EquineEwen - Healing Horses

EquineEwen - Healing Horses PferdeTee, HundeTee & BodyBoost - Individuelle Kräuterkuren und Zusätze für Pferd, Hund & Mensch. "Jeder Krankheit ist ein Kraut gewachsen."

Ganzheitliche Behandlung und Therapie psychischer und physischer Gesundheit, von Pferden, Hunden, Katzen und ihren Besitzern. Futterberatung, Kräuterkuren, Wunschkapseln, Bachblütenanalysen, Schüssler Salze und Veterinär Homöopathie. PferdeTee & HundeTee: Umfassende Fütterungsanalysen, inklusive auf das einzelne Tier individuell erstellte Kräutermischungen. Analyse von über 180 Bestandteilen aus H

eilkräutern, Samen, Blättern, Blüten, Wurzeln, Rinden & Beeren. Der "Tee" ist kein tatsächlicher Tee, sondern eine Futtermischung die dem Krippenfutter & Napf-futter beigemischt wird. Die Analyse umfasst Futtermittel, Mineralien, Naturmedizin, wie bspw. Vitalpilze und viele weitere erkrankungsrelevante Zusätze. Die Kräutermischungen und die Umorganisation des Krippenfutters dient zur Wiederherstellung der Selbstheilung, als Katalysator fürs Immunsystem und als konkreter Problemlöser, bei jeglichen Erkrankungsbildern und einer optimalen Versorgung des Gesamtorganismus. Mein Kooperationspartner zur Erstellung dieser Kräutermischungen ist ein qualifizierter alteingesessener Kräuterversand, der jede einzelne Mischung nach meinem Rezept individuell zusammenstellt und an meine Kunden versendet. Wunschkapsel für Menschen & Tiere: In Kooperation mit der Wunschkapsel erstelle ich individualisierte Zusatzmittel in Kapselform. Hierbei werden über 200 Bestandteile aus Aminosäuren, Kräuterextrakten, Probiotika, Mineralien, Patentierten Substanzen, Speziellen Vitalstoffe, Vitalpilzen & Vitaminen in Einzelbestandteilen analysiert und individuell für Menschen, Pferde & Hunde zusammengestellt und in einer Kapsel untergebracht. Inklusive ist eine Analyse und ein Fazit meiner Einschätzung der gesundheitlichen Situation und Einzelbeschreibungen der enthaltenen Nahrungsergänzungsmittel. Auch Kinder können in Ihrer Entwicklung und zur Unterstützung bei psychischen und physischen Problemen stark von einer eigenen Wunschkapsel profitieren. Kombinationen: PferdeTee, Hunde Tee & Wunschkapsel können immer auch gleichzeitig verabreicht werden. Die meisten meiner Kunden beginnen als Grundlage mit dem Tee und fügen ergänzend die Wunschkapsel hinzu. Damit entsteht ein abgerundetes Konzept zur Unterstützung im Bereich klassischer Fütterung & spezieller Nahrungsergänzung. Trotzdem machen Tee und Wunschkapsel immer auch einzeln Sinn. Ich schaue gern auf ihre persönliche Situation und empfehle ehrlich & transparent, welche Behandlung in Ihrem individuellen Fall, Sinn machen würde. Heilpraxis: Ich bin zertifizierter Bachblütenberater, Heilpraktiker und Veterinärhomöopath und erstelle für Sie und / oder Ihr Tier gerne subjektiv auf den Organismus reflektierte Therapien für Psyche (Bachblüten) oder zur Mikromineralisierung (Schüssel Salze), die immer individuell analysiert werden. Dadurch entsteht ein Abbild der individuellen Themenkomplexe, für Hintergründe einer Erkrankung. Ein ganzheitlicher aufrichtiger Blick auf Sie und ihr Tier ist für mich entscheidend und Kern meiner Arbeit. Kontaktieren Sie mich gerne, für weitere Informationen per PN oder email.

Schwefelblüte - die Putzkolonne des PferdekörpersWeiter geht’s in der Reihe der „vergessenen Heilmittel“ für Pferde. Sch...
28/08/2026

Schwefelblüte - die Putzkolonne des Pferdekörpers

Weiter geht’s in der Reihe der „vergessenen Heilmittel“ für Pferde. Schwefelblüte ist ein Mengenelement, welches zu den sieben körpereigenen Mineralstoffen gehört. Sie ist eine anorganische Schwefelverbindung, die im Vergleich zur Schwefelverbindung MSM – nicht vom tierischen Organismus aufgenommen wird. Schwefelblüte wird nach Erfüllung ihrer Funktion, restlos ausgeschieden.

Anorganischer Schwefel (Schwefelblüte) ist Schwefel in Reinform. Er ist mit keinem anderen Stoff verbunden. Der organische Schwefel (MSM) enthält dagegen Sauerstoff und Kohlenstoff.

In der traditionellen Behandlung (auch bei Menschen) ist Schwefelblüte schon seit Jahrhunderten für seine entzündungshemmenden Eigenschaften bekannt. Schwefel ist ein grundlegender Mineralstoff. Im Pferdeorganismus ist er Bestandteil von Zellen, Geweben und beteiligt an vielen Stoffwechselvorgängen.

Insbesondere im Zusammenhang mit Parasitenbefall (Milben/Würmer) und damit verbundenen Entwicklungen von Ekzemen (oft Milbenbefall), kann die Schwefelblüte innerlich und äußerlich gute Dienste leisten.

Aber auch bei Mauke, Haut- und Hufproblematiken und nicht zuletzt zur Darmsanierung, kann Schwefelblüte sehr hilfreich sein. Der Schwefelblüte wird nachgesagt, dass sie in der Lage ist, Gifte zu binden, beispielsweise Alkohol oder im körperinneren entstehende Gärstoffe und Toxine. Schwefel in ausserdem in der Lage, Schwermetalle zu binden und auszuscheiden.

