Hundgerecht - die Hundeschule

Hundgerecht - die Hundeschule Positives Lernen für Mensch und Hund

-Ausführliches Beratungsgespräch
- individelles Einzeltraining
-Hilfe für Hunde aus dem Tierschutz
-Beratung vor der Anschaffung eines Hundes/Katze
-Katzenpension

Du weißt nicht so genau was für eine Beschäftigung dir und deinem Hund Spaß macht und guttut?Dann habe ich hier vielleic...
03/06/2026

Du weißt nicht so genau was für eine Beschäftigung dir und deinem Hund Spaß macht und guttut?

Dann habe ich hier vielleicht genau den passenden Workshop für euch!

Beschäftigungsideen die Spaß machen und zu dir und deinem Hund passen.

Suchst du vielleicht nach einer Beschäftigung für dich und deinen Hund die sich gut in den Alltag integrieren lässt?

Dann biete ich dir diesen Workshop wo wir schauen was zu euch passen und gut umgesetzt werden kann.

Du bekommst Ideen die sich gut in Haus, Garten und Spaziergang integrieren lassen.

Da ich den Workshop auf dich und deinen Hund zuschneide ist es egal wie alt dein Hund ist, ob er vielleicht ein Handicap hat, ob euch eher etwas Ruhiges oder etwas mit mehr Aktion guttut. Die Umgebung suchen wir so aus das es an die Witterung angepasst ist oder auch mit wenig Ablenkung z.b. durch andere Hunde zu rechnen ist.

Die Termine sprechen wir individuell ab.

Du bekommst 4 Termine a ca. 60-90 min.

Bei Fragen oder Interesse melde dich gerne bei mir.

Für alle die manchmal den äußeren Meinungen ausgesetzt sind weil ihr Hund nicht funktioniert wie andere es gerne hätten....
02/06/2026

Für alle die manchmal den äußeren Meinungen ausgesetzt sind weil ihr Hund nicht funktioniert wie andere es gerne hätten........

Begriffe wie „Problemhund“, „schwierig“ oder „aggressiv“ sind erst einmal nichts anderes als Labels. Sie beschreiben bestenfalls das Verhalten des Hundes, welches wir dann mit diesem Label versehen - meist ist es sogar die "Aussenwelt", die unseren Hunden ein Label aufdrückt. Und das ist alles andere als hilfreich.

Wir wissen in dieser Situation nur, dass unser Zusammenleben gerade herausfordernd ist.
Aber Labels erklären nicht, warum ein Hund so handelt, wie er handelt. Und Labels helfen weder dem Hund noch seiner Bezugsperson, wenn sie vorschnell bewerten, beschämen oder das Hunde-Mensch-Team sogar in eine bestimmte Ecke drängen. "Ach, dass ist doch die mit dem aggressiven Hund" - na, Dankeschön auch....

Achtsamkeit ist Fürsorge.
Achtsamkeit ist Management.

Leider wird Menschen mit verhaltensoriginellen Hunden noch immer viel zu oft vermittelt, dass Management in Form von Achtsamkeit ein Zeichen von Schwäche oder gar von „Versagen“ sei.

Da heißt es dann:
„Der Hund muss das aushalten.“
„Der muss da einfach durch.“
„Du musst konsequenter sein.“
„Das darfst du nicht vermeiden, sonst lernt der ja nie damit umzugehen.“

Dadurch geraten viele Bezugspersonen völlig unnötig unter Druck. Wir leben halt nicht auf eine Insel ....

Darum meine Bitte :
Vergiss niemals, was achtsames Management bedeutet. Es bedeutet fair, freundschaftlich und verständnisvoll zu sein.

Achtsames Management bedeutet:
Verantwortung zu übernehmen.
Vorausschauend zu handeln.
Sicherheit zu schaffen.
Und vor allem den Hund nicht immer wieder und bewusst in Situationen zu bringen, die ihn überfordern, die er nicht managen kann, die er nicht aushalten kann.

Es ist unsere Welt, in der er leben muss - es ist nicht seine Welt!

Eine Schleppleine ist kein Scheitern.
Ein Maulkorb ist kein Makel.
Abstand ist nicht falsch.
Ruhige Wege sind keine „Kapitulation“ vor der Außenwelt.
Und kleinschrittiges Training ist kein Zeichen dafür, dass du versagt hast.

Im Gegenteil.

Oft steckt hinter genau diesen Entscheidungen unglaublich viel Liebe, Wissen, Beobachtungsgabe und Fürsorge.

Denn nur ein Hund, der sich sicher fühlt, kann überhaupt erst beginnen zu lernen.

