12/06/2026
Diese Erkrankung wird oft lange übersehen – und das kann gefährlich werden:
Beim Morbus Addison (Nebennierenrindeninsuffizienz) produziert der Körper zu wenig lebenswichtige Hormone – vor allem Cortisol und Aldosteron. Ohne diese Hormone kann der Organismus Stress nicht regulieren und den Elektrolythaushalt nicht stabil halten. Mögliche Symptome – leider sehr unspezifisch u.a. Schwäche, Erbrechen, Durchfall, Apathie und Gewichtsverlust.
Gefährlich wird es bei der sogenannten Addison-Krise: akuter Kreislaufkollaps, extreme Schwäche – ein lebensbedrohlicher Notfall. Die gute Nachricht: Morbus Addison lässt sich behandeln und die betroffenen Hunde können mit lebenslanger Hormonsubstitution und engmaschiger Betreuung durch den Tierarzt ein gutes Leben führen.