Der Hundemann

Der Hundemann Hundetraining und Gassi-Service auf Basis positiver Verstärkung und mit situationsgerechten Belohnungen. Hundetraining auf Basis positiver Verstärkung.

Welpengruppe, Junghundekurs, Anti-Jagd-Training, Kurs "Unsichtbare Leine". Mittags-Gassi mit Hol- und Bring-Service in ausgewählt zusammengestellter Hundegruppe, geführt auf Basis positiver Verstärkung und mit situationsgerechten Belohnungen.

Weil ich neulich ein Video von einem Kollegen gesehen habe, bei dem zwanzig Hunde HINTER ihm gehen. Alle.
24/02/2026

Weil ich neulich ein Video von einem Kollegen gesehen habe, bei dem zwanzig Hunde HINTER ihm gehen. Alle.

„Beeindruckend ruhig – oder systematisch eingeschüchtert?“

Warum kollektiver Gehorsam in großen Hundegruppen kein Beweis für Vertrauen ist.

Es gibt diese Videos, die in sozialen Netzwerken tausendfach geteilt werden: Eine Person schreitet voran, hinter ihr oder neben ihr laufen fünfzehn, zwanzig oder noch mehr Hunde. Kein Ziehen, kein Ausscheren, kein sichtbares Chaos. Ein leises Wort, ein kurzes Handzeichen – und die gesamte Gruppe reagiert nahezu synchron. Viele empfinden das als beeindruckend. Als Beweis außergewöhnlicher Führungsqualität.

Mich machen diese Bilder zunehmend sauer.

Denn was dort als perfekte Harmonie inszeniert wird, wirkt bei genauerem Hinsehen oft wie etwas anderes: wie kollektive Hemmung.

Auffällig ist, was fehlt. Kaum ein Hund zeigt ausgeprägtes Explorationsverhalten. Es wird wenig geschnüffelt, selten innegehalten, kaum individuell entschieden. Die Körper wirken kompakt, teilweise angespannt, die Köpfe eher tief getragen als neugierig erhoben. Spiel oder lockerer sozialer Austausch zwischen den Hunden ist selten zu sehen. Stattdessen entsteht der Eindruck einer Marschformation – funktional, diszipliniert, kontrolliert.

In großen Gruppen wirken andere Kräfte als im Einzelsetting. Gruppendynamiken können Verhalten massiv beeinflussen. Hunde lernen nicht nur durch direkte Erfahrung, sondern auch durch Beobachtung – durch soziales Lernen. Es genügt unter Umständen, wenn ein einzelnes Individuum deutlich korrigiert oder sanktioniert wird, um der gesamten Gruppe zu vermitteln, welches Verhalten unerwünscht ist. Die übrigen Hunde müssen die Strafe nicht selbst erlebt haben, um daraus Schlüsse zu ziehen. Sie sehen, was passiert, wenn jemand ausschert – und fügen sich vorsorglich.

Dieses Prinzip ist keineswegs auf Hunde beschränkt. Auch in menschlichen Gruppen lässt sich beobachten, dass die öffentliche Herabsetzung oder Bestrafung eines Einzelnen eine regulierende Wirkung auf die übrigen Mitglieder haben kann. Wer gesehen hat, was mit dem „Abweichler“ geschieht, entscheidet sich oft für Anpassung – nicht aus Überzeugung, sondern aus Vermeidung.

Übertragen auf große Hundegruppen bedeutet das: Vielleicht wurden nicht zwanzig Hunde eingeschüchtert. Vielleicht reichten ein oder zwei deutliche Interventionen. Der Rest reguliert sich selbst, um nicht ebenfalls in Konflikt zu geraten. Das Resultat wirkt wie perfekte Führung, kann aber in Wahrheit auf präventiver Unterwerfung beruhen.

Dabei spielt es keine Rolle, ob der Hundeführer laut oder leise agiert. Manche arbeiten mit klarer Stimme, andere nahezu wortlos, mit minimalen Handzeichen oder Körpersperren. Doch auch subtile Signale können auf einem aversiven Lernprozess beruhen. Wenn ein kaum sichtbares Zeichen ausreicht, um eine große Gruppe abrupt zu stoppen, stellt sich zwangsläufig die Frage, wie konsequent zuvor verdeutlicht wurde, was geschieht, wenn man nicht reagiert.

