Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT)

Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT) German Society for Herpetology and Herpetoculture
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What is DGHT? The DGHT, German Society for Herpetology and Herpetoculture ("Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde e.V.", www.salamandra-journal.com, www.dght.de), was founded in 1964 as a successor of the German h**p group "Salamander" going back to the year 1918. One of the founders of DGHT was the famous German h**petologist Robert Mertens. As implied by its name, DGHT philosophy is to bring together professional scientists and amateurs, thus promoting their dialog at an international scale. This gives the society a unique strength currently uniting more than 7,000 members including several, in h**petology, internationally well acknowledged honorary members. The society's mission is to contribute to both research on amphibians and reptiles and captive keeping and breeding. DGHT is strongly engaged in h**petological conservation and is accredited by the German Federal Nature Conservation Act. Since the 'Year of the Frog 2008', DGHT, in cooperation with the Association of German Zoo Directors (www.zoodirektoren.de), is involved in amphibian ex situ conservation efforts. Our activities especially unit conservation breeding projects run in Austria, Germany and Switzerland and aims at a joint venture of zoos and private keepers. DGHT is divided into more than 50 subgroups; besides local and regional branches in Germany and Switzerland there are specialist groups which put particular focus on different h**ps, e.g. on anurans or chelonians, special topics (e.g. history of h**petology, veterinary science) or even more specialized on particular taxa, e.g. chameleons. Subgroups have their own meetings independent from the annual international meetings of the society combining h**petological science and h**petoculture, including h**p travel reports, conservation, captive breeding etc. Among the print media of DGHT are "Salamandra – German Journal of Herpetology", a quarterly journal publishing scientific contributions in English in all fields of h**petology, listed under Current Contents and under the Science Citation Index and also with open access now (www.salamandra-journal.com), "Mertensiella", a sporadically published supplement with special issues on particular topics (e.g. symposium volumes, www.dght.de/mertensiella) and "elaphe", a colored quarterly German magazine reporting on different aspects of h**petology and h**petoculture, as well as internal political issues of DGHT (www.dght.de/elaphe; www.dght.de/abstracts). Furthermore, most of the specialist groups publish additional separate journals, e.g. “Radiata” (in English and German). Application for membership:
https://www.dght.de/application-for-membership-english-form

🦎🇦🇺 𝗞𝗹𝗶𝗺𝗮𝘄𝗮𝗻𝗱𝗲𝗹 𝗶𝗺 𝗮𝗿𝗶𝗱𝗲𝗻 𝗔𝘂𝘀𝘁𝗿𝗮𝗹𝗶𝗲𝗻 – 𝗦𝗰𝗵𝘂𝘁𝘇𝗸𝗼𝗻𝘇𝗲𝗽𝘁𝗲 𝗳𝘂̈𝗿 𝗥𝗲𝗽𝘁𝗶𝗹𝗶𝗲𝗻 𝗶𝗺 𝗞𝗶𝗻𝗰𝗵𝗲𝗴𝗮-𝗡𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻𝗮𝗹𝗽𝗮𝗿𝗸Aride Systeme gehören zu de...
13/08/2026

🦎🇦🇺 𝗞𝗹𝗶𝗺𝗮𝘄𝗮𝗻𝗱𝗲𝗹 𝗶𝗺 𝗮𝗿𝗶𝗱𝗲𝗻 𝗔𝘂𝘀𝘁𝗿𝗮𝗹𝗶𝗲𝗻 – 𝗦𝗰𝗵𝘂𝘁𝘇𝗸𝗼𝗻𝘇𝗲𝗽𝘁𝗲 𝗳𝘂̈𝗿 𝗥𝗲𝗽𝘁𝗶𝗹𝗶𝗲𝗻 𝗶𝗺 𝗞𝗶𝗻𝗰𝗵𝗲𝗴𝗮-𝗡𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻𝗮𝗹𝗽𝗮𝗿𝗸

Aride Systeme gehören zu den klimasensibelsten Lebensräumen der Erde. In Australien – dem Kontinent mit der weltweit höchsten Reptilienvielfalt – ist die Durchschnittstemperatur seit 1910 bereits um 1,5 °C gestiegen, extreme Regenfälle nehmen zu.

