Underdogx Hundetraining

Underdogx Hundetraining Training für Hunde...und ihre Menschen!

09/08/2026

Sag mal, was ist eigentlich der Kratzreflex?

Kennt ihr wahrscheinlich alle. Aber habt ihr euch schon mal gefragt, warum das so ist?

Wenn ihr euren Hund an einer ganz bestimmten Stelle kratzt, macht das Hinterbein plötzlich Ballett. Und genau das ist der sogenannte Kratzreflex.

Und der ist in der Tat ziemlich spannend.

Immer, wenn man eine bestimmte Hautstelle kratzt, werden dort Nervenenden gereizt. Diese schicken dann die entsprechende Information Richtung Rückenmark. Und dort passiert dann etwas, was der Hund überhaupt nicht bewusst entscheiden muss.

Da kommt einfach die Meldung: Hallo, hier passiert gerade etwas. Kratzen wäre eine gute Idee.

Und schon startet das Nervensystem automatisch das entsprechende Bewegungsprogramm. Und das Hinterbein beginnt rhythmisch mitzukratzen.

Das ist in der Tat ein klassischer Reflex, muss also nicht bewusst gesteuert werden. Das Gehirn muss hier also nicht erst groß darüber nachdenken und darf zumindest ein bisschen Pause machen.

Faszinierend übrigens auch, dass diese Stelle bei jedem Hund woanders ist.

Dieser Reflex hat sogenannte rezeptive Felder. Hui, klingt kompliziert, ist es auch. Also Hautbereiche, von denen aus dieser Reflex besonders einfach ausgelöst werden kann. Die Lage und die Empfindlichkeit sind dabei individuell ganz unterschiedlich.

Und ein wenig unromantisch wird es am Ende auch noch.

Es heißt nämlich nicht automatisch, dass der Hund diese Interaktion besonders toll findet. Aber auch nicht, dass er dort wahnsinnig kitzelig ist.

Im Prinzip habt ihr nur den richtigen Knopf gefunden, um dem Nervensystem zu sagen: Hey Kumpel, hier passiert was. Kratzen wäre jetzt eine passende Antwort.

Und dann kratzt es einfach zurück.

Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr bei euren Hunden schon die entsprechende Stelle gefunden? Falls nicht, dann begebt euch gerne auf die Suche.

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02/08/2026

Sag mal, was ist eigentlich eine Wasserrute? 🐕💦

Klingt erst mal gar nicht so dramatisch. Dahinter steckt aber ein durchaus akutes und häufig sehr schmerzhaftes Phänomen.

Typischerweise erkennt man das Ganze daran, dass die Rute plötzlich schlaff nach unten hängt. In vielen Fällen geht der Ansatz ein kleines bisschen nach oben, danach knickt die Rute regelrecht ab. Normales Wedeln ist dann kaum bis gar nicht mehr möglich, Berührungen sind überaus schmerzhaft und einigen Hunden fällt sogar das Hinsetzen oder Hinlegen schwer.

Bis heute nicht genau geklärt, was eine Wasserrute verursacht. Wissenschaftlich nachgewiesen wurden auf jeden Fall Schädigungen bestimmter Muskelfasern an der Rute. Als wahrscheinlichste Erklärung gilt eine Überlastung der Rutenmuskulatur, möglicherweise zusammen mit einer vorübergehend verminderten Durchblutung. Das ist aber, wie gesagt, eher eine plausible Erklärung als eine bewiesene Tatsache.

Das Ganze heißt übrigens Wasserrute, weil es häufig nach längerem Schwimmen beobachtet wird. Es kann aber auch allgemein nach ungewohnter oder sehr intensiver körperlicher Belastung auftreten. Wasser ist hier also nicht unbedingt zwingend erforderlich.

Das Ganze kann zwar durchaus alle Rassen treffen, besonders häufig tritt es aber bei größeren und sportlichen Jagd- und Arbeitshunden auf, wie etwa Labradoren, Pointern, Settern und Kollegen.

