LakeDog - Akademie für Mensch & Hund

LakeDog - Akademie für Mensch & Hund Trainerausbildung - Fortbildung
Coaching für Hundehalter:innen
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Ein Hund hängt bellend in der Leine und ziemlich schnell ist klar:„Der ist halt ein Leinenpöbler.“Okay. Und jetzt? 😏Denn...
02/09/2026

Ein Hund hängt bellend in der Leine und ziemlich schnell ist klar:

„Der ist halt ein Leinenpöbler.“

Okay. Und jetzt? 😏

Denn damit wissen wir erstmal nur, was der Hund tut.
Noch lange nicht, warum er es tut.

Und genau da wird es spannend.

In unserer neuen Podcastfolge sprechen wir darüber, was hinter Leinenpöbeln stecken kann, warum die Leine selbst dabei eine ziemlich interessante Rolle spielt und weshalb wir uns mit einfachen Trainingsrezepten bei diesem Thema schwertun.

Es geht um Frust, Unsicherheit, Lerngeschichte, Management, Timing, den Faktor Mensch und darum, warum es manchmal sinnvoller ist, erstmal weniger Situationen zu trainieren, statt noch mehr Hundebegegnungen irgendwie schaffen zu wollen.

🎙️ Die neue Folge LakeDog [unverstellt.] erscheint am 03.09.2026.

Wenn du einen Leinenpöbler hast, mit solchen Mensch-Hund-Teams arbeitest oder einfach verstehen willst, warum „Der muss das lernen“ für uns noch kein Trainingsplan ist:

Hör rein.

01/09/2026

Leinenpöbeln beim Hund ist nicht automatisch ein Gehorsamsproblem.
Statt nur Sitz, Fuß oder Abbruchsignale zu trainieren, sollten wir uns auch Emotionen, Motivation, Lerngeschichte, Stress, Gesundheit und die Mensch-Hund-Beziehung anschauen.

Wer Leinenpöbeln nachhaltig verändern möchte, muss Verhalten nicht nur stoppen – sondern verstehen.

Dein Hund pöbelt bei Hundebegegnungen, bellt andere Hunde an oder springt in die Leine?Dann hörst du vielleicht schnell:...
31/08/2026

Dein Hund pöbelt bei Hundebegegnungen, bellt andere Hunde an oder springt in die Leine?

Dann hörst du vielleicht schnell: „Du musst konsequenter sein“, „Du musst ihn besser kontrollieren“ oder „Da muss er durch“.

Aber unerwünschtes Verhalten ist nicht automatisch ein Zeichen dafür, dass dein Hund mehr Druck oder mehr Kontrolle braucht.

Manchmal lohnt sich eine ganz andere Frage:

Was macht diese Situation gerade so schwer für meinen Hund – und wie kann ich sie für ihn bewältigbarer machen?

Weniger Druck bedeutet nicht weniger Training. Es bedeutet, Training so zu gestalten, dass Lernen überhaupt möglich wird.

Speicher den Beitrag für eure nächste Hundebegegnung und teile ihn mit einem Menschen, der Hundetraining auch einmal anders betrachten möchte.

30/08/2026

Wie nimmt dein Hund eigentlich Futter aus deiner Hand?

Klingt erstmal nach einer kleinen Anstandsübung. 😏
Dahinter steckt aber mehr.

Denn auch dabei macht dein Hund eine Lernerfahrung:

Schnappt der Hund hektisch nach dem Futter und bekommt es trotzdem, lernt er, dass er dabei nicht auf den Menschen achten muss.

Bei dieser Übung lernt der Hund dagegen, sich einen Moment zurückzunehmen und eine andere Strategie auszuprobieren.

Und genau hier kommt es aufs Timing an.

Denn Futter zurückzuhalten bedeutet nicht automatisch, dass der Hund dabei etwas Sinnvolles lernt. Je nach Hund, Erregungslage und Lerngeschichte kann das Zurücknehmen auch Frust auslösen.

Deshalb geht es nicht darum, den Hund möglichst lange aushalten zu lassen.

Es geht darum, den richtigen Moment zu erwischen, kleine Veränderungen zu erkennen und diese passend zu verstärken.

Gut aufgebaut kann so eine unscheinbare Übung Erleichterung im Training schaffen.

