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Was Dating mit Hundetraining zu tun hatIm Hundetraining geht es nicht zuerst um Sitz, Platz oder Rückruf. Es geht um dic...
20/04/2026

Was Dating mit Hundetraining zu tun hat

Im Hundetraining geht es nicht zuerst um Sitz, Platz oder Rückruf. Es geht um dich. Unsexy, ich weiß. Aber wahr.

Dein Hund interessiert sich 0 für deine Worte, wenn deine Haltung nicht dazu passt. Er reagiert auf das, was du bist. Nicht auf das, was du sagst. Klarheit ist kein Trick. Klarheit bist du.

Weißt du, was du willst? Weißt du, wo deine Grenzen sind? Weißt du, was für dich ok ist? Oder schwankst du dazwischen? Wenn du innerlich nicht klar bist, wirst du es nach außen auch nicht sein.

Mal so, mal so. Mal konsequent, mal egal. Mal sicher, mal am Zweifeln.

Ein Hund braucht keine perfekten Signale. Er braucht einen Menschen, der weiß, wer er ist. Und das Ganze hört beim Hund nicht auf.

Im Dating läuft es nämlich exakt genauso. Menschen wünschen sich Nähe, Verbindung, echtes Gesehenwerden. Und gleichzeitig haben viele keine Ahnung, wer sie selbst eigentlich sind.

Dann wird geschrieben. Dann wird geflirtet. Dann wird sich gezeigt. Oder eben auch nicht. Mal offen, mal verschlossen. Mal interessiert, mal auf Abstand. Mal total drin, dann wieder komplett raus. Und alle wundern sich, warum es nicht funktioniert.

Ganz ehrlich. Das ist kein Mysterium sondern Unklarheit. Du kannst nicht klar wirken, wenn du es nicht bist. Nicht für deinen Hund. Und auch nicht für einen Menschen.

Der Unterschied: Dein Hund lässt sich nicht von schönen Worten blenden. Der reagiert direkt auf deine Ausstrahlung. Ein Mensch? Der hört sich deine Worte an. Glaubt dir vielleicht sogar. Und spürt trotzdem, dass irgendwas nicht passt.

Klarheit ist nichts, was du dir für andere zusammenbaust. Sie entsteht in dir. Oder eben nicht. Wenn du willst, dass dich jemand wirklich sieht, musst du zuerst selbst wissen, wer du bist.

Und genau da beginnt alles. Im Hundetraining und im Dating. Nicht beim Gegenüber. Sondern bei dir.

Wenn du Lust hast, genau da hinzuschauen, dann bist du bei uns ziemlich gut aufgehoben. Wir coachen dich zwar nicht im Dating, dafür können wir dir mit deinem Hund garantiert weiterhelfen.

Hinter Aggression wartet ein Gefühl darauf, verstanden zu werden
13/04/2026

Hinter Aggression wartet ein Gefühl darauf, verstanden zu werden

Nicht jeder Welpe muss jeden mögen. Und das ist völlig okay.(Die Bilder zeigen Welpen, die unsicher im Umgang mit andere...
11/04/2026

Nicht jeder Welpe muss jeden mögen. Und das ist völlig okay.

(Die Bilder zeigen Welpen, die unsicher im Umgang mit anderen Welpen sind und unter Anleitung im Sozialkontakt unterstützt werden)

Welpengruppen haben oft den Ruf: „Die müssen alle miteinander spielen, damit sie sozialisiert werden.“ Aber genau da liegt ein riesiges Missverständnis.

Soziale Kompetenz entsteht nicht durch möglichst viele Kontakte. Sondern durch passende Kontakte. Passend bedeutet:
Der andere Welpe passt zum Entwicklungsstand, zum Temperament und zum Bedürfnis nach Nähe oder Abstand.

Gerade unsichere Welpen zeigen uns das sehr deutlich. Sie bewegen sich vorsichtig, machen sich klein, halten Abstand und beobachten viel. Sie wollen oft Kontakt... aber in ihrem Tempo.

Was sie nicht brauchen:
Einen überdrehten Welpen, der einfach reinläuft und keine Wahl lässt.

Wird ein unsicherer Welpe immer wieder in solche Situationen gedrängt, entsteht keine gute Sozialisierung, sondern Stress. Im schlimmsten Fall lernt er: Andere Hunde sind unangenehm.