Seit 1985 untersucht das Team um Kʟᴀᴜs Hᴇɴʟᴇ, Bᴇʀɴᴅ Gʀᴜʙᴇʀ, Lᴇɴᴀ Jᴜɴɢ, Vᴇʀᴏɴɪᴋᴀ Kᴏᴄʜ & Aɴɴᴇɢʀᴇᴛ Gʀɪᴍᴍ-Sᴇʏғᴀʀᴛʜ die Reptiliengemeinschaft im Kinchega-Nationalpark (New South Wales). Das überraschende Ergebnis: Nicht die Temperaturerhöhung, sondern lokaler Niederschlag und Hochwasser des Darling River prägen die Populationsdynamik am stärksten – und die Arten reagieren sehr unterschiedlich.

🎯 Ziel des vom Hᴀɴs-Sᴄʜɪᴇᴍᴇɴᴢ-Fonds 2026 geförderten Projekts:
Auswirkungen von Hochwasser, Wassermanagement und Klimawandel besser verstehen und daraus konkrete Schutzkonzepte für aride Reptiliengemeinschaften ableiten – auch für die Öffentlichkeitsarbeit im neuen Besucherzentrum des Parks.

2025/26 erlebte das Team Extreme hautnah:
🔥 Ende Januar: 10 Tage bis zu 50 °C – ein historischer Rekord. Die Vegetation verdorrte großflächig, selbst Büsche starben ab. Viele Geckos waren extrem abgemagert.
🌧️ Ende Februar: Ein Unwetter brachte über 80 mm Regen (>1/3 des Jahresniederschlags). Weite Flächen wurden überschwemmt, Reptilien mussten erneut fliehen – zum zweiten Mal nach dem Rekordhochwasser 2022/23.

🐸 Profiteure waren zunächst die Amphibien: Fünf Froscharten, darunter erstmals der Bellende Frosch (𝘓𝘪𝘮𝘯𝘰𝘥𝘺𝘯𝘢𝘴𝘵𝘦𝘴 𝘧𝘭𝘦𝘵𝘤𝘩𝘦𝘳𝘪) für Kinchega nachgewiesen, laichten in den neuen Tümpeln. Doch der ausgetrocknete Boden ließ das Wasser so schnell versickern, dass Hunderte Kaulquappen starben.

Die Herausforderung: Wassermanagement so zu gestalten, dass sowohl Reptilien als auch Amphibien unter zunehmenden Extremen profitieren. Die Langzeitdaten aus Kinchega sind dafür eine einzigartige Grundlage.

📖 𝗟𝗲𝘀𝗲𝗻 𝗦𝗶𝗲 𝗺𝗲𝗵𝗿 𝗶𝗻 𝘂𝗻𝘀𝗲𝗿𝗲𝗿 𝗠𝗶𝘁𝗴𝗹𝗶𝗲𝗱𝗲𝗿𝘇𝗲𝗶𝘁𝘀𝗰𝗵𝗿𝗶𝗳𝘁 „𝗲𝗹𝗮𝗽𝗵𝗲“:
👉 www.dght.de/startseite/publikationen/elaphe

🌿 𝗝𝗲𝘁𝘇𝘁 𝗠𝗶𝘁𝗴𝗹𝗶𝗲𝗱 𝘄𝗲𝗿𝗱𝗲𝗻:
👉 www.dght.de/startseite/mitglied-werden

👉 Hᴀɴs-Sᴄʜɪᴇᴍᴇɴᴢ-Fonds: https://dght.de/startseite/natur-und-artenschutz/hans-schiemenz-fonds

📸 Lᴇɴᴀ Jᴜɴɢ voller Freude beim ersten Fang eines Frosches nach dem Gewitter.
Foto: Aɴɴᴇɢʀᴇᴛ Gʀɪᴍᴍ-Sᴇʏғᴀʀᴛʜ.

13/08/2026

Nachwuchs beim Huu-Lien-Tigergecko 🦎💚

Zwei kleine Huu-Lien-Tigergeckos (Goniurosaurus huuliensis) sind geschlüpft!
Immer mehr der Tigergeckos, die als Nachzuchten vom Kölner Zoo an unsere CC-Teilnehmenden übergeben wurden, erreichen die Geschlechtsreife und sorgen nun selbst für die nächste Generation.