Im Fall einer Darmsanierung, sollen durch Schwefelblüte die „schlechten“ Darmbakterien bekämpft werden und so Platz schaffen für die gesunden, lebenswichtigen Darmbakterien. Zudem soll der Schwefel für eine intakte Darmwand sorgen und diese auch wieder herstellen können. Auch bei Borrelliose soll die Schwefelblüte hilfreich ausleiten.

Schwefel kann auch die Heilungsprozesse der Haut anregen, weil es mit Haut-Bausteinen wie Keratin eng verbunden ist.
Darüber hinaus kann eine Schwefelkur, Parasiten aus dem Pferdekörper vertreiben. Die Funktion dahinter besteht in einer recht hoch dosierten Zufütterung von Schwefelblüte, die dazu führt dass die im Pferd befindlichen Parasiten vermuten, dass der Wirt stirbt. Sie verlassen daraufhin den Pferdekörper, was sich meist in Schuppenbildung betroffener Hautstellen und einer Linderung des Juckreizes zeigt. Leider sind die Angaben der Hersteller zur Menge der Fütterung, meist viel zu niedrig dosiert, was dann oft zu ausbleibender Funktion führt. Empfohlen werden meist etwa 5mg - meiner Erfahrung nach braucht es etwa 2 gehäufte Esslöffel täglich über 4-6 Wochen, um Wirkung zu erzielen. Alle Angaben ohne Gewähr.

Diese Dosierung empfiehlt sich auch, um den Darm auf die Sprünge zu helfen. Dabei sollte man je nach Pferd umsichtig beginnen. Denn ein belasteter Darm, wird durch die Schwefelblüte angeregt, zu entgiften, was je nach Schwere der Belastung zu Blähungen führen kann. Die Ausscheidungen beginnen „sauer“ zu riechen und auch Durchfall kann entstehen. In der Heilpraxis geht man davon aus, so lange Schwefelblüte zu füttern, bis die Ausscheidungen aufhören „sauer“ zu riechen.

Bei Mauke oder äußerlichen Anwendungen auf der Haut, empfiehlt sich eine Schwefelpaste, angerührt aus Olivenöl und Schwefelblüte (2:1). Häufig stellt sie mit einer Schwefelblüte-Paste schnell eine Linderung der Beschwerden ein. Daher ist sie auch bei der äußerlichen Anwendung von Ekzemen bewährt. Wichtig: Bitte nicht auf Schleimhäute auftragen.

Auch in dem allseits beliebten Colosan ist und einigen Zusatzmitteln zur Magen-Darmgesundheit oder Haut/-Huf-Regeneration, ist Schwefel enthalten. Oftmals kann man sich teure Futtermittel sparen, wenn man zurück zum Ursprung schaut. Ich hoffe die Informationen helfen einigen von euch weiter.

Bleibt gesund ❤️
Eure EquineEwen

Warum der so lang erwartete Regen und endlich wieder grüne Weiden nicht ohne Risiko sind.Ich möchte in Kürze darauf aufm...
18/08/2026

Warum der so lang erwartete Regen und endlich wieder grüne Weiden nicht ohne Risiko sind.

Ich möchte in Kürze darauf aufmerksam machen, dass der jetzige Wetterumschwung nach den langen Trockenheits-Phasen & Hitze in vielerlei Hinsicht erfreulich ist, jedoch nicht unerhebliche Gefahren in der Nährstoffzusammensetzung der nun sprießenden Gräser mit sich bringt.

Dieser Beitrag bezieht sich in erster Linie auf sehr kurze abgefressene Wiesen. Wer sich in der luxuriösen Situation befindet, noch überständige Wiesen, mit niedergetrampeltem Lang-Bewuchs (Boden-beschattung) sein eigen zu nennen, die diesem herausfordernden Sommer getrotzt haben und kontinuierlich vor sich hin gewachsen sind, darf sich wieder hin legen.

Gerade bei Pferden die in den vergangenen Monaten auf sehr kargen Weiden unterwegs waren, ist im Grunde fast ein erneutes Anweiden (Zeitliche Begrenzung) wichtig um nun Problematiken zu minimieren. Auch im Frühjahr warten wir ja nicht umsonst darauf dass das Gras eine gewisse Höhe und damit einen gewissen Raufasergehalt hat, um Verdauungsproblematiken zu vermeiden.

Besonders bei Stoffwechselrelevanten Erkrankungen wie MiM / Pssm, Cushing, Rehe, Ekzem, EMS bitte etwas vorsichtig sein.

Es kommen da mehrere Faktoren zusammen: Einerseits das sehr gestresste Gras durch die Wetterwechsel, aber auch das Thema der Mykotoxine. Die resistentesten Gräser sind leider meist die mit der höchsten Belastung an Mykotoxinen. Sprich, was nach belastenden Wetterperioden aus Hitze & Trockenheit gut überlebt und sofort wieder wächst, ist meist nicht das gesündeste Gras.

Das liegt einerseits am immens hohen Zuckergehalt, aber auch an der fehlenden Rohfaser.

Der Beitrag zum Anweiden ist eigentlich aufs Frühjahr ausgerichtet - kommt nun aber gerade in sehr trockenheitsbelasteten Regionen wieder zum Tragen. https://www.facebook.com/share/1DRWvdUVVU/?mibextid=wwXIfr

Anbei häng ich euch noch den Link zum Thema Mykotoxine an: https://www.facebook.com/share/1E9c3iF7jf/?mibextid=wwXIfr

Es gibt dieses Jahr jetzt schon zahlreiche Rehefälle auch bei Warmblütern und wenig anfälligen Kandidaten. Ich wär froh wenn wir einige Fälle vermeiden könnten.

