Gülay Ücüncü

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Gülay Ücüncü Das Gegenteil von Sitz. Ahoi! Bist du bereit für einen Strategiewechsel? Hier gibt's Hundetraining – aber anders! https://guelay-uecuencue.de/

Hundetrainerin · Verhaltensberaterin
Autorin
1:1 Begleitung in Hamburg
Für Menschen, die wirklich hinschauen
https://guelay-uecuencue.de/ Ich bin Gülay, Hundetrainerin, Verhaltensberaterin und Sachbuchautorin aus Hamburg mit mehr als 15 Jahren Berufserfahrung. Mit feinem Gespür für Mensch und Tier unterstütze ich dich dabei, die Beziehung zu deinem Hund zu verbessern, insbesondere bei konkreten Problemen und auch in vermeintlich schwierigen Fällen. Außerdem arbeite ich therapeutisch mit Hunden, die unter einem Trauma leiden. Wenn es zwischen dir und deinem Hund nicht rund läuft, du vielleicht auch schon einiges versucht hast, lade ich dich ein, etwas wirklich anderes auszuprobieren: eine neue Perspektive für dein Leben mit Hund. Bei mir findest du einen individuellen Trainingsansatz, der wirklich weiterhilft, und kompetente Beratung für konkrete Probleme oder für das Erlernen der Grundlagen, wenn ein Hund neu einzieht. In der Regel arbeite ich in Einzeltrainings, entweder in Hamburg-Altona oder auch bei dir zuhause.

Der Hund ist der beste Freund des Menschen, heißt es. Ich halte das für Schönfärberei. Nie wussten wir so viel über Hund...
15/10/2026

Der Hund ist der beste Freund des Menschen, heißt es. Ich halte das für Schönfärberei. Nie wussten wir so viel über Hunde, und nie ist davon so wenig im Alltag angekommen. Denn gesucht wird der bequemste Freund. Einer, der sich freut, wenn wir nach Hause kommen, und nie fragt, wo wir gestern waren.

Jahrtausendelang hütete, jagte und bewachte der Hund für uns. Heute besteht seine Aufgabe vor allem darin, nicht aufzufallen. Er soll im Café unter dem Tisch liegen und in der Altbauwohnung so tun, als wäre er gar nicht da.

Gelingt ihm das, liegt er still da. Er bellt nicht, drängelt nicht, verlangt nichts. Alle finden ihn wunderbar.

Ob er sich dort so wohlfühlt wie wir, hat niemand gefragt.

Gelingt ihm das nicht, bekommt er ein Etikett. Hat er Angst, heißt er schwierig. Braucht er Abstand, heißt er unsozial. Bellt er den Besuch an, gilt er als Problemfall. Dabei haben wir viele Hunde genau dafür gezüchtet, Fremde zu melden.

Mit genau diesen Etiketten melden sich jede Woche Menschen bei mir. Wer wegen seines Hundes Hilfe sucht, möchte verstehen, woran es liegt. Schwieriger wird es, wenn die Antwort Veränderungen auf der eigenen Seite verlangt. Ändern soll sich der Hund, am besten, bevor die Schwiegereltern kommen.

Geduld? Die erwarten wir vom Hund.

Wir nennen ihn Familienmitglied und reden von bedingungsloser Liebe. Gemeint ist seine. Unsere hat Bedingungen. Seine Nähe nehmen wir gern. Was anstrengt, würden wir am liebsten abstellen.

Wer diesen Wunsch zu Ende denkt, landet beim Roboterhund. Er funktioniert ab Werk, braucht kein Training und lässt sich ausschalten. Er ist der ehrlichste Hund der Komfortgesellschaft: unser Wunschzettel mit Batterie. Wer einen Hund will, der nie stört, soll sich so ein Gerät kaufen. Einem lebenden Tier bliebe eine Menge erspart.

Niemand muss einen Hund halten. Wer es tut, fragt ihn nicht, ob er an die Leine möchte, bevor es über die Straße geht. Das entscheiden wir. Er braucht jemanden, der ihn führt. Jemanden, der weiß, was er tut, oder bereit ist, es zu lernen.