Was mich besonders stört, ist die Einseitigkeit dieser Darstellung. Man sieht das fertige Ergebnis, nie den Weg dorthin. Keine Lernphase, keine Konflikte, keine Stressreaktionen einzelner Hunde. Vor allem sieht man nicht, was diese Form der Führung langfristig mit dem Individuum macht.

Denn Hunde sind keine homogene Masse. Jeder von ihnen bringt ein eigenes Temperament, eigene Erfahrungen, eigene Unsicherheiten mit. In stark kontrollierten Großgruppen verschwindet diese Individualität zwangsläufig hinter der Funktionsfähigkeit des Kollektivs. Der sensible Hund, der konfliktscheue Hund, der leicht verunsicherte Hund – sie alle passen sich möglicherweise besonders stark an. Nicht, weil sie innerlich ruhig sind, sondern weil sie gelernt haben, dass Zurückhaltung Sicherheit bedeutet.

Chronischer Anpassungsdruck kann Spuren hinterlassen. Ein Hund mag äußerlich „funktionieren“ und dennoch innerlich unter erhöhter Anspannung stehen. Stress endet nicht automatisch, wenn der Spaziergang vorbei ist. Er kann sich in Reizbarkeit, vermehrter Sensibilität oder erhöhter Erschöpfung zeigen – auch zu Hause, fernab der Gruppe.

Bleibt die Frage: Wofür braucht es solche Formationen überhaupt? Welcher zwingende Grund erfordert Spaziergänge mit fünfzehn oder zwanzig Hunden gleichzeitig in enger, hochgradig kontrollierter Struktur? Hundebetreuung lässt sich auch anders organisieren – in kleineren, stabilen Gruppen, mit mehr Raum für individuelle Bewegung, für Schnüffeln, für Entscheidungsspielräume.

Oft wird argumentiert, Hunde seien schließlich soziale Wesen. Das stimmt. Doch soziale Strukturen bedeuten nicht permanente Gleichschaltung. Frei lebende Hunde oder Straßenhunde bewegen sich nicht in starren Großverbänden, in denen jede individuelle Entscheidung unterdrückt wird. Ihre Zusammenschlüsse sind flexibel, durchlässig, dynamisch. Individuen können sich lösen, Abstand gewinnen, eigene Wege einschlagen.
Genau diese Möglichkeit geht in stark kontrollierten Großgruppen verloren.

Was mich an solchen Videos letztlich so irritiert, ist die Ästhetisierung von Macht. Gehorsam wird als Ideal präsentiert, ohne dass hinterfragt wird, auf welcher emotionalen Grundlage er entstanden ist. Das Bild des souveränen „Anführers“ überstrahlt die Frage nach dem Wohlbefinden der Geführten.
Ich halte es deshalb für wichtig, genauer hinzusehen – und als Hundehalter kritisch zu prüfen, in welche Strukturen man sein eigenes Tier gibt. Große, perfekt funktionierende Gruppen sind kein automatisches Qualitätsmerkmal. Sie sind ein Managementmodell. Und wie jedes Modell tragen sie Risiken in sich.

Hunde sind soziale Wesen – aber sie sind vor allem Individuen. Und jede Form der Betreuung sollte diesem Umstand gerecht werden.

Quellen (Auswahl):
• Fugazza, C. et al. (2018). Social learning in dogs (Canis familiaris): Imitation of conspecific and human demonstrators. Scientific Reports.
• Range, F., & Virányi, Z. (2015). Tracking the evolutionary origins of dog-human cooperation: The role of social learning. Behavioral Processes.
• Bonanni, R. et al. (2010). Free-ranging dogs’ social organization and dominance relationships.
• Huber, L. et al. (2018). Social learning and imitation in dogs. Scientific Reports.
• Miklósi, Á. (2015). Dog Behaviour, Evolution, and Cognition. Oxford University Press.
• Studie zu frühen negativen Erfahrungen und Verhaltensfolgen bei Hunden (Finnische Kohortenstudie, 2020/2021).

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Das Bild ist KI generiert

10/07/2025

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01/07/2025

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Weil dieser Artikel über durch Social Media geistert, hier ein schöner Artikel von Ralph Rückert über Korrelation und Ka...
08/04/2025

Weil dieser Artikel über durch Social Media geistert, hier ein schöner Artikel von Ralph Rückert über Korrelation und Kausalität, und über den Unterschied von Meinung und Ahnung.