Passt auf euch auf und bleibt gesund.
Eure EquineEwen ❤️

🫐Wacholderbeeren🫐Ein häufig vorkommender Bestandteil in den aktuellen PferdeTee‘s ist die Wacholderbeere. Dies ist kein ...
27/07/2026

🫐Wacholderbeeren🫐

Ein häufig vorkommender Bestandteil in den aktuellen PferdeTee‘s ist die Wacholderbeere. Dies ist kein Zufall, bietet diese doch all das, was unseren Pferden in der Weidesaison und bei den aktuellen Wetterwechseln Unterstützung bietet, um den Gallenfluss anzuregen und die Verdauung kurzer nährstoffreicher oder überständiger Gräser am Ende ihrer Wachstumsperiode, zu fördern.

🫐 Das Wirkungsfeld des Wacholders für Pferde ist so vielseitig, dass es über viele Jahrhunderte Tradition war, dass eigentlich auf jedem Bauernhof und Gestüt Wacholderbeerbäume zu finden waren. Die Heilpflanze hatte einen festen Platz in der Pferdeheilkunde. Als sich die „chemische“ Medizin zunehmend verbreitete, verschwanden die Wacholderbäume leider immer mehr.

🫐 Wacholder wirkt zuträglich bei Verdauungsproblemen wie Magenbeschwerden und Blähungen, sowie bei Magen-Darm-Infektionen und gegen Wurmbefall. Er regt Leber und Galle an und unterstützt das gesamte Verdauungssystem.

🫐 Wacholder fördert den gesamten Stoffwechsel des Pferdes, regt die Zirkulation an und fördert die Ausscheidungen von Giftstoffen aus dem Körper. Er kann somit bei Pferden zur sanften Entschlackung beitragen und wirkt sich zudem positiv auf die Nerven und Reizweiterleitung im Organismus aus.

🫐 Durch seine keimtötenden Eigenschaften wirkt er hilfreich bei Harnwegsinfektionen, Nierenproblematiken oder Blasensteinen. Wacholder wirkt stark desinfizierend und fördert die Wundheilung bei Hautentzündungen. Sie regen die Durchblutung an und schützen die Zellen.

🫐 Der Wacholder kann mit seinen Wirkstoffen tief in den Organismus eindringen. Diese Eigenschaften wirken sich bei allen Gelenkproblemen, Arthrose, Rheuma oder tiefer sitzenden Krankheitsherden günstig aus.

🫐 Wacholderbeeren im Futter wirken außerdem gut gegen Freßunlust und Appetitlosigkeit ohne bei gut genährten Pferden kontraindiziert zu sein.

Ein wirklich wertvoller Zusatz, der zu Unrecht in Vergessenheit geraten ist. Aktuell ist die Jahreszeit in der er mit seinen Eigenschaften den Weidegang positiv unterstützen kann und Problematiken vermeidet bzw. bremst, die um diese Jahreszeit vielseitig auftreten können. Die Warteliste für Neukunden ist aktuell bei Anfang Oktober. Bitte plant frühzeitig, falls ihr Unterstützung in der Fütterung eurer Pferde braucht.

Bleibt gesund ❤️
Eure EquineEwen

DOPAMIN - Ich knüpfe an: „Weniger“ das „Mehr“ ist. Wir als Menschen kontrollieren im Allgemeinen unheimlich gern. Sei es...
22/07/2026

DOPAMIN - Ich knüpfe an: „Weniger“ das „Mehr“ ist.

Wir als Menschen kontrollieren im Allgemeinen unheimlich gern. Sei es die Gesundheit unserer Tiere, Kinder…- uns selbst, das Leben…- Umstände im Wesentlichen. Das gibt Sicherheit. Das fühlt sich an, wie etwas vorhersehbares. Einer der Gründe warum die Futterindustrie sich das, was ich im letzten Post beschrieben habe, überhaupt leisten kann, ist unser Wunsch nach Kontrolle.

Und das dahinter befindliche Paradoxon ist ein so entscheidender Schlüssel zum Verständnis des Lebens an sich, dass ich hier kurz weiter graben will.

Die Überbelastung und Erwünschte Entlastung des Organismus (ob Tier oder Mensch) - der Bedarf nach Entgiftung, nach Reinigung, nach Erneuerung (ob seelisch oder physisch), ist ein so wesentlicher Bestandteil des allgemeinen Wohlbefindens, dass wir dem nur allzu gerne Herr werden wollen. Ich brauche nicht groß Ausschweifen um Klar festzustellen dass dieser Wunsch niedlich aber komplett unrealistisch ist.

Wir sind es in dieser hoch funktional erwünschten, computerassistenz-getriebenen Welt so sehr gewohnt, auf alles eine sofortige Antwort zu erhalten, dass wir glauben dass sich auch Gesundheit in dieser Art und Weise steuern lässt.

Deswegen wird gern gesucht nach etwas was man da „oben drauf füttern kann“…- etwas was wie ein Pflaster auf der Wunde abdeckt und weg zaubert, was darunter versteckt werden kann. Ob wir wohl damit einer ganzen Industrie an Nahrungsergänzungsmittel für Menschen oder auch Futterzusätzen für Tiere wohl erst ermöglichen das zu tun, was sie da tun. Die Rhetorik in dieser Frage ist keine Provokation - Viel mehr Feststellung. Und das sage ich als jemand, der durchaus überzeugt davon ist, dass aus dem Reichtum dessen was auf dieser Welt an natürlichen Mitteln gewachsen ist, viel Gutes gezogen werden kann.

Es gibt Zustände in denen wir einwirken können. In denen ein Mittel - und zwar das genau passende - im Schlüssel/schloss-Prinzip, Probleme funktional bewältigen kann. Um dieses zu finden braucht er Bereitschaft zu Lernen, Erfahrung, Wissen, Erkenntnis & Weisheit. Dummheit wäre wohl ideal darin beschrieben, eine übertrieben große Menge an „Mitteln“ auf dieses Problem drauf zu schmeißen, in der Hoffnung dass irgendetwas davon wirkt.

Und doch ist genau das ein wesentliches Prinzip, nach dem die Welt heute operiert.