Welpen müssen natürlich auch Grenzen lernen. Auch mal ein Kontakt, der nicht nur „nett“ ist, gehört dazu.
Das würden sie bei ihrer Mutter und ihren Geschwistern genauso erleben. Aber genau hier liegt der Unterschied: Diese Erfahrungen brauchen Anleitung. Ein Welpe kann viele Situationen noch gar nicht alleine einordnen oder verarbeiten. Deshalb ist es unsere Aufgabe, Kontakte zu steuern, zu begrenzen und passend zu gestalten.

Gute Welpengruppen schauen deshalb genau hin: Wer passt zu wem? Wer braucht gerade Abstand? Wer darf mutig werden, aber in kleinen Schritten?

Manchmal bedeutet das, dass ein Welpe auch mal nicht spielt. Und das ist völlig okay.

Ein Welpe, der in seinem Tempo Erfahrungen machen darf, entwickelt Selbstvertrauen.
Ein Welpe, dessen Grenzen gesehen werden, fühlt sich sicher.
Und genau daraus entsteht echte soziale Kompetenz.

Schau also nicht nur, ob dein Welpe Kontakt hat. Sondern wie dieser Kontakt aussieht. Nicht die Menge macht den Unterschied. Sondern die Qualität.

welpen

Die Sache mit dem MindsetWir reden oft über Techniken, Körpersprache, Timing, Belohnungen, Korrekturen. Alles wichtige W...
27/03/2026

Die Sache mit dem Mindset
Wir reden oft über Techniken, Körpersprache, Timing, Belohnungen, Korrekturen. Alles wichtige Werkzeuge. Das eigene Mindset wird dabei oft unterschätzt. Bevor wir mit einem Hund arbeiten, arbeiten wir eigentlich zuerst mit uns selbst.

Die Frage ist nicht nur: Was soll mein Hund lernen?
Die wichtigere Frage ist oft: Wie klar bin ich eigentlich selbst darüber?

Hunde reagieren sehr fein auf innere Zustände. Sie nehmen nicht nur wahr, was wir tun. Sie spüren vor allem, wie sicher oder unsicher wir dabei sind. Wenn wir wissen, was wir wollen und innerlich dahinterstehen, wirkt unser Verhalten strukturierter und vorhersehbarer. Genau das bietet Orientierung. Wenn wir aber zweifeln, schwanken oder uns ständig verunsichern lassen, verändert sich unsere Ausstrahlung. Wir werden inkonsequent, reagieren unvorhersehbar, korrigieren aus Frust oder lassen Dinge durchgehen, obwohl sie uns stören. Genau das spüren Hunde sofort.

Psychologisch betrachtet kein Zufall. Wenn wir eine klare innere Haltung haben, arbeitet unser Hirn effizienter. Entscheidungen fallen leichter, wir handeln konsistenter und wirken souveräner. Menschen nennen das Selbstwirksamkeit. Wir erleben uns selbst als handlungsfähig. Und genau dieses Gefühl verändert unsere Körpersprache, unsere Stimme und unsere Präsenz. Für Hunde ist das wichtig. Sie nehmen kleinste Veränderungen in Haltung, Spannung oder Stimmung sofort wahr. Klarheit ist für sie ein Sicherheitsanker. Ein Mensch, der ruhig und überzeugt handelt, wirkt wie ein stabiler Orientierungspunkt.

Frag dich deshlab von Zeit zu Zeit: Stehe ich eigentlich noch hinter dem, was ich meinem Hund vermitteln möchte? Oder haben Zweifel, Meinungen von außen oder Frust mein inneres Bild verschoben? Ein kurzer Moment der Selbstprüfung:

Bin ich noch klar? Handle ich aus Überzeugung oder aus Hektik? Treffe ich Entscheidungen aus Ruhe heraus oder aus Emotion?

Wenn wir unser eigenes Fundament regelmäßig überprüfen, werden unsere Entscheidungen ruhiger, Kommunikation wird klarer und unser Hund bekommt genau den Menschen, den er an seiner Seite braucht.

Dieser Clumber Spaniel wurde dieses Jahr zum schönsten Hund der gesamten Crufts Show gewählt. Crufts ist eine der bedeut...
10/03/2026

Dieser Clumber Spaniel wurde dieses Jahr zum schönsten Hund der gesamten Crufts Show gewählt. Crufts ist eine der bedeutendsten Hundeshows weltweit.

