Trust and Treat

Trust and Treat Herzlich Willkommen bei Trust and Treat! Hier findest Du belohnungsbasiertes und bedürfnisorientier

Trust and Treat steht für bedürfnisorientiertes und belohnungsbasiertes Training auf Augenhöhe. Ich gehe individuell auf jedes Hund-Mensch-Team ein und gemeinsam erarbeiten wir vorhandene Stärken und Strategien, um mit herausfordernden Alltagssituationen besser umgehen zu können. Neben dem Training mit dem Hund widme ich mich auch der Unterstützung der mentalen Stärke des Menschen, damit beide gemeinsam ein erfülltes Leben führen können.

Bevor es morgen mit dem nächsten Infopost zum Thema Nervensystem weitergeht, folgt hier ein ebenso wichtiger Beitrag! Le...
08/05/2024

Bevor es morgen mit dem nächsten Infopost zum Thema Nervensystem weitergeht, folgt hier ein ebenso wichtiger Beitrag! Leider fehlen mir heute Zeit und Energie für Bildbeschreibungen, im nächsten Post gibt es aber wieder welche, versprochen!

Mylo aka Terrortöle aka Terriyaki aka Bebi hat heute seinen 11. Geburtstag! Ein weiteres Jahr ist vergangen, in dem wir uns gegenseitig noch besser kennen gelernt und aufeinander eingestellt haben. Die letzten drei Monate waren für unsere Verhältnisse so entspannt, dass ich zwischendurch überlegt habe, ob jemand klammheimlich meinen Hund durch einen netten Doppelgänger ersetzt hat 😅 Natürlich zeigt mein kleines Sensibelchen immer noch ab und an, dass er Haare auf den Zähnen hat, aber seine Fähigkeit mit schwierigen Reizen umzugehen hat sich deutlich verbessert und er kann vieles inzwischen besser abpuffern und aushalten als noch vor einem halben Jahr.

Ich bin immer wieder fasziniert wie viel dieser hochintelligente Hund versteht und kombiniert, wie gut und unmissverständlich er sich zu verständigen weiß und wie tief seine Zuneigung mir gegenüber ist. Unsere Verbindung zueinander ist intuitiv und von unendlich viel Liebe geprägt, wir verstehen uns durch kleine Gesten, Blicke und Worte. Mylo ist bis zum innersten Kern seines großen Herzens loyal bis aufs Blut. Wir sind uns nach wie vor unfassbar ähnlich, was Fluch und Segen zugleich ist. Im Alltag können wir oft ernst und verkopft sein, aber lässt der Stress nach, kommt unsere leichte, verspielte und schelmische Seite zum Vorschein.

Ich bin dankbar mein Leben mit diesem wirklich ganz besonderen Hund zu verbringen und ein weiteres Lebensjahr mit ihm einzuläuten.

Happy Birthday Großer. Ich hab dich sehr dolle lieb ❤️

Aktuell bilde ich mich im Bereich Entwicklungstrauma und Traumafolgen im Humanbereich fort. Dabei lerne ich vor allem se...
03/05/2024

Aktuell bilde ich mich im Bereich Entwicklungstrauma und Traumafolgen im Humanbereich fort. Dabei lerne ich vor allem sehr viel über das menschliche Nervensystem und wie es unser Verhalten, unsere Gefühle und unsere Gedanken beeinflusst. Da all diese Faktoren auch im Umgang mit unseren Hunden eine große Rolle spielen, finde ich es essentiell dieses Wissen zugänglich zu machen, denn die Auswirkungen erlebe ich jeden Tag in der Praxis.

Deshalb gibt es in den kommenden Wochen immer wieder Input zu diesem wichtigen Thema. Falls euch ein bestimmter Aspekt besonders interessiert, freue ich mich über Themenvorschläge!

Hast du die im Post beschriebene Situation schon einmal selbst erlebt oder beobachten können? (Kleiner Tipp: vielleicht hast du dir auch bei deinem Hund schon mal gedacht, dass er doch jetzt eigentlich wissen müsste, wie er sich verhalten soll und er ist trotzdem eskaliert 😉?)