Viele Hunde tragen Ängste, Unsicherheiten, Schmerzen, oder ein anderes "Päckchen" in sich. Wir wissen es nicht, denn was wir sehen ist lediglich "das da etwas ist".
"Was" es ist, das sollten wir herausfinden. Und zwar so, dass es den Hund nicht noch weiter belastet, sondern ihm hilft.
Unsere Hunde brauchen keine Menschen, die sie „härter machen“.
Unsere Hunde brauchen Bezugspersonen, die bereit sind genau hinzusehen, um dann entsprechend zu handeln.
Und hier ist es Stärke, wenn man sich eine professionelle Unterstützung an die Seite holt. Eine Trainerin, die euch als Team sieht, die versteht, was ihr gemeinsam gerade erlebt. Die Verständnis für euch beide hat.
Sie hilft dir und deinem Hund, Situationen bewusst anders zu gestalten und im Fall der Fälle auch frühzeitig und richtig zu reagieren zu können.

Denn es ist nicht zielführend, den Hund „einfach machen zu lassen“, sondern es ist sinnvoll ihn achtsam zu begleiten und ihm Optionen aufzuzeigen (im Sinne von: "Hey, schau, das könntest du jetzt tun.") die ihm von selber vielleicht gar nicht eingefallen wären.

So werdet ihr beide wieder handlungsfähig und erfahrt Selbstwirksamkeit.

Bitte lass dir niemals einreden, dass du schwach bist, wenn du deinen Hund absicherst oder dir professionelle Unterstützung an die Seite holst.

Du bist verantwortungsvoll.
Du bist achtsam.
Und du gibst deinem Hund (und ja - auch dir) damit oft genau das, was am dringendsten benötigt wird:
Sicherheit.

Wirklich nachhaltiges Lernen entsteht nicht durch Überforderung.
Nicht durch Druck.
Nicht durch Angst.

Sondern durch Vertrauen.
Durch Verständnis.
Durch faire Begleitung.
Und durch ein gemeinsames Leben, in dem sich die Bezugsperson und der Hund sicher fühlen dürfen.

Achtsames Management ist nicht das Ende von Training.
Es ist vielmehr die Grundlage dafür, dass Lernen überhaupt (wieder) möglich wird. 🌿🐾

So wichtig zu verstehen!!!
01/06/2026

So wichtig zu verstehen!!!

Nicht jeder Hund wird die Version, die du dir erträumt hast. Und das ist okay.

Jahrelang klang Hundetraining wie ein Versprechen: Problem erkennen, richtige Technik anwenden, Ergebnis erwarten. Das beruhigt. Nur stimmt es so nicht ganz.

Verhalten ist veränderbar, aber nicht grenzenlos. Es ist eingebettet in Genetik, Gesundheit, Emotion, Lerngeschichte, Umwelt und in uns Menschen.

Stell dir das wie einen Bilderrahmen vor. Innerhalb dieses Rahmens liegt alles, was dein Hund kann und ist. Außerhalb liegt, was nicht zu ihm gehört, egal wie sehr wir es uns wünschen. Training bewegt sich im Rahmen, nicht darüber hinaus.

Und in diesem Rahmen gibt es eine Ideallinie: das, was dein Hund von selbst täte, wenn man ihn ließe. Je näher unser Wunsch an dieser Linie liegt, desto leichter und stabiler wird Training. Je näher diese Linie an dem, was wir als alltagstaugliches Verhalten erwarten, liegt, desto weniger Zeit, Energie und Wissen müssen wir investieren. Je weiter weg, desto mehr Arbeit, und desto schneller bröckelt es unter Stress.

Drei blinde Flecken werden dabei oft übersehen:
→ Schmerz, Hormone, Schlaf, Neurologie verändern Verhalten massiv, lange bevor wir „trainieren”. Verhalten entsteht aus dem komplexen Zusammenspiel vieler verschiedener Rädchen und Schrauben, an denen wir drehen können.
→ Ruhig aussehen ist nicht ruhig fühlen. Ein Hund kann aufhören zu knurren und trotzdem genauso viel Angst haben.
→ Auch wir gehören zur Gleichung: unsere Anspannung, unsere Bindung, unser Tempo.

Und vielleicht das Wichtigste: Flexibel zu bleiben ist unsere Aufgabe, nicht die des Hundes. Uns auf den Hund einstellen, statt ihn in eine feste Vorstellung zu pressen. Immer wieder fragen: Was braucht mein Hund gerade von mir?

Also: Kann sich Verhalten verändern? Ja. Jedes Verhalten? Nein. Können Hunde sicherer, ruhiger, resilienter werden? Absolut. Wird jeder Hund die Version, die man sich erträumt hat? Fast nie.

Das ist keine Niederlage. Das ist Realismus mit Mitgefühl, und genau hier werden Management, vorausschauendes Handeln und ehrliches Beobachten so wertvoll.

Welche Erwartung an deinen Hund hast du schon mal losgelassen, und was hat sich dadurch verändert? 👇

01/06/2026

Die oft zitierte „Ein oder Fünf-Minuten-Regel“ ist aus orthopädischer und entwicklungsbiologischer Sicht überholt.

