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Ich glaube, wir reden im Hundetraining viel zu wenig über den Menschen am anderen Ende der Leine.Wir sprechen über Erreg...
05/10/2026

Ich glaube, wir reden im Hundetraining viel zu wenig über den Menschen am anderen Ende der Leine.

Wir sprechen über Erregungslagen, Frustration, Unsicherheit und Stress beim Hund – während daneben vielleicht ein Mensch steht, der selbst gerade völlig überfordert ist.

Und dann soll dieser Mensch bitte ruhig, souverän, konsequent und klar reagieren.

Das entspricht für mich nicht der Realität.

In unserer Story-Reihe haben 64 % von euch gesagt, dass sie selbst genervt werden, wenn ihr Hund hochfährt. 36 % werden unsicher.

Genau deshalb gehört für mich beides ins Hundetraining: den Hund verstehen und sich selbst wahrnehmen.

Nicht als Entschuldigung für unser Verhalten. Sondern als Voraussetzung dafür, Verantwortung übernehmen und etwas verändern zu können.

💛 Speicher dir den 30-Sekunden-Check auf Slide 8 ab.

Und wenn du magst, schreib mir in die Kommentare:
Was fällt dir schwerer – die Emotionen deines Hundes auszuhalten oder deine eigenen?

In der Hundewelt sprechen wir oft darüber, Verhalten zu reduzieren oder zu verändern.  Doch viel seltener sprechen wir ü...
15/09/2026

In der Hundewelt sprechen wir oft darüber, Verhalten zu reduzieren oder zu verändern.
Doch viel seltener sprechen wir über die Hunde, die kaum noch etwas zeigen.

Hunde, die nicht mehr erkunden.
Die nicht schnüffeln.
Die keine Entscheidungen treffen.
Die einfach funktionieren.

Das passiert, wenn Training Verhalten nicht begleitet, sondern abstellt.
Wenn der Hund lernt, dass es sicherer ist, nichts anzubieten, als etwas falsch zu machen.

Genau hier beginnt unsere Arbeit.

Wir wollen Verhalten nicht wegnehmen.
Wir wollen Möglichkeiten hinzufügen.
Neue Strategien, Vielfalt und echte Selbstwirksamkeit.

Denn ein Hund, der viele Wege hat, braucht kein Abstellen.
Ein Hund, der keine Wege hat, braucht Schutz, Orientierung und neue Erfahrungen.

Training wirkt immer.
Die Frage ist:
Was genau bewirkt es?

Viele junge Hunde reagieren im Alltag schnell laut, fordernd oder ungeduldig.  Nicht, weil sie „schwierig“ sind, sondern...
18/08/2026

Viele junge Hunde reagieren im Alltag schnell laut, fordernd oder ungeduldig.
Nicht, weil sie „schwierig“ sind, sondern weil sie noch kaum gelernt haben, mit kleinen Enttäuschungen umzugehen.

Frust ist ein normaler Teil der Entwicklung.
Und genau hier liegt ein wichtiger Lernmoment:
Der Hund möchte etwas – und bekommt es nicht.

Wenn der Hund lernt, dass Frust aushaltbar ist, verändert sich sein Verhalten spürbar:
Er wird ruhiger, klarer, weniger druckvoll.
Er kann warten, ohne laut zu werden.
Er bleibt ansprechbar, auch wenn etwas nicht nach seinem Plan läuft.

Wichtig ist dabei nicht Härte, sondern Begleitung.
Dein Körper bleibt weich, deine Haltung klar, deine Atmung ruhig.
Du hältst die Situation, ohne sie zu kommentieren.
So entsteht Sicherheit – und genau daraus wächst Frusttoleranz.

Diese kleinen Momente sind unscheinbar, aber sie tragen den Alltag.

Frusttoleranz ist kein „Training“.
Es ist ein Entwicklungsprozess, den du mit Ruhe und Klarheit begleitest.

In unseren Junghundekursen begleiten wir dich und stärken deinen Hund sich zu einem entspannten Begleiter zu entwickeln.

