Tierheim-Kronach

Tierheim-Kronach Tierliebe mit Herz und Verstand. ❤️💡🐾🐕‍🦺

Tierheim Kronach
Ottenhof 2
96317 Kronach

Telefon: 09261 / 20 111
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24/06/2026

Wer vermisst eine Schildkröte?

Am Samstag, den 20.06.26, wurde im Grümpeltal (Wilhelmsthal) eine herumirrende Griechische Landschildkröte aufgelesen. Sie befindet sich nun im Tierheim.

Wo wird sie vermisst? Bitte im Tierheim melden unter der 09261 / 20111.

Gute Reise, Vaiana! Mach´s gut!Vier Jahre Deines Lebens hast Du in einem rumänischen Tierheim verbracht, sechs Jahre bei...
23/06/2026

Gute Reise, Vaiana! Mach´s gut!

Vier Jahre Deines Lebens hast Du in einem rumänischen Tierheim verbracht, sechs Jahre bei uns im Tierheim Kronach. 10 Jahre bist Du alt geworden - nicht mehr jung, aber eigentlich noch kein Alter.

Leider haben wir es in all dieser Zeit nicht geschafft, ein passendes Zuhause für Dich zu finden. Zu groß war Deine Angst vor allem Unbekannten, Du kanntest ja nichts außer dem Tierheimleben. An der Leine wolltest Du nie gehen und auch wenn Du Streicheleinheiten von Dir bekannten Personen durchaus genossen hast, warst Du nie eine große Schmuserin und enger Körperkontakt war Dir suspekt. Trotzdem warst Du eine liebe, gutmütige und vertrauensvolle Seele, die selbst beim Tierarzt alles mit sich machen ließ. Bei uns im Tierheim und im eingezäunten Freilauf fühltest Du Dich sicher und geborgen, das war Deine kleine Welt. Alles, was sich außerhalb des Zaunes erstreckte, erschien Dir einfach nur gruselig.

Fressen war Deine große Leidenschaft. Trotz mannigfaltiger Allergien auf fast alles (fast alle Futtermittel inklusive Hausstaubmilben und Schimmelpilze) und der damit verbundenen Futterumstellungen zum Ausprobieren hast Du Deinen Appetit nie verloren. Leider haben wir bis zum Schluß kein Futter gefunden, das Du wirklich gut vertragen hast. Immer wieder musstest Du mit Haarausfall, kahlen Stellen und Juckreiz kämpfen - mal ging es ein paar Monate besser, dann wurde es wieder schlechter. Trotzdem hast Du Deinen Lebensmut und Deine Lebensfreude nie verloren.

Letztendlich hat Dich dann aber der Krebs besiegt... Unbemerkt vor unseren Augen ist ein großer Tumor in DIr herangewachsen, der die inneren Organe überwuchert hat und den Erfolg einer OP sehr zweifelhaft werden ließ. Wir entschieden uns dagegen und bemühten uns, Dir noch eine möglichst lange schöne Zeit zu bereiten. Ab der niederschmetternden Diagnose musstest Du Dich an keinen strengen Futterplan mehr halten, sondern durftest endlich wieder all das essen, was Dir so sehr schmeckte: Dosenfutter, Leckerlis - die besten Stückchen, die wir im Futterlager hatten, waren für Dich reserviert. Wenigstens hier wollten wir Dir noch eine kleine Freude machen. Und Du hast es sichtlich genossen und noch viel länger durchgehalten als gedacht.

Doch irgendwann ist der schönste Traum zu Ende. Wie gern hätten wir Dir noch mehr Tage, Wochen, Monate oder sogar Jahre gegönnt! Aber schließlich war der Tumor einfach zu groß und unsere Verantwortung ist es, Dich nicht leiden zu lassen. Und so sind wir heute den letzten Gang mit Dir gegangen, kleine Vaiana, Du warst ganz ruhig und bist in unseren Armen eingeschlafen.

Komm gut rüber über die Regenbogenbrücke, wo Dein alter Zwingerkumpel Rocky sicher schon auf Dich wartet. Zu zweit könnt Ihr jetzt die Regenbogenwiese unsicher machen und soviele Leckerlis fressen wie Ihr wollt. Und wenn Du zwischendurch mal Zeit hast, dann schau doch mal runter auf Deine alte Heimat auf dem Kreuzberg und auf Deine alten Kumpels.

Mach´s gut, Vaiana, wir werden Dich nie vergessen!