Diese beiden Zeitvorgaben ignorieren die tatsächlichen Bedürfnisse des wachsenden Bewegungsapparates und vor allem das Prinzip, nach dem Knochen, Knorpel und Muskulatur überhaupt auf Belastung reagieren.

In der Orthopädie gilt die Arndt-Schulz-Regel: Schwache Reize stimulieren, mittlere fördern, starke hemmen oder schädigen. Übertragen auf Welpen bedeutet das: Zu wenig Reiz führt zu einer Unterentwicklung von Muskulatur, Sehnen und Gelenkführung. Zu viel oder unkontrollierte Belastung überfordert Wachstumsfugen, stört die chondrale Reifung und erhöht das Risiko für Fehlbelastungen.

Entscheidend ist deshalb nicht die Dauer, sondern die Qualität der Belastung:
>gleichmässige, kontrollierte Bewegung
>wechselnde Untergründe
>kurze, koordinationsfördernde Reize
>ausreichend Pausen
>keine abrupten Stop-and-Go-Manöver
>kein hektisches Toben ohne Regeneration

Die Forschung bestätigt: Moderate, variierte Belastung verbessert Knochenwachstum, Knorpelreifung, Muskelentwicklung und neuromotorische Koordination. Unterforderung und Überforderung sind zwei Seiten derselben Medaille, beide behindern eine gesunde orthopädische Entwicklung.

Ein Welpe braucht Bewegung, um Muskeln aufbauen zu können. Er braucht dosierte Reize, verständliche Grenzen, wechselnde Inputs und eine Umgebung, die Entwicklung fördert statt bremst.

Bewegung ist Medizin. Aber wie jede Medizin wirkt sie nur in der richtigen Dosis.

27/05/2026
20/05/2026

𝐕𝐨𝐥𝐥𝐠𝐞𝐬𝐭𝐨𝐩𝐟𝐭𝐞 𝐓𝐫𝐚𝐢𝐧𝐢𝐧𝐠𝐬𝐬𝐭𝐮𝐧𝐝𝐞𝐧

Immer wieder höre ich von Hundehaltern oder sehe in Social Media Trainingsstunden, die „vollgestopft“ mit Reizen sind:
👉Stadttraining mit Chinaböller-Einsatz oder einem mitgebrachten Radio, das laut Musik abspielt.
👉Baumarkt-Training, bei dem Futter als Verleitung auf dem Boden verteilt wird.
👉Training in der Nähe eines Kindergartens, bei dem neben einem Wackeldackel noch Bälle fliegen und der Trainer sich hinter einer Wand versteckt, um die Hunde zu erschrecken.

Stunden, vollgepackt mit zusätzlichen Reizen, Geräuschen und Ablenkungen.
𝐈𝐜𝐡 𝐟𝐫𝐚𝐠𝐞 𝐦𝐢𝐜𝐡: 𝐖𝐚𝐫𝐮𝐦?

Möchte man Kunden für ihre bezahlte Stunde möglichst viel „bieten“?
Hat man Angst, sie zu verlieren, wenn die Stunde „langweilig“ ist?
Oder ist es einfach unser Zeitgeist, dass alles „spektakulär“ sein muss?

⁉️Reicht ein Stadtgang nicht als Herausforderung — Menschen, Gerüche, andere Hunde, kurze Leine — ohne zusätzliche künstliche Reize⁉️

Sollte ich als Trainer den Hundebesitzer nicht vielmehr zeigen, wie er seinen Hund möglichst stressfrei durch solche Situationen führt, ihm beisteht und ihn managt, statt ihn noch zusätzlich zu stressen?
Ist es nicht meine Aufgabe, die Hundehalter zu sensibilisieren, dass für ihren Hund alltägliche Geräusche schnell zu viel sein können? Genau hinzuhören und sich in den Hund hineinzufühlen?

Stattdessen werden oft noch mehr Reize eingebaut, sodass der Hund sich noch stärker zusammenreißen muss. Doch ist das wirklich „Alltagstraining“⁉️

Natürlich baue ich auch Reize ins Training ein — jedoch in einem geschützten, bekannten, kontrollierten und vorhersehbaren Rahmen.
So kann ich den Blick des Besitzers gezielt schulen, weil auch dieser nicht durch Außenreize abgelenkt ist.
Situationen lassen sich wiederholen, wenn es beim ersten Mal nicht klappt.

In regelmäßigen Abständen unterrichten wir auf einem Ponyhof.
Schwerpunkt sind Entschleunigung und Management: im Auto warten, langsames Aussteigen, Ponys anschauen, Gerüche wahrnehmen.
Den Besitzer auf „kritische“ Situationen hinweisen und Alternativen aufzeigen.
Körpersprache von Mensch und Hund bewerten.

Damit haben Hund und Halter schon genug zu tun.

Denn weniger ist oft mehr – und erzielt eher nachhaltigen Erfolg!

19/05/2026

Adresse

Am Bohrberg 15
Kalefeld
37589

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