Nur eines dürfen wir nicht verlangen: dass sein Wesen dort aufhört, wo unsere Bequemlichkeit beginnt.

Auf dem Foto: Paula (Altdeutsche „Tigerin“) & Emma ( Gelbbäckchen)

Natas ist 15 geworden.Eine bemerkenswerte Leistung.Finden wir. Denn Natas weiß davon nichts.Sein Körper kennt die Jahre....
24/09/2026

Natas ist 15 geworden.

Eine bemerkenswerte Leistung.

Finden wir.

Denn Natas weiß davon nichts.

Sein Körper kennt die Jahre.
Die Zahl kennt er nicht.

Er weiß nicht, dass Menschen
bei seinem Alter anerkennend
die Augenbrauen hochziehen.

Er weiß nicht, dass ich
bei der 15 kurz schlucke.

Er ist alt geworden.
Ich habe mitgezählt.

Wir Menschen können offenbar
nicht anders.

Wir zählen das Leben
und wundern uns dann,
wie schnell es vergangen ist.

Hunde werden alt,
ohne sich eine Geschichte
über das Altwerden zu erzählen.

Die erzählen wir uns.

Natas braucht sie nicht.
Den Knochen schon.

Der kam pünktlich.
Facebook ist vier Tage zu spät.

Es wird ihn nicht belasten.

Happy Birthday, Natas. ❤️

03/09/2026
Menschen und Hunde werden geprüft.Grünkohl nicht.Wer zu uns gehört,gehört zu uns.Seit 14 Jahren gibt es unser Lebennicht...
21/07/2026

Menschen und Hunde
werden geprüft.
Grünkohl nicht.

Wer zu uns gehört,
gehört zu uns.

Seit 14 Jahren
gibt es unser Leben
nicht mehr ohne Natas.

Mehr Jubiläum braucht es
für uns heute nicht. ✨

Leinenführung ist ein Handwerk.Man lernt sie nicht an einem Nachmittag. Und man ist auch nie ganz fertig damit.Können en...
11/07/2026

Leinenführung ist ein Handwerk.

Man lernt sie nicht an einem Nachmittag. Und man ist auch nie ganz fertig damit.

Können entsteht, indem man versteht, übt, korrigiert und weitermacht. Deshalb sieht der Weg dorthin nicht für jedes Mensch-Hund-Team gleich aus.

Manche bauen ihre Grundlagen auf.

Manche festigen ihre Leinenführung – bis sie nicht mehr darüber nachdenken müssen.

Und manchmal ist die Leine gar nicht das eigentliche Thema, sondern etwas anderes, das dich im Alltag beschäftigt. Genau dafür gibt es Butter bei die Hunde.

Im Karussell findest du neue Termine bis September für:

Leinenführung für Einsteiger
Leinenführung für Fortgeschrittene
Butter bei die Hunde

Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, wie ich Leinenführung verstehe, hier entlang:

https://guelay-uecuencue.de/leinenfuehrung-erleben/

Du erkennst dich in einem der Formate wieder? Dann schreib mir.

Und wenn du noch nicht sicher bist, finden wir das Passende gemeinsam heraus.

Falls wir bereits zusammengearbeitet haben und du noch nicht in meiner WhatsApp-Gruppe bist: Dort veröffentliche ich neue Termine immer zuerst. Gib einfach laut, dann schicke ich dir die Einladung.

Es ist besser geworden, und trotzdem lässt es dich nicht los.Manches hat sich geklärt, manches noch nicht. Das ist kein ...
08/07/2026

Es ist besser geworden, und trotzdem lässt es dich nicht los.

Manches hat sich geklärt, manches noch nicht. Das ist kein Grund zur Panik, aber ein guter Grund, noch einmal genauer hinzusehen.

Manchmal sieht man alles – außer das Wesentliche. Und genau darum geht es bei Butter bei die Hunde.

In den Gruppentrainings zur Leinenführung tauchen immer wieder Themen auf, die auf den ersten Blick gar nichts mit Leinenführung zu tun haben. Und doch haben sie ihren Platz, weil die scheinbaren Nebensachen oft die Hauptsache sind.

Was an der Leine sichtbar wird, beginnt oft ganz woanders.