Der kleine Herr Shippō aus dem Wurf von Sakura Tamaskans sucht noch ein liebevolles Zuhause. Er ist acht Wochen alt, gec...
21/03/2024

Der kleine Herr Shippō aus dem Wurf von Sakura Tamaskans sucht noch ein liebevolles Zuhause. Er ist acht Wochen alt, gechippt, geimpft und wurde mit meiner Begleitung achtsam auf sein neues Leben vorbereitet. Wir haben geübt das Geschirr anzuziehen, an der Leine zu gehen, neue Reize in Ruhe kennen zu lernen und ein bisschen Auto zu fahren.

Er ist ein sehr kleiner Rüde, sehr aufgeschlossen, freundlich, sehr kooperativ und hat Spaß an Interaktion mit Menschen. Er ist zu knapp 45% Husky, sodass Erfahrung mit nordischen Hunden (oder japanischen wie Akita/Shiba) von Vorteil sind. Bekanntlich können Tamaskane schlecht alleine bleiben, somit sollte für den Fall der Fälle definitiv ein Plan B, C, D parat gehalten werden.

Die Besonderheit: Shippōs Züchterin wünscht sich, dass er in der Nähe bleibt (Raum Braunschweig), weil er ihr besonders am Herzen liegt, auch eine Co-Ownership wäre für sie denkbar.

Wer also einen lustigen, mutigen und zuckersüßen Kerl in sein Herz schließen möchte, der aus einer wirklich bedachten und achtsamen Aufzucht kommt, darf sich gerne bei Sakura Tamaskans melden.

Eigentlich eine Erkenntnis, die den meisten von uns in der Regel geläufig ist, oder? Trotzdem erlebe ich gerade im Hunde...
11/01/2024

Eigentlich eine Erkenntnis, die den meisten von uns in der Regel geläufig ist, oder? Trotzdem erlebe ich gerade im Hundetraining meist eine ganz andere Erwartungshaltung. Ich habe aufgehört zu zählen, wie viele Leute sich irgendwann nicht mehr melden, weil es ihnen augenscheinlich nicht schnell genug vorangeht und sie sich schnellere oder größere Fortschritte erhofft haben.

Ich erlebe immer wieder Frustrationsmomente, in denen die Menschen mit sich selbst hart ins Gericht gehen, weil sie einen Fehler gemacht oder eine Situation falsch eingeschätzt haben, im Timing nicht perfekt waren oder sie nach einiger Zeit der Meinung sind schon „besser“ sein zu müssen. Gleiches gilt für den Umgang mit dem Hund: Rückfälle und -schritte, das Ausprobieren verschiedener Ansätze, bis man den richtigen für dieses spezielle Team gefunden hat, zu langsame Entwicklung in die richtige Richtung, Momente, in denen altes Verhalten plötzlich unerwarteterweise wieder gezeigt wird, die Suche nach der Nadel im Heuhaufen.

Oftmals wünschen sich Hundehalter*innen einfache Lösungen für komplexe Probleme und eine steil bergauf gehende Erfolgskurve. Natürlich gibt es auch etliche Trainer*innen, die genau das versprechen – aber wenn man genauer hinschaut, zahlt meist jemand einen hohen Preis dafür und das ist in der Regel der Hund, dessen Bedürfniserfüllung und Selbstentfaltung immer mehr eingeschränkt wird.

Nachhaltiger Erfolg braucht aber individuelle Lösungen, Zeit, Geduld, Commitment, Durchhaltevermögen, Bereitschaft zur Veränderung, mentale Kapazitäten, finanzielle Ressourcen, Wissen und auch eine gehörige Portion Glück.

Den gesamten Artikel findest du in meinem Blog auf trust-and-treat.de/blog

Auf der Rückfahrt aus Schweden ist mir eine Idee gekommen. Ich weiß, dass viele Menschen mit verhaltensoriginellen Hunde...
09/01/2024

Auf der Rückfahrt aus Schweden ist mir eine Idee gekommen. Ich weiß, dass viele Menschen mit verhaltensoriginellen Hunden das Gefühl haben mit diesem Problem alleine zu sein, oftmals sich selbst und den eigenen Bedürfnissen nicht mehr genug Beachtung schenken und auch ihren Hund zunehmend als Belastung empfinden. Das sind alles Faktoren, die ein erfolgreiches Training zusätzlich erschweren.

