24/10/2026
80% der deutschen Tierheime können Hunde von Privatpersonen nicht mehr oder nur noch über Wartelisten aufnehmen. Der einzige Ausweg der Halter? Die Hunde werden ausgesetzt oder über Kleinanzeigen-Portale verschenkt.
Vor Monaten haben wir ein Lösungskonzept erarbeitet, um Hunden, Haltern und Tierheimen zu helfen: Ein bundesweites Netzwerk an Pflegestellen, die Notfellchen aus privater Hand aufnehmen. Soweit so gut - in der Theorie. In der Praxis sieht das Ganze leider nicht so toll aus. 90% aller Hunde müssen wir abweisen, egal ob klein, groß, jung, alt, schwarz, weiß. Warum? Weil wir so gut wie keine Pflegestellen haben.
Dabei ist Pflegestelle für einen deutschen Hund zu sein gar kein Hexenwerk. Die Hunde kennen bereits das Leben im Haus und mit einer Familie, teils mit Kindern und Katzen, sind stubenrein. Oft sind sie bereits leinenführig, kennen die Grundkommandos und können problemlos alleine bleiben. Die komplette Ausstattung und Futter werden meist mitgegeben, Tierarztkosten zahlen wir. Manchmal können wir die Hunde bis an die Haustür bringen.
Trotzdem kommt das Konzept "Pflegestelle" für viele auch bei unseren deutschen Notfellchen nicht infrage. Zeit? Platz? Selten das Problem. Das häufigste Argument: "Das könnte ich nicht - den dann wieder hergeben." Dieses Argument zählt für uns nicht, als Ausrede, warum man einem Hund nicht helfen kann. Du hilfst einem Hund in Not nicht, weil du traurig sein könntest, wenn er wieder auszieht? Was meinst du, wie es dem Hund geht, wenn er nachts an der Parkbank festgebunden wird und wartet bis Herrchen oder Frauchen wieder kommt, er aber stattdessen von fremden Menschen in Uniform ins Tierheim gebracht wird?
Also leg die Ausreden beiseite und hilf Hunden, die in Deutschland in Not geraten sind. Sie brauchen dich. JETZT.
Hier als Pflegestelle melden: https://hunde-und-co-in-not.com/bewerbung-pflegestelle/
FAQ's Pflegestelle: https://hunde-und-co-in-not.com/faqs-pflegestelle/
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