Benni vom Olfener Schloss

Benni vom Olfener Schloss Ich bin Benni vom Olfener Schloss und erzähle Euch täglich von meinen Erlebnissen als kleiner
Westie

NachtalarmLetzte Nacht,  da war was los. Ich lag friedlich und habe geschlafen, hab vielleicht ein bisschen geschnarcht ...
14/06/2026

Nachtalarm

Letzte Nacht, da war was los. Ich lag friedlich und habe geschlafen, hab vielleicht ein bisschen geschnarcht und plötzlich raschelt es draußen. Nicht so ein kleines Rascheln, nein, so ein"Da-will-jemand-rein"- Rascheln.
Natürlich bin ich sofort aufgesprungen.
Zack, Alarmstufe weiß. Ich hab Laut gegeben, wie es sich gehört. Frauchen war sofort wach. Klar, sie weiß ja, dass ich nichts melde, was nicht wichtig ist.
Wir also raus aus dem Bett, ich vorne weg, Frauchen hinter mir. Im Haus alles ruhig. Aber auf der Terrasse....da hat sich was bewegt. Ich war schon bereit, meinen Garten zu verteidigen und bereit für alles:
Einbrecher, Waschbären, Ninja-Eichhörnchen. Ich hatte alle Szenarien im Kopf.
Dann- Frauchen leuchtet mit der Taschenlampe- und wir sehen es.
Eine Katze.
In meinem Garten.
Mitten in der Nacht.
Na die hat vielleicht Nerven.
Ich natürlich sofort:"Hey! Du! Das ist mein Garten. Hau bloß ab."
Frauchen sagt dann ganz ruhig:" Benni lass sie, vielleicht will sie nur ein paar Mäuschen fangen."
Dann sind wir wieder schlafen gegangen. Frauchen hat sofort geschlafen und ich, ich war zufrieden, denn mal ehrlich gut, dass ich aufgepasst habe. Ich bin schließlich die kleinste und beste Alarmanlage der Welt, woll!
Tschüss euer Benni

MärchenstundeEs war einmal in einem kleinen Königreich. Da wohnte ein tapferer Westie- Ritter: Sir Benni vom Kuschelkiss...
13/06/2026

Märchenstunde

Es war einmal in einem kleinen Königreich.
Da wohnte ein tapferer Westie- Ritter:
Sir Benni vom Kuschelkissen.
Klein an Größe, groß an Herz, und mit einem Bellen, das selbst die Gartenzwerge erzittern ließ.
Gleich nebenan lebte ein anderer Hund.
Ein gewaltiger Riese.
Ein Koloss auf vier Pfoten.
Sein Name war: Olli, der Dreifach-Große.

Gesehen hatten wir uns nur aus der Ferne. Durch Hecken, Zäune und die Magie des Misstrauens.
Berührt hatten wir uns nie- und ehrlich gesagt, ich wusste nicht, ob ich das überhaupt wollte. Denn immer wenn ich ihn sah, verwandelte ich mich in Benni, den Donner-Beller.

Frauchen, die gute Fee des Hauses, sprach jedes Mal mit sanfter Stimme:
"Benni, lieber nicht. Olli ist drei mal so groß wie du."
Drei mal!!!
Das ist in Märchen ungefähr die Größe eines halben Drachen.

Und nun kommt der Zauber:
Zu Frauchen ist Olli ganz lieb.
Sie streichelt ihn draußen sogar.
Ich habe das nie gesehen, doch wenn sie zurück ins Schloss - äähh, Haus - kommt,
dann rieche ich es sofort.
Ich stehe dann da, Nase in der Luft, und denke:
"Aha. Aha! Ahaaaa!
Frauchen hat fremdgestreichelt."
SIE hat den Olli berührt. Den Riesen.
Den Dreifach-Großen.

Und trotzdem drücke ich mich an Sie.
Ganz dicht, ganz warm, ganz Benni.
Denn in diesem Märchen bin ich der Held.
Der kleine Ritter Benni vom Olfener Schloss mit dem großen Mut.
Und Olli.....
Olli bleibt der freundliche Riese aus dem Nachbarreich.

