Fokus Hund

Fokus Hund Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Fokus Hund, Hundetrainer, Schermbeck.

• Hundetrainerin & Verhaltensberaterin
• Erlaubnis nach §11 des TierSchG
• Individuelles Mensch-Hund-Coaching, Mantrailing, Gruppen-Kurse
• Seminare & Workshops
📍NRW | Schermbeck

Drei Dackel.Und jeder denkt, er ist das Zentrum der Welt.Alma kommt erstmal leise.Ein bisschen scheu, ein bisschen Prinz...
05/05/2026

Drei Dackel.
Und jeder denkt, er ist das Zentrum der Welt.

Alma kommt erstmal leise.
Ein bisschen scheu, ein bisschen Prinzessin.
So „ich bin ganz brav“…

Und dann, wenn sie sich sicher fühlt
oder in die Arbeit kommt –
dreht sich das Bild.

Fokus an.
Sie weiß, was sie tut.
Klar, präsent, richtig eifrig dabei.

Hier im Hof-Setting weiß sie genau, wer sie ist –
und hält den Raum mit einer Selbstverständlichkeit,
die fast größer wirkt als sie selbst.
Da hat sie sich wohl einiges bei den Kangals abgeguckt.

Pommes ist immer ganz vorne mit dabei.
„Hallo Welt, hier bin ich.“
Er erkundet, probiert, geht rein.
Nichts geht ihm schnell genug.
Wird es zu langsam, wird er ungeduldig –
und teilt das auch mit.
Ein kluger Kopf, jung, voller Energie –
mit vielen Meinungen.
Der Rest kommt noch.

Und Trude…
feine Dame, kleines Mädchen,
immer ein Lächeln im Gepäck.
Freundlich, charmant –
und dabei ziemlich wirksam.
Sie weiß genau, wie sie wirkt
und nutzt das ganz bewusst als ihre Strategie.
Arbeiten kann sie –
aber nicht immer ohne ihren eigenen Plan.

Drei Dackel.
Drei Persönlichkeiten.
Drei unterschiedliche Wege,
sie an die Arbeit heranzuführen.

Alma & Pommes – Fokus Hund.
Trude – Dackelmädchen meiner Cousine.

Ein Hoch auf den Dackel.
Starke Persönlichkeiten auf kleinen Beinen
mit ordentlich Arbeitswillen.

Weil… eigentlich braucht jeder einen Dackel –
aber nur, wenn man versteht,
wen man da vor sich hat.

🤍

Workshop: „Druck lass nach“ (Kooperation: Fokus Hund & Simone Schneider Hundetrainerin)Kennst du diese Situation……es wir...
03/05/2026

Workshop: „Druck lass nach“
(Kooperation: Fokus Hund & Simone Schneider Hundetrainerin)

Kennst du diese Situation…

…es wird eng
für dich oder für deinen Hund.

Du siehst schon: gleich kippt es.
Und noch bevor etwas passiert,
steigt der Druck.

In dir
und in deinem Hund.

Du weißt, du müsstest jetzt klar bleiben,
aber dein Körper macht zu
und dein Hund ist längst in der Anspannung.

Und genau da entsteht die Frage:
Wie gehst du jetzt damit um?



Viele schwierige Situationen entstehen nicht plötzlich,
sondern entwickeln sich aus Spannung –
beim Hund ebenso wie beim Menschen.

Im Workshop schauen wir genau hin:

Was passiert bei deinem Hund?
Was passiert in dir?
Und was braucht es in diesem Moment?

Denn:
Bevor dein Hund entscheidet, entscheidest auch du.

Und manchmal geht es nicht darum, sofort zu lösen,
sondern zu erkennen:

Kann ich es halten –
oder brauche ich eine andere Lösung?



So arbeiten wir:

Fr: 18:00 – 20:00 Uhr → Einführung & Einordnung
Sa: 10:00 – 17:00 Uhr → Praxis im geschützten Setting
So: 10:00 – 16:00 Uhr → Übertragung in den Alltag



DATEN & FAKTEN

Workshop „Druck lass nach“
mit Saskia Pels & Simone Schneider

📅 31.07. – 02.08.
👥 max. 10 Mensch-Hund-Teams
💰 380 € pro Team
📍 Schermbeck | Fokus Hund

📩 Anmeldung: [email protected]

🌐 www.fokushund.de
🌐 www.simoneschneider.de

01/05/2026

Anzeigeverhalten – richtig genutzt mehr als nur Beschäftigung.