Librela: Paranoia, schlechter Journalismus, mal wieder Social-Media-Hysterie

Von Ralph Rückert, Tierarzt

Diesen Artikel schreibe ich gegen meinen Willen und wirklich nur auf vielfachen Wunsch von Leserinnen und Lesern! Ich habe eigentlich überhaupt keinen Bock auf das Thema, weil ich dabei automatisch „Brandolinis Gesetz“, also dem „Bu****it-Asymmetrie-Prinzip“ zum Opfer falle.

„The amount of energy needed to refute bu****it is an order of magnitude bigger than to produce it.” („Das Widerlegen von Schwachsinn erfordert eine Größenordnung mehr Energie als dessen Produktion.“)

Das mit dem Bu****it bezieht sich in diesem Fall auf den in meinen Augen sowohl wissenschaftlich als auch journalistisch unglaublich schwachen Zeitungsartikel eines Friedemann Diederichs mit dem Titel „Ein tödliches Wundermittel macht Hundebesitzern Angst“, der vor einigen Wochen in irgendeiner Regionalzeitung erschienen ist. Dieser Artikel scheint wohl der Anlass dafür zu sein, dass ich gerade jeden Tag mehrere PNs bekomme, die mich nach meiner Meinung zu dem Präparat „Librela“ (Wirkstoff Bedinvetmab, Hersteller Zoetis) fragen.

Gut, wenn ich ausschließlich meine aus vielhundertfacher Anwendung des Präparats gewonnenen Erfahrungen kundtun soll: Es hat nicht allen, aber den meisten Hunden, denen wir Librela wegen ihrer Osteoarthritis-Schmerzen verabreicht haben, sehr befriedigend geholfen. Wirklich nennenswerte Nebenwirkungen haben wir dabei nicht erlebt, von unerklärlichen Todesfällen ganz zu schweigen. Nach allem, was ich weiß – und ich kann im Gegensatz zu dem oben genannten Journalisten Zulassungsunterlagen, Fachinformationen und Arzneimittelagentur-Meldungen nicht nur lesen, sondern auch verstehen – kombiniert mit meinen persönlichen Erfahrungen halte ich Librela für ein vergleichsweise sicheres Präparat, das ich zum Beispiel seinerzeit auch meinem eigenen Hund gegen Ende seiner Lebensspanne mit gutem Erfolg verabreicht habe und unter den gleichen Voraussetzungen auch wieder verabreichen würde.

Natürlich gibt es auch zu Librela und seiner angeblichen Gefährlichkeit lautstarke Social-Media-Gruppen. Das Grundproblem ist immer das gleiche, ob nun bei den Leuten in solchen Gruppen oder bei Journalisten wie diesem Herrn Diederichs: Das Gehirn vieler Menschen scheint mit dem Unterschied zwischen Korrelation und Kausalität einfach nicht klar zu kommen! Daran lässt sich meiner Erfahrung nach auch nicht viel ändern, weshalb es viele von uns auch gar nicht mehr versuchen.

Trotzdem – und so einfach wie möglich - erneut: Egal, was da in so einem Artikel oder auf Facebook für Todesfälle in irgendeinem zeitlichen Zusammenhang mit Librela-Injektionen berichtet werden, ohne pathologische Untersuchung, die eine definitive Kausalität beweist, bringt das rein gar nix. Ganz, ganz einfaches und hoffentlich für alle verständliches Beispiel: Vor einem halben Jahr habe ich ein neues Hüftgelenk bekommen. Das ist heutzutage ein Routineeingriff, aber auch nicht unbedingt von Pappe, also schon eine recht große OP. Wäre ich nun fünf Tage nach der Operation plötzlich mit einem Hirnschlag umgefallen, würden die entsprechenden Leute natürlich sofort sagen: Siehste, hätte er mal besser die Zähne zusammengebissen und mit seiner kaputten Hüfte weiter gelebt! Jetzt isser tot wegen seiner OP!