Tschüss euer kleiner Ritter - äh - Sausack
Benni

Natürlich lebe ich nochNachdem ich Frauchen ja gestern anscheinend viel zu früh geweckt hatte, wollte ich ihr heute eine...
12/06/2026

Natürlich lebe ich noch

Nachdem ich Frauchen ja gestern anscheinend viel zu früh geweckt hatte, wollte ich ihr heute eine Freude machen und habe bis ca. 7 Uhr 30 geschlafen.
Ich wollte es wieder gut machen. Also habe ich geschlafen und geschlafen und noch mal geschlafen.
Frauchen wurde irgendwann ganz unruhig. Ich hab's gemerkt, obwohl ich noch im Halbschlaf war. Sie hat sich über mich gebeugt.....und dann-stupps. "Benniiiiiii, lebst du noch?"
Äähhhh, hallo??? Natürlich lebe ich. Und wie!
Sofort habe ich ihr ein dickes Butzemännchen auf die Nase gedrückt. Frauchen war sofort beruhigt. Und ich? Ich hab mich wieder eingerollt wie ein Croissant und gedacht:" So, das war jetzt aber wirklich für alle ein guter Start in den Tag.
Tschööö euer Benni

Die mysteriöse SchlaferitisHeute war ein Tag, den muss man erst mal verdauen. Und zwar nicht nur mit Fressi, sondern auc...
11/06/2026

Die mysteriöse Schlaferitis
Heute war ein Tag, den muss man erst mal verdauen. Und zwar nicht nur mit Fressi, sondern auch mit Nerven. Mit meinen Nerven.
Ausnahmsweise habe ich heute Frauchen einmal um 4 Uhr 45 geweckt. Ich habe meine Äugelchen aufgemacht, denke daran, dass ich ein pflichtbewusster Westie bin und mache meinen Job: Frauchen wecken.
Ich stupse sie an. Ich gucke süß. Ich mache mein: Ich-bin-bereit-für-den-Tag-Gesicht.
Frauchen gähnt. Und gähnt. Und gähnt.
Ich denke noch: Na gut, vielleicht hat sie schlecht geschlafen. Kann ja mal passieren.

Dann läuft alles wie gewohnt. Badezimmer, Anziehen, Gassigang, Frühstück.
Ich bin bereit für Action. Ich bin voller Energie. Ich bin ein Westie im Morgenmodus.
Aber dann......
Schließlich ist es schon 5 Uhr 30, legt sich Frauchen auf die Couch und sagt:
" Benni, wir machen noch Heia."
HEIA???? Wie jetzt???
Ich schaue sie an wie ein Arzt, der gerade eine seltene Krankheit entdeckt hat.
Das ist Schlaferitis. Ganz klarer Fall.
Ich werfe ihr mein Eichhörnchen hin. Ich wedle, ich motiviere, ich gebe alles. Aber Frauchen?? Nix. Sie rollt sich ein und schläft einfach weiter. Bis 7 Uhr.
Dann aber........Entschuldigung.......musste ich nochmal Kacka. Und das ist ja wohl ein Notfall.
Ich stupse sie an: Frauchen Schlaferitis hin oder her-wir müssen raus- sofort!!!
Sie steht tatsächlich auf, langsam und gähnend. Aber sie steht auf.
Ich denke, gut, jetzt ist sie wach, jetzt geht's los und der Tag beginnt.
Aber nein. Noch nicht mal 10 Uhr. SIE legt sich schon wieder hin.
Ich stehe daneben wie ein Rettungssanitäter, der sich fragt, soll ich einen Arzt rufen oder reicht es, wenn ich mich daneben lege und aufpasse.
Innerlich denke ich: Hilfe was passiert hier? Warum schläft sie schon wieder? Ist das ansteckend, muss ich Abstand halten?

11 Uhr. Mein Bennibauch macht grrrrrrrrummel
Ich schaue Frauchen an.......Hallo, wann gibt es endlich Fressi?
Nach dem Mittagessen läuft alles zunächst normal. Aber nein, irgendwann, ich habe nicht aufgepasst, zack, liegt sie schon wieder da.
Boah, jetzt ist es aber zappenduster. Ich habe ihr mein Eichhörnchen um die Ohren geschmissen und endlich spielt sie mit mir.
Tztztztz.
Das ist doch nicht normal. Das ist Schlaferitis und zwar die Sorte, die man nur bekommt, wenn man..... ja..... vielleicht.....
ein klitzekleines bisschen zu früh geweckt wurde, woll.
Vielleicht sollte ich sie dann morgen erst um
5 Uhr wecken. So rein therapeutisch.
Tschüssges euer Benni