Es gibt Dinge, die werde ich NIE verstehen 😡

Leute, heute ist einfach so ein richtiger Mist-Sonntag.Die Hunde und ich, wir sind alle irgendwie total durch den Wind, ...
18/01/2026

Leute, heute ist einfach so ein richtiger Mist-Sonntag.

Die Hunde und ich, wir sind alle irgendwie total durch den Wind, kaputt von der Woche, endgereizt und auf ganz dünnem Eis unterwegs. Es fühlt sich heute einfach alles beschissen an.

Manchmal laufen die Dinge einfach nicht rund, und das ist auch völlig in Ordnung. Man muss nicht immer so tun, als wäre alles Friede, Freude, Eierkuchen, wenn es einfach ein Tag ist, an dem man den inneren Mittelfinger nicht kontrollieren kann. Das ist total menschlich.

Also raus mit der Ehrlichkeit: Manchmal ist es einfach ein Scheißtag. Das ist okay. Und falls es da draußen irgendjemandem genauso geht wie mir heute: Willkommen im Club. Lass uns einfach den Tag so nehmen, wie er ist. Morgen sieht die Welt wieder anders aus.

Das Einzige, was wir an so einem Tag wirklich tun können, ist zu schauen, was uns hilft und wie wir es uns ein kleines bisschen angenehmer machen. Auf die Couch hauen, eine Serie anmachen, einen Tee trinken, lesen, Musik hören, die Lieblingsschokolade auspacken. Einfach nichts leisten müssen. Wir müssen nicht auf Krampf versuchen, diesen Tag zu reparieren. Wichtig ist, dass wir uns die Freiheit nehmen, genau das zu tun, wonach uns gerade ist, ohne uns in irgendwelche Konzepte zu pressen, die heute einfach nicht passen.

Siehst du, was dein Hund riecht?Wenn Schnee Gerüche enthüllt!Jetzt, wo bei vielen draußen alles weiß ist, haben wir eine...
05/01/2026

Siehst du, was dein Hund riecht?
Wenn Schnee Gerüche enthüllt!

Jetzt, wo bei vielen draußen alles weiß ist, haben wir eine wunderbare Gelegenheit, die unsichtbare Welt der Gerüche zu entdecken.

Überall im Schnee siehst du jetzt nicht nur Spuren von Wild, anderen Hunden, Menschen oder Futterresten. Du kannst auch kleine Mäusepfade entdecken, die sonst im Verborgenen bleiben. Vielleicht findest du die Spuren eines Rehs, eines Eichhörnchens oder siehst, wo ein Vogel nach Futter gesucht hat. All diese kleinen tierischen Besucher werden jetzt für uns sichtbar, während unsere Hunde sie schon lange erschnüffeln.

Spannend dabei ist, dass Hunde etwa 10.000 bis 100.000 Mal besser riechen können als wir Menschen. Sie nehmen nicht nur wahr, dass etwas da war, sondern oft auch wer dort war, wann das passiert ist und in welche Richtung es weiterging. Der Schnee macht uns diese Geruchswelt für einen kurzen Moment sichtbar.

Also sei einfach mal achtsam und geh mit deinem Hund auf eine kleine Entdeckungsreise im Schnee.

Der will nur Hallo sagen!Es gibt so vieles im Leben, das wir nicht ändern können. Wir können nicht verhindern, dass unse...
04/01/2026

Der will nur Hallo sagen!

Es gibt so vieles im Leben, das wir nicht ändern können. Wir können nicht verhindern, dass unsere Lieblingspizza aus dem Regal verschwindet oder es wochenlang regnet. Es steht nicht in unserer Macht, wenn wir uns einen Nagel in den Reifen fahren oder die Lichterkette an Heiligabend ausfällt. Und wir können auch nicht jeden fremden Hund davon abhalten, mal eben zu uns rüberzulaufen und "Hallo" zu sagen.

Klar ist das doof! Aber wisst ihr was? Wir können das nicht ändern. Die Leute, die ihren Hund einfach heranlassen, stehen nicht morgens auf mit dem Ziel, uns den Tag zu vermiesen. Die haben einfach ihre eigenen Grundsätze und Vorstellungen, und manchmal wissen sie es nicht besser.