Ich überlege ein Onlineprogramm auf Abobasis (monatlich, halbjährlich oder jährlich kündbar) zusammenzustellen, in dem es weniger um Training sondern mehr um Empowerment, Stärkung der eigenen Ressourcen, Gemeinschaft, Austausch und gegenseitige Unterstützung geht. Ein Monatscall per Zoom mit einem Fokusthema und Q&A, jeden Monat eine kleine, gut schaffbare Challenge, eine gemeinsame Chatgruppe, die Möglichkeit zu vergünstigten Konditionen im Einzelgespräch den Monatsfokus oder ähnliche Fragestellungen thematisch zu vertiefen und was euch vielleicht noch an anderen Wünschen und Ideen einfällt. Das Angebot würde mit der Zeit immer individueller an die Bedürfnisse der Teilnehmenden angepasst werden und damit dynamisch bleiben. Im Mitgliederbereich würden euch die Aufzeichnungen von vergangenen Calls zur Verfügung stehen.

Es gibt inzwischen echt tolle Angebote und Gruppen für das Training mit dem Hund, aber meiner Meinung nach noch zu wenig, wo es um den Menschen geht. Um das Angebot für alle zugänglich zu machen, soll es verhältnismäßig niedrigpreisig bleiben und auch ein für ein halbes oder ganzes Jahr abgeschlossenes Abo kann monatlich gezahlt werden, damit keine großen Einmalzahlungen entstehen.

Wäre das etwas, woran ihr prinzipiell Interesse hättet? Wenn ja, was würdet ihr euch von einem derartigen Angebot wünschen? Was wären eure Ziele, Themenvorschläge, Ideen? Ich möchte das Angebot so nah wie möglich an euch dran und mit euch zusammen entwickeln, damit ihr so viel davon habt, wie nur geht.

Gebt mir gerne Feedback über die Kommentare oder per Mail, PNs gehen eventuell unter.

Das Jahr geht zu Ende, es wird also Zeit für eine kleine Reflexion der letzten 12 Monate. 2023 war für Trust & Treat ein...
31/12/2023

Das Jahr geht zu Ende, es wird also Zeit für eine kleine Reflexion der letzten 12 Monate. 2023 war für Trust & Treat ein Jahr der Veränderungen. Ich habe aufgehört Kurse zu geben, weil ich gemerkt habe, dass es für die meisten Hunde und auch Menschen nicht das richtige Lernsystem ist: zu viel Aufregung, zu viel Ablenkung und zu wenig Motivation das Gelernte zu Hause zu üben oder bei einer Fehlstunde nachzuholen. Und auch ich war nach den Stunden wie erschlagen, weil blitzschnelles Wechseln zwischen den Teams und der Anspruch an mich selbst in der Hilfestellung immer noch so individuell wie möglich zu bleiben enorm anstrengend waren. Finanziell sind Kurse oft das, womit es eine Hundeschule am sichersten Geld verdienen kann, aber das Modell fühlte sich einfach nicht mehr richtig an.

Also folgte die Umstellung auf ausschließliche Einzelberatung. Inhaltlich und energetisch brachte das viel Erleichterung, weil ich mich viel besser auf die Teams einstellen konnte. Ein parallel gestartetes Berufscoaching hatte zusätzlich die Wirkung, dass ich lernte noch authentischer und ehrlicher innerhalb meiner Beratungstätigkeit aufzutreten. Indem ich zu meiner Neurodivergenz stand, meine Stärken und Schwächen kommunizierte und meiner Menschlichkeit und eigenen Imperfektion Raum gab, signalisierte ich nach außen, dass auch jeder Mensch, der zu mir ins Training kommt, so sein darf, wie er*sie ist und wir uns immer an seinem*ihrem Tempo orientieren.