23/06/2026

⚠️ Jedes Jahr ertrinken Katzen, Hunde, Igel und Co. in Pools, Gartenteichen oder Regentonnen. Bitte deckt Pools und Regentonnen ab, wenn ihr sie gerade nicht nutzt. Und bringt ansonsten Ausstiegshilfen an. DANKE ❤.

💡 Für Pools sind rutschfeste Rampen und Treppen die beste Wahl. Doch auch simple Holzbretter können bereits Leben retten. Mit wenigen Materialien lässt sich zudem eine Rettungshilfe aus Fußmatte und Poolnudel selbst bauen:

Eine entsprechende Anleitung stellt FINDEFIX auf seiner Website zur Verfügung: 👉 findefix.com/haustier-tipps/so-sichern-sie-ihren-pool-fuer-tiere-ab

Update: der Besitzer ist gefunden! 😊😊😊 Vielen Dank für's Teilen! 😍Wer vermisst ein Zwergkaninchen in Kronach?Heute morge...
21/06/2026

Update: der Besitzer ist gefunden! 😊😊😊 Vielen Dank für's Teilen! 😍

Wer vermisst ein Zwergkaninchen in Kronach?

Heute morgen ist in Kronach/Äußerer Ring ein braun-schwarz meliertes Zwergkaninchen zugelaufen! Besitzer bitte im Tierheim meiden! 09261/20111

„Lucy“, weiblich, Europäischer Schlittenhund, geb. ca. 2021, ca. 55 cmÄngstliches Mäuschen sucht Menschen, die ihr die W...
20/06/2026

„Lucy“, weiblich, Europäischer Schlittenhund, geb. ca. 2021, ca. 55 cm

Ängstliches Mäuschen sucht Menschen, die ihr die Welt zeigen

Lucy wurde Anfang Januar zusammen mit zwei weiteren Hunden ins Tierheim gebracht. Viel wissen wir nicht von ihrer Vorgeschichte. Uns wurde gesagt, dass ihr Herrchen gestorben sei und Lucy mit mehreren anderen Hunden möglicherweise schon tagelang allein auf einem Grundstück gelebt habe, bis sie gerettet werden konnten. Mit einem Umweg über eine vorübergehende Pflegestelle kamen Lucy, Bart und Ta**us dann schließlich im Tierheim Kronach an, die anderen Hunde wurden wohl auf andere Tierheime verteilt.

Schon bei Ankunft der Hunde fiel uns der schlechte körperliche Allgemeinzustand auf. So waren Lucy und ihre Kumpels klapperdürr, sie hatten ein schlechtes Fell, waren ungepflegt und stanken schrecklich. Selbst der Tierarzt, dem wir die Hunde gleich vorgestellt hatten, war ganz erschüttert und verweigerte die Impfung – zu schlecht sei ihr Zustand. Lange kämpften wir auch mit Durchfall, bis wir schließlich ein getreidefreies, hochwertiges Futter gefunden hatten, das die drei gut vertragen. Ausgehungert wie sie waren, fraßen (und fressen!) Lucy und ihre Kumpels wie die Scheunendrescher und haben inzwischen auch schon eine gute Figur bekommen. Auch der Tierarzt war beim letzten Besuch zufrieden und so konnten Lucy und die beiden anderen endlich geimpft werden. Allerdings sollte ein Nabelbruch noch operiert werden, wobei Lucy dann auch gleich kastriert werden soll.

Charakterlich kann man über Lucy nur Gutes berichten. Sie ist ein durch und durch liebes Mädchen, gutmütig und lässt alles mit sich machen.

Was Lucy aber noch große Probleme bereitet, ist ihre Angst allem Neuen gegenüber. Sie scheint noch nichts zu kennen und konnte bei Ankunft im Tierheim noch nicht einmal an der Leine gehen. Dank liebevollen Trainings ist das inzwischen kein Problem mehr, aber in allen ungewohnten Situationen wird immer wieder Lucys Angst und damit Fluchttrieb zum Vorschein kommen. Daher möchten wir sie auch nicht in eine Familie mit Kindern vermitteln. Bei ihren bekannten Bezugspersonen ist Lucy aber inzwischen sehr verschmust und kuschelt auch gerne.

Auch wenn Lucy superlieb ist, ist die Maus nicht für Hundeanfänger geeignet. Sie bringt mehrere Baustellen mit, an denen gearbeitet werden muss. Dies hängt mit ihrer Vergangenheit zusammen.

