Tommy Freundlich Horsemanship

Tommy Freundlich Horsemanship Pferdetraining mit Herz und Verstand
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Heute Extrem Trail Kurs wieder im Westerwald Heute Morgen erste Annäherung an die Hindernisse
13/06/2026

Heute Extrem Trail Kurs wieder im Westerwald

Heute Morgen erste Annäherung an die Hindernisse

Glück im Horsemanship heißt: Kein Drama und beide leben.Hier mal ein kleiner Auszug aus meinem etwas anderem Buch:The Re...
12/06/2026

Glück im Horsemanship heißt: Kein Drama und beide leben.

Hier mal ein kleiner Auszug aus meinem etwas anderem Buch:
The Real Horsemanship Kein Drama, beide leben noch!

Es gibt viele Definitionen von Erfolg im Horsemanship.
Manche sprechen von Vertrauen, andere von Energiefluss, Verbindung oder Präsenz.
Aber wer lange genug dabei ist, weiß:
Der wahre Sieg ist, wenn du vom Platz gehst,
mit allen Knochen heil,
und dein Pferd dich immer noch anschaut.
Am Anfang glaubst du, „Erfolg“ bedeutet:
Das Pferd läuft frei, folgt dir mit glänzenden Augen,
und du siehst aus wie ein Instagram-Video mit Hintergrundmusik.

In der Realität:
Du stehst verschwitzt im Sand, dein Pferd frisst die Begrenzung ab,
und du überlegst, ob du heute einfach spirituell genug warst,
um diesen Tag als „Wachstumsprozess“ zu verbuchen.
Glück im Horsemanship ist selten laut.

Es zeigt sich in den kleinen Momenten:
Wenn dein Pferd atmet, statt zu explodieren.
Wenn du atmest, statt zu explodieren.
Wenn beide kurz stillstehen,
und keiner von euch gerade das Gefühl hat,
im falschen Film zu sein.
Viele suchen den perfekten Galopp,
aber der wahre Fortschritt zeigt sich im Schritt,
nach Hause,
mit beiden zufrieden,
leicht verdreckt, leicht erschöpft,
aber innerlich ruhig.
Glück ist kein Applausmoment,
sondern ein „Na, war gar nicht so schlimm“-Gefühl.

Trainer reden von „Balance und Kommunikation“.
Die Wahrheit ist:
Es reicht, wenn keiner von euch heute gebissen, getreten oder in die Luft geschossen wurde.
Das ist nicht Faulheit.
Das ist Realismus.

Denn Horsemanship ist kein Wettbewerb.
Es ist eine langsame Verhandlung zwischen zwei Spezies,
die sich gegenseitig in Geduld, Demut und Humor prüfen.
Und wenn du am Ende des Tages sagen kannst:
„Wir leben noch, und es war gar nicht so dramatisch“,
dann bist du nicht gescheitert.
Du hast’s geschafft.

Pferde brauchen keine Perfektion.
Sie brauchen Konstanz, Ruhe und Futter.
Und du brauchst weniger Erwartungen
und mehr Wertschätzung für das, was nicht passiert ist.
Manchmal ist Glück kein magischer Moment der Einheit,
sondern einfach der Augenblick,
in dem du merkst, dass du’s nicht versaut hast.

Und das ist, ganz ehrlich,
mehr, als die meisten hinkriegen.

Du findest den Link zum Buch wie immer in den Kommentaren

Übrigens eine schönes kleines Geschenk für eine liebe Freundin oder Stallkollegin. Das ganz natürlich auch für Männer 😉

Ein neuer AnfangErzählung aus Sicht des PferdesIch war Wind.Ich war Staub, Weite, Schritt und Sprung. Die Herde war mein...
11/06/2026

Ein neuer Anfang

Erzählung aus Sicht des Pferdes
Ich war Wind.
Ich war Staub, Weite, Schritt und Sprung. Die Herde war mein Herz, die Sonne mein Taktgeber. Der Mensch war ein Schatten am Horizont einer, dem man ausweicht, den man nicht fragt, nicht folgt.
Bis sie kamen.
Mit Gittern, Triebwegen, Lärm und Hast. Wir rannten. Aber der Zaun war schneller. Ich war zwei Winter alt, mein Körper stark, mein Geist hellwach. Doch der Zaun kannte kein Denken, nur Grenze.
Sie nannten mich widerspenstig. Ich nannte sie blind.
In den Wochen nach der Einfangung roch alles falsch. Eisen, Leder; Angst. Die Männer schrien. Die Seile brannten. Einer nach dem anderen wurde gebrochen, wie sie es nannten. Ich sah, wie sie aufgaben – nicht aus Einsicht, sondern aus Erschöpfung.

