07/09/2026
Graf Koks wollte früher nicht berührt werden. Heute genießt er es.
Am Anfang reichte schon eine Hand in seine Richtung – und sofort zog er sich zurück oder rannte sogar weg.
Also haben wir etwas verändert:
Nicht ich entscheide, wann Nähe passiert. Sondern er.
Ich habe ihn zunächst nur in Situationen berührt, in denen es okay für Koks war.
Denn wie sollte er wissen, dass sich Berührung gut anfühlen kann, wenn er genau das bisher gar nicht kannte?
Als er begann, Berührungen genießen zu können, haben wir ein Signal aufgebaut:
Berührt er meine Hand mit der Nase, darf ich ihn streicheln.
Und plötzlich wurde aus Rückzug Kommunikation.
Aus Unsicherheit wurde Vertrauen.
Und aus einem „Bitte nicht.“ wurde ein ganz bewusstes „Jetzt darfst du.“
Denn manchmal beginnt Nähe genau dort, wo wir aufhören, sie einzufordern.