Lucy ist ein Europäischer Schlittenhund, eine Rasse, die nicht offiziell anerkannt ist, sich unter Schlittenhunde-Fans aber immer größerer Beliebtheit erfreut. Um die Schnelligkeit zu erhöhen, wurden hier in die „üblichen“ Schlittenhunde wie Huskys & Co Pointer, Dt. Kurzhaar und ähnliche Rassen eingekreuzt, dessen Ergebnis windschnittige, fast windhundartige Flitzer sind.

Das bedeutet, dass Lucy ein sehr lauffreudiger und temperamentvoller Hund ist. Sie hat Energie wie ein Junghund, kann springen und spielen und möchte am liebsten täglich laaange Spaziergänge machen. Mit einer kleinen Runde um den Block ist sie nicht zufrieden. Ob sie Jagdtrieb hat, können wir bisher noch nicht sagen, aber aufgrund ihrer Angst vor allem Fremden sollte man sie ohnehin unbedingt an der Leine lassen.

Ein anderer Aspekt von Lucys früherem Leben ist die Tatsache, dass sie vermutlich nur auf einem Grundstück gelebt hat. Sie war wahrscheinlich noch nie in einem Haus und kennt den Ablauf und die Regeln in einem Menschenhaushalt nicht. Hier ist tatsächlich noch viel Geduld und Training nötig, damit Lucy versteht, dass nicht jedes ungewohnte Geräusch eine Bedrohung darstellt, dass Teppich oder Mülleimer tabu sind, dass man sein Geschäft draußen verrichtet und dass man auch mal brav allein zuhause bleiben muss. Auch das Zur-Ruhe-Kommen fällt ihr im Moment noch schwer, weil eben alles so interessant ist und sie außerdem jede Menge Hummeln im Hintern hat. Hier sind Menschen gefragt, die Spaß daran haben, mit einem Rohdiamanten zu arbeiten, der zwar noch nichts kann und nichts kennt, aber sich freut, wenn man sich mit ihm beschäftigt. Auch sollte man geduldig und nicht gleich enttäuscht sind, wenn nicht alles von Anfang an perfekt klappt. Es sollte ein Haushalt sein, in dem Lucy vor allem in der ersten Zeit nicht allzu lange allein bleiben muss, damit man das langsam mit ihr üben kann.

Ein sicher eingezäunter Garten ist ebenfalls unbedingt nötig, damit Lucy nach Herzenslust flitzen und sich auspowern kann. Sie ist gerne draußen und kennt das ja auch von früher. Wenn sie bei uns in den eingezäunten Freilauf darf, dreht sie erst einmal ein paar Runden in „Top-Speed“. Da man ihr diese Bewegung an der Leine gar nicht ermöglichen kann, ist ein Garten unbedingt Pflicht. Da Lucy noch nicht viel kennt, sollte ihr neues Reich auch eher ländlich und nicht in einer Stadt liegen. Die vielen Reize würden sie komplett überfordern.

Mit anderen Hunden ist Lucy in der Regel gut verträglich, immerhin hat sie ja früher im Rudel gelebt. Allerdings muss man aufpassen, wenn Futter im Spiel ist. Dadurch dass sie und ihre Kumpels offenbar wirklich lange Hunger gelitten haben, ist sie sehr futterneidisch (nur anderen Hunden gegenüber, nicht bei Menschen) und verteidigt jeden Krümel energisch gegen „Fressfeinde“.

Zusammenfassend kann man sagen, dass Lucy zwar ein liebes Mädchen, aber auch ein Angsthäschen ist. Sie braucht Menschen mit Erfahrung (am besten mit Angsthunden) und Geduld, die ihr die die nötige Sicherheit und Erziehung vermitteln können. In welcher netten Familie findet Lucy ihren Ruhepol und wird für die mageren Jahre ihrer Vergangenheit entschädigt?

Kontakt:
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„Bart“, männlich, kastriert, Europäischer Schlittenhund, geb. ca. 2019, ca. 60 cmJung gebliebener Kumpeltyp in den beste...
19/06/2026

„Bart“, männlich, kastriert, Europäischer Schlittenhund, geb. ca. 2019, ca. 60 cm

Jung gebliebener Kumpeltyp in den besten Jahren sucht unternehmungslustigen Haushalt

Bart wurde Anfang Januar zusammen mit zwei Hündinnen ins Tierheim gebracht. Viel wissen wir nicht von seiner Vorgeschichte. Uns wurde gesagt, dass sein Herrchen gestorben sei und Bart mit mehreren anderen Hunden möglicherweise schon tagelang allein auf einem Grundstück gelebt habe, bis sie gerettet werden konnten. Mit einem Umweg über eine vorübergehende Pflegestelle kamen Bart, Ta**us und Lucy dann schließlich im Tierheim Kronach an, die anderen Hunde wurden wohl auf andere Tierheime verteilt.