Was diese Leute aber nicht wüssten: Ich habe neben meiner Hüftgelenkarthrose seit einigen Jahren auch gelegentliches Vorhofflimmern. Patienten mit diesem Krankheitsbild müssen immer eine Gerinnselbildung in den Herzvorhöfen und damit ein deutlich erhöhtes Risiko für Hirnschläge fürchten, weshalb sie auch blutgerinnungshemmende Dauermedikamente bekommen, die das verhindern sollen. Wäre ich also eine Woche nach meiner OP tot umgefallen, wäre zwar ein kausaler Zusammenhang mit dem Eingriff selbst möglich gewesen; viel wahrscheinlicher aber wäre ein Zusammenhang mit meinem Vorhofflimmern gewesen. Davon abgesehen können 65jährige Menschen (genau so wie 13jährige Hunde) wegen einer Vielzahl von Ursachen spontan versterben. Nur eine pathologische Untersuchung hätte die Frage nach der wirklichen Ursache meines plötzlichen Todes beantworten können. Solche Untersuchungen finden in der Tiermedizin leider meist nicht statt.

Librela wird entsprechend seinem Anwendungszweck zu einem überwiegenden Prozentsatz an schon ältere Hunde verabreicht. Ältere Hunde haben, ebenso wie ältere Menschen, häufig nicht nur eine Baustelle im Körper. Wie wir Mediziner:innen immer sagen: Jeder hat ein Recht auf zwei Krankheiten! Es kann also in jedem alten Hund, der wegen seiner Gelenkschmerzen Librela bekommt, eine damit überhaupt nicht verknüpfte und eventuell bis dahin gar nicht bekannte Problematik nur darauf warten, dass sie zuschlagen kann. Im Fachsprech wird sowas als Komorbidität bezeichnet. Alte Menschen und Tiere können sogar multimorbide sein, also unter einigen voneinander abgrenzbaren Krankheitsbildern gleichzeitig leiden. Daraus folgt, wie schon erwähnt: Ohne pathologische Untersuchung eines Patienten, der verdachtsweise im Zusammenhang mit der Verabreichung von Librela verstorben ist, ist eben dieser Zusammenhang einfach weder bewiesen noch ausgeschlossen!

Niemand bei klarem Verstand bestreitet, dass Medikamente, die deutliche gewünschte Wirkungen erzielen, meist auch unerwünschte Nebenwirkungen haben. Damit muss die Medizin immer schon leben und umgehen. Wir alle tun das, und zwar routinemäßig! Wer von uns schmeißt bei Kopfweh, Zahnschmerzen und diversen anderen Wehwehchen nicht mal schnell Aspirin, Paracetamol oder Ibuprofen ein, obwohl auch diese so weit verbreiteten und leicht erhältlichen Medikamente ein ganz erhebliches Potenzial für schwere Nebenwirkungen haben?

Natürlich hat Librela ebenfalls unerwünschte Nebenwirkungen! Eventuell hat es auch welche, die extrem selten auftreten und trotz weltweit zigmillionenfacher Anwendung immer noch nicht bekannt oder endgültig geklärt sind. Für solche Fragestellungen gibt es das Konzept der Pharmakovigilanz. Sowohl Patient:innen als auch Mediziner:innen sind gefordert, einen Verdacht auf eine bisher unbekannte Nebenwirkung an den Hersteller oder andere zuständige Stellen zu melden. Dieses Konzept hat sich sehr gut bewährt. Also ist die richtige Herangehensweise bei solchen Vorfällen, erstens – wenn irgendwie möglich – eine pathologische Untersuchung zu ermöglichen und zweitens den Verdacht auf unerwünschte Wirkungen entweder selber oder über die Tierarztpraxis des Vertrauens zu melden.

Nicht richtig ist es dagegen, sich ohne irgendeinen Beweis eines kausalen Zusammenhangs in die entsprechenden paranoiden Social-Media-Gruppen zu begeben, um möglichst viele andere Leute zu verunsichern und Hunde, die von einer Therapie mit Librela deutlich profitieren könnten, davon abzuhalten. Nicht richtig ist es für Journalisten, die ihren Berufsethos hoch halten und weiter als seriös gelten wollen, einfach mal schnell einen dreist rufschädigenden Artikel rauszuhauen, ohne die dafür notwendigen wissenschaftlichen Basics auch nur ansatzweise recherchiert und verstanden zu haben.

