08/09/2026
❤️ Heute möchten wir euch eine Geschichte erzählen, die uns in den letzten Monaten sehr bewegt hat.
Viele von euch kennen Lenja. Sie begleitet mich, Nicole, regelmäßig mit zur Arbeit bei ZOO & Co. und ist dadurch für viele von euch längst mehr als „nur“ der Hund einer Mitarbeiterin. 🐾
Vielleicht habt ihr in den vergangenen Monaten gemerkt, dass etwas anders war. Vielleicht habt ihr gefragt, wie es ihr geht. Vielleicht habt ihr ihre Geschichte sogar von Anfang an ein bisschen mitverfolgt.
Heute möchten wir sie einmal erzählen.
Angefangen hat alles mit ersten Anzeichen, dass mit Lenjas Bein etwas nicht stimmte. Anfangs wollten wir natürlich noch nicht an das Schlimmste denken. Man kennt das ja: Das wird schon wieder…
Doch dann kam der Moment, vor dem sich wohl jeder Hundebesitzer fürchtet.
Die Diagnose.
Tumorverdacht im Knochen.
Dieser eine Satz hat unsere kleine Welt erst einmal komplett auf den Kopf gestellt.
Plötzlich waren da Angst, Tränen und ganz viele Fragen. Was kommt auf Lenja zu? Wird sie Schmerzen haben? Können wir ihr helfen? Und ganz tief im Kopf natürlich die schlimmste Frage überhaupt:
Wie viel Zeit bleibt uns noch mit ihr?
Dann mussten wir eine Entscheidung treffen, die niemand freiwillig treffen möchte.
Lenjas Bein musste amputiert werden.
Wir wussten, dass es die richtige Entscheidung war. Aber zu wissen, dass es richtig ist, macht es emotional nicht unbedingt leichter.
Die Zeit danach war für uns eine Achterbahnfahrt.
Wir haben gebangt, gehofft, geweint und uns über jeden noch so kleinen Fortschritt gefreut.
Und Lenja?
Lenja hat einfach gemacht.
Sie hat gelernt, mit drei Beinen zu laufen. Sie wurde wieder sicherer. Sie hat sich ihren Alltag zurückerobert und uns dabei immer wieder gezeigt, wie unglaublich anpassungsfähig und lebensfroh Hunde sein können.
Natürlich war die Angst trotzdem immer dabei.
Denn die Operation bedeutete nicht automatisch, dass wir das Schlimmste hinter uns hatten. Die Sorge vor Metastasen blieb.
Heute – drei Monate nach der Operation – stand deshalb wieder eine ganz wichtige Untersuchung an.
Wir waren ehrlich gesagt ziemlich nervös.
Und dann kam die Nachricht, auf die wir so sehr gehofft hatten:
Keine erkennbaren Metastasen auf den aktuellen Röntgenaufnahmen.
🥹❤️
Ich glaube, man kann gar nicht richtig beschreiben, was in diesem Moment mit einem passiert.
Nach Monaten voller Sorgen plötzlich diese Erleichterung.
Heute haben wir einfach mal ganz tief durchgeatmet.
Heute durften wir glücklich sein.
Natürlich wissen wir, dass weitere Kontrollen notwendig sind und niemand sagen kann, was die Zukunft bringt. Aber das ist heute egal.
Heute feiern wir diesen kleinen großen Sieg. ❤️
Und morgen wartet bereits das nächste Abenteuer auf Lenja:
🐾 Ihre erste Prothese.
Ein weiterer Schritt zurück zu mehr Bewegungsfreiheit und hoffentlich ganz vielen neuen gemeinsamen Abenteuern.
Und wer Lenja kennt, weiß:
Sie wird das Ding wahrscheinlich einmal anschauen, kurz überlegen und sich dann denken:
„Na endlich! Wurde ja auch Zeit.“ 😂🐶
Wir möchten uns auch bei allen von euch bedanken, die nach Lenja gefragt, uns Mut gemacht und mit uns mitgefiebert haben.
Das hat uns unglaublich viel bedeutet. ❤️
Heute können wir euch endlich wieder mit einem richtig guten Gefühl sagen:
Lenja geht es gut.
Und heute ist ein verdammt guter Tag. 🥹❤️🐾
Eure Nicole & Lenja
und das gesamte Team Oststeinbek