Sei es das Scrollen in Social Media, Reels die schnell und in extrem kurzer Zeit Inhalte jeglicher Couleur auf uns einstürzen lassen - eine annähernd gewollte Überbelastung des Gehirns. Serien-Marathons…- gern brutal, schockierend, intensiv, unerwartet, psychisch herausfordernd oder das Gegenteil. Über-romantisiert, Glücksmoment-getrieben, träumerisch, desillusioniert.

Ist es nicht das, ist es gern Erfolg. Selbstbild. Ego. Wie weit schafft man es…- wie viel Geld kann verdient werden, wie viele Follower kann man gewinnen. Wie viele Freunde kann man um sich scharen, wie viele Preise einheimsen, Medaillen oder Pokale gewinnen. Wie viel Reichweite gewinnt der Instagram Kanal.

In diesen Bereich fallen auch die Nahrungsergänzer. Hier leitet das Gefühl von Kontrolle, geknüpft an Erfolg in einem anvisierten Bereich. Ein Mittel das verspricht etwas zu behandeln…- ein Zusatz der sagt „Ich löse das“….- allein das einkaufen des selbigen, belohnt uns innerlich.

Das erklärt warum der gesamte esoterische Markt boomt, warum New Age, verschiedenste Möchtegern-Therapien, der gesamte Bereich der Ego-getrieben „Selbstfürsorge“ utopische Umsätze erzielt.

➡️ Das primäre Konsummittel hinter dem, was die Welt heute treibt, ist Dopamin. Dopamin ist der Treibstoff des körpereigenen Belohnungssystems. Es sagt in erster Line höher, schneller, weiter. Und es will grundlegend „mehr“.

Man kann sich rühmen, wenn sonstige Konsummittel keine Rolle im Leben spielen. Aber neben den klassischen „Betäubern“, ist Dopamin das gleichzeitig gewöhnlichste, als auch gefährlichste.

Der Körpereigene Dopaminspiegel wird bei Konsum jeglicher Mittelchen, exzessivem Social-Media-Betrachtung, Glücksspiel, intensiv emotional angefeuerten Zuständen, wie z.b. Horrorfilmen, P****grapie, oder Extremsport künstlich überstimuliert. Der Körper gewöhnt sich an diese hohen Dosen, was den Drang nach der Belohnung verstärkt.

Bis hier hin gar nicht so tragisch. Nun kommt jedoch der Punkt - nach jedem Hoch kommt auch ein Tief. Dies bedeutet im Bereich des Dopamin-Abfalls, Stimmungsschwankungen und ein genereller Verlust von Freude und innerem Antrieb. Momente, in denen man scheinbar wahrnimmt, dass Hoffnungen, eine Erwartung oder ein Idealbild nicht der Wirklichkeit entspricht. Typische Symptome dafür sind Resignation, Frustration oder das Gefühl der Ernüchterung.

Wenn man sich nun fragt woher der Anstieg depressiver Erkrankungen kommt, weshalb so viel Frustration und Verbitterung in den Menschen ist. Ja, dann ist die Antwort irgendwo da. Im Konsum und im kontrollieren Wollen.

Und die Lösung…- die Lösung ist im Vertrauen. Im Loslassen. In Zuversicht, Hoffnung. In Normalisierung. Im Tun ohne Ziel. Im Sein. In Fasten. Das Gehirn kann durch gezieltes "Dopamin-Fasten" - dem Verzicht auf überstimulierende Reize - wieder sensibilisiert werden. Genügend Schlaf, gesunde Ernährung, Ruhe, Unterstimulation - ja Langeweile….all das hilft.

Genau das ist auch das was man in Hinsicht auf Nahrungsergänzer oftmals betrachten sollte und wo ich die Anknüpfung zu dem vorigen Beitrag fühle.

Es dauert bis zu drei Monate bis ein überstimulierter Dopaminspiegel ausgeglichen ist. Bis Regulation, sozusagen ein Zurücksetzen auf Werkseinstellung erfolgt. Das muss man Aushalten können. Denn diese drei Monate sind erstmal gefüllt von Unterstimulation. Trotzdem ist das die sinnvollste Diät die ich empfehlen kann.

Bleibt gesund
Eure EquineEwen ❤️

Zu viel des Guten - oder auch „Krank gefüttert“Ich fühl mich in der Verantwortung ein grundlegendes Thema anzusprechen. ...
17/07/2026

Zu viel des Guten - oder auch „Krank gefüttert“

Ich fühl mich in der Verantwortung ein grundlegendes Thema anzusprechen. Nieren/Leber -erkrankte oder -belastete Pferde, die ohne Zufütterung bestimmter Mittel, keinerlei Problem hätten.

In der Pferdefütterung grundlegend, aber gerade auch im Bereich der Kräuterfütterung gibt es einige Hersteller von Komplexmitteln zu verschiedenen „Themen“. Ob Stoffwechselmischungen, Seniorenmischungen oder Kräuter-Mischungen für bestimmte Erkrankungen. Gerne auch in pulverisierter Form. Der Markt ist recht groß. Solche Mischungen tragen oft ziemlich wilde Namen, da es aufgrund des rechtlichen Verbots von Heilversprechungen (kann man mal googeln, wenn einen das interessiert) untersagt ist, bestimmte Zusätze mit Heilversprechen zu belegen. Stoffwechsel-Kräuter dürfen also nicht das Wort „Stoffwechsel“ im Namen tragen sondern heissen dann eher „Anfeuerungs-Platin-Prachtbursche“ oder so ähnlich.

Nicht selten finden sich in diesen Mischungen 10-20, manchmal sogar noch mehr unterschiedliche Zusätze. Das „natürliche“ daran wirkt verlässlich und so, als ob man damit nur gutes tun könnte.