Eine befreundete Kollegin hat die Librela-Situation neulich sehr treffend zusammengefasst:

„Ein paar Möchtegern-Spezialisten, die meinen, sie hätten den Gipfel der Weisheit erklommen, sich in Wahrheit aber nur auf dem Mount Stupid der Dunning-Kruger-Kurve befinden, zwingen eine Firma dazu, wortreich und mit zig Veröffentlichungen bewaffnet, die Wahrheit zu vertreten. Diese Gleichmacherei von Laien auf der einen Seite und einer Fülle von Wissenschaft sowie 20 Millionen ohne wesentliche Nebenwirkungen angewendetes Medikament auf der anderen Seite ist eigentlich kaum auszuhalten.“

Bleiben Sie mir gewogen, bis bald, Ihr

Ralph Rückert

Bildquelle: Screenshot Facebook

© Ralph Rückert
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Morgen Sabbelsofa - offene Sprechstunde der Bullinothilfe mit mir. Jetzt anmelden und Antworten zu deinen Fragen bekomme...
21/06/2024

Morgen Sabbelsofa - offene Sprechstunde der Bullinothilfe mit mir. Jetzt anmelden und Antworten zu deinen Fragen bekommen 👇

☝️Öffentlichkeitsarbeit☝️

SABBEL- SOFA 2024 START

22.06.2024 - 20 Uhr

Hey Ihr Lieben, unser Sabbelsofa startet im Jahr 2024 wieder erneut.

Was machen wir und was ist das ❓️

Das Sabbelsofa ist für Hundehalter die Fragen rund um Verhalten haben welches Ihnen Sorge bereitet. Wir beraten hinsichtlich passender Hundeschulen in der jeweiligen Umgebung und wie man sie finden kann, Fragen rund um Management und Beschäftigung. Auch Austausch untereinander findet Platz.
Regelmäßig laden wir weitere Hundetrainer als Gast ein die hier Rede und Antwort stehen, 😜

Freundliche Umgangsformen sind selbstverständlich!

Am 22.06.2024 hat der https://hundemann-muenchen.de/ für Euch Antworten und Ratschläge 🥳🥰

Offene Fragerunde sozusagen 💞
Das Ganze findet mit Zoom statt. Alles was Ihr benötigt ist eine stabile Internetverbindung und ein Handy bzw Laptop mit Kamera
Das ganze ist ehrenamtlich und kostenlos.

Meldet euch unter dem Post oder über WhatsApp unter 017680897361, am Tag der Veranstaltung bekommt ihr den Zoom Link zugesendet und dann sehen wir uns bald hoffentlich ☝️💞

Termine 2024

22.06.2024 - 20:00 Uhr mit
https://hundemann-muenchen.de/
Gern Fragen vorab einreichen

14.07.2024 - 20:00 mit
https://feine-maus.de
mit der Katharina Volk
Hier ist ein Thema vorgegeben nämlich
Bedürfnisorientiert - was heisst das ?
Gern Fragen vorab einreichen

25.08.2024 - 20:00 Uhr
https://www.bremer-tierschutzverein.de/ueber-uns/tierheim.html
Mit Sina Fehr Tierheimleitung
Thema: Training mit Tierheimhunden - Hund aus dem Tierheim und die erste Zeit in der neuen Familie
Gern Fragen vorab einreichen

29.09.2024 - 20 Uhr
www.hundezentrum-bremen-nord.de
Mit Bärbel Hoderlein
Thema : Hundebegegnungen
Gern vorab Fragen einreichen

27.10.2024 - 20 Uhr
https://cumcane.de
Dr. rer. nat. Ute Blaschke-Berthold, Dipl. Biologin
Trainerin und Verhaltenstherapeutin
Offene Fragerunde

15.12.2024 - 20 Uhr
https://couch-caniden.de/
Mit Gerrit Stephan
Hundetraining und Verhaltensberatung
Offene Fragerunde, Gern könnt ihr vorab schon Fragen einreichen

Weitere Termine folgen

Bitte fleissig Teilen 💞 und vorher anmelden. Anmeldung Gern unter 017680897361 oder schreibt hier eine PN🥳☝️

Zeit is worn — Anti-Bell-Halsbänder sind jetzt auch vor der Rechtsprechung tierschutzwidrig.
01/05/2024

Zeit is worn — Anti-Bell-Halsbänder sind jetzt auch vor der Rechtsprechung tierschutzwidrig.