Oppa's Geburtstag Oppa hatte heute Geburtstag. Er wurde 92Jahre alt. Frauchen sagt:" Puh, ganz schönes Alter." Ich sage:...
10/06/2026

Oppa's Geburtstag
Oppa hatte heute Geburtstag. Er wurde 92Jahre alt.
Frauchen sagt:" Puh, ganz schönes Alter."
Ich sage:" Ganz schönes Alter, für ganz schöne viele Leckerchen."
Kaum komme ich zur Tür rein, geht's schon los. Oppa bückt sich runter, grinst wie ein kleiner Junge und zack Leckerchen Nr.1.
Ich denke: "Jawollo, so fängt ein guter Tag an.
Und dann.....dann kommt der Moment, den ich liebe: Oppa gibt mir heimlich etwas unter dem Tisch. Frauchen tut so, als würde sie es nicht sehen. Ich tue so, als wäre ich völlig überrascht.
Wir sind ein eingespieltes Team.
Aber das Beste war ja noch nicht mal das Leckerchen schmuggeln. Beim Kaffeetrinken und Kuchen essen, bekam ich.......Sahne auf meine Leckerchen. Ich sag's euch. Das war ein Michelinstern-Menü für Klein-Benni.
Ich saß da, hab genüsslich geschmatzt und dachte, so muss sich ein König fühlen. Ein König mit weißem Fell und sehr guten Beziehungen zu älteren Menschen.
Und Oppa???? Der hat gestrahlt, als hätte ich ihm mit seinen Leckerchen ein Geschenk gemacht.
Als wir wieder auf dem Nachhauseweg waren, sagt Frauchen so ganz nebenbei:
Benni, heute Abend gibts weniger Fressi.
Ich h**e den Kopf.
Gaaaanz langsam und würdevoll.
Wie ein Anwalt, der gleich einen sehr wichtigen Einwand vorbringt.
Dann sage ich in meiner inneren Westiestimme, die Frauchen natürlich trotzdem hört, weil sie mich ja kennt:
" Frauchen, wir müssen da mal kurz drüber reden."
Ich habe diesen Blick drauf, der sagt:
Ich bin zwar klein, aber ich kenne meine Rechte.
1. Oppa hatte Geburtstag. Das ist wie Feiertag. Da darf man mehr essen.
2. Ich habe Opa glücklich gemacht. Ich war höflich, ich war süß. Ich habe mich kraulen lassen und das ist Arbeit. Emotionale Arbeit dafür gibt es Leckerchen.
3. Sahne besteht aus Milch, Milch kommt von Kühen. Kühe stehen auf Wiesen.
Wiesen sind Natur. Natur ist gesund. Also ist Sahne gesund wie Gemüse. Logisch, woll.
4. Weil ich Oppa glücklich gemacht habe, weil ich seine Leckerlie überhaupt angenommen habe, ist das ein Ehrenamt!
Ehrenamtliche Arbeit wird nicht mit Fressikürzungen bestraft.
Dann trotte ich zu meinem Napf und siehe da, meine normale Portion ist vorhanden.
Na also, geht doch, woll.
Tschööö euer kleiner Benni

Benni-der einsame Held im stromlosen HausAlso....... stellt euch vor:Es ist ein ganz normaler Tag. Sonne scheint, Vögel ...
09/06/2026