Nasenarbeit ist selbstbelohnend.
Sie fokussiert.
Sie reguliert.

Elmo sucht, findet
und zeigt an.

Am Objekt:
Freeze.
Platzanzeige.

Körperspannung bleibt.
Fokus bleibt vorne.

Und genau hier beginnt die eigentliche Arbeit:
Spannung halten.
Nicht kippen.

Elmo liebt die Arbeit.
Er ist hoch motiviert.

Und genau deshalb kann er hier lernen.

Nicht, weil das Thema weg ist.
Sondern weil das Setting ihn hält.

Nasenarbeit mit Anzeige gibt ihm einen klaren Auftrag.
Und genau das nutze ich,
um an seinem Thema zu arbeiten.

Spannung im Körper halten,
ohne zu eskalieren.


Wenn wir etwas verändern wollen,
müssen wir dort ansetzen,
wo der Hund innerlich kippt.

Aber das Thema zeigt sich nicht nur dort,
wo es für uns sichtbar oder unangenehm wird.

Es zeigt sich überall.

Und genau das kann ich nutzen.

Ich kann das Thema des Hundes bearbeiten,
ohne ihn direkt in Situationen zu bringen,
die er nicht halten kann.

Sondern in einem Setting,
das tragfähig ist.

So wird Veränderung möglich.





28/04/2026

Begegnungen gehören zum Alltag.
Und trotzdem sind sie für viele
der Moment, in dem alles kippt.

Druck.
Sorge.
Anspannung.

Nicht erst auf Höhe.
Sondern lange davor.

Beim Menschen steigt der Druck.
Der Arm wird fest.
Die Leine spannt sich.

Beim Hund ist die Spannung oft schon längst da.
Oder sie baut sich ebenfalls auf.

Und dann kommt noch zusätzlicher Druck dazu.



Das andere Team kommt näher.
Der Abstand wird enger.

Und auf Höhe kann es keiner mehr halten.
Die Spannung entlädt sich.

Und genau da eskaliert es.



Die meisten reagieren erst dann.
Korrigieren.
Halten dagegen.
Versuchen, es irgendwie zu lösen.

Aber da ist es längst zu spät.

In der Begegnung brauchst du keine Korrektur mehr.
Da brauchst du Ruhe.



Was es braucht, ist vorher:

Timing.
Klarheit.
Führung.

Und jemanden, der präsent bleibt.

Denn:
Wenn du es nicht halten kannst, kann dein Hund es auch nicht.



Am Ende läuft es immer auf das Gleiche hinaus:

Kann er es halten – oder nicht?
Und kannst du es halten – oder nicht?



Und ja:
Manchmal ist es eng.
Manchmal ist es zu viel.
Manchmal ist es einfach scheiße.

Aber Vermeidung macht es nicht besser.

Begegnungen werden nicht leichter,
weil du ihnen ausweichst.

Sondern weil du lernst, sie zu führen.

——-
Let’s Meet – jeden 4. Sonntag im Monat.
Keine Analyse.
Sondern Praxis.
Begegnungen müssen zur Routine werden.
Nicht zur Ausnahme.

Raus aus der Komfortzone.
Rein in den Alltag.

Vier Jahre Tillmann ❤️Dieser Blick.Als hätte er die Welt längst verstanden.Du warst nie einfach.Du warst mein Wunsch.Mei...
09/04/2026

Vier Jahre Tillmann ❤️

Dieser Blick.
Als hätte er die Welt längst verstanden.

Du warst nie einfach.

Du warst mein Wunsch.
Mein erster Welpe nach vielen Jahren.

Und dann warst du vor allem eins:
viel.

Viel Hund.
Viel Thema.
Viel Fragezeichen.

Und ein Hund, der läuft.

Für Tempo.
Für diesen einen Moment.

Und ich mittendrin.

Du hast mich gezwungen,
anders hinzuschauen.

Weiter.
Breiter.

Deine Genetik zu verstehen.
Deine Persönlichkeit zu sehen.

Und zu akzeptieren:
Ich werde dich nicht verändern.

Aber lernen, dich zu führen.
Dir helfen, dich zu halten.

Ich musste lernen,
einen Hund, der nur Vollgas kannte,
überhaupt erreichbar zu machen.

Nicht über Bremse.
Sondern über Kontakt im Tempo.

Und daraus ist irgendwann Halten entstanden.

Nicht,
weil ich dich gebremst habe.

Sondern weil du gelernt hast,
dich zu halten.

Heute bist du vier.

