LS - Linda Spahlinger

LS - Linda Spahlinger Die Faszination des unglaublichen Geruchssinns meiner Hunde haben mich vor dreizehn Jahren zur Rettungshundearbeit gebracht.

Du, Dein Hund und ich .......

Ein Weg ohne Gewalt – mit Respekt, Anerkennung, Vertrauen aber auch aber auch Struktur und dem Wissen das Handeln Konsequenzen hat – auf beiden Seiten. Fläche, Trümmer und die geheimnisvolle Arbeit des Trailens. Mein Dante und ebenso mein Fred, gezüchtet für die Nachsuche bei der Jagd, haben mich bei meiner Tätigkeit als Rettungshundeführerin vor große Herausforderun

gen gestellt. Lange habe ich nach einem Weg für uns gesucht, unsere Leidenschaft für das Suchen in eine beidseitige Kooperation zu verwandeln. In diesem Zug habe ich auch den Jagdschein gemacht, um veilleicht noch etwas besser zu verstehen, was unsere jagdinteressierten Fellnasen im Wald so spannend finden. Inzwischen wissen meine Buben, dass nur „gemeinsam jagen“ Spaß macht und allein Jagen ein Tabu ist. So kann ich nun ohne Sorgen, mit einem sicheren Gefühl in Einsätze gehen, da ich mich auch in heiklen Situationen auf beide verlassen kann. Dieses starke Gefühl des Zusammengehörens ist großartig und ich möchte den Weg dahin vielen anderen Hundehaltern näherbringen. Im August 2022 habe ich nach zwei Jahren Ausbildung auf dem Argenhof in Amtzell bei Christiane Rohn meine Prüfung zum DogSense® Lizenztrainer erfolgreich abgelegt. Vielleicht noch eines dazu: Auch meine Hunde tun nicht immer, was ich Ihnen sage. Aber ich bin auch nicht immer so, wie sie sich mich wünschen 😊. Vielleicht können wir deswegen ganz gut miteinander…

„Die DogSense®-Philosophie der Gleichwertigkeit von Mensch und Hund ist die Basis für unser gemeinsames Arbeiten.“

Die Grundlage der DogSense® Philosophie basiert auf der objektiven Wahrnehmung der Gefühle des Hundes und des Menschen, der Kommunikation, der Beobachtung von ursprünglichen Lebensstrukturen und dem wichtigen Bedürfnis nach Bindung des Hundes. Die Auffassungsgabe, die Wahrnehmungsfähigkeit, die Intelligenz und das Konzentrationsvermögen werden deutlich gesteigert und das Selbstbewusstsein und die innere Ausgeglichenheit werden wesentlich gestärkt. Ziel der DogSense® Philosophie ist die Bewahrung der Authentizität von Mensch und Hund, die klare Verständigung und Anleitung und die Sinn bringende gemeinsame Beschäftigung im Team. Die DogSense®Philosophie mit den Worten von Christiane Rohn, der Gründerin von DogSense®, möchte ich nicht vorenthalten:
„Der Hund steht als eigenständige Persönlichkeit mit seinen ganz individuellen Eigenschaften, Fähigkeiten und Möglichkeiten, gemeinsam mit seinem Menschen, im Mittelpunkt.“

In all meinen Trainingsbausteinen spielt die Mitbestimmung des Hundes eine große Rolle. Ob beim Jagd-Kontroll-Training das „gemeinsame Jagen“, ob bei DogWarrior® „das Miteinander über Hindernisse kraxeln“ oder beim Trailen „das volle Vertrauen in die Nase des Hundes und das nahezu blinde Führen durch den Hund“.

Mantrailingtage im Schwarzwald!Dieses Mal stammt der Text nicht von mir sondern gedanklich von unserer Entlebucher Hündi...
17/07/2026

Mantrailingtage im Schwarzwald!

Dieses Mal stammt der Text nicht von mir sondern gedanklich von unserer Entlebucher Hündin Eira, aufgeschrieben von Ihrem Klaus:

Eira erklärt: Was ein Mantrailing-Bootcamp einem Entlebucher wirklich beibringt

Als wir nach einer Woche Mantrailing wieder zu Hause ankamen, verschlief ich mein Abendessen. Ich möchte gleich zu Beginn klarstellen, dass das einem Entlebucher normalerweise nicht passiert. Wir verschlafen vielleicht einmal den Schluss eines Films oder das leise Gerede der Menschen nach dem Essen. Aber das Abendessen selbst? Eigentlich nie. Da wurde mir klar, dass ein Mantrailing-Bootcamp deutlich anstrengender ist, als viele Menschen glauben.