In vielen Fällen erholen sich Hunde innerhalb weniger Tage. Trotzdem solltet ihr in solchen Fällen sicherheitshalber zum Tierarzt gehen, denn was genau euren Hund umtreibt, sollte lieber tiermedizinisch abgeklärt werden. Sicher ist sicher.

Um eine entsprechende Schonung kommt man dann aber leider nicht herum. Also immer gut aufpassen, gerade wenn Hunde im Urlaub deutlich mehr oder komplett anders belastet werden, und immer auf das richtige Maß achten.

Und dann klappt’s auch mit dem entspannten Urlaub.

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26/07/2026

Sag mal, warum machen Hunde keinen Urlaub? ⛱️🧳

Tja, eigentlich eine ganz simple Sache. Für uns bedeutet Urlaub meistens: Juhu, raus aus dem Alltag. Für Hunde heißt es meistens: Ach herrjemine, raus aus dem Alltag.

Hunde sind, zumindest in den meisten Fällen, einfach mal Gewohnheitstiere. Und alles, was von bestimmten Routinen abweicht, sorgt bei vielen Modellen einfach für jede Menge Verunsicherung. Da gibt es neue Gerüche, neue Geräusche, eine komplett andere Umgebung und andere Tagesabläufe. Und dann gibt es auch noch Dinge wie Ausflüge oder Restaurantbesuche.

Für viele Hunde ist das schlicht und ergreifend einfach zu viel. Und das Ganze zu verarbeiten, fällt einfach schwer.

Das führt schnell dazu, dass Hunde gestresster und reizbarer sind, weniger Ruhe finden und eben auch mal viel schneller an die Decke gehen. Hunde bleiben dann wachsamer, kontrollieren, passen auf ihre Menschen auf und reagieren auf jedes Geräusch, das sie nicht einordnen können.

Auf Dauer wird das irgendwann zum Problem. Von daher heißt es immer, gut und vorausschauend zu planen, damit so ein Urlaub überhaupt etwas für den eigenen Vierbeiner ist.

Sicher gibt es manche Modelle, die das Ganze genießen und gern mit dabei sind. Aber eben nicht alle Hunde. Insbesondere sehr junge Hunde mit wenig Lebenserfahrung oder aber sehr unsichere Modelle sind hier schnell überfordert.

Und dann tut man sich im Endeffekt selbst und vor allem dem Hund keinen Gefallen.

Wie sieht es bei euch aus? Ist euer Hund für jeden Spaß zu haben und auf jeder Reise mit dabei? Oder doch eher Team Sofa?

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19/07/2026

Sag, warum zerstört mein Hund sein Spielzeug?

Vielleicht habt ihr auch so ein Modell zu Hause: eine Ein-Ohr-Eule. Kuscheltiere haben es manchmal nicht leicht. Aber warum machen das Hunde?
Ganz einfach: Es macht unheimlich Spaß.

Beim Spiel werden unter anderem Verhaltensanteile aktiviert, die aus dem Funktionskreis Jagen stammen. Dazu gehören Packen, Schütteln und auch Zerlegen. Es fühlt sich gut an, wenn so ein Spielzeug sich verändert, raschelt, aufreißt und die Füllung rauskommt. Wenn man sich dann noch das Ding um die Ohren hauen kann: perfekt. Und solange die einzelnen Bestandteile da bleiben, wo sie sind, ist das auch in Ordnung.

Gerade junge Hunde zeigen dieses Verhalten. In diesem Alter wird die Umwelt stärker mit dem Maul erkundet. Die Experimentierfreude ist größer, ganz nach dem Motto: Mal gucken, was passiert. Zudem ist in dem Alter die Impulskontrolle noch nicht so auf der Höhe. Wenn dann auch noch der Zahnwechsel dazukommt: Na ja, so ein Hund ist schließlich auch nur ein Mensch.
Da sich das Ganze spannend anfühlt, belohnt es sich selbst, insbesondere dann, wenn der Mensch auch noch mit entsprechendem Feedback gibt.