In der Natur lebt Goniurosaurus huuliensis ausschließlich in einem kleinen Gebiet im Nordosten Vietnams, in Karstgebirgen mit immergrünem Laubwald. Sein Lebensraum wird zunehmend durch Siedlungen, Straßen, Landwirtschaft und Rohstoffabbau zerstört. Zusätzlich werden Tigergeckos für den illegalen Tierhandel gesammelt. Der Huu-Lien-Tigergecko gilt deshalb als vom Aussterben bedroht (Critically Endangered).

Mit den beiden Jungtieren wächst nun auch die Reservepopulation bei Citizen Conservation weiter. Während der Lebensraum in Vietnam immer stärker unter Druck gerät, können Erhaltungszuchten in Zoos und bei fachkundigen Privathalterinnen und -haltern eine Versicherung für die Zukunft der Art sein.
*
New offspring of the Huu Lien Tiger Geckos 🦎💚

Two little Huu Lien tiger geckos (Goniurosaurus huuliensis) have hatched!
More and more of the tiger geckos—which were provided to our CC participants as captive-bred specimens by the Cologne Zoo—are reaching sexual maturity and are now producing the next generation themselves.

In the wild, Goniurosaurus huuliensis lives exclusively in a small area in northeastern Vietnam, in karst mountains with evergreen broadleaf forest. Its habitat is increasingly being destroyed by settlements, roads, agriculture, and resource extraction. In addition, tiger geckos are being captured for the illegal wildlife trade. The Huu Lien tiger gecko is therefore classified as Critically Endangered.

With the addition of these two juveniles, the reserve population at Citizen Conservation continues to grow. As the species’ habitat in Vietnam comes under increasing pressure, conservation breeding programs in zoos and with knowledgeable private keepers can serve as a safeguard for the species’ future.

📸: Nicolas Chalwatzis

12/08/2026
12/08/2026

Was bringt Menschen dazu, sich für den Schutz von Tieren und ihrer Lebensräume einzusetzen?

Eine aktuelle Studie der Goethe-Universität Frankfurt (Feucht et al. (2026)) hat untersucht, welchen Einfluss Bildungsprogramme in Zoos auf die Verbundenheit von Menschen mit der Natur haben. Das Ergebnis: Nach der Teilnahme war die Naturverbundenheit der Teilnehmenden höher als zuvor. Besonders deutlich war der Effekt bei Menschen, die vorher nur eine geringe oder mittlere Verbindung zur Natur angaben und noch stärker fiel der Effekt aus, wenn die Programme direkten Tierkontakt ermöglichten oder sich mit Biodiversität und Artenschutz beschäftigten.

Interessant für uns bei Citizen Conservation ist dabei vor allem die Rolle des direkten Kontakts mit Tieren. Programme, die Begegnungen mit Tieren ermöglichten und Themen wie Biodiversität und Artenschutz aufgriffen, zeigten besonders deutliche Effekte.

Das passt zu einem Grundgedanken von Citizen Conservation: Artenschutz wird greifbarer, wenn Menschen nicht nur etwas über bedrohte Arten lernen, sondern sich konkret mit ihnen beschäftigen.
Wer Tiere hält, ihr Verhalten beobachtet und sich mit ihrer Haltung und Fortpflanzung auseinandersetzt, lernt eine Art auf eine andere Weise kennen als durch einen Text oder ein Foto.

Die Studie untersucht zunächst die kurzfristige Veränderung der Naturverbundenheit. Ob daraus langfristig auch mehr Engagement für den Naturschutz entsteht, ist damit noch nicht beantwortet.
Trotzdem liefert sie einen interessanten Hinweis darauf, dass persönliche Erfahrungen mit Tieren und Natur eine wichtige Rolle in der Umweltbildung spielen können.

Link zur Studie in den Kommentaren!

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What motivates people to engage in the protection of animals and their habitats?