Die Masse an Bestandteilen, hat natürlich einen Grund. Wenn ich mit einem Produkt, eine möglichst große Zielgruppe erreichen möchte, scheint es sinnvoll verschiedenste einzelne Kräuter, Samen, Wurzeln und weitere Mineralstoffe zusammen in eine Mischung zu verpacken. Oft nach dem Giesskannenprinzip. Viel, hilft viel. So nach dem Motto „irgendwas wird schon wirken“. Und das ist dann auch so. Diese einzelnen Bestandteile die dann wirken und helfen, sind auch nicht das Problem. Das Problem sind die 15 - 20 anderen unbrauchbaren, oft für den Organismus nicht nutzbaren Zusatzstoffe, die da mitlaufen. Denn irgendwo müssen die ja hin. Die sind natürlich von Pferd zu Pferd verschieden. Während das eine Tier von Bestandteil 1 & 15 profitiert, braucht das nächste Bestandteil 12 & 20. Deswegen entsteht auch „Wirkung“ - ansonsten würde wohl niemand diese Produkte kaufen.

Aber zurück zu den „überflüssigen“ Bestandteilen. Wenn etwas in einem Organismus nicht benötigt wird, muss es wieder ausgeschieden werden. Dies erledigen im Normalfall die Ausleitungsorgane. Einfach gefasst Leber & Niere, in Zusammenspiel. Umso mehr unbenutztes durch den Körper läuft, desto mehr haben diese beiden zu leisten.

Diese beiden Organe sind recht empfindlich was ihre Belastbarkeit angeht. Sehr vereinfacht formuliert: Leber und Niere wandeln Nährstoffe um und reinigen den Körper von Giftstoffen und Abfallprodukten, die bei der Verdauung entstehen. Dem voran geht der Darm, der ebenfalls durch „unnutzbare Nahrung“ zum Beispiel einem „zu viel“ an unnutzbaren Mineralstoffen in der empfindlichen Darmflora gestört werden kann und die Nährstoffaufnahme der zuträglichen Nährstoffe, dadurch nur noch unzuträglich leistet. Eine so entstehende Dysbiose, führt zu Schäden an der Darmwand, wodurch weitere unerwünschte Stoffe in den Körper eindringen können. Hier sind dann Leber und Niere gefragt. Während die Leber Nährstoffe aufnimmt und speichert, filtert die Niere Abfallstoffe aus dem Blut und produziert so den Harn, der letztendlich den Körper verlässt.

Der positive Punkt - die Leber ist ein Organ dass sich sehr gut erholen kann, wenn die Belastung über zugeführte potenziell schädliche Nährstoffe beendet ist. Das betrifft zum Beispiel „zu viel Protein“ beim Weidegang. Leberwerte erhöhen sich hier gern mal in negative Richtung, während die Leber sich im Winter bei Heufütterung und geringerer Nährstoffdichte wieder erholt. Hufrehe-Kandidaten oder Stoffwechsel-belastete Pferde, können davon ein Lied singen.

Die Nieren sind da etwas empfindlicher
Sie sind (wieder sehr vereinfacht ausgedrückt) dazu da, um überschüssige Mineralstoffe (auch Gifte/Toxine) abzuführen. Sie können im Organismus benötigte Mineralien auch herausfiltern und wieder in den Organismus zurück befördern. Alles was aus Perspektive der Nieren entgiftet werden soll, kann nur in einer bestimmten begrenzten Konzentration, im Harn ausgeleitet werden. Gibt es zu viel auszuleiten, führt dies zu mehr Harnabsatz und damit zu erhöhtem Bedarf an Trinkwasser.

Leichte Nierenfunktionsstörungen sind bei Pferden sehr schlecht zu diagnostizieren. Kreatininspiegel steigen im Blutbild meist erst dann an, wenn die Nieren nur noch auf halber Leistung laufen. Zu hohe Harnstoffmengen im Blut sind auch ein Hinweis, können aber auch andere Gründe haben.

Gibt es ein Nierenproblem, wirkt der konzentrierte Harnstoff oftmals etwas betäubend. Daraus resultieren vage Symptome. Pferde mit Nierenproblematik neigen zu Schreckhaftigkeit, Leistungsabfall, Schwermütigkeit und oft auch Wasseransammlungen unter der Haut. Auch Empfindlichkeit im Bereich der Lende, kann ein Nierenproblem anzeigen.

Und verantwortlich für eben diese Nieren-Problematiken sind aus meiner Sicht nicht selten hochdosierte Kräuter-Komplexprodukte. In meinen Analysen haben viele der Pferde, die nicht selten mit 2-3 verschiedenen dieser sehr hochwertigen Pülverchen mit besten Absichten, gefüttert werden, Nierenproblematiken.

Sobald das Produkt aus dem Futterplan verschwindet, wir mit leichten Entgiftern unerwünschtes ausleiten, Leber und Niere in ihrer Funktion unterstützen, oft auch mal kurzfristig etwas Blutverdünnend arbeiten, ist von der Nieren- oder Leberbelastung nichts mehr zu bemerken.

Das lasse ich jetzt einfach mal so stehen. Es lohnt sich, die Inhaltsstoffe solcher Produkte unter die Lupe zu nehmen und mal zu schauen wie viel da eigentlich ins Pferd wandert, abweichend von empfohlenen Dosierungen, einzelner Mittel. Auch Kräuter, Samen und Wurzeln, können „zu viel“ sein.

Auch eine Mariendistel die beim Menschen ein klasse Entgifter ist, kann beim Pferd „zu viel“ sein. Andornkraut, Butwurz oder auch Erdbeerblätter, sind da je nach gewünschter Intensität wesentlich besser geeignet. Nicht immer „hilft viel, viel“. Manchmal verursacht es sogar erst Probleme, die man „ohne“ nie gehabt hätte.