Als wir am ersten Morgen in der Ersatzhöhle aufwachten, dachte ich noch, wir würden einfach möglichst viele Menschen suchen. Mein Trailgeschirr lag schließlich griffbereit und nicht irgendwo tief in einer Tasche. Menschen verraten ihre Pläne oft, ohne ein Wort zu sagen. Man muss nur genau hinschauen. Heute weiß ich, dass das Finden der Versteckperson eigentlich nur der Abschluss einer Aufgabe ist. Das Eigentliche passiert schon viel früher.

Jeder Trail beginnt mit einem Geruch. Den bekomme ich gezeigt und brauche dafür ungefähr einen Atemzug. Während ich längst weiß, wonach ich suchen muss, sortieren die Menschen noch Geschirr, Leine und ihre Gedanken. Das war am ersten Tag besonders schön zu beobachten. Frauchen war gleichzeitig damit beschäftigt, mich anzuleinen, die Leine richtig in die Hand zu nehmen und sich an alles zu erinnern, was Linda kurz zuvor erklärt hatte. Ein paar Tage später sah das schon ganz anders aus. Ruhiger. Selbstverständlicher. Genau deshalb ist ein Bootcamp nicht nur Hundetraining. Die Menschen lernen mindestens genauso viel wie wir.

Danach beginnt der Abgang. Viele halten die ersten Meter für den einfachsten Teil eines Trails. Ich sehe das anders. Genau dort entscheidet sich oft, ob Hund und Mensch als Team starten oder ob jeder erst einmal sein eigenes Ding macht. Je ruhiger wir losgehen, desto leichter fällt es mir, mich ganz auf den Geruch zu konzentrieren.

Menschen schauen beim Trailen gern auf Wege. Das verstehe ich bis heute nicht. Der Geruch liegt nämlich nicht ordentlich auf dem Boden und wartet darauf, dass man ihm folgt. Der Wind trägt ihn über Kreuzungen, Häuser halten ihn fest, Mauern lenken ihn um und manchmal findet man ihn dort, wo nach menschlicher Logik überhaupt niemand gelaufen sein kann. Deshalb hatte Linda für mich auch einen Trail mit mehreren Richtungswechseln vorbereitet. Für die Menschen sah das wahrscheinlich aus, als würde ich Umwege laufen. Für meine Nase war das einfach der richtige Weg. Eine Nase arbeitet nicht nach Landkarten, sondern nach Gerüchen.

Im Laufe der Woche wurden die Aufgaben immer anspruchsvoller. Da stand plötzlich eine Baustelle mitten auf meinem Weg, überall liefen Menschen herum und einmal saßen sogar mehrere Personen dicht beieinander. Ich sollte trotzdem genau die eine finden, deren Geruch ich am Anfang aufgenommen hatte. Genau das ist der Sinn solcher Übungen. Wer einfach der frischesten Spur hinterherläuft, hat das Trailen noch nicht verstanden. Ein Trailer muss lernen, alle anderen Gerüche auszublenden und dem einen zu vertrauen, der wirklich wichtig ist.

Manchmal machen es einem allerdings auch die Versteckpersonen nicht gerade leicht. Eine sprang nach meiner Anzeige plötzlich auf und lief davon. Ich war ehrlich gesagt etwas irritiert. Nach meinem Verständnis bleibt eine ordentlich ausgebildete Versteckperson sitzen, wartet, bis ich sauber vorgesessen habe, und bezahlt anschließend ihre Rechnung in Käse. Zum Glück verliefen die übrigen Begegnungen deutlich geordneter. Offenbar müssen Versteckpersonen genauso üben wie wir. Das beruhigte mich.

Besonders nachdenklich wurde ich an dem Tag, als Frauchen plötzlich mit verbundenen Augen vor mir stand. Zuerst hielt ich das für eine dieser Ideen, auf die wirklich nur Menschen kommen können. Sie verlassen sich ohnehin fast nur auf ihre Augen und verzichten dann freiwillig auch noch darauf. Erst unterwegs verstand ich, worum es eigentlich ging. Frauchen sollte lernen, mir vollständig zu vertrauen. Ich dagegen musste lernen, mein Tempo ihrem anzupassen. Natürlich hätte ich schneller arbeiten können. Aber was hätte das genutzt? Ein guter Trailer bringt nicht nur sich selbst ans Ziel. Er sorgt dafür, dass sein Mensch sicher mitkommt.