Nicht alle kamen mit dieser Offenheit klar und so gab es durchaus viele, die nicht wiederkamen. Die Menschen, die geblieben/neu gekommen sind und sich hier wohl und sicher fühlen durften, sind alle umso wunderbarer. Seit einem halben Jahr sind meine Kapazitäten nicht mehr ausgebucht - aber ich vertraue darauf, dass weitere richtige Menschen den Weg zu mir finden werden, weil sie in herkömmliche Hundeschulen nicht hineinpassen. Die Menschen, die ich begleiten darf, sind echte Schätze und ich bin dankbar für jedes einzelne Team für ihren Mut, ihr Vertrauen und ihre Unterstützung.

Ich danke euch, dass ich so sein darf, wie ich bin und verspreche auch für euch immer einen sicheren Rahmen zu schaffen.

Kommt gut rüber ❤️

📷: .io

Aktuell ist so viel los, dass ich vollkommen Franzls 4. Gotcha Day verpeilt habe 😭Vier Jahre ist es nun schon her, dass ...
13/10/2023

Aktuell ist so viel los, dass ich vollkommen Franzls 4. Gotcha Day verpeilt habe 😭

Vier Jahre ist es nun schon her, dass die kleine Zauselwurst anderthalb Monate nach Mylo bei mir eingezogen ist. Nach einem sehr holprigen ersten Jahr (ich habe irgendwann aufgehört die Bisse zu zählen), haben wir uns durch akribischen Vertrauensaufbau gut zusammengerauft und der kleine Chaot ist aus meinem Alltag nicht mehr wegzudenken. Er zaubert bekannten und unbekannten Menschen ein Lächeln ins Gesicht, ist so wunderbar eigen mit seinen Special Effects, ist wahnsinnig ausdrucksstark, hat inzwischen seinen eigenen inoffiziellen Fanclub, würde für einen Keks seine (Hunde-)Mama verkaufen (also mich) und ist einfach der beste, lustige, kleine, wuschelige, zerzauste, verpeilte, grumpy Dackelopa der Welt!

Egal ob er mein Altpapier schreddert, wütend Gegenstände anbellt, die da nicht zu stehen haben, sich schamlos bei jedem Besuch sofort auf dem Schoß parkt, das Konzept von Individualdistanz geflissentlich ignoriert, penetrant seinen Pizzarand einfordert, nach dem Aufwachen erstmal zwei Minuten braucht um auszuloten welches Jahrhundert wir haben oder mit viel Anfeuerung mit wehenden Ohren kleine Hindernisse im Wald überwindet - das Leben mit Franzl ist nie langweilig.

Umso mehr bedrückt es mich, dass er schon 15 und unsere Zeit damit mehr als begrenzt ist. Franzl sieht und hört nicht mehr gut, stolpert häufiger und kann nicht mehr ganz so weit laufen. Diese vier Jahre sind einfach wie im Flug vergangen und wir sind uns einig, dass er mindestens 30 werden muss. Bis dahin hoffe ich, dass wir noch viele unvergessliche Erinnerungen gemeinsam sammeln werden.

Ich hab dich so lieb kleine Wurst ❤️

Letzte Woche hatte ich meinen achten Selbstständigkeitsjahrestag. Grund genug zu reflektieren, was sich in den letzten 1...
27/09/2023

Letzte Woche hatte ich meinen achten Selbstständigkeitsjahrestag. Grund genug zu reflektieren, was sich in den letzten 12 Monate so getan hat.

Ich merke, dass ich als Unternehmerin gewachsen bin. Ich habe eine viel klarere Vision davon, was ich anbieten möchte und was nicht. Ich bin einfach keine klassische Hundeschule für Erziehungskurse und Freizeitbeschäftigung, mein Herz schlägt für die Verhaltensberatung. Außerdem merke ich immer mehr, mit welchem Typ Mensch ich zusammenarbeiten möchte. Ich mag die sensiblen, verkopften, gefühlstarken, empathischen, etwas chaotischen, bemühten Menschen, die das Herz am rechten Fleck haben, aber nie die richtige Unterstützung hatten, um ihr Potential im Hundebereich voll ausschöpfen zu können. Die Menschen, die in den typischen Hundeschulen bislang immer untergegangen sind und nicht verstanden wurden.