Dann kam Er.
Ein anderer Mensch. Einer, der sich nicht über mich stellte, sondern still blieb. Seine Augen wanderten nicht gleich zu meinem Rücken, sondern zu meinen Ohren, meiner Schulter. Er trug kein Seil. Kein Hut wie die anderen. Nur eine Stimme, leise, tiefer als der Wind.
Er trat in den Round Pen wie ein Gast, nicht wie ein Besitzer.
Er jagte mich nicht. Er wartete. Er ließ mich rennen, ließ mich toben – aber ohne Drohung. Ich testete ihn. Drehte mich ab, schleuderte meine Hufe in den Sand. Aber er blieb. Ruhig. Aufrecht. Offen.
Dann geschah es: Ich blieb stehen.
Nicht, weil ich gezwungen war, sondern weil seine Ruhe stärker war als mein Sturm.
Er drehte sich leicht zur Seite, senkte den Blick, atmete wie ich. Und ich trat auf ihn zu. Ein Schritt. Dann zwei. Kein Leckerli, keine Belohnung, nur Resonanz. Ich war frei und ging zu ihm.
Er hob nicht die Hand, er hob das Gespräch.
Ich war wild. Ich war Wind. Und doch: Ich war bereit.
Nicht gezähmt, sondern gehört.

Ein neuer Anfang
Erzählung aus Sicht des Cowboys
Ich mochte nie das Wort brechen.
Als Kind sah ich, wie sie’s machten: das wilde Pferd in den Round Pen treiben, es jagen, schwitzen lassen, bis es aufgab. Dann drauf, festbinden, aushalten, brechen. Es funktionierte. Irgendwie.
Aber ich sah, was zurückblieb: leere Augen, stumpfer Schritt. Ein Pferd, das zwar gehorchte, aber nie wirklich da war.
Ich wollte mehr.
Ich lernte von alten Cowboys, die keine Bücher schrieben, nur Fühlen lehrten. Männer, die sagten: „Wenn du Druck machst, sei bereit, rechtzeitig loszulassen.“ Die nicht in Pfund dachten, sondern in Herzschlag.
Als ich ihn das erste Mal sah, den Rappen mit dem aufrechten Blick – wusste ich: Das ist keiner, der sich pressen lässt. Einer, der fragt: Bist du echt?
Ich trat in den Round Pen. Keine Show, keine Stoppuhr. Nur wir zwei.

Ich ließ ihn laufen, ja. Aber ich achtete auf seinen Takt, seine Ohren, seine Nase. Ich suchte nicht seinen Gehorsam, ich suchte seine Frage. Und als er anhielt und mich ansah, war das Antwort genug.
Ich trat nicht auf ihn zu. Ich gab Raum. Und siehe da: Er trat in meinen.
Wir arbeiteten langsam. Ohne Lasso, ohne Zwang. Nur Körper, Energie, Klarheit. Ich zeigte, bat, wartete. Und er folgte – weil er es wollte.
Ich brach ihn nicht.
Ich begegnete ihm.
Und das war der Anfang von allem.

Dies ist ein kleiner Auszug aus meinem Buch:

"Verbundene Wege“
Von der Geschichte zur Gegenwart: Begegnungen zwischen Mensch und Pferd“

Setze den Link zu dem Buch in die Kommentare

Ein Pferd verändert nicht den Weg, der vor dir liegt,es verändert, wie du ihn gehst.Tommy Das Bild zeigt meinen größten ...
10/06/2026

Ein Pferd verändert nicht den Weg, der vor dir liegt,
es verändert, wie du ihn gehst.

Tommy

Das Bild zeigt meinen größten Wegbereiter, mein Lu 🌈

10/06/2026

Kindersprache

So bald man auf den Hof kommt verfällt man in die Kindersprache. Kennt ihr das auch?

Warum ich die Langzügel auch gern im Gelände nutze?Dies wurde ich  gestern in meinem Reel gefragt.Weil es für mich eine ...
10/06/2026

Warum ich die Langzügel auch gern im Gelände nutze?

Dies wurde ich gestern in meinem Reel gefragt.

Weil es für mich eine wunderschöne Möglichkeit ist, Pferde abwechslungsreich, sinnvoll und pferdefreundlich zu arbeiten.
Am Langzügel im Gelände kann mein Pferd die Welt entdecken, ohne direkt einen Reiter auf dem Rücken zu haben. Es lernt, selbstständig mitzudenken, auf meine feinen Hilfen zu achten und trotzdem mutig nach vorne zu gehen. Gerade draußen entstehen so viele wertvolle Situationen: unterschiedliche Böden, kleine Steigungen, Kurven, Geräusche, Abstände, neue Eindrücke.