09/08/2026

Hugo – Der Miniatur Mali

Hugo kam mit so viel Aufregung bei seinen Menschen an.
Der kleine Knopf fuhr ständig aus der Haut, war kaum ansprechbar und trug unglaublich viele Emotionen in sich.

Die Entwicklung über die 10 Wochen war der Wahnsinn.
Sein Frauchen brauchte viel Ruhe, Beharrlichkeit und Klarheit – und genau das hat sich ausgezahlt.

Die Co‑Regulation war anfangs intensiv notwendig, um ihm Sicherheit zu geben und ihn überhaupt erreichbar zu machen.
Durch die konsequente Umstellung des Alltags konnten wir das Deckenritual nutzen, sodass Hugo immer besser kleine Momente alleine aushalten konnte.

Auch die Selbstregulation ist schon auf einem richtig guten Weg.

Die kontrollierte Bewegung fällt ihm noch schwer – typisch Mali‑Herz – aber mit der Orientierung an seinem Frauchen gelingt es ihm immer besser, sich zu sortieren und weich zu werden.

Der erste Meilenstein ist gelegt.
Und die nächsten werden ganz sicher folgen.

09/08/2026

Hibbelhundekurs
Frieda

Frieda startete mit einem flatterigen Nervenkostüm und einigen Unsicherheiten.
Ihr Frauchen wollte ihr mehr Selbstsicherheit und Entspannung schenken – und genau das ist ihr gelungen.

Die Co‑Regulation hat Frieda sofort getragen.
Die vorhersehbaren Abläufe gaben ihr Sicherheit, ebenso wie das Deckentraining.
Dadurch konnten wir wunderbar an ihrer Selbstregulation arbeiten und an der ruhigen Bewegung, die ihr zunehmend leichter fiel.

Mit diesen Werkzeugen können Frieda und ihr Frauchen sich jetzt richtig gut sortieren, gemeinsam entspannen und alles sicher in den Alltag integrieren.

Eine schöne Entwicklung, die zeigt, wie viel Ruhe und Vertrauen in Frieda steckt.

09/08/2026

Hibbelhundekurs
Labrador‑Weimaraner

Lio hatte schon immer Pfeffer im Popo.
Zuhause entspannt, draußen ein echtes Energiepaket – voller Freude, voller Bewegung.

Über die Wochen hat ihn die Co‑Regulation wunderbar getragen.
Er konnte sich so gut sortieren, dass wir die Decke fast überspringen konnten, weil er sie sofort angenommen hat.

Wir haben ein Ruhe‑Signal etabliert, das ihm hilft, schneller runterzufahren und Orientierung aufzunehmen.

Seine Selbstregulation wurde immer besser.
Und seine Halterin hat ein feines Gefühl dafür entwickelt, wo sie unterstützen darf und wo Lio es alleine schafft.

Mit dieser Basis kann alles weiter wachsen.
In der Rally‑O‑Gruppe wartet er inzwischen richtig schön – konzentriert, klar, geduldig.
Und auch in seiner Einheit der Rettungshundestaffel gab es schon viel Lob für ihn.

Ein toller Weg, der zeigt, wie viel in ihm steckt.

09/08/2026

Hibbelhundekurs
Cooper – Flat Coated Retriever

Cooper liebt Menschen – sehr.
Seine große Begeisterung brachte ihn schnell in Aufregung, was für seine Menschen manchmal herausfordernd war.

Über die Wochen hat sich so viel verändert.
Seine Menschen haben ihn wunderbar co‑reguliert, ein feines Verständnis für seine Körpersprache entwickelt und ihn mit den passenden Werkzeugen sicher begleitet.

Durch diese gemeinsame Regulation konnten wir ein verbindliches Deckensignal aufbauen – klar, ruhig, vorhersehbar.

Weil sie so fleißig waren, konnten wir bereits erste Elemente der Selbstregulation üben. Cooper lernte, sich schneller zu sortieren, Spannung abzubauen und Orientierung aufzunehmen.

Zum Schluss konnten seine Menschen ihn in konzentrierte, ruhige Bewegung nehmen – weich, klar, verbunden. Ein wirklich toller Moment.