Neues Urteil zu "Anti-Bell-Halsbändern": Das Verwaltungsgericht Aachen hat die Verwendung dieser Halsbänder als tierschutzwidrig eingestuft und die Einstufung wie folgt begründet. ⬇️

Zitat aus der Urteilsbegründung: "Ein effektives Lernverhalten sei für den Hund kaum oder nicht möglich. "

Bitte lest die Begründung. Denn genau so lernen Hunde, wenn man mit aversiven Reizen trainiert. Und insbesondere mit unvorhersehbaren Strafreizen. 😐

Hoffentlich wird dieses Urteil nicht revidiert und hoffentlich werden weitere Gerichte diesem Beispiel folgen und auf Grundlage der Lerngesetze argumentieren. 🙏🏻

Nachfolgend die Urteilsbegründung, die mich soeben von einer lieben Kundin per Mail erreicht hat. Vielen Dank für die Zusendung!

Diese Begründung sollten viel mehr Menschen lesen und verstehen, dass es sich um wissenschaftliche Fakten und keine "Meinung" oder Trainingsphilosophie handelt.

stadtlandhund.berlin

Aus der Urteilsbegründung:

Zitat: "Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Erziehungsmethoden von Hunden beurteilten die Anwendung von Strafreizen zur Erziehung von Hunden, wie bei den Bell-Stopp-Geräten, die automatisch bei Hundegebell auslösen sollen, als tierschutzwidrig.

Belohnung und Strafe beeinflussten das Verhalten eines Tieres. Bei Belohnung versuche es, das Verhalten erneut zu zeigen, um eine weitere Belohnung zu erhalten. Bei Strafe werde das Tier versuchen, das Verhalten nicht mehr zu zeigen, um der Strafe zu entgehen. Fehlverknüpfungen zwischen dem Strafreiz, dem Verhalten des Hundes, dem Ort, Geräuschen, Objekten oder Personen seien möglich und könnten Verhaltensprobleme auslösen oder verschlimmern.

Bei der automatisierten Bestrafung sei die Gefahr von Fehlauslösungen (z.B. Auslösung bei Bellen anderer Hunde und anderen lauten Geräuschen, nicht nur bei Bellen) sehr groß. Bestenfalls werde der aversive Reiz ausgelöst, wenn der Hund bellt, aber vielleicht auch beim Bellen anderer Hunde oder anderen Geräuschen.

Die Strafe könne mit seinem Verhalten (Bellen, umherlaufen, Schlafen, etc.) oder auch mit dem Ort oder anderen Umständen verbunden werden. Fehlverknüpfungen könnten zur Entstehung von Verhaltensstörungen führen (z. B. Meideverhalten an bestimmten Orten, an dem der Hund bestraft wurde, Panik in ähnlichen Situationen). Ein effektives Lernverhalten sei für den Hund kaum oder nicht möglich.

Wenn in der Folge der Strafreiz als willkürlich empfunden werde, erhöhe sich der Stresslevel des Tieres enorm und könne bis zur erlernten Hilflosigkeit führen. Hierbei seien deutliche Wesensveränderungen gerade bei eher ängstlichen Hunden möglich.

Ferner bestehe das Risiko unkontrollierten Verhaltens infolge der plötzlichen Reizeinwirkung (z.B. panikartige Flucht, Aggression gegen zufällig anwesende Personen oder Tiere). Bei den von dem Kläger gehaltenen Hunden sei kein vernünftiger Grund festgestellt worden, weshalb den Hunden das Bellen abgewöhnt werden müsse." (Zitat Ende)

Quelle: Verwaltungsgericht Aachen, Aktenzeichen: 6 K 2297/23, 03.04.24

Den Link zur Urteilsbegründung findet ihr im ersten Kommentar unter diesem Beitrag.

stadtlandhund.berlin

Rückruf von proCani BARF Rind Vital 500g Packung
20/04/2024

Rückruf von proCani BARF Rind Vital 500g Packung

Weil in einem Hundefutter Salmonellen nachgewiesen wurden, ruft ein Hersteller den Artikel zurück. Worauf Hundebesitzer achten müssen, erfahren Sie hier.

Adresse

Olching
82140

Öffnungszeiten

Montag 07:00 - 17:00
Dienstag 07:00 - 17:00
Mittwoch 07:00 - 17:00
Donnerstag 07:00 - 17:00
Samstag 09:00 - 13:00

Telefon

+4917656852064

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