23/04/2026
Einer jeder Sonnenuntergang ist so schön,
wie man ihn sieht, ein jeder Augenblick,
wie man ihn erlebt, und ein jeder
Mensch ist so wichtig, wie man ihn
im Herzen hat.
Franz von Assisi
Hallo Ihr Lieben,
ich wende mich heute mit einer für mich sehr emotionalen Botschaft an Euch:
Meine liebe Mutter, Euch bekannt als ältestes Teammitglied „Mama Elisabeth“, ist am 11.03.26 gestorben.
Ich habe überlegt, ob ich persönliche Worte spreche, aber ohne viele Tränen wäre das nicht möglich gewesen. Deswegen schreibe ich.
Ich als Tochter vermisse nun meine engste Vertraute und Ratgeberin, mit der ich alle Freuden, jedes Lachen, aber auch all meine Sorgen, Ängste und Probleme geteilt habe.
Wer sie gekannt hat, weiß, dass sie stets zuversichtlich, positiv denkend und niemals verzagend war. Es gab für alles eine Lösung. Manchmal war es einfach die Unterstützung, Dinge so anzunehmen, wie sie sind, und Raum zu geben für eine positive Entwicklung. Die Sicht auf die Dinge ändern und vertrauen. Sie nannte es Gottvertrauen.
Nach einem Gespräch mit ihr ging es mir immer gut, und ich konnte hoffnungsvoll in die Zukunft schauen.
Von Anfang an war SolLuna für sie – wie für mich – ein Herzensprojekt. Sie liebte jedes einzelne Tier, ganz besonders aber ihre Hühner und die Hunde Sergio, Matteo und Furby, zu denen sie eine sehr enge Bindung hatte.
Mit ihrer Geduld und Liebe hat sie so mancher zugelaufenen Streunerkatze Vertrauen gelehrt. Das Bild, wie diese einst verängstigten Tiere dann neben ihr draußen auf der Bank oder auf ihrem Schoß saßen, werde ich immer in meinem Herzen tragen.
Solange es ging, hat sie für die Schweine gekocht, das Futter für die Hunde zubereitet und so manches kranke Huhn oder kranken Hahn gesund gepflegt.
Es war ihr ein Bedürfnis, SolLuna auch finanziell unter die Arme zu greifen – monatlich oder, wenn es Engpässe gab, durch unvorhersehbare Kosten.
So manchen ihrer Geburtstage hat sie auf dem Hof gefeiert und war bei jedem SolLuna-Fest dabei.
Ich habe mir tatsächlich die Frage gestellt: Kann es SolLuna ohne meine Mama überhaupt so weitergeben? Schaffe ich das ohne ihre einzigartige Kraft und ihren Rückenwind?
Es gibt ein tolles Team um mich herum, wofür ich sehr dankbar bin, und die große Verbundenheit zu den Tieren, die mir Kraft gibt.
Und da ist diese bekannte Stimme, die mir sagt:
Du schaffst das. Es gibt noch so viele nette Menschen, die Dir helfen, Dich unterstützen und Dir mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Und genau mit dieser Energie möchten wir wieder mehr ins Licht und in die Sichtbarkeit gehen und starten am 1. Mai mit unserem Radlertreff (Infos dazu folgen).
Radfahren war „Mama Elisabeths“ große Leidenschaft.
Herzlichst
Eure Irmi