Jetzt kann alles weiter wachsen.
Die Grundlagen stehen, die Werkzeuge sitzen, und Cooper findet im Alltag immer mehr Sicherheit und Nutzen.

Viele Hunde wirken in Begegnungen ruhig, obwohl sie innerlich längst arbeiten.Sie stehen still, schauen weg, frieren ein...
03/08/2026

Viele Hunde wirken in Begegnungen ruhig, obwohl sie innerlich längst arbeiten.
Sie stehen still, schauen weg, frieren ein oder fixieren — und genau diese Momente entscheiden darüber, wie die Begegnung weitergeht. Nicht das Bellen. Nicht das Springen. Sondern die Stille davor.

Was viele Menschen nicht wissen:
Stille ist oft kein Zeichen von Entspannung, sondern von Konflikt.
Ein Hund, der steif wird, die Atmung anhält oder den anderen Hund fixiert, versucht nicht „brav“ zu sein — er versucht, die Situation auszuhalten.

Und genau hier braucht er uns.

Begegnungen werden nicht erst schwierig, wenn der Hund laut wird.
Sie werden schwierig, wenn wir die leisen Signale übersehen.
Wenn wir Stille als „alles gut“ interpretieren, obwohl der Hund längst Unterstützung bräuchte.

Sichere Begegnungen entstehen nicht durch Kontrolle, sondern durch frühes Erkennen.
Durch Distanz, durch Tempo, durch Orientierung.
Durch einen Menschen, der die Körpersprache seines Hundes ernst nimmt — auch dann, wenn sie leise ist.

Kommentiere mit Konflikt für weitere Infos zum Kurs wo wor genau das Thematisieren.

🦦Kind und HundGrenzen sind etwas sehr Natürliches – für Kinder und für Hunde. Beide zeigen sie auf ihre eigene Weise, be...
03/08/2026

🦦Kind und Hund
Grenzen sind etwas sehr Natürliches – für Kinder und für Hunde. Beide zeigen sie auf ihre eigene Weise, beide brauchen sie, und beide fühlen sich sicherer, wenn ihr Gegenüber sie wahrnimmt.

Kinder erleben oft, dass Hunde „plötzlich“ zu nah kommen oder schneller werden. Hunde erleben oft, dass Kinder „plötzlich“ zu direkt werden oder zu viel Nähe suchen. In Wahrheit passiert selten etwas plötzlich – die Signale sind da, nur oft sehr fein.

Wenn Kinder lernen, diese kleinen Hinweise zu sehen, entsteht ein Gefühl von Kontrolle und Ruhe. Und wenn Hunde erleben, dass ihre leisen Signale ernst genommen werden, müssen sie nicht lauter werden. So entsteht ein Miteinander, das nicht von Impuls, sondern von gegenseitigem Respekt getragen wird.

Stop ist kein Abbruch.
Stop ist ein Moment des Sortierens.
Stop ist ein kurzer Raum, in dem beide Seiten wieder in Balance kommen.

Wer diesen Moment erkennt und bewusst gestaltet, schafft Sicherheit – für sich selbst, für das Kind und für den Hund.

Schreiben "Team" Wenn du möchtest, dass dein Kind und Hund eins werden.🚀

20/07/2026

💛Sozialtreff Kleinhunde ernst nehmen

Unsicherheit hat früher zu Verbellen geführt.
Jetzt übernehmen die Menschen Verantwortung.
Sie setzen den Hund ruhig und klar hinter sich – und er beginnt, den sicheren Platz selbst zu wählen.

Zuhause wurde Stabilität geschaffen.

Ein kurzer Rückfall – und dann dieser Moment:
Durch die klare Führung entsteht Sicherheit. Und Sicherheit macht Spiel möglich.

In der zweiten Stunde zeigt sich der erste Funke Leichtigkeit. Ein kleines Spiel, ein erster Mutimpuls.
Aus diesem Übermut heraus rennt er zu mir – ein Hund, der mich früher verbellt hat.

Er sucht kurz Nähe.
Er zeigt Vertrauen.
Wachstum.
Über den eigenen Schatten springen.
Beziehung.

Tolle Entwicklung.

Adresse

Otternbuschweg
Herford
32051

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