Benni-der einsame Held im stromlosen Haus

Also....... stellt euch vor:
Es ist ein ganz normaler Tag. Sonne scheint, Vögel zwitschern, ich liege gemütlich auf meinem Platz und genieße meinen wohlverdienten Westie-Ruhemodus.
Frauchen ist einkaufen, also habe ich Hausdienst. Ich bin ja schließlich der Sicherheitsbeauftragte hier.
Draußen höre ich schon seit einer Weile dieses
BRRRRMMMM-BRRRRRMMMM, aber ich denke mir: Gut, sollen sie halt baggern. Solange keiner meinen Garten anfasst, ist alles gut.
Und dann.....BRRRRRROOOOOMMMMM
Ein Geräusch, als würde ein Transformer im Garten landen.
Ich springe auf, renne zum Fenster und höre noch einmal dieses Ungetüm von Bagger.
OK, wenn der jetzt hier reinfährt, muss ich sofort Frauchen's neue Schuhe retten.
Und dann passierts:
Klack.
Alles aus.
Aber eben nicht dunkel....nur tot.
Kein Summen, kein Brummen, kein WLAN-Geflacker nichts. Selbst der Kühlschrank gibt keinen Ton von sich.
Ich stehe da und denke:
Na toll, Frauchen ist weg, also bin ich jetzt hier offiziell der Chef.
Ich mache meine Kontrollrunde:. Wohnzimmer: Alles ruhig. Küche Wasserkocher sieht beleidigt aus. Herd flackert nicht mehr.
Flur keine Gefahr.
Mein Napf: voll. (Gott sei Dank)
Ich setze mich also hin und warte auf Frauchen. Als sie reinkommt, strahlt sie mich an und sagt:" Benni was ist denn hier los?"
Ich schaue sie an wie ein Polizist, der gerade einen Unfall aufgenommen hat.
Kein Strom.
Uiiii, dann kommt von ihr der Satz des Tages:
Ok, dann bleibt die Küche heute für mich kalt und ich esse zu einem Brot ein gekochtes Ei.
Ich so..........: Frauchen, hast du vielleicht auch Strom eingekauft??? Nein???? Dann überleg nochmal. Am liebsten hätte ich meine Pfote an die Stirn gelegt.
Und ja, genau in solchen Momenten merkt man, wie sehr Menschen am Strom hängen. Kein Licht, kein Internet, kein Wasserkocher, keine Eier.
Ich brauche keinen Strom.
Fressi braucht keinen Strom.
Laufen geht ohne Akku.
Kommunikation läuft über Blickkontakt und Pfötchentipp und wenn es sein muss, wärme ich Frauchen auch ohne Heizung, woll.
Tschüss un en dicken Küss op de Schnüss
Euer kleiner Benni

Heute war eigentlich nix....bis doch was warAlso eigentlich war heute ein ganz gemütlicher Tag. Frauchen hat gebügelt, g...
08/06/2026

Heute war eigentlich nix....bis doch was war

Also eigentlich war heute ein ganz gemütlicher Tag. Frauchen hat gebügelt, gewaschen, sortiert, gefaltet. Ein einziges Textilabenteuer. Und ich lag daneben, wie ein Profidöser. Ich hab mich kaum bewegt, damit sie nicht denkt, ich müsste auch noch irgendwas tun.
Aber dann:
Dann war plötzlich doch was los in unserer Straße. Ein kleiner Beagle, ganz harmlos, ganz freundlich, war draußen mit seinem Frauchen unterwegs. Und aus dem Nichts kommt ein Schäferhund angerauscht. Wie ein schlecht gelaunter Tornado auf vier Pfoten, packt den Kleinen und wirft ihn durch die Luft.
Frauchen und ich haben es gesehen. Und ich sag's euch, mein Westie-Herz ist kurz stehen geblieben.
Frauchen sofort:"Oh Gott,der arme Kleine."
Ich sofort:" Das hätte auch ich sein können."
Und wir hatten beide denselben Gedanken: "Das wäre ein Albtraum!"
Zum Glück. – und das ist das Wichtigste – hat der Beagle, laut seinem Frauchen nur Prellungen. Keine Bisswunden, kein Blut. Nur ein riesiger Schreck und wahrscheinlich ein Kumpel, der heute Abend extra viele Streicheleinheiten bekommt.
Frauchen sagt, wenn man sich vorstellt, wie schnell so etwas gehen kann. Wie hilflos man wäre, wenn man seinen kleinen Schatz beschützen will.
Ich will da lieber nicht dran denken. Puuuhhhh.
Tschööö euer Benni

Mini Krimi: "Der verschwundene Westie."Kapitel 1 -Die TatFrauchen war nach dem Urlaub natürlich mal wieder im Garteneins...
07/06/2026

Mini Krimi:
"Der verschwundene Westie."

Kapitel 1 -Die Tat
Frauchen war nach dem Urlaub natürlich mal wieder im Garteneinsatz. Unkraut zupfen, Kompost-Eimer von draußen in den Garten holen, Türen öffnen und schließen, alles gleichzeitig.
Ich Benni, unschuldig wie immer, schlendere in den Anbau.
Klack.
Türe zu, Fall abgeschlossen.
Ich sitze in meinem neuen Gefängnis und denke:" Interessant so fühlt sich also Dunkelhaft an."