Trotzdem lohnt es sich, genauer hinzuschauen. Ein hohes Stresslevel oder eine hohe Erregungslage können dieses Verhalten auch auslösen. Überforderung oder Unterforderung suchen sich ein Ventil, und das kann dann der arme Plüschhase sein.

Manche Rassen haben von Natur aus eine stärkere Motivation zu packen, zu zerren oder auch zu tragen. Genetik, Temperament und Lernerfahrung fördern das.

Ihr seht also: Wie so oft sind die Gründe vielfältig, aber in den meisten Fällen steht der Spaß im Vordergrund.
Der hört natürlich auf, wenn Teile gefressen werden. Das kann mal im Eifer des Gefechts passieren. Ungesund ist es aber trotzdem.

Wie sieht’s bei euch zu Hause aus? Spielzeug noch ganz oder habt ihr auch eine Sammlung einzelner Plüschtierteile zu Hause?

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Graue Schnauzen 🐶Ein Wohlfühltag für HundeseniorenÄlterwerden gehört zum Leben. Manche Hunde werden langsamer, brauchen ...
14/07/2026

Graue Schnauzen 🐶
Ein Wohlfühltag für Hundesenioren

Älterwerden gehört zum Leben. Manche Hunde werden langsamer, brauchen mehr Pausen oder benötigen Unterstützung bei Bewegungen, die früher selbstverständlich waren. Andere sind auch im hohen Alter noch erstaunlich fit. Entscheidend ist nicht die Zahl im Impfpass, sondern das individuelle Wohlbefinden.

Bei unserem Senioren-Hunde-Tag verbringen ältere Hunde und ihre Menschen einen entspannten Tag bei uns im Hound House.

Wir starten mit einem kleinen seniorengerechten Spaziergang. Die Hunde bestimmen das Tempo und die Länge. Unterwegs gibt Marcus Ideen für ruhige Beschäftigung, Schnüffelspiele und kleine Aufgaben, die sich an die Möglichkeiten älterer Hunde anpassen lassen. Jasmin beobachtet parallel Gangbild, Körperhaltung und Bewegungsabläufe.

Nach einer ausgiebigen Pause mit Kaffee, Kuchen und Snacks zeigt euch Jasmin in einem kleinen praktischen Massage- und Physiotherapieworkshop, wie ihr euren Hund im Alltag unterstützen könnt.

Anschließend sprechen Marcus und Jasmin gemeinsam über Ernährung im Alter, körperliche und mentale Veränderungen, Lebensqualität, Vorsorge und darüber, wie ihr euren Hund begleiten könnt, wenn das gemeinsame Leben langsam leiser wird.

Alle Übungen sind freiwillig. Es gibt ausreichend Pausen und Rückzugsmöglichkeiten für die Hunde.

Willkommen sind Hunde ab etwa acht Jahren sowie jüngere Hunde, die bereits erste altersbedingte Veränderungen zeigen.

WANN?
12. September 2026, 11:00 bis 17:00 Uhr

WO?
UNDERDOGX – The Hound House
16845 Sieversdorf-Hohenofen

WIE VIEL?
159,00€ pro Person inkl. 1 Hund
je 25,00€ zusätzliche Begleitperson und/oder Hund aus demselben Haushalt
inkl. Kuchen, Snacks und Getränke

WER?
Mit Marcus von Underdogx und Jasmin von Charakterhunde.

INFOS & BUCHUNG
⁠www.underdogx.de
(Link in Bio)

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Hundesenioren | Hundephysiotherapie | Hundeernährung | Lebensqualität für alte Hunde | Beschäftigung für alte Hunde

WORKSHOP - Entspannter Mensch & entspannter Hund 🐕🧘🏼‍♀️Wie wirkt sich Stress auf euch und euren Hund aus? Woran erkennt ...
13/07/2026

WORKSHOP - Entspannter Mensch & entspannter Hund 🐕🧘🏼‍♀️

Wie wirkt sich Stress auf euch und euren Hund aus? Woran erkennt ihr Anspannung frühzeitig und wie entsteht wieder mehr Ruhe?