Schon bei Ankunft der Hunde fiel uns der schlechte körperliche Allgemeinzustand auf. So waren Bart und seine beiden Freundinnen klapperdürr, sie hatten ein schlechtes Fell, waren ungepflegt und stanken schrecklich. Selbst der Tierarzt, dem wir die Hunde gleich vorgestellt hatten, war ganz erschüttert und verweigerte die Impfung – zu schlecht sei ihr Zustand. Lange kämpften wir auch mit Durchfall, bis wir schließlich ein getreidefreies, hochwertiges Futter gefunden hatten, das die drei gut vertragen. Ausgehungert wie sie waren, fraßen (und fressen!) Bart und seine Kumpelinen wie die Scheunendrescher und haben inzwischen auch gute Figuren bekommen. Auch der Tierarzt war beim letzten Besuch zufrieden und so konnten Bart & Co endlich auch geimpft werden. Aufgrund einer Pen*s-Anomalie wurde Bart mittlerweile auch kastriert.

Charakterlich kann man über Bart nur Gutes berichten. Er ist ein durch und durch lieber Kerl, der jeden Menschen begeistert begrüßt, gerne an ihm hochspringt, versucht, auf seinen Schoß zu kriechen oder sich an ihn schmiegt. In seiner Freude kann er durchaus auch etwas stürmisch oder aufdringlich sein, daher ist er für kleinere Kinder vielleicht nicht die beste Wahl. Bart ist offen und gutmütig, lässt alles mit sich machen und liebt es, gestreichelt und gekuschelt zu werden. Selbst in der Tierarztpraxis begrüßte er alle Ärzte und Helferinnen wie alte Kumpels, forderte mit ganzem Körpereinsatz Streicheleinheiten ein und schaute ihnen am Computer gerne über die Schulter. Er benahm sich ganz so, als wäre er hier schon zuhause. 😊

Und so wirkt Bart auf den ersten Blick wie der perfekte problemlose Begleiter für eine aktive Familie – doch Achtung: Interessenten sollten wissen, dass der Frechdachs – so süß und goldig er auch ist – doch auch ein paar Baustellen mitbringt, an denen gearbeitet werden muss. Dies ist in Barts vermutlich nicht gerade rosiger Vergangenheit begründet.

Bart ist ein Europäischer Schlittenhund, eine Rasse, die nicht offiziell anerkannt ist, sich unter Schlittenhunde-Fans aber immer größerer Beliebtheit erfreut. Um die Schnelligkeit zu erhöhen, wurden hier in die „üblichen“ Schlittenhunde wie Huskys & Co Pointer, Dt. Kurzhaar und ähnliche Rassen eingekreuzt, dessen Ergebnis windschnittige, fast windhundartige Flitzer sind. Wie uns berichtet wurde, ist Barts ehemaliger Besitzer früher wohl auch Rennen mit ihm und seinen anderen Hunden gefahren.

Das bedeutet, dass Bart ein sehr lauffreudiger und temperamentvoller Hund ist, dem man das Alter von 7 Jahren in keinster Weise anmerkt. Bart hat Energie wie ein Junghund, kann springen und spielen und möchte am liebsten täglich laaange Spaziergänge machen. Mit einer kleinen Runde um den Block ist er nicht zufrieden. Auch kann er ganz schön an der Leine ziehen, was man aufgrund seiner schmalen Gestalt vielleicht gar nicht vermutet. Ob er Jagdtrieb hat, können wir bisher noch nicht sagen, aber da er ohnehin kaum Kommandos kennt, sollte man ihn unbedingt an der Leine lassen.

Ein anderer Aspekt von Barts früherem Leben ist die Tatsache, dass er vermutlich nur auf einem Grundstück gelebt hat. Er war wahrscheinlich noch nie in einem Haus und kennt den Ablauf und die Regeln in einem Menschenhaushalt nicht. Hier ist tatsächlich noch viel Geduld und Training nötig, damit Bart versteht, dass Teppich oder Mülleimer tabu sind, dass man sein Geschäft draußen verrichtet und dass man auch mal brav allein zuhause bleiben muss. Auch das Zur-Ruhe-Kommen fällt ihm im Moment noch schwer, weil eben alles so interessant ist. Hier sind Menschen gefragt, die Spaß daran haben, mit einem aufmerksamen und lernwilligen Hund zu arbeiten und die nicht gleich enttäuscht sind, wenn nicht alles von Anfang an perfekt klappt. Es sollte ein Haushalt sein, in dem er vor allem in der ersten Zeit nicht allzu lange allein bleiben muss, damit man das langsam mit ihm üben kann.

