniken der Umgebung den nächtlichen Notdienst eingestellt haben, fällt jetzt auch die letzte Tierklinik mit nächtlichem Notdienst in unserer Region weg. Dringende Notfälle, wie z.B. eine Magendrehung, können jetzt nachts nur noch in den Tierkliniken in Hannover und in Recklinghausen versorgt werden.

Auch wenn dieser Schritt leider absehbar war, da die Klinik schon seit längerem mit Personalmangel zu kämpfen hatte, sind wir sehr bestürzt über diese Entwicklung.

Der Ringnotdienst und die Tierärztekammer arbeiten derzeit bereits an Lösungen, um wenigstens bis in die Abendstunden eine Notfallversorgung von Patienten gewährleisten zu können. Da die Entscheidung der Klinik jetzt aber sehr kurzfristig kam, wird sich voraussichtlich noch keine nahtlose Lösung zum 1.9. finden lassen.

Wir halten euch natürlich über die weitere Entwicklung auf dem laufenden.

02/07/2026

Leider können wir derzeit keine Neukunden aufnehmen!!!!
Habt bitte auch Verständnis dafür, dass wir momentan zeitweise nur begrenzt akute Notfälle behandeln können, da wir ein extrem hohes Patientenaufkommen und hochgradigen Personalmangel haben.

23/06/2026

Am morgigen Mittwoch, den 24.06.2026, bleibt die Praxis geschlossen. Ab Donnerstag sind wir wieder wie gewohnt im Einsatz :-)

Wir suchen Verstärkung!
10/06/2026

Wir suchen Verstärkung!

Verstärkung gesucht Wir suchen für unsere Kleintierpraxis am Mühlteich in Steinhagen zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n Tiermedizinische/n Fachangestellte/n / TFA (m/w/d) in Teilzeit. Was dich bei uns erwartet? Dich erwartet eine moderne, gut ausgestattete Kleintierpraxis mit einer stetig wac...

Erfreuliche Nachrichten für tierische Notfälle am Wochenende
09/04/2026

Erfreuliche Nachrichten für tierische Notfälle am Wochenende

Wir verlängern unsere Öffnungszeiten an den Wochenenden, damit wir deinem Tier im Notfall auch abends helfen können.
Nach dem 1. Mai - am Feiertag selbst haben wir von 10 bis 18 Uhr Notdienst - haben wir freitags immer von 8 bis 22 Uhr geöffnet, sind ab 18 Uhr in der Hochstraße 63 in Herford im Notdienst und für alle Patienten aus Bielefeld, Kreis Herford und ganz OWL da.
Ab dem 1. Juni haben wir immer samstags, sonntags und an Feiertagen von 10 bis 22 Uhr Notdienst.
Ein riesengroßes Dankeschön an unser Team, das diese erweiterte Versorgung von Notfall-Patienten möglich macht.
Der Beitrag darf gerne geteilt werden!

03/04/2026

Über das Osterwochenende nehmen wir uns eine kleine Auszeit und sind ab Dienstag, dem 7.4., in alter Frische wieder für euch da!

In dringenden Notfällen wendet euch an den Ringnotdienst (www.kleintiernotdienst-kreis-guetersloh.de), das Tierärztliches Zentrum für Kleintiere Herford (10-18 Uhr) oder die Tierklinik Bielefeld (nachts).

Allen Kunden und ihren Fellnasen wünschen wir frohe Ostertage!

20/03/2026

Aus aktuellem Anlass

Liebe Kunden, bitte habt für folgende Dinge Verständnis:

Wenn ihr wegen eines Notfalls bei uns anruft, versuchen wir natürlich alles, um euch und eurem Tier weiterzuhelfen. Es kann aber durchaus auch passieren, dass wir euch raten, eine andere Praxis oder Klinik aufzusuchen. Dies kann verschiedene Gründe haben, z.B. weil wir glauben, dass euer Tier an anderer Stelle besser versorgt werden kann, entweder weil eine stationäre Aufnahme und intensivmedizinische Überwachung nötig ist oder eine technische Ausstattung und fachliche Expertise erforderlich ist, die wir nicht anbieten können.
Manchmal sind wir auch bereits voll ausgelastet und können hierdurch die aufwändige Versorgung eines zusätzlichen Notfalls nicht zeitnah genug gewährleisten. Haben wir gerade z.B. bereits einen Patienten in Narkose liegen oder versorgen ein verletztes oder anderweitig schwer erkrankt es Tier, können wir nicht einfach für euren Notfall umgehend alles andere stehen und liegen lassen.
Egal welcher Grund es ist, wir haben bei unserer Empfehlung stets das Wohl unserer Patienten im Blick. Unsere Mitarbeiterinnen sind sehr gut darin geschult, Notfälle fachgerecht einzuschätzen, im Zweifelsfall werden sie eine der diensthabenden Tierärztinnen zur Rate ziehen. Bitte vertraut hier auf ihre Einschätzung und besteht nicht darauf, den Fall nur mit einer Tierärztin besprechen zu wollen, diese sind manchmal nicht direkt abkömmlich und es kann so zu unnötigen Verzögerungen kommen.
In keinem Falle ist es so, dass wir einen Notfall ablehnen, weil uns unser pünktlicher Feierabend wichtiger als unsere Patienten ist. Jeder in der Praxis würde jederzeit für einen Notfall länger bleiben (und tut dies auch regelmäßig) und es ist für uns, die wir uns tagtäglich mit ganzem Herzen für unsere Patienten einsetzen, ein echter Schlag in die Magengrube, mit solch einem Vorwurf konfrontiert zu werden.

Wir bitten euch ebenfalls um Verständnis, dass wir nicht einfach verschreibungspflichtige Medikamente an euch abgeben können, die eurem Tier von einem anderen Tierarzt verordnet wurden. Diese sind, wie der Name schon sagt, verschreibungspflichtig, das heißt wir benötigen wenigstens einen Bericht des vorbehandelnden Kollegens. Das hat nichts mit Schikane zu tun, sondern mit den Gesetzen, die wir einhalten müssen. Uns dann vorzuwerfen, dass wir nun Schuld sind wenn euer Tier ohne die Tabletten stirbt, ist nicht hilfreich und unfair.

Diese Beispiele sind nur ein Teilausschnitt dessen, womit sich insbesondere unsere Mitarbeiterinnen an der Rezeption tagtäglich auseinandersetzen müssen. Bei allem Verständnis dafür, dass man manchmal unter großem Stress und Anspannung steht, wenn es dem geliebten Haustier nicht gut geht, würden wir trotzdem um den gleichen Respekt bitten, den wir euch entgegen bringen.
Wir haben ganz viele sehr liebe und uns wertschätzende Kunden, aber der Anteil an sehr unschönen menschlichen Begegnungen nimmt stetig zu und belastet uns sehr.

Bitte tragt euren Teil zu einem respektvollen und freundlichen Miteinander bei. Vielen Dank.

Wir wünschen allen Fellnasen und ihren Besitzern einen guten Start ins neue Jahr! Ab morgen sind wir wieder für euch im ...
01/01/2026

Wir wünschen allen Fellnasen und ihren Besitzern einen guten Start ins neue Jahr! Ab morgen sind wir wieder für euch im Einsatz ☺️

16/12/2025

Damit ihr unbesorgt in die Feiertage starten könnt: Das Team des Tierärztlichen Zentrums für Kleintiere hat an allen Feiertagen und auch an den Wochenenden Notdienst.
Unsere Telefone sind nicht besetzt.
Kommt im Notfall bitte direkt zu uns nach Herford in die Hochstraße 63.
An Heiligabend und Silvester haben wir von 8-13 Uhr reguläre Sprechstunde - keine Notdienstgebühr - und danach Notdienst.

Adresse

Stettiner Str. 25
Steinhagen
33803

Öffnungszeiten

Montag 08:30 - 12:00
15:30 - 18:00
Dienstag 08:30 - 17:00
Mittwoch 08:30 - 12:00
Donnerstag 08:30 - 12:00
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Samstag 09:00 - 11:00

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