Ein entspannter Alltag mit eurem Hund hängt von vielen Faktoren ab. Auch eure Stimmung, Körperspannung und Kommunikation spielen eine Rolle. Hunde nehmen feine Veränderungen wahr und reagieren darauf. Das bedeutet nicht, dass menschliche Anspannung automatisch Stress beim Hund verursacht. Die eigene Regulation kann euch jedoch helfen, bewusster zu handeln, klarer zu kommunizieren und Orientierung zu geben.

Im Tagesseminar mit Miriam Casten-Gressieker von Wir mit Hund betrachtet ihr Mensch und Hund als Team.

Ihr erfahrt, wie Stress auf Mensch und Hund wirkt, wie ihr eigene Körpersignale wahrnehmt und Atem- und Körperübungen zur Regulation einsetzt.

Gleichzeitig lernt ihr, Stresssignale eures Hundes zu erkennen und einzuordnen. Ihr schaut darauf, wie Körpersprache, Stimmung und Kommunikation Situationen beeinflussen und wie ihr euren Hund in Ruhephasen begleiten könnt.

Neben Hintergrundwissen erwarten euch praktische Übungen, Beobachtungen und der Transfer in den Alltag. Ihr entwickelt Routinen und Strategien, die euch und euren Hund langfristig unterstützen.

Ziel ist nicht, jederzeit vollkommen entspannt zu sein. Es geht darum, Anspannung früher zu erkennen, bewusster damit umzugehen und eurem Hund in herausfordernden Situationen Orientierung zu geben.

Für Hundehalter:innen, die Stress und Entspannung bei sich und ihrem Hund besser verstehen und den Alltag bewusster gestalten möchten.

WANN?
Samstag, 14. November 2026
11:00 - 16:00 Uhr

WO?
UNDERDOGX The Hound House
16845 Sieversdorf-Hohenofen

MIT WEM?
Miriam Casten-Gressieker von Wir mit Hund

WIEVIEL?
149,00€ pro Person inkl. 1 Hund (aktiv)
25,00€ Begleitperson aus selben Haushalt (passiv)
inkl. Snacks und Getränke

INFOS & BUCHUNG
www.underdogx.de
(Link in Bio)

Stressregulation beim Hund | Entspannungstraining mit Hund | Körpersprache des Hundes | Mensch-Hund-Kommunikation | Ruhe im Hundealltag

12/07/2026

Sag mal, warum verstecken Hunde eigentlich Dinge?

Kennt ihr das? Ihr gebt eurem Hund etwas Leckeres zum Knabbern, der rauscht damit ab und versucht, das gute Stück auf dem Sofa zu verbuddeln. Sieht merkwürdig aus, ist wenig effektiv, das Verhalten an sich ist aber gar nicht so ungewöhnlich.

Bei wildlebenden Caniden ist das Ganze völlig normal. Dieses Verhalten wird auch Caching genannt und dient in erster Linie dazu, Nahrung zu verstecken, um später wieder darauf zurückkommen zu können. Nahrung ist in freier Wildbahn nicht immer verfügbar, und wenn sich etwas anbietet, dann sollte man auf Nummer sicher gehen. So ein Vorrat kann nie schaden.

Ist das beim Wolf ein überaus wichtiges Verhalten, wird es beim Haushund schnell mal absurd.

Im Grunde genommen ist dieses Verhalten einfach noch so tief im Hund verankert, dass er gar nicht darüber nachdenkt. Und genau daher werden Dinge, die Hunde für wertvoll halten, gesichert. Entweder für später oder aber auch, um sie vor dem Zugriff von Artgenossen zu schützen. Das muss nicht Futter sein, es tut auch ein Spielzeug oder ein Kuscheltier.

Grundsätzlich ist das auch gar nicht schlimm. Zumindest solange der Hund dabei entspannt bleibt. Wirkt der Hund dagegen dabei stark gestresst, dann sollte man sich das mal genauer anschauen.