Ein sicher eingezäunter Garten ist ebenfalls unbedingt nötig, damit Bart nach Herzenslust flitzen und sich auspowern kann. Er ist gerne draußen und kennt das ja auch von früher. Wenn er bei uns in den eingezäunten Freilauf darf, dreht er erst einmal ein paar Runden in „Top-Speed“. Da man ihm diese Bewegung an der Leine gar nicht ermöglichen kann, ist ein Garten unbedingt Pflicht. Allerdings kommt er auch gerne schnell wieder ins Warme, wenn es ihm zu kalt wird oder er mit seinen Bezugspersonen schmusen möchte. Da Bart noch nicht viel zu kennen scheint, sollte sein neues Reich auch eher ländlich und nicht in einer Stadt liegen.

Mit anderen Hunden ist Bart in der Regel gut verträglich, immerhin hat er ja früher im Rudel gelebt. Allerdings muss man wirklich aufpassen, wenn Futter im Spiel ist. Dadurch dass er und seine Kumpels offenbar wirklich lange Hunger gelitten haben, ist er sehr futterneidisch (nur anderen Hunden gegenüber, nicht bei Menschen) und verteidigt jeden Krümel energisch gegen „Freßfeinde“.

Zusammenfassend kann man sagen, dass Bart ein liebenswerter Sonnenschein ist, dessen Charme man nur schwer widerstehen kann. Trotzdem braucht er Menschen mit etwas Erfahrung und Geduld, die ihm den nötigen Hunde-Benimm und auch noch einige Kommandos beibringen können. In welcher netten Familie findet Bart seinen Ruhepol und wird für die mageren Jahre seiner Vergangenheit entschädigt?

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„Ta**us“, weiblich, Europäischer Schlittenhund, geb. 14.05.19, ca. 60 cmTemperamentvolle Lady sucht unternehmungslustige...
19/06/2026

„Ta**us“, weiblich, Europäischer Schlittenhund, geb. 14.05.19, ca. 60 cm

Temperamentvolle Lady sucht unternehmungslustigen Haushalt

Ta**us, die trotz ihres männlich klingenden Namens („taurus“ bedeutet auf lateinisch „Stier“) eine Hündin ist, wurde Anfang Januar zusammen mit zwei ihrer Kumpels ins Tierheim gebracht. Viel wissen wir nicht von ihrer Vorgeschichte. Uns wurde gesagt, dass ihr Herrchen gestorben sei und Ta**us mit mehreren anderen Hunden möglicherweise schon tagelang allein auf einem Grundstück gelebt habe, bis sie gerettet werden konnten. Mit einem Umweg über eine vorübergehende Pflegestelle kamen Ta**us, Bart und Lucy dann schließlich im Tierheim Kronach an, die anderen Hunde wurden wohl auf andere Tierheime verteilt.

Schon bei Ankunft der Hunde fiel uns der schlechte körperliche Allgemeinzustand auf. So waren Ta**us und ihre beiden Kumpels klapperdürr, sie hatten ein schlechtes Fell, waren ungepflegt und stanken schrecklich. Selbst der Tierarzt, dem wir die Hunde gleich vorgestellt hatten, war ganz erschüttert und verweigerte die Impfung – zu schlecht sei ihr Zustand. Lange kämpften wir auch mit Durchfall, bis wir schließlich ein getreidefreies, hochwertiges Futter gefunden hatten, das die drei gut vertragen.

Ausgehungert wie sie waren, fraßen (und fressen!) Ta**us und ihre Kumpels wie die Scheunendrescher und haben inzwischen auch gute Figuren bekommen. Auch der Tierarzt war beim letzten Besuch zufrieden und so konnten Ta**us und ihre Kumpels endlich auch geimpft werden.

Charakterlich kann man über Ta**us nur Gutes berichten. Sie ist eine durch und durch liebe Maus, die jeden Menschen begeistert begrüßt, gerne an ihm hochspringt, versucht, auf seinen Schoß zu kriechen oder sich an ihn schmiegt. In ihrer Freude kann sie durchaus auch etwas stürmisch oder aufdringlich sein, daher ist sie für kleinere Kinder vielleicht nicht die beste Wahl. Ta**us ist offen und gutmütig, lässt alles mit sich machen und liebt es, gestreichelt und gekuschelt zu werden.