Das schränkt meine potentielle Zielgruppe natürlich immens ein, aber ich glaube fest daran, dass ich genau bei diesen Menschen und bei den besonders stressanfälligen, reizüberfluteten, sensiblen Hunden am allermeisten bewirken kann. Denn was immer mehr zum Vorschein kommt und was mich wesentlich von anderen Hundeschulen unterscheidet, ist, dass der zwischenmenschliche Umgang hier im Vordergrund steht. Natürlich arbeiten wir mit den Hunden, aber es ist der Mensch, der letztendlich befähigt werden soll, mit seinem Hund gemeinsam den Alltag zu bewältigen. Und das funktioniert nur, wenn für jedes Individuum auch eine individuelle Lösung gefunden wird, die feinfühlig an die jeweilige Lebenssituation angepasst wird.

Ich merke immer mehr, dass meine Kenntnisse im humanpsychologischen Bereich es mir ermöglichen Menschen dort abzuholen, wo sie stehen - sofern sie bereit sind sich auf meine mitunter unkonventionelle Herangehensweise einzulassen. Ich bemühe mich für jedes Problem und jede Blockade kreative und vor allem ganzheitliche Lösungen zu finden. Und ich glaube fest an diese Vision.

Kurzum: ich bin in den letzten 12 Monaten beruflich wie auch privat viel mehr "ich" geworden und vertraue viel mehr auf mich, meine Fähigkeiten und die Vision, in welche Richtung sich Trust & Treat weiterentwickeln soll.

Ich bin dankbar.

"Bemühe dich deinen Hund richtig gut kennen zu lernen. Beobachte ihn in allen Lebensbereichen, wie er sich wann verhält,...
18/09/2023

"Bemühe dich deinen Hund richtig gut kennen zu lernen. Beobachte ihn in allen Lebensbereichen, wie er sich wann verhält, was ihm Freude oder Angst macht, was Unsicherheit und Frustration auslöst, was er macht, wenn es ihm nicht gut geht, welche Alltagssituationen im leicht und schwer fallen. Lerne seine Körpersprache richtig zu lesen, achte darauf was er versucht dir mitzuteilen und analysiere neutral und ohne Wertung das Verhalten, um zu verhindern, dass du Dinge zu persönlich nimmst. Je mehr du über deinen Hund lernst und je besser du ihn verstehst, desto feinfühliger kannst du dich auf die verschiedenen Situationen einstellen, in denen er deine Unterstützung braucht und kannst abschätzen, wie viel du helfen musst und was er alleine bewältigen kann. Verändere deine Perspektive von „Mein Hund macht Probleme“ zu „Mein Hund hat ein Problem“, um zu verstehen, dass er selbst Schwierigkeiten hat und dir nicht mit Absicht das Leben schwer macht."

Das ist ein Auszug aus dem o. g. Artikel - den vollständigen Text findest du auf meiner Homepage 😊

Auf welche Arten und Weisen schaffst du es deinem Hund im Alltag Sicherheit zu vermitteln und für ihn ein Ruhepol zu sein?

Hier geht gesundheitlich alles etwas drunter und drüber. Mylo hat große Schwierigkeiten mit Sodbrennen und frisst dadurc...
11/09/2023

Hier geht gesundheitlich alles etwas drunter und drüber. Mylo hat große Schwierigkeiten mit Sodbrennen und frisst dadurch vor allem vormittags sehr unzuverlässig. Die Blutwerte deuten auf eine Entzündungsreaktion im Darm hin, die im Urlaub durch den Stress ausgelöst wurde, denn bei dem letzten Blutbild im Frühjahr waren diese noch in Ordnung. Außerdem hat die Kotuntersuchung ergeben, dass er zu wenig gute Darmbakterien hat. Wir machen jetzt erst einmal eine Darmsanierung und haben das Futter nochmal auf hypoallergen umgestellt und schauen, ob sich die Lage dadurch beruhigt. Ist das in spätestens acht Wochen nicht der Fall, steht eine Biopsie an.

Außerdem hat die Röntgenuntersuchung ergeben, dass er auf jeden Fall Arthrose in der linken Hüfte hat. Der Befund ist nicht massiv, aber bei einem so sensiblen Hund müssen wir einfach davon ausgehen, dass sein Schmerzempfinden stärker ausgeprägt ist als bei einem emotional stabilen Hund. Dementsprechend testen wir demnächst ein neues Schmerzmittel (wir haben schon eine Menge durch und bislang hat nichts so richtig einen Unterschied gemacht) und er wird weiterhin osteopathisch behandelt. Futterzusätze sind aufgrund der Futterumstellung leider gerade tabu.

