25/10/2026
Wann hört das jemals auf
🚨 Entsetzen über geheime Schlachthof-Videos: Schweinen werden noch vor der Tötung Füße abgetrennt!
🐷 Schockierende Aufnahmen aus Schleswig-Holstein! In einer Großschlachterei in Kellinghusen im Kreis Steinburg sollen schwerwiegende Verstöße gegen das Tierschutzrecht stattgefunden haben. Heimlich entstandene Videos zeigen Szenen, die kaum zu ertragen sind.
Schweine werden geschlagen, schreien und kämpfen während der Betäubung nach Luft. Besonders erschütternd: In zwei dokumentierten Fällen schneidet ein Mitarbeiter den Tieren jeweils einen Hinterfuß ab, obwohl sie noch nicht getötet wurden.
⚠️ Was hinter den Kulissen des Schlachtbetriebs passiert sein soll, sorgt für Entsetzen!
Die Aufnahmen stammen aus der Großschlachterei R. Thomsen. Dort werden jährlich rund eine Million Schweine geschlachtet. Der Betrieb gehört seit mehr als zehn Jahren zum Fleischkonzern Tönnies, dessen Dachgesellschaft inzwischen Premium Food Group heißt.
Die geheimen Videos wurden der Tierrechtsorganisation Animal Rights Watch zugespielt. Ihre Echtheit wurde journalistisch überprüft.
🎥 Besonders erschreckend sind die Bilder der CO₂-Betäubung.
Bis zu sechs Schweine werden gleichzeitig in einen Metallkäfig getrieben und in einen Schacht mit hochkonzentriertem Kohlendioxid abgesenkt.
Die Tiere recken ihre Köpfe nach oben, steigen übereinander, schreien und beißen gegen die Gitterstäbe. Teilweise dauert dieser sichtbare Kampf 15 bis 20 Sekunden oder sogar länger.
Laut Anna Schubert von Animal Rights Watch leiden die Schweine dabei unter Atemnot, Todesangst und brennenden Schmerzen.
Dabei ist diese Betäubungsmethode nach geltendem EU-Recht erlaubt. Schätzungsweise 80 Prozent aller Schlachtschweine in Deutschland werden so betäubt.
Bereits 2004 hatte die europäische Lebensmittelbehörde das Verfahren als nicht tierschutzgerecht bewertet. Eine Abschaffung wurde 2009 jedoch unter anderem aus wirtschaftlichen Gründen nicht umgesetzt. Inzwischen läuft eine Verbandsklage mit dem Ziel eines europaweiten Verbots.
💔 Doch die Aufnahmen dokumentieren noch weitere erschütternde Vorgänge.
In zwei Fällen verdrehten sich die Ketten einer Förderanlage, an der betäubte Schweine aufgehängt waren. Die Anlage stoppte. Ein Mitarbeiter schnitt daraufhin den Tieren jeweils einen Hinterfuß ab, obwohl die Tötung noch nicht erfolgt war. Anschließend lief die Anlage weiter.
Für Amtstierarzt Dr. Kai Braunmiller ist das ein eindeutiger Verstoß gegen das Tierschutzrecht. Auch betäubten Tieren dürfen vor ihrem Tod keine Gliedmaßen abgetrennt werden.
Weitere Aufnahmen zeigen, dass die zulässige Zeit zwischen Betäubung und Tötung mehrfach deutlich überschritten wurde.
Während normalerweise eine Frist von 20 Sekunden gilt, sind in Kellinghusen aufgrund der besonderen Betäubungsbedingungen bis zu 100 Sekunden genehmigt. Auf den Videos vergehen teilweise jedoch fast drei Minuten.
Einige Schweine zeigen kurz vor oder während der Tötung noch Zuckungen. Ob die Tiere dabei tatsächlich wieder bei Bewusstsein waren, lässt sich daraus allein nicht schließen. In mehreren Fällen sind die vorgesehenen Kontrollen der Betäubung für den Experten allerdings nicht erkennbar.
Auch beim Treiben der Tiere zur Betäubungsanlage sollen Mitarbeiter wiederholt auf empfindliche Körperstellen wie Augen und Rüssel eingeschlagen haben.
Und was sagt Tönnies zu den schweren Vorwürfen?
Der Konzern erklärt, dass die CO₂-Betäubung derzeit die praktikabelste und aus seiner Sicht tierschutzgerechteste Methode für größere Tiergruppen sei. Gleichzeitig werde an Alternativen geforscht.
Im betroffenen Bereich würden seit eineinhalb Jahren nur noch Schaumstoffhilfen eingesetzt. Wer unerlaubte Gegenstände verwende oder gegen vorgeschriebene Abläufe verstoße, müsse mit Konsequenzen rechnen.
Außerdem seien seit mehr als zehn Jahren Kameras in den tierschutzrelevanten Bereichen installiert.
⚖️ Jetzt beschäftigen die Aufnahmen auch die Behörden!
Die Staatsanwaltschaft prüft eine Anzeige von Animal Rights Watch. Auch das Landwirtschaftsministerium Schleswig-Holstein will den Hinweisen nachgehen.
Schleswig-Holsteins Tierschutzbeauftragte Katharina Erdmann fordert eine konsequente rechtliche Aufarbeitung. Der Experte Dr. Kai Braunmiller spricht sich zudem für verpflichtende Videoüberwachung in Schlachthöfen aus, möglicherweise unterstützt durch Künstliche Intelligenz.
Diese Bilder werfen eine ernste Frage auf: Wie gut werden Tiere in deutschen Schlachthöfen tatsächlich geschützt?
Denn auch Tiere, die für die Lebensmittelproduktion gehalten werden, haben ein Recht darauf, vor vermeidbarem Leid geschützt zu werden. ❤️
Hinweis: Das verwendete Bild ist ein KI-generiertes Symbolbild und zeigt nicht die tatsächlichen Szenen oder den realen Schlachthof.