Und ja: Natürlich gibt es Hunde, die schlechte Erfahrungen gemacht haben, die gebissen wurden oder ängstliche Besitzer haben. Davon rede ich hier nicht. Ich rede vom Durchschnitt, von den ganz normalen Tutnix-Begegnungen, die einfach mal passieren.

Warum regt uns das eigentlich so auf? Weil es unsere Grenzen sind, unser Wohlfühlbereich, unsere intime Zone mit unserem Hund. Und wenn da jemand drüberbrettert, dann fühlt sich das ätzend an. Wir müssen plötzlich unsere Grenzen verteidigen, etwas erklären, was eigentlich selbstverständlich sein sollte. Wir wissen, wie viel Zeit wir in unser Training gesteckt haben, wissen, dass unser Hund es vielleicht nicht mag oder unsicher wird. Das fühlt sich oft übergriffig an.

Aber ratet mal, in den seltensten Fällen bringt uns unser Ärger weiter.

Also, was tun? Wir üben Akzeptanz & Gelassenheit. Wir atmen durch und sagen uns: "Ok, das ist jetzt so. Ich kann es nicht ändern, also bleibe ich ruhig." Damit zeigen wir unseren Hunden, dass wir entspannt bleiben, und wir machen es uns und ihnen leichter.

Probiert’s doch mal aus! Wenn ihr das nächste Mal in so eine Situation kommt, schaut mal, wie es sich anfühlt, bewusst anders zu reagieren. Bleibt freundlich, bleibt bei euch und fühlt mal rein, wie das ist, wenn ihr euch nicht aus der Ruhe bringen lasst. Gebt den anderen nicht die Macht, euch den Tag zu versauen.

Darf gerne geteilt werden

Wenn "Aber er ist soo süß" alleine nicht reicht!In der Welt der Hunde gibt es so viele wunderbare Rassen und Mischlinge,...
02/01/2026

Wenn "Aber er ist soo süß" alleine nicht reicht!

In der Welt der Hunde gibt es so viele wunderbare Rassen und Mischlinge, und jeder einzelne Hund bringt seine eigene Geschichte und seine eigenen Bedürfnisse mit. Doch oft sehe ich, dass Menschen sich von einem bestimmten Aussehen oder einem bestimmten Image angezogen fühlen, ohne wirklich zu verstehen, was dieser Hund braucht. Und dann stehen sie vor typischen Rasseeigenschaften und fragen: „Kann man das nicht irgendwie wegtrainieren?“

Hier kommt der Punkt:
Es ist nicht fair, einen Hund einfach so stark anzupassen, dass er seine natürliche Wesensart verliert. Wir können zwar mit viel Training und Aufwand einen Hund in ein Leben pressen, das nicht zu ihm passt, aber das ist nicht das, was ein Hund verdient. Er verdient ein Leben, das seinen Anlagen gerecht wird, und es liegt in unserer Verantwortung, uns vorher zu informieren.

Und genau da haben wir heute so viele Möglichkeiten. Wir als Hundeschule bieten kostenlose Erstberatung vor dem Hundekauf an, und viele andere tun das auch. Es spricht Bände, dass in meinen über 16 Jahren als Trainerin, gerade mal eine Handvoll Menschen dieses in Anspruch genommen haben.

Niemand muss im Dunkeln tappen. Es spricht nicht für echte Tierliebe, wenn man sich nicht vorher damit beschäftigt, welcher Hund ins eigene Leben passt.

Ich wundere mich immer wieder, dass typische Eigenschaften von Rassen plötzlich als Problem gesehen werden. Dabei wäre es so einfach, sich im Vorfeld zu informieren.

Letztlich ist es ein Akt der Wertschätzung und der Verantwortung, den Hund nicht nur nach den eigenen Wünschen auszuwählen, sondern nach dem, was er wirklich braucht. Und das ist es, was wahre Hundeliebe ausmacht. Den Hund in seinem Wesen ernst zu nehmen und ihm ein Zuhause zu geben, das wirklich zu ihm passt.

Darf sehr gerne geteilt werden.

Was Akzeptanz und Gelassenheitwirklich mit deinem Trainingserfolg zu tun habenAkzeptanz ist kein leichtes Wort. Es kling...
29/12/2025

Was Akzeptanz und Gelassenheit
wirklich mit deinem Trainingserfolg zu tun haben

Akzeptanz ist kein leichtes Wort. Es klingt weich, ruhig, bequem. Und genau deshalb wird es oft missverstanden. Denn Akzeptanz ist nicht der entspannte Zustand, den wir uns manchmal wünschen. Akzeptanz ist Arbeit.