Später arbeitete ich denselben Tag noch einmal mit dem alten Mann. Da durfte ich wieder etwas flotter unterwegs sein. Linda erinnerte uns trotzdem daran, dass beim Trailen gegangen und nicht gelaufen wird. Damals dachte ich noch, sie wolle uns einfach bremsen. Heute glaube ich, dass sie etwas ganz anderes meinte. Wer rennt, hört irgendwann auf zuzuhören. Eine Nase braucht keine Eile. Sie braucht Zeit, die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Eine Übung fand ich besonders spannend. Ich sollte mir einen Trail mit einem anderen Hund teilen. Das war zunächst ungewohnt. Entlebucher übernehmen ihre Aufgaben schließlich gern selbst. Also beobachtete ich erst einmal ganz genau, wie mein Kollege arbeitete. Er traf manche Entscheidungen anders als ich, kontrollierte einige Stellen länger und ließ sich für Dinge Zeit, über die ich vermutlich schon hinweg gewesen wäre. Trotzdem kamen wir beide zuverlässig ans Ziel. Da wurde mir klar, dass gute Trailarbeit nicht bedeutet, dass alle Hunde gleich arbeiten. Sie bedeutet, dass jeder seiner eigenen Nase vertraut.

Mindestens genauso wichtig war allerdings das Warten zwischen den Trails. Anfangs fand ich das etwas überflüssig. Später merkte ich, dass ich dabei genauso viel lernte wie während meiner eigenen Einsätze. Ich beobachtete die anderen Teams, sah unterschiedliche Arbeitsweisen und bemerkte, wie die Menschen mit jedem Trail ruhiger wurden. Die Leinen wurden lockerer, die Bewegungen sicherer und das Vertrauen größer. Wahrscheinlich ist genau das der eigentliche Sinn eines Bootcamps. Nicht möglichst viele Versteckpersonen zu finden, sondern als Team mit jeder Aufgabe ein kleines bisschen besser zu werden.

Als wir anschließend nach Hause fuhren, war ich ziemlich zufrieden mit mir. Ich hatte gelernt, dass Wind wichtiger sein kann als Wege, dass Versteckpersonen manchmal ebenfalls üben müssen, dass Menschen erstaunlich lernfähig sind und dass ein guter Trail nicht der schnellste ist, sondern der, bei dem Hund und Mensch einander vertrauen.

Zu Hause zeigte der Himmel dann noch einmal, was er von unserer Rückkehr hielt. Es blitzte, donnerte und sogar Hagel fiel vom Himmel. Normalerweise hätte ich selbstverständlich alles beobachtet. Stattdessen rollte ich mich einfach zusammen und schlief ein.

Als ich wieder aufwachte, war mein Abendessen längst vorbei.

Ich finde, besser kann man ein gelungenes Mantrailing-Bootcamp für einen Entlebucher eigentlich nicht bestätigen.

Mein Dank geht an Linda und an alle Menschen und Hunde, mit denen ich diese Woche arbeiten durfte. Jeder einzelne Trail hat uns als Team ein Stück weitergebracht.

Eine richtig gute Woche für einen Entlebucher, sagt euch eure Eira.

Unser letzter Spieletag:Verantwortung übernehmen für den eigenen Hundeführer - was für eine Aufgabe! Ein Spiel, das sich...
28/06/2026

Unser letzter Spieletag:

Verantwortung übernehmen für den eigenen Hundeführer - was für eine Aufgabe! Ein Spiel, das sicherlich am Anfang der Woche nicht möglich gewesen wäre. Nach der Erkenntnis, dass die Menschen nichts sehe können, haben alle Hunde ihr bestes gegeben um sie unbeschadet aus dem Wirrwarr herauszuholen. Eine gigantische Leistung!

Im kühlen Saunavorraum nochmals Kleinstobjekte suchen.

Danach eine wunderbare Fruchterfrischung von Mary unserer Zimmerfee.

In unserem allerletzten Spiel haben alle Hunde ihr erlerntes Wissen vom Kartonspiel auf einen versperrten Tunnel übertragen.

Danke an Christiane Rohn, die sich all diese wertvollen Spiele erdacht hat DogSense

Mit einem Grillabend endet eine ganz tolle Woche mit einer sehr harmonischen Gruppe. 🤗

Schon ist es Freitag!Dummy gleich am Morgen bevor es zu heiß wird, gefolgt von einem Kommunikations- Entwirrungsspiel.Na...
26/06/2026

Schon ist es Freitag!
Dummy gleich am Morgen bevor es zu heiß wird, gefolgt von einem Kommunikations- Entwirrungsspiel.