Kapitel 2 -Die Ermittlungen
Frauchen kommt zurück.
Ruft mich.
Pfeift.
Nichts.
Sie rennt auf die Straße, sucht hektisch, ruft meinen Namen immer wieder mit steigender Dramatik.
Ich höre Schritte, Herzklopfen, leichte Panik. Ich sitze da und überlege, ob ich vielleicht ein Alibi brauche.
Oder einen Anwalt.
Oder einfach nur ein Würstchen.

Kapitel 3 -Die falschen Spuren
Frauchen durchsucht den Garten wie eine Kommissarin im Tatort.
Unter Büschen, hinter dem Komposthaufen. Hinter dem Teich.
Ich höre sie murmeln:"Der olle Saubär kann doch nicht einfach weg sein."
Ich grinse.
Ein klassischer Fall von eingesperrtem Westie.

Kapitel4 -Die Auflösung
Endlich öffnet sie die Anbautüre.
Licht fällt herein und ich sitze da wie ein kleiner weißer Buddha.
Ganz ruhig, ganz unschuldig.
Ganz eindeutig nicht entführt oder weggelaufen.
Frauchen:"Benni, warum hast du nicht geantwortet?"
Und ich:"Na hör mal, du sagst doch immer, ich soll im Garten nicht so viel bellen. Ich hab mich nur an die Regeln gehalten."

Kapitel 5 -Das Nachspiel
Frauchen fällt fast auf die Knie vor Erleichterung. Ich strecke mich als wäre nichts gewesen.
Ein Fall für die Akten.
Titel:
Der Sausack im Anbau ein Westi schweigt.

"So. Und jetzt bitte ein Würstchen für den seelischen Stress."

Tschüss euer Benni

UrlaubsendeHeute hat Frauchen gesagt, dass wir bald nach Hause müssen. Waaaas? Ich konnte es kaum glauben. Ich dachte wi...
06/06/2026

Urlaubsende

Heute hat Frauchen gesagt, dass wir bald nach Hause müssen. Waaaas? Ich konnte es kaum glauben. Ich dachte wir bleiben für immer zwischen Bergen, Schneeinseln und warmen Wegen. Aber gut, wenn Frauchen das sagt, dann wird es wohl stimmen.
Also sind wir noch einmal runter nach Lana. Es war so heiß, dass meine Pfötchen fast "Aua" gerufen hätten. Frauchen hat das natürlich sofort gemerkt, sie ist ja nicht nur mein Frauchen, sie ist auch meine persönliche Pfötchen-Schutzbeauftragte.
Also ab ins Auto und nicht irgendein Auto, nein. Stefans Auto, das mit dem großen Display, auf dem stand:
"Keine Sorge, Benni ist am Chillen und die Klimaanlage ist eingestellt auf 20 Grad."
Ich sags euch ich fühlte mich wie ein kleiner VIP. Draußen schwitzten alle und ich lag da drin wie ein König im Kühlraum.

Dann kam der Donnerstag. Der Tag, an dem wir wirklich fahren mussten. Normalerweise wären wir erst am Freitag los, aber weil der Brenner am Samstag komplett gesperrt war, hat Frauchen entschieden, dass wir lieber früher fahren. Wir haben uns von Stefan, seiner Frau, Ida und Anna verabschiedet-und plötzlich hatten alle so ein kleines Tränchen im Auge.
958 kilometer lagen vor uns. Eine Zahl die für mich ungefähr so klingt wie:
"sehr, sehr, sehr weit."
Aber Frauchen hatte eine Idee. Wir fahren noch zu ihrer Freundin. Nach Frankfurt Königstein. Und da wohnt ja auch Mickey. Mein kleiner Freund, der manchmal zu uns kommt. Als wir ankamen, war die Freude groß. Und ich bin sofort mit Mickey in den Garten gedüst, als hätte ich einen Motor im Pöppes.
Wir haben dort sogar eine Nacht geschlafen und erst am nächsten Tag ging es weiter nach Hause.

Abends in meinem Körbchen habe ich die Augen zugemacht und noch mal an alles gedacht:
Die Berge, den Schnee, die Hitze, die Seilbahnen, die Menschen, die mich lieb hatten und an Mickey.

Es war mein erster Urlaub und ich hoffe so sehr, dass es nicht der letzte war, denn wenn die Welt so groß und schön ist, dann will ich noch ganz viel davon sehen.