A recent study by Goethe University Frankfurt (Feucht et al. (2026)) examined the impact of educational programs at zoos on people’s connection to nature. The result: After participating, the participants’ connection to nature was stronger than before. The effect was particularly pronounced among people who had previously reported only a low or moderate connection to nature, and it was even stronger when the programs allowed for direct contact with animals or focused on biodiversity and species conservation.

What is particularly interesting to us at Citizen Conservation is the role of direct contact with animals. Programs that facilitated encounters with animals and addressed topics such as biodiversity and species conservation showed especially significant effects.

This aligns with a core principle of Citizen Conservation: Species conservation becomes more tangible when people not only learn about threatened species but also engage with them in a concrete way.
Those who care for animals, observe their behavior, and engage with their care and reproduction come to know a species in a different way than through a text or a photo.

The study first examines short-term changes in a sense of connection to nature. It does not yet answer whether this will lead to greater long-term commitment to nature conservation.
Nevertheless, it provides an important indication that personal experiences with animals and nature can play a significant role in environmental education.

Link to the study in the comments!

📸: Amphibium im Erlebnis-Zoo Hannover / © Tillmann Konrad

🐍📖 𝓗𝓮𝓻𝓹𝓮𝓽𝓸𝓵𝓸𝓰𝓲𝓬𝓪𝓵 𝓗𝓲𝓼𝓽𝓸𝓻𝔂𝗧𝗵𝗲𝗿𝗮𝗽𝗶𝗲 𝗱𝗲𝗿 „𝗣𝗼𝗰𝗸𝗲𝗻“ 𝗯𝗲𝗶 𝙋𝙮𝙩𝙝𝙤𝙣 𝙢𝙤𝙡𝙪𝙧𝙪𝙨 / 𝗧𝗵𝗲𝗿𝗮𝗽𝘆 𝗼𝗳 𝘁𝗵𝗲 𝘀𝗼-𝗰𝗮𝗹𝗹𝗲𝗱 “𝘀𝗺𝗮𝗹𝗹𝗽𝗼𝘅” 𝗶𝗻 𝙋𝙮𝙩𝙝𝙤𝙣 𝙢𝙤𝙡𝙪𝙧𝙪...
12/08/2026

🐍📖 𝓗𝓮𝓻𝓹𝓮𝓽𝓸𝓵𝓸𝓰𝓲𝓬𝓪𝓵 𝓗𝓲𝓼𝓽𝓸𝓻𝔂

𝗧𝗵𝗲𝗿𝗮𝗽𝗶𝗲 𝗱𝗲𝗿 „𝗣𝗼𝗰𝗸𝗲𝗻“ 𝗯𝗲𝗶 𝙋𝙮𝙩𝙝𝙤𝙣 𝙢𝙤𝙡𝙪𝙧𝙪𝙨 / 𝗧𝗵𝗲𝗿𝗮𝗽𝘆 𝗼𝗳 𝘁𝗵𝗲 𝘀𝗼-𝗰𝗮𝗹𝗹𝗲𝗱 “𝘀𝗺𝗮𝗹𝗹𝗽𝗼𝘅” 𝗶𝗻 𝙋𝙮𝙩𝙝𝙤𝙣 𝙢𝙤𝙡𝙪𝙧𝙪𝙨

🇩🇪
Der Parasitologe Fʀᴀɴᴢ-Rᴀɪɴᴇʀ Mᴀᴛᴜsᴄʜᴋᴀ berichtete 1975 über die erfolgreiche Behandlung eines Hellen Tigerpythons (𝘗𝘺𝘵𝘩𝘰𝘯 𝘮𝘰𝘭𝘶𝘳𝘶𝘴) mit Vendarcin®.

Das Tier zeigte Symptome einer sogenannten „Pockenerkrankung“, wie sie in der damaligen Terrarienhaltung gelegentlich beobachtet wurde. Die geschilderte Therapie stellte einen frühen veterinärmedizinischen Ansatz zur Behandlung infektiöser Hautveränderungen bei Reptilien dar.

🇬🇧
The parasitologist Fʀᴀɴᴢ-Rᴀɪɴᴇʀ Mᴀᴛᴜsᴄʜᴋᴀ described in 1975 the successful treatment of an Indian Python (𝘗𝘺𝘵𝘩𝘰𝘯 𝘮𝘰𝘭𝘶𝘳𝘶𝘴) suffering from symptoms of a so-called “smallpox” disease using Vendarcin®.