Übrigens kann auch erlerntes Verhalten dahinterstecken. Dann hat der Hund einfach gelernt, dass auf dieses Verhalten hin eine bestimmte Reaktion durch den Menschen erfolgt, zum Beispiel ein lustiges Hinterherrennen, und die hat dann, zumindest aus Hundesicht, eine positive und damit verstärkende Wirkung.

Also, wenn euer Hund seinen Kauknochen in seinem Körbchen verbuddelt, dann hat er sich nicht vertan, sondern folgt einfach seinen Instinkten.

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05/07/2026

Sag mal, warum fressen Hunde so gerne Erde?

So ungewöhnlich ist das Verhalten gar nicht. Gucken wir uns mal die häufigsten Gründe an.

Hunde erkunden ihre Umwelt nicht nur über die Nase, sondern auch mit dem Maul. Gerade bei jungen, neugierigen Hunden ist es ganz normal, Dinge durchzukauen, um herauszufinden: Was ist das eigentlich?

Gerade Waldboden bietet eine Vielzahl von spannenden Gerüchen und Geschmäckern. Wildtiergerüche, Urin- und Kotspuren, Pflanzenreste, Wurzeln, Insekten und ähnliche Leckereien, da kann man als Hund auch mal schwach werden.

Aber auch ein Nährstoffmangel kann Hunde dazu bringen, Erde zu fressen. Unausgewogenes Futter, schlechte Verdaulichkeit oder Defizite in der Nährstoffversorgung können dazu führen, dass Hunde versuchen, diesen Mangel auf diese Weise zu kompensieren. Muss nicht sein, aber kann.

Ebenso können gesundheitliche Probleme, etwa mit der Verdauung bzw. mit dem Magen-Darm-Trakt, dazu führen, dass Hunde über die Aufnahme von Erde und der darin enthaltenen Stoffe versuchen, sich selbst zu helfen.

Das gilt auch für einen möglich Befall mit Parasiten, wie Würmern.

Außerdem können Stress, Langeweile oder Überforderung dazu führen, dass Hunde sich entsprechende Ventile suchen.

Und last but not least: Das Ganze wird auch schnell erlernt. Denn immer dann, wenn der Hund Erde frisst und der Mensch darauf reagiert, etwa den Hund anspricht, lernt der Hund: Alles klar, das funktioniert. Genau dadurch kann sich das Verhalten verstärken.

Also, wie so oft, sind die Gründe vielseitig. Es lohnt sich, genauer hinzuschauen.

Mal ein leckerer Happen Waldboden, ist überhaupt kein Problem. Wird das Ganze allerdings exzessiv oder wird das Verhalten immer in ganz bestimmten Situationen gezeigt, lohnt es sich auf alle Fälle, genauer hinzuschauen.

Wie sieht es bei euch aus? Sind eure Hunde Waldboden-Gourmets oder verschmähen sie diese Köstlichkeit?

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28/06/2026

Sag mal, dürfen Hunde eigentlich Eis essen?

Die eindeutige Antwort: Jain.

Sagen wir mal so: Ein kleiner Schleck von einem Vanilleeis haut einen gesunden Vierbeiner nicht gleich von den Pfoten. Trotzdem ist Menscheneis für Hunde nicht wirklich sinnvoll.

Zum einen sind oft jede Menge Zucker und Fett enthalten. Das ist nicht automatisch giftig, aber auch nicht unbedingt ein Gewinn für Magen, Darm und Bauchspeicheldrüse. Zudem ist häufig Milch enthalten, und viele erwachsene Hunde vertragen Laktose nur begrenzt. Die Folgen sind dann schnell Blähungen, Durchfall oder auch Erbrechen.