Bleibt gesund ❤️
Eure EquineEwen

SALZ - so einfach und doch so häufig vernachlässigtEs ist wieder die Jahreszeit, wo Salz mit in den Futterplan aufgenomm...
03/07/2026

SALZ - so einfach und doch so häufig vernachlässigt

Es ist wieder die Jahreszeit, wo Salz mit in den Futterplan aufgenommen werden sollte. Und damit meine ich nicht die „einfache“ Variante des Salzlecksteins, sondern eine spezifische Zufütterung zum Krippenfutter. Ich bemerke jedes Jahr in den Analysen zum PferdeTee und auch an den Analysen meiner eigenen Pferde, dass es im Mai/Juni los geht mit den erhöhten Bedarfen an Salz.

🧂 Es ist schade, wie wenige Menschen Salz füttern. Es ist eins der wichtigsten Minerale, gerade im Sommer. Es macht die matten Pferde wieder fit, hilft der Vitalität, dem Herz-Kreislauf und macht dazu auch noch das Krippenfutter schmackhafter. Es hilft dem Wasserhaushalt und ist eins der wichtigsten Mittel, wenn wir davon sprechen, was Pferde brauchen, um Stoffwechselprozesse aufrecht zu halten.

🧂 Salzlecksteine sind dabei nur selten eine passende Lösung. Das Problem der Salzlecksteine besteht darin, dass kaum ein Pferd der Salzmenge aufnimmt, die es auch benötigt. Entweder wird der Salzleckstein halb aufgefressen oder er wird gar nicht angerührt und staubt nach und nach, verkümmernd in einer Ecke zu. Es ist beides nicht gut.

➕ Ein übermäßiges Aufnehmen von Salz kann zu einem Absinken des pH-Werts im Blut des Pferdes führen. Dies wiederum kann folgenschwere Auswirkungen haben und neben Koliken auch Herzprobleme oder starke Hufrehe begünstigen. Auch eine Neigung zu Kotwasser kann durch eine übermäßige Aufnahme von Salz verursacht werden.

➖ Ein zu geringes Aufnehmen von Salz kann zu Problemen mit Stoffwechsel, Darm, Haut und Kreislauf führen. Der Mineralstoffhaushalt benötigt Salz, ebenso wie alle Organsysteme. Gerade der Haut profitiert von Salz. Auch Pferde mit Atmungsproblematiken oder Ekzem brauchen meist dringend Salz. Gegen Winter allerdings sinkt der Bedarf an Salz rapide und kaum ein Pferd benötigt dieses noch.

🧂 Der ungefähre Salzbedarf eines 600kg schweren Pferdes mit normaler Arbeit liegt bei 12g/Tag. Wenn ein Pferd starke sportliche Leistungen erbringt, erhöht sich der Schweißverlust und damit auch der Salzbedarf. Die meisten Pferde sind mit einem halben, bis einem Teelöffel Salz gut bedient. Bei intensiver Leistung, können es auch 1,5 Teelöffel sein.

‼️Ausnahme sind Rehepferde. Die sollten kein Salz (und auch keinen Salzleckstein zur Verfügung haben), weil sich dies kontraproduktiv auf die Durchblutungssituation und den pH-Wert auswirkt.‼️

Ein Eimer Himalaya Salz kostet nicht die Welt, hält sich ewig und ist ein perfekter Zusatz, um euer Pferd gut durch den Sommer zu bringen. Schreibt mal in die Kommentare, ob ihr schon Salz füttert, oder ob ihr das noch nicht im Futterplan habt und die Fraktion „Salzleckstein“ seid. Ist euer Pferd Typ Salzverweigerer oder futtern sie den Salzleckstein weg, als sei er ein Snack.

Bleibt gesund ❤️
Eure EquineEwen

Nährstoffparty - der Zeitpunkt ist jetztWenn es im Pferdeorganismus einen Zeitpunkt gäbe, zu dem man ziemlich zuverlässi...
06/04/2026

Nährstoffparty - der Zeitpunkt ist jetzt

Wenn es im Pferdeorganismus einen Zeitpunkt gäbe, zu dem man ziemlich zuverlässig sagen kann, dass der Tank an Nährstoffen recht leer und die Belastung in Form von ungewollten Belastungen des Darms & Stoffwechsels recht hoch ist - dann wäre das genau jetzt.

Im Frühjahr ernähren sich die meisten Pferde nun schon seit einigen Monaten von Heu, dass im Sommer eingelagert wurde.

Würden wir nun davon ausgehen, dass dieses Heu, durch die Reihe weg super Qualität besässe und zudem optimal gelagert wurde, hätten wir keinerlei Probleme mit „Ausleitungsbedarf“ zu dieser Jahreszeit.

Die Wahrheit ist nicht selten, dass gerne mal Restfeuchte im Heu verbleibt, oder dieses in staubiger Umgebung oder nur mit Flies überdeckt, unter freiem Himmel oder in modrigen Gebäuden gelagert wird. Die Nährstoffdichte sinkt, die Sporen-Belastung steigt.

Dies liegt nicht nur am Heu selbst, sondern auch gern mal an feucht werdenden Raufen oder Restheu dass die Pferde vom Boden aufsammeln. Der Winter ist die Jahreszeit der Pilze und auch des Schimmels. Auch Boxeneinstreu oder nasse matschige Böden bieten ein ganzes Sammelsurium an Bakterien, Schimmelsporen und im blödesten Fall auch Toxinen.

Die andere Seite der Medaille sind die sinkenden Nährstoffe durch Lagerung oder auch Sonneneinstrahlung. Nachdem wir in diesem Jahr sowieso schon hohe Zuckerwerte im Heu haben und die Protein- und Mineralstoffdichte eher gering ausgeprägt ist, fehlt meist genau das im Heu, was auch in unseren Böden und somit im Weidegras unterausgeprägt vorhanden ist.

Grundlegend sind für den „Organismus Pferd“, geringe Nährstoffwerte im Heu begrüßenswert. Zumindest für alle Stoffwechselkandidaten und Niedrigzehrer. Den Hochleistungssportler auf Rehbeinchen, mit regelmäßiger mittelschwerer bis schwerer Arbeit, kriegen wir so aber nicht gesättigt. Den Magen schon, den tatsächlichen Bedarf an Nähr- und Vitalstoffen, wie Vitaminen, Mineralen, Gerbstoffen und Huminsäuren, aber nicht.