Und das,
was mich früher überfordert hat,
ist heute genau das,
was ich an dir liebe.

Dein Fokus.
Dein Wille.
Deine Klarheit.

Und dass du bleibst.
Bei mir.
Auch wenn alles in dir los will.

Du bist nicht einfach.
Aber echt.

Und genau deshalb
so besonders.

Danke an Rudi & Marlies Ropertz
für genau diesen Hund. 🫶🏻

Vier Jahre mit dir
haben mich verändert.

Und genau deshalb
würde ich dich
genauso wieder wählen.

Immer wieder.

Mein kleiner Hase!
Happy Birthday 🥳

❗️❗️Update❗️❗️Dank eurer zahlreichen Hinweise, Nachrichten und dem vielen Teilenkonnte die Besitzerin inzwischen ermitte...
01/04/2026

❗️❗️Update❗️❗️

Dank eurer zahlreichen Hinweise, Nachrichten und dem vielen Teilen
konnte die Besitzerin inzwischen ermittelt werden.

Vielen Dank an alle, die hingeschaut, geteilt und unterstützt haben. 🙏❤️

Alle weiteren Schritte und Maßnahmen werden nun entsprechend veranlasst.

——-
❌ Ausgesetzt – und jetzt auf der Suche nach Antworten ❌

Dieser Rüde wurde an der Raststätte Esselt (Hünxe) gefunden.
Gechippt – aber nicht registriert.
Verstört. Verunsichert. Allein.
Aktuell im Tierheim Wesel.

Ich habe ihn mir vor Ort etwas genauer angeschaut.
Er trug einen Maulkorb, der insgesamt recht passend wirkte,
und zeigt im Kontakt mit fremden Menschen aktuell deutliches Stress- und Abwehrverhalten.

Dabei wirkt er nicht orientierungslos oder völlig unerfahren – im Gegenteil:
Er lässt sich in Ansätzen ansprechen und zeigt Strukturen, die darauf hindeuten, dass mit ihm bereits gearbeitet wurde.

Uns haben inzwischen mehrere (auch anonyme) Hinweise erreicht,
dass er ursprünglich aus dem Raum Köln/Bonn stammen könnte.

Und genau deshalb fragen wir uns:
Kennt ihn jemand?

👉 Kennt jemand diesen Hund?
👉 Weiß jemand, wo er herkommt?
👉 Oder kennt vielleicht jemand Trainer:innen aus dem Raum Köln/Bonn, die mit genau diesem Hund gearbeitet haben?

Jeder Hinweis kann helfen. Auch anonym.

Das Aussetzen eines Tieres ist kein Versehen.
Es ist eine Entscheidung.
Und eine Straftat.

👉 Bitte teilt diesen Beitrag, damit er die richtigen Menschen erreicht. 🙏

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****KURZFRISTIG IST EIN PLATZ FREI GEWORDEN!*****Solange ihr euch über die Grundlagen streitet, bleiben gemeinsame Ziele...
30/03/2026

****KURZFRISTIG IST EIN PLATZ FREI GEWORDEN!*****
Solange ihr euch über die Grundlagen streitet, bleiben gemeinsame Ziele unerreichbar. In diesem Kurs setzen wir die Basis für eure Ziele.
ANSPRECHBARKEIT & KOOPERATION
Beziehungen leben von Kommunikation - das gilt auch für unsere Hunde. Damit Kommunikation gelingt, braucht es Aufmerksamkeit. Nur wenn dein Hund dich anschaut, ist er gedanklich auch bei dir, hort zu und kann kooperieren.
Ansprechbarkeit ist daher der Schlüssel zur Zusammenarbeit
- nicht gegeneinander, sondern miteinander.
ZOOM-TERMIN
Im zusätzlichen Zoom-Termin geht es um eure häuslichen Strukturen. Gesunde Beziehungen basieren auf gegenseitigem Respekt - besonders im Umgang mit Grenzen. Klare Grenzen schaffen Sicherheit, Vertrauen und eine stabile Grundlage. Sie ermöglichen es, dass sowohl Mensch als auch Hund sich im Alltag wohlfühlen. In diesem Termin sprechen wir darüber, warum Grenzen so wichtig sind, wie man sie liebevoll setzt - und warum das Zuhause der beste Ort ist, um damit zu beginnen.
ALLTAGSLEINENFÜHRIGKEIT & KÖRPERSPRACHE
Ein weiterer Schwerpunkt im Kurs ist die Alltagsleinenführigkeit. Hier lernst du, wie du über deine Körpersprache klar mit deinem Hund kommunizierst.
Zusätzlich beschäftigen wir uns mit Themen wie Impulskontrolle und Frustrationstoleranz - wichtige Grundlagen, bevor es raus in den Alltag geht: in die Natur, in die Stadt, ins echte Leben. Ziel ist ein entspannter, kooperativer Alltag mit deinem Hund - aufgebaut auf Verständnis, Vertrauen und klarer Kommunikation.