Gelassenheit ist das, was danach entstehen kann. Akzeptanz ist der Ursprung. Gelassenheit ist die Folge.

Akzeptanz ist der aktive innere Schritt. "Ich höre auf dagegen an zu kämpfen". "Ich erkenne an, was gerade ist". Das kostet Überwindung, Mut und Ehrlichkeit. Das ist nicht entspannt, das ist anstrengend.

Gelassenheit ist der Zustand danach. Sie fühlt sich weich an, ruhig, weit. Sie entsteht erst dann, wenn der innere Widerstand kleiner wird oder ganz verschwindet.

Wenn wir das auf unsere Hunde übertragen, wird schnell klar, wie wichtig Akzeptanz im Training wirklich ist. Für Hunde bedeutet Akzeptanz auszuhalten, dass nicht jedes Bedürfnis sofort erfüllt wird. Dass der Mensch manchmal entscheidet. Dass Warten dazugehört. Dass Impulse nicht immer ausgelebt werden können.

Genau diese Fähigkeit macht Erziehung leichter. Ein Hund, der gelernt hat zu akzeptieren, kann besser zuhören. Er kann Situationen aushalten, die ihm gerade nicht gefallen. Er kann sich orientieren, statt ständig im eigenen Bedürfnis festzustecken. Ohne Akzeptanz bleibt Training oft ein Kampf. Mit Akzeptanz wird es Zusammenarbeit.

Und gleichzeitig dürfen wir nicht vergessen, dass Akzeptanz für Hunde genauso schwer sein kann wie für uns. Wenn ein Hund überfordert ist, gestresst oder emotional über seinem Limit, dann kann er nicht akzeptieren. Dann ist Lernen schlicht nicht möglich. Auch das gehört zur Akzeptanz dazu. Zu erkennen, dass der Hund gerade nicht kann. "Nicht will" ist selten das Thema. "Nicht kann" ist es viel öfter.

Auf der anderen Seite stehen wir Menschen. Und auch für uns ist Akzeptanz oft unglaublich herausfordernd. Wir neigen dazu, alles beeinflussen zu wollen. Alles richtig machen zu wollen. Verantwortung zu übernehmen für Dinge, die wir gar nicht steuern können. Das Verhalten anderer Menschen. Die Erwartungen von außen. Den perfekten Hund. Den perfekten Trainingsweg.

Akzeptanz bedeutet hier, aufzuhören, Energie in Dinge zu stecken, die sich nicht verändern lassen. Zu akzeptieren, dass unser Hund eine eigene Persönlichkeit hat. Dass Entwicklung Zeit braucht. Dass es Tage gibt, an denen nichts klappt. Und dass das nichts über unseren Wert als Mensch oder als Hundehalter aussagt.

Viele Menschen haben Angst, dass Akzeptanz Stillstand bedeutet. Dass man dann nichts mehr verändert. Das Gegenteil ist der Fall. Akzeptanz schafft Klarheit. Erst wenn wir anerkennen, was gerade ist, können wir sinnvoll entscheiden, was der nächste Schritt sein kann. Ohne diesen inneren Schritt bleibt nur Druck. Und Druck macht weder Menschen noch Hunde besser.

Akzeptanz heißt nicht gut finden.
Akzeptanz heißt nicht aufgeben.
Akzeptanz heißt anerkennen.

Und genau daraus kann Gelassenheit wachsen. Nicht als Ziel, das wir uns vornehmen, sondern als Zustand, der sich einstellt, wenn wir aufhören zu kämpfen. Mit unserem Hund. Mit uns selbst. Mit Situationen, die gerade nicht veränderbar sind.

Vielleicht ist Akzeptanz deshalb einer der wichtigsten, aber auch schwierigsten Bausteine im Zusammenleben mit Hunden. Weil sie uns zwingt, ehrlich hinzuschauen. Weil sie Verantwortung neu sortiert. Und weil sie uns lehrt, wie wichtig inneres Annehmen ist.

- Darf sehr gern geteilt werden -

29/12/2025

Gleich gibts Futter. Wir etablieren dabei einen neuen Fachbegriff: "Entspannte Erwartungshaltung" 🤣

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