28/01/2026
Heute habe ich ein großartiges ATN Webinar zum Thema Canine PTBS (PTSD) gesehen 🧠🐶
Und wieder kam mir ein Satz in den Sinn, den ich meinen Kund:innen sehr oft sage:
👉 Verhalten hat immer seine Wurzeln in der Vergangenheit.
Und genau so ist es auch bei unseren Hunden.
Wir Menschen tragen viele Erfahrungen in uns – Stress, belastende Erlebnisse und manchmal auch Traumata.
Manches vermeiden wir, auf manches reagieren wir „zu stark“, und manchmal leben wir mehr im Alarmmodus als in echter Ruhe.
Und jetzt das Entscheidende:
🧩 Hunde sind Säugetiere – ihr Gehirn funktioniert neurobiologisch sehr ähnlich wie unseres.
Hat das Gehirn einmal gelernt, dass die Welt gefährlich ist, wird es versuchen, den Körper zu schützen.
Selbst dann, wenn im „Hier und Jetzt“ eigentlich keine reale Gefahr mehr besteht.
Deshalb gilt: Wenn wir die Vorgeschichte eines Hundes nicht kennen …
🐕🦺 Tierschutzhunde
🌍 Hunde aus dem Ausland
… dürfen wir nicht davon ausgehen, dass er „stur ist“, „manipuliert“ oder „absichtlich Probleme macht“.
Sehr oft ist das, was wir als Problemverhalten sehen, ein Ausdruck von Stress und Überlebensmodus.
⚠️ Trauma oder chronischer Stress können zu tiefen seelischen Verletzungen führen.
Dann braucht der Hund eine völlig andere Begleitung:
ruhig, vorhersehbar, ohne Druck und mit ganz viel Sicherheit.
💡 Genauso wichtig ist das Thema Welpen.
Wenn wir einen Hund vom Züchter übernehmen, sollten wir genau hinschauen,
ob die Welpen wirklich gut auf ihr späteres Leben vorbereitet werden.
Frühe Sozialisierung, Umweltreize, menschlicher Kontakt, ein stabiles Umfeld und emotionale Begleitung
bilden das Fundament für ein ganzes Hundeleben.
🐾 Pixie – meine Tierschutzhündin
Sie wurde im Wald gefunden, und ich wusste nicht, was sie zuvor erlebt hatte.
Zu Beginn zeigte sie viele Anzeichen dafür, dass ihr Gehirn im „Survival Mode“ arbeitete.
Eines davon war das Jagen des eigenen Schwanzes – eine Strategie zur Stress- und Spannungsregulation.
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