At the time, such skin conditions were occasionally observed in captive reptiles. This report represents an early example of veterinary approaches to treating infectious skin diseases in reptiles.

📚 Mᴀᴛᴜsᴄʜᴋᴀ, F.-R. (1975): Therapie der sogenannten „Pocken“ bei 𝘗𝘺𝘵𝘩𝘰𝘯 𝘮. 𝘮𝘰𝘭𝘶𝘳𝘶𝘴. – SALAMANDRA 11(1): 59–60.

📖Lesen Sie den vollständigen Artikel unter / The paper is available at: www.salamandra-journal.com/index.php/contents/1975-vol-11/1437-matuschka-f-r-2/file

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📷 Heller Tigerpython (𝘗𝘺𝘵𝘩𝘰𝘯 𝘮𝘰𝘭𝘶𝘳𝘶𝘴) aus Jabalpur, Madhya Pradesh (Indien). Indian Python (𝘗𝘺𝘵𝘩𝘰𝘯 𝘮𝘰𝘭𝘶𝘳𝘶𝘴) from Jabalpur, Madhya Pradesh (India). Foto: © Vɪᴠᴇᴋ Sʜᴀʀᴍᴀ, Bildausschnitt, http://creativecommons.org/licenses/by-nc/3.0/.

11/08/2026

„22 Grad, 84 Prozent Luftfeuchtigkeit – passt.“ 🐸🌡️

Der Pfeilgiftfrosch wurde vom Zentralverband der Heimtierbranche e.V. zum Heimtier des Jahres 2026 gekürt – und dieser Schreckliche Pfeilgiftfrosch (Phyllobates terribilis) nimmt seine Rolle offenbar besonders ernst: Erst einmal die Bedingungen prüfen.

Für eine erfolgreiche Erhaltungszucht kommt es auf viele Details an: Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Einrichtung und die richtige Pflege sind entscheidend, damit bedrohte Arten wie diese langfristig erhalten werden können.

*

“22 degrees, 84 per cent humidity – just right.” 🐸🌡️

The poison dart frog has been named Pet of the Year 2026 by the German Pet Trade and Industry Association (Zentralverband der Heimtierbranche e.V.) – and this Terrible Poison Dart Frog (Phyllobates terribilis) clearly takes its role very seriously: first things first, check the conditions.

Successful conservation breeding depends on many details: temperature, humidity, enclosure design and proper care are crucial to ensuring that endangered species such as this one can be preserved in the long term.

📸 Sandra Moser

🦎🐍 𝗡𝗲𝘂 𝗯𝗲𝘀𝗰𝗵𝗿𝗶𝗲𝗯𝗲𝗻𝗲 𝗥𝗲𝗽𝘁𝗶𝗹𝗶𝗲𝗻 𝟮𝟬𝟮𝟱Im vergangenen Jahr wurden weltweit insgesamt 190 Reptilienarten und drei Unterarten n...
11/08/2026

🦎🐍 𝗡𝗲𝘂 𝗯𝗲𝘀𝗰𝗵𝗿𝗶𝗲𝗯𝗲𝗻𝗲 𝗥𝗲𝗽𝘁𝗶𝗹𝗶𝗲𝗻 𝟮𝟬𝟮𝟱

Im vergangenen Jahr wurden weltweit insgesamt 190 Reptilienarten und drei Unterarten neu beschrieben – damit sind aktuell über 12.600 Reptilienarten bekannt!

In der Liste von Axᴇʟ Kᴡᴇᴛ sind nur echte Neubeschreibungen enthalten, keine Revalidierungen oder Hochstufungen von Unterarten. Auch zwei fragwürdige Vipern-Beschreibungen im 𝘗𝘦𝘭𝘪𝘢𝘴-𝘥𝘪𝘯𝘯𝘪𝘬𝘪-Komplex (𝘗. 𝘥𝘢𝘨𝘦𝘴𝘵𝘢𝘯𝘪𝘤𝘢 und 𝘗. 𝘧𝘪𝘢𝘨𝘥𝘰𝘯𝘪𝘤𝘢) wurden nach Rücksprache mit Pᴇᴛᴇʀ Uᴇᴛᴢ (reptile-database.org) nicht berücksichtigt.

