22/06/2026
Bei Hitze gilt: Hunde niemals im Auto warten lassen. Auch nicht „nur kurz“.
Die Temperaturen steigen wieder – und damit auch das Risiko für Hunde, im Auto lebensgefährlich zu überhitzen.
Was viele unterschätzen: Ein Auto kann sich in der Sonne innerhalb kurzer Zeit stark aufheizen. Ein leicht geöffnetes Fenster oder ein Wassernapf reichen nicht aus. Auch ein Parkplatz im Schatten ist keine verlässliche Lösung, denn die Sonne wandert und die Temperatur im Fahrzeug steigt weiter.
Hunde können ihre Körpertemperatur nicht wie Menschen über die Haut regulieren. Sie schwitzen nur sehr eingeschränkt, v. a. über die Pfotenballen, und kühlen sich hauptsächlich durch Hecheln. Gerade kurznasige Hunde wie M***e, Bulldoggen oder Pekinesen sind besonders gefährdet.
Anzeichen eines Hitzschlags können sein:
starkes Hecheln, Erbrechen, Durchfall, Apathie, Taumeln oder Krämpfe
Wichtig: Ein Hitzschlag ist immer ein Notfall. Bringen Sie den Hund sofort an einen kühlen, schattigen Ort, beginnen Sie vorsichtig mit der Kühlung und suchen Sie umgehend eine Tierärztin oder einen Tierarzt auf – auch dann, wenn sich das Tier scheinbar wieder erholt hat.
Unser dringender Appell:
Lassen Sie Hunde niemals im Auto zurück. Nicht für den kurzen Einkauf, nicht mit geöffnetem Fenster, nicht im Schatten.
Wer ein Tier hält, trägt Verantwortung. An heißen Tagen heißt das v. a.: vorausschauend planen, Wasser mitnehmen, Spaziergänge in die kühlen Morgen- und Abendstunden legen – und das Auto nicht zum Risiko werden lassen.
Fotocredit: AdobeStock/Rico Löb
*mit KI bearbeitet