20/06/2024
Ich fange mal vorne an: Die Lady mochte unkontrollierbare Bewegungsreize noch nie. Dementsprechend hat sie reagiert als unser Sohn anfing zu krabbeln: sie schoss aus mehreren Metern Entfernung mit gebleckten Zähnen auf ihn zu und stieß ihn um. Und mir ging ehrlich gesagt der A** auf Grundeis!
Mittlerweile können die Kinder Lady anfassen und manchmal genießt sie es sogar. Zu brenzlig Situationen ist es seit ewigkeiten nicht gekommen- auch wenn es ja mittlerweile 2 Kinder sind- aber wie haben wir das geschafft?
❎️1. Gutes Management! Türgitter, Maulkorb und Hausleine waren eine ganze Weile unser bester Freund!
❎️2. Neue Strategien lernen. Wir brauchten Möglichkeiten Lady Kontrolle über die Situation zu geben, damit sie eben gar nicht nach vorne gehen MUSS! Also haben wir zum Einen an der Strategie "weggehen" gearbeitet, aber auch daran dass sie sich bei mir Hilfe holen kann und ich halte ihr dann sofort die Kinder vom Leib
❎️Verlässlichkeit! Lady hat gelernt dass die neuen Strategien gut funktionieren und dass ich absolut verlässlich dafür sorge dass es ihr hier auch gut geht- immerhin hat sie sich die Kinder nicht ausgesucht!
❎️SCHÖNE gemeinsame Momente! Lady hat ebenfalls gelernt dass sie z.B zusammen mit mir mit den Kindern kuscheln kann oder dass die Kinder ihr z.B Futter streuen-denn liebe geht ja bekanntlich durch den Magen😅
In den ersten Monaten hat sie sehr früh Hilfe gebraucht und es hat da schon gereicht wenn sich ein Kind auf wenige Meter angenähert hat. Jetzt sind selbst fremde Besuchskinder kein Problem mehr und wenn es ihr doch mal zu viel wird- dann geht sie eben❤️ Ich bin tatsächlich überglücklich und ein bisschen Stolz dass die Mais sich hier zu einem wirklich tollen Familienhund gemacht hat. Wer hätte das gedacht? - Ich früher jedenfalls nicht😂