Nach einer kühlenden, erholsamen Pause noch ein mutiges mit Menschenbrücke und - tunnel.

An unserem vierten Spieletag sind wir auf leisen Füßen und Pfoten gemeinsam geschlichen um uns ein Spieli zu ergattern. ...
26/06/2026

An unserem vierten Spieletag sind wir auf leisen Füßen und Pfoten gemeinsam geschlichen um uns ein Spieli zu ergattern. Mit viel Schmunzeln haben es alle geschafft 😉

Zielobjektsuche zum zweiten Mal. Obwohl unsere Hunde diese Woche schon eine Flut an Eindrücken mitnehmen, haben sie mit viel Lerneifer auch hier den nächsten Schritt getan.

Unser Mittag ist frei!!!

Tag drei unserer Spielewoche beginnt mit Dummyarbeit auf dem weitläufigen Gelände einer befreundeten Hundetrainerin und ...
24/06/2026

Tag drei unserer Spielewoche beginnt mit Dummyarbeit auf dem weitläufigen Gelände einer befreundeten Hundetrainerin und Teilnehmerin.
Bei noch feinen Temperaturen waren die Hunde mit Feuereifer unterwegs.

Kaum zurück gibt es eine Denksportaufgabe. Wie bringe ich das Sieb in Schwingung um meine Gutsle zu befreien?

Nach einer Wärmepause wartet noch ein Selbstbewusstseins- und Kommunikationsspiel. Wie erklären uns unsere Hunde was passiert ist, wer etwas gestohlen hat und wer die Beute jetzt an sich hat. Wer traut sich es zu holen?

Sehr spannend!

Bei sehr angenehmen 19 Grad ging es in unseren zweiten Spieletag. Themen wie Selbstbewusstsein entdecken , Abstraktionsd...
23/06/2026

Bei sehr angenehmen 19 Grad ging es in unseren zweiten Spieletag. Themen wie Selbstbewusstsein entdecken , Abstraktionsdenken lernen, Vertrauen haben, bestimmten unseren Vormittag. Nach einer wohlverdienten Pause befassten wir uns mit der Suche von Kleinstobjekten - ein Bewegungsspiel mit vielen freundlichen Menschen rundete auch für unsere Hunde den Tag positiv und mit Rennen ab.

im bayerischen WaldHeute startete unser DogSense® - Spielewoche. 11 Hunde und ihre Menschen lernten sich bei wunderbaren...
22/06/2026

im bayerischen Wald

Heute startete unser DogSense® - Spielewoche. 11 Hunde und ihre Menschen lernten sich bei wunderbaren Temperaturen von 26 Grad in einem Spiel kennen. spielten.

Danach gab es den ganzen Tag DogSense® - Spiele.

So schön unseren Hunden zuzuschauen, wenn sie eigene Ideen entwickeln, Lösungen finden und unbeirrt ans Ziel kommen ❤️

Viel Motivation am letzten Tag in der Verfolgung. Sich mit einem Artgenossen zu messen, zu zeigen wie gut man suchen kan...
09/05/2026

Viel Motivation am letzten Tag in der Verfolgung.

Sich mit einem Artgenossen zu messen, zu zeigen wie gut man suchen kann und sich nach dem Finden stolz zu präsentieren!

Zum Abschluss noch eine schwierige Differenzierung mit bis zu fünf Personen, die jeder Hund ohne Frust gelöst hat 😘

Abbruchverhalten und am Nachmittag zur Motivation eine flüchtende Person
08/05/2026

Abbruchverhalten und am Nachmittag zur Motivation eine flüchtende Person

Trailen im Einkaufszentrum Unsere Hunde haben sich auf Shopping Suche begeben. Was beeindruckend klingt, ist nicht unbed...
07/05/2026

Trailen im Einkaufszentrum

Unsere Hunde haben sich auf Shopping Suche begeben.
Was beeindruckend klingt, ist nicht unbedingt zum Nachahmen geeignet.

Die Freude am Suchen und Finden sollte immer im Vordergrund stehen. Wenn ein Hund zu viel Stress hat beeinträchtigt das sowohl die Suchleistung wie auch die Motivation.

Den freien Nachmittag haben wir auf unterschiedliche Art und Weise zur „Regeneration“ genutzt.

Adresse

Leinfelden-Echterdingen
70771

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