Würde dieses Rehlein täglich auf einem Hektar karger sandiger Böden, mit Kräutern, Totholz, Bäumen, Sträuchern, Flechten & Wurzeln nach Futter suchen, sähe das anders aus.

Der Einfachheit halber, unterscheide ich um diese Jahreszeit mal grob (mit einem Auge zugedrückt - die Fälle sind klar wesentlich variabler) zwischen diesen zwei Gruppen.

🌿Gruppe 1 - NIEDRIGZEHRER
Betrachtet man den Gesamtstoffwechsel, haben diese Pferde innerlich einen recht leistungsarm oder unrund laufenden Motor. Dieser ist nicht gut darin, Stoffe die nicht ins Pferd gehören, auszuleiten. Diese Stoffe müssen nicht gefressen worden sein. Abfallstoffe von Stoffwechselvorgängen entstehen auch ganz von allein, im Pferd. Solche Pferde sind meist schon gut damit beschäftigt Durchblutung und Organfunktion auf einem durchschnittlichen Level zu halten. Oftmals - da muss man ehrlich sein - ist dieser gesundheitliche Zustand Ernährungs-verschuldet. Das ist nicht nur die Ecke „zur Kugel gemästet“ - das ist auch „zu gut gemeint“. Zu gut meinen kann man es mit „zu viel nahrhaftem Grundfutter“, aber auch mit hoch gelobten Futtermitteln und Zusätzen, was nicht selten der Fall ist. Von mir erneuerte Futterpläne solcher Kandidaten, beinhalten nicht selten nur noch 20% der verabreichten Futtermittel. Überfütterte Pferde haben gern mal Schmerzen im Nierenbereich, manchmal auch Funktionsprobleme der Haut oder schlechte Leberprofile. Die Ausleitungsorgane schwächeln. Auch wenn alles was da rein gefüttert wurde, für andere Pferde gut und richtig wäre. Hier überfordert es den Organismus und Giftstoffe verbleiben im Körper.

Diese Pferde haben im Grunde Bedarf an einem Grossputz im Körperinneren. Nährstoffe dürfen hier vorerst unterausgeprägt gefüttert werden. Denn ein überlasteter Darm, der eigentlich was loswerden will, nimmt nicht zuverlässig auf. Das bedeutet platt gesagt: Bevor ich da nicht leer mach, brauch ich auch nichts rein füttern. Das kommt hinten wieder raus, wie es vorn rein ist. Die PferdeTee‘s erfüllen die Aufgabe bei diesen Kandidaten vor allem durch natürliche Entgiftung, Ausleitung, sowie Steigerung der Durchblutung und Verdünnung des Blutes. Neben den Kräutern, treten hier vor allem Rinden und Blätter auf.

🌿 Gruppe 2 - STARKZEHRER
Bei mineralischen Starkzehrern, wie Pferden im Wachstum, PSSM’lern, blütigen Rassen, Pferden mit chronischen Erkrankungen, Hautproblemen, Nervosität oder körperlich nervlicher Belastung, Senioren und nicht selten auch die gesunden Kandidaten der Robustrassen, gilt es gerade jetzt zu überlegen was es vorzusorgen gilt, um im Sommer nicht „ganz plötzlich“ ein Problem zu haben.
Pferde mit erhöhtem mineralischen Nährstoffbedarf, können ohne Unterstützung jetzt einen Mangel ins System kriegen, der sich voraussichtlich erst später als Symptom zeigt. Hautprobleme bis hin zu Ekzem, brüchigem Hufhorn, Atemwegsproblematiken, ein blockierter Stoffwechsel, steife Muskulatur, Übersäuerung, Abbau oder diverse Erkrankungen bis hin zu Verletzungen von Sehnen, Bändern oder Muskulatur, die durch unzureichende Versorgung begünstigt sind.

Falls ihr also schon immer mal an dieses eine hochwertige Mineralfutter gedacht habt, dass euch eigentlich zu teuer ist. Dann ist jetzt der Zeitpunkt sich doch mal nen Eimer zu gönnen, um diesen in 1-2 Monaten zu leeren. Danach könnt ihr unproblematisch wieder zu eurem ursprünglichen Mineral zurückkehren. Aber jetzt - lohnt es sich bei Indikation wirklich. Die Pferde Tee‘s zeigen sich hier in mineralisch nährstoffreichen Kräutern, Samen und Wurzeln. Diese haben oft auch nervlich beruhigende Wirkung und wirken stimmungsaufhellend.

Was beiden Gruppen gemein ist, ist ein Aufbau der Darmflora und Unterstützung für alle Darmfunktionen. Ob dies durch Löwenzahnwurzel, Himbeerblätter, Basilikum oder sonstige Mittel erfolgt, ist von den Bedarfen des einzelnen Organismus abhängig. In dieser Jahreszeit ist Darmsanierung, arttypisch für Pferde. Wenn das Gras zu wachsen beginnt, soll der Darm bereit sein. Einer der Gründe warum Rinden, Wurzeln, Flechten und Blätter, jetzt so gern gefressen werden. Die Pferde wissen instinktiv was sie brauchen.

Es gibt da auch eine tolle Blüte die einen wertvollen Beitrag bei beiden Gruppen, leisten kann. Der Beitrag dazu, kommt die Tage.

Aktuell gibt es für die PferdeTee‘s, HundeTee‘s & Wunschkapseln noch etwa 5 freie Plätze für den Mai. Meldet euch wie immer frühzeitig bei Bedarf. Ich danke euch wie immer für eure Geduld, was die Warteliste angeht.