Da Mylo allgemein in letzter Zeit gestresster reagiert, haben wir uns als Notfallmaßnahme zudem entschieden sein Psychopharmakum noch ein bisschen hochzudosieren, damit sein Stresslevel die gesundheitlichen Probleme nicht noch verstärkt und wir in einen Teufelskreis rutschen. Damit scheint es ihm mental besser zu gehen.

Bei Franzl hingegen wurde beim Bauchultraschall eine Veränderung an der Magenwand festgestellt, die wahrscheinlich gutartig ist, aber beobachtet werden muss. In einem Monat haben wir einen Kontrolltermin und schauen ob das Ding gewachsen ist und welche Maßnahmen potentiell ergriffen werden müssen.

Dementsprechend nimmt die Gesundheit der Jungs hier gerade viel Raum ein und wird engmaschig überwacht.

Mir ist wichtig davon zu erzählen, was wir alles machen, um die Relevanz zu verdeutlichen, die körperliche Probleme auch im Alltag und im Training haben können. Ein Hund, dem es nicht gut geht, ist einfach schlechter trainierbar.

08/09/2023
Ich werde in meinem beruflichen Alltag sehr oft gefragt, ob ich der Meinung bin, dass der Hund es bei der jeweiligen Per...
05/09/2023

Ich werde in meinem beruflichen Alltag sehr oft gefragt, ob ich der Meinung bin, dass der Hund es bei der jeweiligen Person gut hat und ob er nicht woanders besser aufgehoben wäre. Meist ist die Person selbst aufgrund verschiedener persönlicher Faktoren belastet und hat einen Hund mit größeren Verhaltensbaustellen, sodass auf beiden Seiten das Stresslevel deutlich erhöht ist. Und meine persönliche Erfahrung ist, dass gerade diese Menschen meist diejenigen sind, die sich trotz ihrer eigenen Probleme für ihren Hund den A***h aufreißen, um ihm ein gutes Leben zu ermöglichen. Das kann manchmal immer noch bedeuten im Vergleich zur perfekten Glanzwelt auf Social Media schlechter abzuschneiden, weil man bestimmte Dinge einfach nicht hinbekommt, aber bei allen Menschen, die mich das fragen, sehe ich unglaublich viel Liebe für ihren Hund und den ehrlichen Wunsch, dass es ihm gut geht.

Und gleichzeitig gibt es sehr viele Menschen, die das Geld, die Zeit und die mentalen Kapazitäten hätten mehr für ihren Hund einzustehen und seine Lebensqualität zu verbessern und die es einfach nicht tun, weil er ihnen nicht wichtig genug ist. Die ihn trotz Anweisung nicht gesundheitlich durchchecken lassen, seine Emotionen und Bedürfnisse kleinreden, die einfach nur schnelle Lösungen wollen egal zu welchem Preis (natürlich auf Kosten des Hundes), sich trotz langer Erklärungen nicht an Trainingsregeln halten und damit alles riskieren, was wir aufgebaut haben, weil sie ihre eigenen Bedürfnisse grundsätzlich priorisieren und die sich niemals die Frage stellen, ob er es bei ihnen gut hat, weil es eben nur ein Hund ist.

Und daher geht meine Botschaft an alle, die manchmal daran zweifeln, ob sie ihrem Hund gerecht werden: allein die Tatsache, dass ihr euch diese Gedanken macht, macht es sehr wahrscheinlich, dass euer Hund es bei euch gut hat. Gibt es Optimierungspotential? Wahrscheinlich. Gebt ihr mit dem, was ihr habt, euer Bestes? Sehr wahrscheinlich. Muss es perfekt sein? Absolut nicht.

Seid etwas weniger hart mit euch selbst ❤️

Adresse

Frankfurter Straße 17
Salzgitter
38239

Öffnungszeiten

Montag 14:00 - 19:00
Dienstag 14:00 - 19:00
Mittwoch 14:00 - 19:00
Donnerstag 14:00 - 19:00
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