27/07/2026
Du musst für deinen Jagdhund nicht spannender sein als die Natur.
Ich habe das Gefühl, dass Motivation in der Jagdhundeerziehung oft missverstanden wird.
Sobald der Hund draußen lieber schnüffelt, Wildspuren verfolgt oder sich für seine Umwelt interessiert, wird versucht, das mit noch besseren Keksen, noch mehr Spielzeug oder noch mehr Action zu übertrumpfen.
Aber warum eigentlich?
Warum kämpfen wir gegen das, was unseren Hund von Natur aus motiviert?
Vor allem bei Jagdhunden liegt die Motivation doch längst auf der Hand.
Sie möchten ihre Nase einsetzen.
Sie möchten Spuren lesen.
Sie möchten beobachten.
Sie möchten erkunden.
Statt uns also zum Clown zu machen und immer spannendere Belohnungen zu suchen, dürfen wir uns eine viel wichtigere Frage stellen:
⁉️ Was motiviert meinen Jagdhund wirklich?
Denn genau dort beginnt für mich gutes Training.
Ich möchte meinem Jagdhund seine Motivation nicht nehmen. Ich möchte lernen, sie in die richtige Richtung zu lenken.
✅️ Natürlich nicht ohne Regeln.
✅️ Nicht ohne Aufmerksamkeit und Ansprechbarkeit
✅️ Und nicht ohne klare Absprachen.
Aber innerhalb dieses Rahmens darf mein Hund genau das ausleben, was ihn ausmacht.
Für mich ist das nachhaltiger, fairer und am Ende oft deutlich erfolgreicher, als ständig zu versuchen, spannender als die Natur zu sein.
💬 Kommentiere CLOWN und ich schicke dir meine 5 Tipps, wie du die natürliche Motivation deines Jagdhundes für euer Training nutzt – ohne dich zum Clown zu machen.