Auf den ersten Blick wirkt Ta**us wie der perfekte problemlose Begleiter für eine aktive Familie – doch Achtung: Interessenten sollten wissen, dass die Maus – so süß und goldig sie auch ist – doch auch ein paar Baustellen mitbringt, an denen gearbeitet werden muss. Dies ist in Ta**us´ vermutlich nicht gerade rosiger Vergangenheit begründet.

Ta**us ist ein Europäischer Schlittenhund, eine Rasse, die nicht offiziell anerkannt ist, sich unter Schlittenhunde-Fans aber immer größerer Beliebtheit erfreut. Um die Schnelligkeit zu erhöhen, wurden hier in die „üblichen“ Schlittenhunde wie Huskys & Co Pointer, Dt. Kurzhaar und ähnliche Rassen eingekreuzt, dessen Ergebnis windschnittige, fast windhundartige Flitzer sind. Wie uns berichtet wurde, ist Ta**us` ehemaliger Besitzer früher wohl auch Rennen mit ihr und seinen anderen Hunden gefahren.

Das bedeutet, dass Ta**us ein sehr lauffreudiger und temperamentvoller Hund ist, dem man das Alter von 7 Jahren in keinster Weise anmerkt. Ta**us hat Energie wie ein Junghund, kann springen und spielen und möchte am liebsten täglich laaange Spaziergänge machen. Mit einer kleinen Runde um den Block ist sie nicht zufrieden. Ob sie Jagdtrieb hat, können wir bisher noch nicht sagen, aber da sie ohnehin kaum Kommandos kennt, sollte man sie unbedingt an der Leine lassen.

Ein anderer Aspekt von Ta**us´ früherem Leben ist die Tatsache, dass sie vermutlich nur auf einem Grundstück gelebt hat. Sie war wahrscheinlich noch nie in einem Haus und kennt den Ablauf und die Regeln in einem Menschenhaushalt nicht. Hier ist tatsächlich noch viel Geduld und Training nötig, damit Ta**us versteht, dass Teppich oder Mülleimer tabu sind, dass man sein Geschäft draußen verrichtet und dass man auch mal brav allein zuhause bleiben muss. Auch das Zur-Ruhe-Kommen fällt ihr im Moment noch schwer, weil eben alles so interessant ist. Hier sind Menschen gefragt, die Spaß daran haben, mit einem aufmerksamen und lernwilligen Hund zu arbeiten und die nicht gleich enttäuscht sind, wenn nicht alles von Anfang an perfekt klappt. Es sollte ein Haushalt sein, in dem sie vor allem in der ersten Zeit nicht allzu lange allein bleiben muss, damit man das langsam mit ihr üben kann.

Ein sicher eingezäunter Garten ist ebenfalls unbedingt nötig, damit Ta**us nach Herzenslust flitzen und sich auspowern kann. Sie ist gerne draußen und kennt das ja auch von früher. Wenn sie bei uns in den eingezäunten Freilauf darf, dreht sie erst einmal ein paar Runden in „Top-Speed“. Da man ihr diese Bewegung an der Leine gar nicht ermöglichen kann, ist ein Garten unbedingt Pflicht. Allerdings kommt sie auch gerne schnell wieder ins Warme, wenn es ihr zu kalt wird oder sie mit ihren Bezugspersonen schmusen möchte. Da Ta**us noch nicht viel zu kennen scheint, sollte ihr neues Reich auch eher ländlich und nicht in einer Stadt liegen.

Mit anderen Hunden ist Ta**us in der Regel gut verträglich, immerhin hat sie ja früher im Rudel gelebt. Allerdings muss man wirklich aufpassen, wenn Futter im Spiel ist. Dadurch dass sie und ihre Kumpels offenbar wirklich lange Hunger gelitten haben, ist sie sehr futterneidisch (nur anderen Hunden gegenüber, nicht bei Menschen) und verteidigt jeden Krümel energisch gegen „Freßfeinde“.

Zusammenfassend kann man sagen, dass Ta**us ein liebenswerter Sonnenschein ist, dessen Charme man nur schwer widerstehen kann. Trotzdem braucht sie Menschen mit etwas Erfahrung und Geduld, die ihr den nötigen Hunde-Benimm und auch noch einige Kommandos beibringen können. In welcher netten Familie findet Ta**us ihren Ruhepol und wird für die mageren Jahre ihrer Vergangenheit entschädigt?