Termine:
Mittwoch, 01. April | 18-20 Uhr
Praxis: Ansprechbarkeit & Kooperation

Freitag, 03. April | 18-20 Uhr
Praxis: Grundlagen der Alltagsleinenführigkeit & Basics der Körpersprache

Freitag, 10. April | 19-20 Uhr
Online: Häusliches Programm - weil gute Beziehungen Grenzen und Struktur benötigen

Samstag 18. April | 16-18 Uhr
Praxis: Alltagsleinenführigkeit

Freitag, 24. April | 18-20 Uhr
Praxis: die Umsetzung der Grundlagen im Alltag!

SCHERMBECK
200 EURO
MAX. 5 HUND-MENSCH-TEAMS
JETZT ANMELDEN [email protected]

Es gibt Hunde, die folgen dir.Und es gibt Hunde, die dir zeigen, wie Führung wirklich aussieht.Kedi hat mir Führung beig...
26/03/2026

Es gibt Hunde, die folgen dir.
Und es gibt Hunde, die dir zeigen, wie Führung wirklich aussieht.

Kedi hat mir Führung beigebracht.

Nicht über Worte.
Nicht über Theorie.
Sondern im echten Leben.

Im Training.
In Begegnungen.
In Momenten, in denen Entscheidungen klar sein müssen.

Sie sieht, was andere übersehen.
Sie reagiert, wo andere zögern.

Viele wollen Verhalten verändern.
Leiser. Angepasster. Funktionaler.

Aber die wenigsten fragen:
Warum zeigt der Hund dieses Verhalten überhaupt?

Kedi hat mir gezeigt, wirklich hinzuschauen.

Nicht nur auf das, was nach außen sichtbar ist.
Sondern auf das, was dahinter liegt.

Und genau deshalb sehe ich sie heute anders.

Ich lasse sie nicht einfach „sein“.
Ich verstehe, wer sie ist.

Und deshalb darf sie mir auch heute noch zeigen,
was sie will.

Kedi bellt.
Und ja – sie kann penetrant sein.

Wenn sie darauf besteht,
in jeder Abschlussrunde an meiner Seite zu sein.
Wenn sie dabei sein will.
Wenn sie präsent sein will.

Ich könnte das abstellen.
Klar.

Aber was würde ich damit wirklich tun?

Ich würde nicht nur Verhalten verändern.
Ich würde einen Teil von ihr brechen.

Und dafür bin ich ihr zu dankbar.
Sie hat mir zu viel gezeigt.
Zu viel beigebracht.

Denn das war immer ihr Job.

Führen.
Mitdenken.
Präsent sein.
Teil davon sein.

Heute führt sie anders.

Sie ist alt.
Sie hat weniger Kraft.
Sie korrigiert nicht mehr wie früher.

Aber sie ist immer noch da.

Und sie sucht sich ihren Platz.

Vielleicht nicht mehr vorne im Geschehen.
Aber immer noch mittendrin.

Und wenn das bedeutet,
dass sie laut wird,
dass sie darauf besteht,
dass sie dabei ist –

dann höre ich sie.

Ja, ich weiß, was ich damit verstärke.
Und ich entscheide mich trotzdem dafür.

Weil ich weiß, wer sie ist.
Warum sollte ich ihr das nehmen?
Nur damit es für uns Menschen
ruhiger… einfacher… bequemer wird?

Manche Hunde brauchen keine Korrektur.
Sondern einen Platz.

Und manchmal bedeutet Beziehung,
nicht alles zu verändern, was uns stört.

Sondern zu verstehen, was dahinter liegt.


Vielleicht geht es nicht darum, dass dein Hund sich anpasst.
Sondern darum, dass du erkennst, wer er wirklich ist.

Denn es gibt sie doch. Die Hunde, die uns führen können.

12/03/2026

Rehwild vor der Nase.
Und der Hund bleibt ansprechbar.

Wenn ich möchte,
dass mein Hund im Reiz erreichbar bleibt,

muss ich auch bereit sein,
mit ihm in diesen Reiz hineinzugehen.