Tschüss euer kleiner Benni

05/06/2026

25. Mai 2026
Unser Tag auf Meran 2000

Nachdem wir den Tag davor ein bisschen ruhiger gemacht hatten, wusste ich schon beim Aufstehen, heute passiert wieder etwas Besonderes. Frauchen hatte dieses kleine Funkeln in den Augen, das immer bedeutet, dass wir irgendwohin fahren, wo die Welt ein bisschen größer ist.
Und tatsächlich wir fuhren mit Stefan und seiner Frau nach Meran.
Ich sah schon von weitem die Seilbahn. Aber diesmal ging's rauf nach Meran 2000.
Ich war erleichtert, dass ich auch hier keinen Maulkorb brauchte. Ein Profi wie ich, der schon das Vigiljoch gemeistert hat, braucht schließlich freie Schnauze zum Atmen, Gucken und gelegentlichem Kommentieren.

Mit der Seilbahn ging es ganz schön hoch. Aber ich dachte nur:"Benni, du bist jetzt ein Bergsteiger-Westie, ein richtiger."
Und mit diesem Gedanken fühlte sich die Höhe gar nicht mehr so hoch an.
Oben angekommen haben wir erst einmal die schöne Aussicht bewundert. Frauchen stand ganz still neben mir. Ich glaube, sie hat in diesem Moment genauso tief geatmet wie ich. Manchmal braucht man nur einen Blick über die Berge, um zu merken wie schön die Welt ist.
Dann sind wir losgelaufen und obwohl wir so weit oben waren, war es trotzdem richtig heiß. Gut, dass wir Getränke dabei hatten. Der Weg ging immer weiter hinauf, Schritt für Schritt. Bis wir zu einer großen Hütte kamen. Und dann kam der Moment, der meinen ganzen Tag zum Strahlen gebracht hat.
Schnee.
Echter Schnee.
Im Mai.
Ich konnte es kaum glauben. Ich hab nicht lange überlegt. Ich hab mich einfach hingelegt, direkt mit dem Bäuchlein rein, und mein Schwänzchen stand so hoch, dass Frauchen meinte, es sehe aus wie eine Benni- Antenne.
Ich glaube, sie hatte Recht, ich war so glücklich, dass ich fast geflattert habe wie ein kleiner weißer Vogel. Ich wollte gar nicht mehr raus aus dem Schnee und als ich Frauchen ansah, dachte ich kurz, sie würde sich vielleicht auch reinwerfen. Hehe, die Vorstellung war so komisch, dass ich fast vor Lachen in den Schnee gepieselt hätte.

Es war so schön dort oben, so ruhig, so weit, so voller kleiner Glücksmomente, dass ich am liebsten für immer geblieben wäre. Manchmal gibt es Orte, an denen man merkt, hier fühlt sich auch die Seele wohl. Ich glaube, Frauchen hat das genauso gespürt wie ich.

In der Nacht habe ich dann schön geträumt. Frauchen und ich für immer oben auf dem Berg. Auf einer bunten Wiese. Wo die Luft nach Sonne und Schnee riecht und die Welt ganz weit wird. Ich habe im Traum die Pfötchen bewegt, als würde ich noch einmal den Weg hochlaufen. Schritt für Schritt ganz leicht. Als hätte der Berg mich getragen.
Frauchen hat mir am Morgen erzählt, dass meine Beinchen die ganze Nacht noch gelaufen sind. Ich glaube mein Körper wusste einfach nicht, dass wir längst wieder unten waren. Vielleicht wollte er auch gar nicht runter. Vielleicht wollte er noch ein bisschen dort bleiben, wo die Wiese bunt war, der Schnee kühl und Frauchen's Lachen so hell wie die Bergluft.
Manchmal wenn ein Tag besonders schön war, läuft man im Schlaf weiter, weil das Herz noch nicht fertig ist mit Glück. Und ich glaube genau das ist passiert. Ich bin einfach weitergelaufen. Zu Frauchen hin, zu dem Berg hin, zu diesem Gefühl von:"Hier möchte ich bleiben." Und Frauchen hat mich beobachtet, wie meine Pfötchen gezuckt haben und ich wette, sie hat gelächelt. Vielleicht hat sie sogar gedacht, dass sie gerne mitgeträumt hätte. Denn manchmal träumen wir beide denselben Traum, nur jeder auf seine Art.

Fortsetzung folgt
Tschüss für heute Euer Benni

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