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„Diego“, männlich, kastriert, Hauskatze, geb. ca. 2021Diego – ein liebenswerter Kater zwischen Vorsicht und VertrauenDie...
19/06/2026

„Diego“, männlich, kastriert, Hauskatze, geb. ca. 2021

Diego – ein liebenswerter Kater zwischen Vorsicht und Vertrauen

Diego stammt aus einem Animal-Hoarding-Haushalt und musste unter unvorstellbaren Bedingungen hausen. Insgesamt 14 Katzen hatten wir bereits Anfang Dezember 2025 aus diesem Zuhause übernommen, weitere Leidensgenossen wurden damals auf andere Tierheime verteilt. Bei der Ankunft damals waren die Katzen voller Flöhe, unkastriert, ungeimpft und schon gar nicht entwurmt und sie stanken bestialisch. Viele litten auch unter Katzenschnupfen.

Dies alles ist natürlich inzwischen längst Geschichte und Diego sitzt nun schon lange auf gepackten Köfferchen und wartet sehnsüchtig auf ein neues, richtiges Zuhause, in dem er sein Vorleben vergessen und nur noch gute Erfahrungen mit uns Menschen machen kann. Er ist inzwischen der letzte seiner Kollegen, der noch im Tierheim lebt – alle anderen haben bereits neue Familien gefunden. Wir können das gar nicht verstehen, denn Diego ist ein hübscher und liebenswerter Kater, der total unauffällig und angenehm ist und keinerlei Probleme macht.

Was seine Zutraulichkeit zu Menschen angeht, ist Diego ein Kater, der überzeugt werden will. In seinem früheren Zuhause waren die Katzen (insgesamt weit über 30) mehr oder weniger sich selbst überlassen. Engen Körperkontakt und Schmuseeinheiten mit Zweibeinern kannten die meisten nicht. Und so ist Diego vor allem bei fremden Personen immer noch etwas schüchtern und vorsichtig. Er ist zwar meist in der Nähe und beobachtet alles interessiert, aber allzu vorschnelle Annäherungsversuche der Besucher quittiert er meist durch Flucht. Geht man aber langsam auf ihn zu, gibt ihm Zeit und spricht ruhig mit ihm, wird er neugierig und taut schnell auf. Manchmal muss er zu seinem eigenen Glück eben ein wenig „angeschubst“ werden – etwa mit einer Streicheleinheit. Denn sobald man einmal angefangen hat, fällt Diego schnell ein, dass wir Menschen eigentlich gar nicht so beängstigend sind. Dann genießt er das Streicheln sichtbar, lässt sich darauf ein und stupst ganz sanft mit dem Kopf gegen die Hand, um mehr einzufordern.

Diego braucht Menschen, die sich Zeit für ihn nehmen. Menschen, die dranbleiben, ohne ihn zu bedrängen. Die feinfühlig sind, seine Unsicherheiten erkennen und ihm Sicherheit geben. Er braucht kein Drängen – sondern Geduld, Verlässlichkeit und ein ruhiges Dabeibleiben. Wir sind sicher: Mit genau diesen Menschen wird Diego weiter auftauen. Oft braucht er nur einen kleinen Schubs, um sich fallen lassen zu können.

Aus seinem früheren Zuhause ist Diego Wohnungshaltung gewöhnt. Aber er würde sich bestimmt auch in einem Zuhause mit Freigang wohl fühlen – allerdings nur nach ausgiebiger Eingewöhnungszeit und in verkehrsberuhigter Umgebung.

Als Diego und seine Kumpels damals im Tierheim ankamen, waren sie alles andere als sauber – kein Wunder: die armen Tiere kannten keine Katzenklos und waren gezwungen, ihr Geschäft im ganzen Haus zu verrichten – eine Qual für die eigentlich so sauberen Tiere. Auch das hat sich inzwischen natürlich grundlegend geändert: Diego ist pikobello sauber, stubenrein, er macht nichts kaputt, ist eher ruhig und kein wilder Feger und insgesamt ganz sicher ein angenehmer Hausgenosse.

Mit anderen Katzen ist Diego sehr verträglich. Er kennt das Alleinsein nicht und würde sich über einen sozialen Katzenpartner ganz sicher sehr freuen. Im Tierheim kuschelt er sogar immer wieder mit anderen Katzen ganz eng in einem Körbchen.

Diego ist eine feine, sensible Seele, die noch etwas Mut und Vertrauen in den Menschen entwickeln muss. Nun werden Menschen gesucht, die ihm zeigen, wie schön und leicht das Leben sein kann – und dass er sich fallen lassen darf, weil er bei seinem Menschen sicher ist. Wer Diego diese Chance gibt, wird mit einem liebevollen, verspielten und sanften Gefährten belohnt.