Bleibt gesund ❤️
Eure EquineEwen

🍎 Apfelessig - Heute kommt ein Wohlfühl-Tipp für uns Zweibeiner 🍎Ich wiederhole mich mit diesem Post, aber möchte euch n...
04/04/2026

🍎 Apfelessig - Heute kommt ein Wohlfühl-Tipp für uns Zweibeiner 🍎

Ich wiederhole mich mit diesem Post, aber möchte euch nach ein paar Jahren, passend zum Frühjahr, erneut diese empfehlenswerte Routine ans Herz legen, die aus meinem Leben & dem Start in den Tag, nicht mehr wegzudenken ist. Der Apfelessig.

Das Vorgehen ist ganz einfach: Man nehme ein Glas Wasser (lauwarm) und einen hochwertigen naturtrüben Bio-Apfelessig (ich mag den von Alnatura). Von diesem macht ihr 1-2 Teelöffel in das lauwarme Glas Wasser und trinkt dieses morgens direkt nach dem Aufstehen aus. Im Idealfall durch einen Strohhalm, denn die Säure im Essig kann den Zahnschmelz angreifen. Man kann auch kurz den Mund ausspülen nach dem Trinken. Aber ich mag das gern mit dem Strohhalm.

Danach solltet ihr 15 Minuten nichts anderes zu euch nehmen. Nach diesen 15 Minuten könnt ihr mit Kaffee, Frühstück und was auch immer weiter machen. Aber so lang solltet ihr euch gedulden.

Ich bin sicher ihr werdet überrascht von dem Effekt sein. Es ist im Grunde ganz einfach. Der Stoffwechsel springt sofort (!) an. Ob es einem um „wach werden“, um ein gutes Allgemeinbefinden oder einfach um einen energiegeladenen positiven Start in den Tag geht. Dieser Drink ist euer Freund. Was dieses kleine Getränk so alles kann, fasse ich euch hier zusammen:

🍎 Darmgesundheit: Hier liegt einer der wertvollsten Wirkungsbereiche des Apfelessig. Er wirkt positiv auf alle Darmbakterien, schafft ein basisches Milieu, wirkt hervorragend gegen alle Erkrankungen des Darms (auch und vor allem gegen Candida und andere unerwünschte Viren & Darmpilze). Vor allem das Mikrobiom im Darm profitiert von den unterschiedlichen Säuren und Bakterien, die eine probiotische Wirkung haben und die Balance in der Darmflora fördern.

🍎 Hautgesundheit - Die Wirkung gegen Viren und Pilze ist nicht nur im Darm wünschenswert, sondern zum Beispiel auch bei entzündlichen Hautbeschwerden. Die Haut ist immer ein Abbild dessen, was im Darm passiert.

🍎 Sodbrennen - Der Apfelessig wirkt basisch und enthält Nährstoffe wie Kalium und Calcium, weshalb er auch bei Beschwerden, die mit einer Übersäuerung zusammenhängen, lindernd wirken kann. So schwören viele Menschen auf Apfelessig gegen Sodbrennen.

🍎 Gewichtsreduktion - Apfelessig gilt als natürlicher Sattmacher, sodass das nächste Hungergefühl etwas länger auf sich warten lässt. Apfelessig kann optimal eingesetzt werden, wenn eine Gewichtsregulierung angestrebt wird.

🍎 Herz-Kreislauf - Er senkt zudem nachweislich den Cholesterinspiegel, und wirkt sich damit positiv auf sämtliche „Wohlstandserkrankungen“ aus.

🍎 Heisshunger - Außerdem wirkt Apfelessig auch regulierend auf den Blutzuckerspiegel, weshalb er gegen Heißhunger helfen kann und laut Studien auch die Therapieerfolge bei Diabetes Typ 2 erhöhen kann.

🍎 Blähungen & Völlegefühl -Die enthaltene Essigsäure regt die Speichelbildung im Mund an, welche zum Verdauungsprozess gehört und die Aktivität in Magen und Darm fördert. Auch die Bildung weiterer Verdauungsflüssigkeiten wird angeregt, was die Verdauung in Schwung bringt und dabei helfen kann, selbst schwer Verdauliches besser zu verarbeiten. Unangenehme Begleiterscheinungen von schwer verdaulichen Speisen wie Blähungen oder Völlegefühl gehören mit Apfelessig (gern auch vor jeder Mahlzeit) der Vergangenheit an.

🍎 Immunsystem - Die Diversität des Mikrobioms kann durch Apfelessig gesteigert werden und die Darmschleimhäute profitieren in ihrer Widerstandskraft. Das wirkt sich auf das gesamte Wohlbefinden aus. Denn 80 % der Immunzellen sitzen im Darm weswegen dieser erheblichen Einfluss auf Allergien und das allgemeine Entzündungspotenzial im Körper hat.

🍎 Stuhlgang - wer morgens Kaffee braucht um der Toilette einen Besuch abzustatten, wird überrascht sein. Der Apfelessig - Drink wirkt hier wesentlich zuverlässiger & schneller. Wenn der Stuhlgang in den ersten Tagen weicher erscheint, liegt das an der Entgiftung, die im Darm stattfindet. Nach 2-4 Tagen ist das meistens erledigt.

Es ist im Grunde ganz einfach Die probiotische Eigenschaften von Apfelessig schaffen ein angenehmes Milieu für nützliche Bakterien im Darm. Dieses wirkt sich auf den gesamten Körper und unser gesamtes Immunsystem aus & das spürt man meistens sofort. Ich würde es mal auf einen Versuch ankommen lassen. Denn einfacher, vollwertiger & günstiger kann man seine Gesundheit nicht fördern.
So ein Liter guter gesunder Apfelessig kostet keine 2€. Wer den „puren“ Geschmack des Apfelessigs nicht mag, kann den Drink mit Honig süßen. Ich persönlich finde den Geschmack echt okay. Hat was frisches. Lasst es euch schmecken.

Bleibt gesund ❤️
Eure EquineEwen

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