Für mich ist das nicht einfach „Spazierengehen mit langen Leinen“, sondern echte Gymnastizierung und Kommunikation. Ich kann Stellung, Biegung, Übergänge, Seitengänge oder einfach ein fleißiges, losgelassenes Vorwärts erarbeiten — und das alles in einer Umgebung, die dem Pferd oft viel Motivation gibt.
Außerdem stärkt es das Vertrauen zwischen Mensch und Pferd. Mein Pferd geht vorne, ich bin hinter ihm, und trotzdem bleiben wir verbunden. Das erfordert Klarheit, Ruhe und eine gute Basis. Genau das liebe ich daran.

Natürlich mache ich das nur mit entsprechender Vorbereitung, sicherer Ausrüstung und in Situationen, die zum Ausbildungsstand des Pferdes passen. Aber wenn die Grundlagen stimmen, ist Langzügelarbeit im Gelände für mich eine richtig wertvolle Ergänzung zum Reiten, zur Bodenarbeit und zum normalen Spaziergang.

Kurz gesagt:
Weil es Körper, Kopf und Vertrauen gleichermaßen schult — und weil es Pferden oft einfach unglaublich guttut.

09/06/2026

Langzügel im Gelände

Ich liebe es abends noch eine Runde mit meinen Langzügeln und Barnie zu drehen.
Besonders wenn ich, wie gerade, aus gesundheitlichen Gründen nicht Reiten darf.

Es ist eine schöne Abwechslung für mein Pferd und mich und erhält unser Vertrauensverhältnis.

Wer von euch macht es auch?

09/06/2026

Stangen L an der Hand mit Körperhilfen

Ich trainiere meine Pferde so, das sie auch auf meinen Finger reagieren. Für mich eine weitere Hilfe, nach Körper, Stimme und Seil.

Schnalzen ist übrigens bei mir eine Hilfe für Motion, die aber immer weniger wird, wenn mein Pferd die Übung verstanden hat.

Wie arbeitet ihr mit eurem Pferd?

Wie ich mit Drängeln beim Pferd umgehe – ein paar Gedanken von mirEs kommt immer wieder vor, gerade bei jungen oder unsi...
09/06/2026

Wie ich mit Drängeln beim Pferd umgehe – ein paar Gedanken von mir

Es kommt immer wieder vor, gerade bei jungen oder unsicheren Pferden:
Man läuft gemeinsam los, und plötzlich klebt das Pferd an einem dran, schiebt die Schulter rein oder läuft einem fast über den Fuß.

Ich sehe das nicht als „Ungezogenheit“, sondern als Feedback vom Pferd:
„Ich bin unsicher. Wo gehst du eigentlich hin?“
„Ich will bei dir bleiben, aber ich weiß nicht, wie nah okay ist.“

Was mir hilft und vielleicht auch dir:

1. Klare, freundliche Körpersprache
Ich versuche, präsent zu sein – mit aufrechter Haltung, ruhiger Energie und klaren Bewegungen. Pferde folgen nicht Menschen, die laut sind, sondern denen, die klar sind.

2. Raum bewusst einfordern
Ich erkläre meinem Pferd ruhig, wo mein Wohlfühlabstand ist. Manchmal reicht ein kleiner Schritt zur Seite oder ein Blick, wichtig ist, dass es nicht streng wird, sondern achtsam.

3. Bewegung bringt Verbindung
Richtungswechsel, Anhalten, Losgehen, all das mache ich spielerisch, damit das Pferd lernt: „Ich kann mich an dir orientieren, und du bist ein sicherer Ort.“

4. Loben nicht vergessen
Wenn es klappt: ruhig loben. Ich sage oft einfach „fein gemacht“, streichle leicht den Hals, das reicht schon, um Vertrauen zu stärken.

Für mich ist Drängeln kein Problem, sondern eine Einladung zur Kommunikation. Und genau darum geht es im Horsemanship doch, oder?

Wie geht es dir mit dem Thema?
Ich freue mich, von dir zu lesen.
Tommy

08/06/2026

Der Knoten von Knotenhalfter…

Gestern wurde ich angesprochen welcher Knoten den richtig wäre und ob ich ihn mal zeigen könnte.
Zeigen möchte ich euch den Knoten den ich seit Jahren mache, was aber nicht heißt das es der “Richtige“ ist.
Es gibt ein paar verschiedene, aber die Hauptsache er ist leicht zu lösen und ganz wichtig, er zieht sich nicht fest.Diesen, meinen Knoten, den ich nicht erfunden habe, sondern auch nur durch Zufall von jemanden gezeigt bekommen habe, erfüllt alle Kriterien und ist für „mich“ der Richtige🤠

Ihr könnt ihn ja mal probieren und ein über ein Feedback würde ich mich freuen.

Grüße Tommy Freundlich Horsemanship

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