Gerade bei jagdlich motivierten Hunden.

In den beiden Sequenzen seht ihr Tillmann im direkten Kontakt mit Rehwild.

Spannung ist da.
Der Reiz ist da.

Und trotzdem bleibt er im Kontakt mit mir.

Ich lasse ihn vorne stehen.

Er im Reiz –
aber nicht allein.

Gehalten im Kontakt.

Als die Rehe sich bewegen,
kommt der Platzpfiff.

Für diesen Hund ist Statik – insbesondere „Platz“ – eine echte Herausforderung.

Er ist gemacht fürs Laufen,
nicht für den Stillstand.

Umso mehr freue ich mich – und es macht mich zugleich unglaublich stolz –
wenn er unter dieser Spannung stoppt
und ansprechbar bleibt.

Da ist es mir auch egal,
wenn dieses „Platz“ kein sauberes Platz ist.

Denn für diesen Hund ist selbst ein
„geschummeltes“ Platz eine enorme Leistung – und völlig ausreichend.

Es muss nicht perfekt sein.
Aber verbunden. ❤️

Und genau das liebe ich so an der Arbeit mit jagdlich motivierten Hunden.

Nicht das Jagen „abstellen“.
Sondern bereit sein, mitzugehen.

Einzutauchen in ihre Welt.

Wenn wir mit ihnen in den Reiz gehen
und sie lernen, dort mit uns im Gespräch zu bleiben,
entsteht echte Zusammenarbeit.

Denn echte Ansprechbarkeit zeigt sich nicht ohne Reiz.

Sondern mitten darin.





Immer öfter erlebe ich Hund-Mensch-Teams,die zwischen all den Stimmen und Meinungen,all den Konzepten und Methoden,den u...
26/02/2026

Immer öfter erlebe ich Hund-Mensch-Teams,
die zwischen all den Stimmen und Meinungen,
all den Konzepten und Methoden,
den unterschiedlichen Trainingsansätzen
und den Tipps aus der Nachbarschaft
etwas verloren haben:

Den Kontakt zu sich selbst.

Sie haben so viel gelesen.
So viel gehört.
So viel ausprobiert.
Und sie wissen nicht mehr,
was eigentlich richtig oder falsch ist.

Sie sind im Kopf.
Nicht mehr im Gefühl.

Und genau dort entsteht Druck.

Druck, alles richtig machen zu wollen.
Druck, nicht zu versagen.
Druck, dass es diesmal funktionieren muss.

Dabei beginnt alles woanders.

Nicht im nächsten „So macht man das“-Rat von außen.
Nicht im nächsten Vergleich.
Und nicht in der Suche nach der perfekten Lösung.

Sondern im Kontakt.
Mit sich.
Und mit dem Hund.

Was fühle ich gerade?
Was fühlt mein Hund gerade?

Kann ich das tragen?
Kann er es tragen?

Wird es mir zu viel?
Wird es ihm zu viel?

Manche Hunde gehen nach vorne, weil sie nicht anders weiterwissen.

Manche werden laut, weil innerlich längst alles zu viel ist
und es aus ihnen herausplatzt.

Und manchmal kippt es, weil wir es selbst nicht mehr halten können.

Dann fragen Menschen: „Was ist eigentlich richtig?“

Und ich sage oft:
„Das weiß ich nicht. Richtig ist das, was ihr als System gemeinsam tragen könnt.“

Die Frage ist nicht zuerst:
Welche Methode?
Welche Technik?
Welcher Trainingsplan?

Sondern: Ist es für euch gerade tragfähig?

Ja, es gibt Dinge, die trainiert werden müssen.
Struktur. Timing. Klarheit. Technik.

Aber richtig ist nicht das,
was am schönsten klingt oder bei anderen scheinbar funktioniert.

Richtig ist das,
was ihr gemeinsam halten könnt.

Die meisten Menschen spüren sehr genau, wann etwas kippt.
Sie vertrauen diesem Gefühl nur nicht mehr.

Manchmal heißt Führung nicht:
durchziehen oder aushalten.

Sondern stehen bleiben.
Oder rausgehen.

Nicht, weil man versagt hat.
Sondern aus Verantwortung.

Für sich.
Und für den Hund.

Spür hin.
Bleib im Kontakt – mit dir und deinem Hund.

Wie lange ist es tragfähig?

Und dann entscheide – damit dein Hund es nicht tun muss.

Adresse

Schermbeck
46514

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