📊 Die Zahlen 2025:

🐍 𝗦𝗰𝗵𝗹𝗮𝗻𝗴𝗲𝗻 – 𝟱𝟱 𝗻𝗲𝘂𝗲 𝗔𝗿𝘁𝗲𝗻
- Colubridae (Nattern): 26 Arten – Spitzenreiter, davon allein 10 neue Katzennattern der Gattung 𝘛𝘦𝘭𝘦𝘴𝘤𝘰𝘱𝘶𝘴
- Viperidae (Vipern): 8 Arten
- Pareidae: 5 Arten
- Natricidae: 5 Arten (inkl. 1 neue Unterart der Iberischen Ringelnatter)
- Dipsadidae: 4 Arten

🦎 𝗘𝗰𝗵𝘀𝗲𝗻 – 𝟭𝟯𝟱 𝗻𝗲𝘂𝗲 𝗧𝗮𝘅𝗮 (𝟭𝟯𝟰 𝗔𝗿𝘁𝗲𝗻 + 𝟭 𝗪𝗮𝗿𝗮𝗻-𝗨𝗻𝘁𝗲𝗿𝗮𝗿𝘁)
- Gekkonidae (Geckos): 70 Arten (!)
→ 21 𝘊𝘺𝘳𝘵𝘰𝘥𝘢𝘤𝘵𝘺𝘭𝘶𝘴, 9 𝘏𝘦𝘮𝘪𝘱𝘩𝘺𝘭𝘭𝘰𝘥𝘢𝘤𝘵𝘺𝘭𝘶𝘴, 7 𝘎𝘦𝘬𝘬𝘰
- Scincidae (Skinke): 28 Arten
- Agamidae (Agamen): 7 Arten
- Lacertidae (Eidechsen): 4 Arten
- Sphaerodactylidae (Kugelfingergeckos): 4 Arten
- Leguan-Verwandte (Liolaemidae, Phrynosomatidae, Tropiduridae): zusammen 5 Taxa

🐢 𝗦𝗰𝗵𝗶𝗹𝗱𝗸𝗿𝗼̈𝘁𝗲𝗻 – 𝟯 𝗻𝗲𝘂𝗲 𝗧𝗮𝘅𝗮 (2 Arten, 1 Unterart)
Zwei fragwürdige 𝘒𝘪𝘯𝘰𝘴𝘵𝘦𝘳𝘯𝘰𝘯-Beschreibungen wurden nicht aufgenommen.

Damit bleiben die Geckos – wie schon in den Vorjahren – die mit Abstand beschreibungsfreudigste Gruppe, gefolgt von Skinken und Nattern. Die Vielfalt der Reptilien wächst weiter – und mit ihr unsere Verantwortung für ihren Schutz.

📖 𝗟𝗲𝘀𝗲𝗻 𝗦𝗶𝗲 𝗺𝗲𝗵𝗿 𝗶𝗻 𝘂𝗻𝘀𝗲𝗿𝗲𝗿 𝗠𝗶𝘁𝗴𝗹𝗶𝗲𝗱𝗲𝗿𝘇𝗲𝗶𝘁𝘀𝗰𝗵𝗿𝗶𝗳𝘁 „𝗲𝗹𝗮𝗽𝗵𝗲“:
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🌿 𝗝𝗲𝘁𝘇𝘁 𝗠𝗶𝘁𝗴𝗹𝗶𝗲𝗱 𝘄𝗲𝗿𝗱𝗲𝗻:
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📸 𝘛𝘳𝘪𝘮𝘦𝘳𝘦𝘴𝘶𝘳𝘶𝘴 𝘩𝘰𝘯𝘨𝘩𝘦𝘦𝘯𝘴𝘪𝘴.
Foto: L. Dɪɴɢ/32249.14.zrdc.2025.022.

Adresse

Vogelsang 27
Salzhemmendorf
31020

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 12:00
Dienstag 09:00 - 12:00
Donnerstag 15:00 - 18:00

Telefon

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