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„Millowitsch“, männlich, kastriert, Hauskatze, geb. ca. 2023Millowitsch – unser Clown mit Ecken und KantenDa dieser rabe...
19/06/2026

„Millowitsch“, männlich, kastriert, Hauskatze, geb. ca. 2023

Millowitsch – unser Clown mit Ecken und Kanten

Da dieser rabenschwarze Kater Ende März 26 ohne Namen ins Tierheim kam, tauften wir ihn kurzerhand und ohne großes Nachdenken „Millowitsch“ – zugegeben möglicherweise in einem Anflug geistiger Umnachtung 😉… Zumindest vom Aussehen her eifert Millowitsch seinem Namenspatron nicht nach – im Gegenteil: unser Millowitsch ist rank und schlank, richtig schlaksig und fast schon zu dünn. Er scheint nur aus langen Beinen zu bestehen. 😉

Vom Charakter her gibt es dagegen schon mehr Parallelen – zumindest spielt der vierbeinige Millowitsch auch gerne mal den Komiker und Clown. Nachdem er sich in den ersten Wochen nur versteckt hat und mit uns Menschen nichts zu tun haben wollte, hat er inzwischen längst Vertrauen gefasst und geht täglich mehr aus sich heraus.

Millowitsch ist ein sehr aktiver Kater, temperamentvoll und lebenslustig. Er ist gern auf Achse, erkundet das Katzenzimmer und das Freigehege täglich neu, beobachtet die Tierpfleger bei der Arbeit und ist überall dort, wo es etwas zu sehen gibt.

Sein liebster Zeitvertreib jedoch ist das Spielen, wobei er richtig erfinderisch ist und mit allem etwas anfangen kann. Egal ob es sich um richtige Katzenspielzeuge handelt oder ob er einfach nur nach Blättern angelt, Kastanien als Murmeln zweckentfremdet und sie lautstark durchs Zimmer kullert oder ob er mit diebischer Begeisterung und Ausdauer in der Katzenstreu scharrt, so dass die Körnchen durchs Zimmer fliegen – Millowitsch sitzt der Schalk im Nacken. Gern legt er auch mal eine Nachtschicht ein und benutzt das Wohnzimmer als persönliche Spielweise. Langweilig wird es mit ihm als Mitbewohner sicher nicht.

Seine neuen Besitzer sollten daher ein paar gute Nerven mitbringen und einfach Spaß an Millowitsch´s Lebensfreude haben ohne alles bierernst zu nehmen. Auch etwas Katzenerfahrung wäre toll, denn Millowitsch hat durchaus seinen eigenen Kopf. Er kommt zwar sehr gern zum Schmusen und bietet sich teilweise sogar richtig an, aber er zeigt auch deutlich, wenn er gerade keine Lust auf Zärtlichkeiten hat und lieber seine Ruhe will. Er ist eben – wie sein zweibeiniger Namensvetter – eine richtige Persönlichkeit. Wir denken, dass er nicht unbedingt für Familien mit kleinen Kindern geeignet wäre, sondern besser nur für ältere Kinder und Erwachsene.

Mit anderen Katzen versteht er sich in der Regel sehr gut. Im Tierheim pflegt er eine richtige Männerfreundschaft mit dem grau getigerten Diego, mit dem er auch gern zusammen in einem Körbchen kuschelt.

Da Millowitsch Freigang von früher gewöhnt ist, sollte dies auch in seiner neuen Familie unbedingt wieder möglich sein. Dieser aktive Kater ist mit reiner Wohnungshaltung einfach unterfordert und könnte seinen Frust über den erzwungenen Wohnungsknast möglicherweise durch Unsauberkeit zeigen. Millowitsch möchte einfach durch sein Revier marschieren, alles erkunden, Neuigkeiten erschnuppern, Mäuschen jagen oder auch nur in der Sonne faulenzen und beobachten. Er kommt vom Land und wünscht sich auch wieder eine dörfliche und verkehrsarme Umgebung.

Leider wurde bei Millowitsch eine Veranlagung zu Harngrieß festgestellt, weshalb er lebenslang ein Spezialfutter fressen soll (Urinary). Da er ohnehin sehr verfressen ist und es gerne mag, stellt das überhaupt kein Problem dar.

Wer lässt sich davon nicht abschrecken und gibt unserem Komiker eine Chance? Wo darf unser Energiepaket demnächst die Umgebung unsicher machen?

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Mittwoch 14:00 - 16:00
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