Und natürlich gibt es Zutaten, die alles andere als gesund sind, sogar giftig sein können. Dass Schokolade für Hunde sehr gefährlich sein kann, ist bekannt. Trauben und Rosinen können ebenfalls problematisch werden. Und ganz besonders gefährlich wird es, wenn der Zuckerersatzstoff Xylit, also Birkenzucker, ins Spiel kommt. Der kann schon in kleinen Mengen lebensgefährlich sein.

Zu guter Letzt spielen nicht nur die Inhaltsstoffe eine Rolle, sondern auch die Temperatur. Empfindliche Hunde reagieren auf sehr kalte Leckereien schnell mit Magengrummeln. Das kennt man aus dem Winter, wenn Hunde viel Schnee fressen. Dann kann es zur sogenannten Schneegastritis kommen, einer Reizung der Magenschleimhaut.

Das heißt aber nicht, dass alles Gefrorene verboten ist, überhuapt nicht. Wie so oft ist es eine Frage der Dosis und der Zutaten. Gefrorene Köstlichkeiten lassen sich auch schnell selbst herstellen: sei es mit eingefrorenem Nassfutter in einem Kong, eingeweichtem Trockenfutter auf einer Schleckmatte oder einfach mit gefrorenem Obst wie Banane oder Wassermelone.

Bei ganz empfindlichen Hunden lieber ein wenig antauen lassen und auf kleinere Mengen setzen. Es muss ja nicht gleich ein Eisberg sein. Mit einem Eiswürfel kann man auch gut in den Tag starten.

Was gönnt ihr euren Hunden bei der Hitze?

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21/06/2026

Sag mal, können Hunde eigentlich auch Sonnenbrand bekommen?

Ja, Hunden geht’s da ähnlich wie uns Menschen. Sonnenbrand ist im Grunde genommen die Schädigung von Hautzellen durch UV-Strahlung. Wie stark ein Sonnenbrand wird, hängt von der Intensität und der Dauer des Sonnenbades ab.

Zwar schützen Hautpigment und Fell richtig gut vor UV-Strahlung, aber eben nicht überall und nicht bei jedem Hund gleich.

Zum einen sind Stellen betroffen, die von Natur aus weniger Fell haben, wie etwa der Nasenrücken, die Ohrspitzen und natürlich auch der Bauchbereich.

Zum anderen sind Hunde mit heller oder unpigmentierter Haut und sehr kurzem Fell besonders gefährdet. Das gilt natürlich auch für frisch geschorene Hunde.

So ein Sonnenbrand zeigt sich dann ähnlich wie bei uns Menschen: Rötung, Wärme, Schmerzen, Schuppen oder Juckreiz. Also lieber vorbeugen.

Einfachste und langweiligste Methode: zu lange und intensive Sonnenbäder vermeiden und lieber öfter mal im Schatten parken.

Auch wenn viele Hunde sich gerne in die Sonne brezeln: immer gut im Auge behalten und lieber zu früh als zu spät von der Sonnenliege holen.

Gerade im Sommer sollten Hunde möglichst nicht zu kurz geschoren werden, das Fell hat schließlich eine Funktion.

Und in der Tat gibt es Sonnenschutz für Hunde. Ganz wichtig: Verzichtet auf Menschen-Sonnencreme. Da kann Zeug drin sein, das für Hundehaut ungeeignet oder beim Ablecken problematisch ist.

Wenn’s zu spät ist, dann vorsichtig kühlen und auf abgefahrene Hausmittelchen lieber verzichten. In leichten Fällen bessert sich so ein Sonnenbrand nach einigen Tagen.

Bei schweren Fällen auf jeden Fall: ab zum Tierarzt.

Wie sieht’s bei euch aus? Hat eure Fellnase schon mal einen Sonnenbrand gehabt? Wie sind eure Erfahrungen? Schreibt es gerne in die Kommentare. Ansonsten wie immer: liken, teilen, weiterempfehlen und vor allem nächsten Sonntag wieder reinschauen.

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Hohenofen
16845

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Dienstag 08:00 - 18:00
Mittwoch 08:00 - 18:00
Donnerstag 08:00 - 18:00
Freitag 08:00 - 18:00

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