Und manchmal zeigt sie uns ganz nebenbei ziemlich viel über den Hund vor uns.

29/08/2026

Bleibt das erwartete Ergebnis plötzlich aus, entsteht eine Diskrepanz zwischen Erwartung und Realität. Und genau da kann Frust entstehen.

Das Spannende daran:
Manchmal brauchen wir gar keine lange Lerngeschichte, um solche Prozesse zu sehen. Eine Handvoll Wiederholungen kann reichen.

Und genau deshalb lohnt es sich im Hundetraining nicht nur zu fragen:
„Was macht der Hund?“

Sondern auch:
„Was hat er gerade erwartet?“

28/08/2026

Dein Hund reagiert bei einer Hundebegegnung und plötzlich haben alle eine Meinung.

Das Problem:
Je mehr du auf die Blicke und Kommentare anderer reagierst, desto weniger achtest du darauf, was dein Hund gerade wirklich braucht.

Wenn dein Hund fixiert, steif wird oder kaum noch ansprechbar ist, kann mehr Abstand genau die richtige Entscheidung sein.

Du musst keine Begegnung „durchziehen“, nur damit es souverän aussieht.

Günther geht weiter.
Dein Hund nimmt die Erfahrung mit.

Trainier für deinen Hund. Nicht für die Zuschauer.

HundetrainerWerden

26/08/2026

Gruppendynamik bei Hunden wird im Hundetraining häufig unterschätzt. Besonders in Hundetagesstätten, Sozialkontaktstunden und Mehrhundehaushalten reicht es nicht, nur den Hund anzuschauen, der das auffällige Verhalten zeigt. Verhalten kann durch andere Hunde, soziale Beziehungen, Stress, Konkurrenz und die jeweilige Gruppenkonstellation beeinflusst werden. Wer Hundetrainer werden möchte, sollte deshalb lernen, nicht nur einzelne Hunde, sondern Interaktionen und Gruppendynamiken zu beobachten.
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„Mein Hund blamiert mich jedes Mal.“Diesen Gedanken kennen viele Hundehalter.Aber genau da lohnt sich ein Perspektivwech...
24/08/2026

„Mein Hund blamiert mich jedes Mal.“

Diesen Gedanken kennen viele Hundehalter.
Aber genau da lohnt sich ein Perspektivwechsel:
Nicht fragen: „Warum benimmt der sich so?“
Sondern: „Was zeigt mir mein Hund gerade?“

Denn sichtbares Verhalten ist oft nur die Spitze.
Verstehen kommt vor Verändern.

Speichern, wenn du beim nächsten Spaziergang daran denken willst.

22/08/2026

Dein Hund pöbelt an der Leine und plötzlich schauen alle?

Dann passiert schnell genau das:
Du entscheidest nicht mehr danach, was für dich und deinen Hund gerade sinnvoll ist, sondern danach, wie es für andere aussieht.

Und genau da lohnt es sich, bei sich zu bleiben.

Nicht für fremde Menschen trainieren.
Nicht für deren Meinung.
Sondern für dich und deinen Hund.

Dein Bauchgefühl kennt eure Situation meistens besser als irgendein Zuschauer am Straßenrand.

Beziehung ist wichtig. Aber sie ist nicht die magische Antwort auf jedes Problem.Und genau da wird es im Hundetraining o...
21/08/2026

Beziehung ist wichtig. Aber sie ist nicht die magische Antwort auf jedes Problem.

Und genau da wird es im Hundetraining oft unnötig kompliziert.

Die einen schwören auf Signale und klare Abläufe.
Die anderen auf Erziehung.

Dabei gehört beides zusammen.

Formalismus und Erziehung sind unterschiedliche Werkzeuge.
Und aus den Erfahrungen, die dein Hund mit dir macht, wächst Beziehung.

Die spannendere Frage ist deshalb nicht:

Welches Lager hat recht?

Sondern:

Was braucht dein Hund gerade wirklich?

Wenn dein Hund an der Leine pöbelt, lohnt es sich genau dort hinzuschauen.

👉 Speichere dir den Beitrag, wenn du Hundeverhalten lieber verstehen willst, statt nur in Schubladen zu denken.

Adresse

Ahornweg 5
Pfullendorf
88630

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