Für genau diese Themen braucht es mehr Raum, als ein Leinenführungsformat ihnen geben kann. Also habe ich ihnen einen eigenen geschaffen.

Mit Hund entstehen immer wieder Situationen, die sich nicht planen lassen. Manches hätte man gern anders. Fragen tauchen auf, die zwischen zwei Terminen entstehen. Und manchmal läuft es eigentlich ganz gut, aber irgendetwas passt noch nicht.

Du kommst mit dem, was da ist. Mit einer Situation, einer Frage, einem Gedanken oder einfach mit dem, was dich gerade nicht loslässt.

Ich höre zu, schaue hin und zeige dir, was ich sehe. Dann setzt du um.

Was du einmal gesehen hast, kannst du nicht mehr übersehen.

Es gibt kein Programm, dem wir folgen. Ich arbeite mit dem, was du mitbringst und was sich zeigt – situativ, so wie ich immer arbeite.

Und wenn bei dir gerade alles läuft, umso besser. Dann wird aus Üben Weiterkommen. Langweilig wird es erfahrungsgemäß trotzdem nicht.

Nicht immer bringt einen das eigene Thema weiter. Es kann auch das eines anderen sein. Und das allein kann schon reichen.

Was hier nicht stattfindet: Leinenführung. Dafür gibt es ein eigenes Format.

Butter bei die Hunde ist ein offenes Praxisformat für alle, mit denen ich bereits gearbeitet habe. Weil wir schon eine gemeinsame Sprache haben. Und wenn du unsicher bist, ob das Format zu dir und deinem Hund passt – lass schnacken.

Gestartet sind wir am 29. Juni.
Am Montag, 13. Juli um 18:30 Uhr geht es weiter.

Aktuell ist noch 1 Platz frei.

Ganz konkret:

2× im Monat
max. 6 Plätze
bis zu 1,5 Stunden
Altonaer Volkspark – und nach Absprache auch mal woanders

45 € pro Termin
5er-Karte: 200 €
Bestehende 5er-Karten gelten natürlich auch hier.

Wer dabei sein möchte, meldet sich bei mir.

Butter bei die Hunde.
Bring, was du hast.

Wenn alles Gewalt ist, ist nichts mehr Gewalt. Diesen Gedanken habe ich beim Lesen eines Beitrags von Nora Brede zur Gew...
07/06/2026

Wenn alles Gewalt ist, ist nichts mehr Gewalt.

Diesen Gedanken habe ich beim Lesen eines Beitrags von Nora Brede zur Gewaltdebatte im Hundetraining mitgenommen.

Der Gewaltbegriff ist so aufgebläht, dass jede Grenze, jede Konsequenz, jeder unangenehme Moment bereits als Gewalt gilt. Selbst die hochgezogene Augenbraue gilt als psychische Gewalt.

Der Begriff hat seine Trennschärfe verloren. Und die Folge ist fatal: Wenn alles Gewalt ist, ist nichts mehr Gewalt.

Echte Gewalt – der geschlagene, misshandelte Hund – geht im Lärm der aufgeblähten Empörung unter. Schutzbedürftige Fälle werden unsichtbar.

Wer jede unangenehme Erfahrung als Gewalt definiert, kommt zwangsläufig zu dem Schluss: Der Hund darf Grenzen nicht spüren. Wer einem Hund jede Erfahrung mit Grenzen erspart, bereitet ihn nicht auf das Leben vor. Er zieht ihn am Leben vorbei.

Das ist Unterlassung, keine Fürsorge.

Die Vorbereitung auf das Leben funktioniert nicht ohne Grenzen, Frustration, Widerstände und die Erfahrung von Konsequenzen – ein Prinzip des Lernens.

Wer nie erfährt, was zu vermeiden ist, entwickelt keine Eigenständigkeit. Er bleibt auf die permanente Steuerung durch den Menschen angewiesen.

Ausschließlich positives Verstärken ist nicht automatisch machtfrei. Es kann ebenso zur Steuerung und Kontrolle eingesetzt werden.

Der Glaube, Kontrolle verschwinde allein dadurch, dass sie freundlich und schmackhaft verpackt wird, ist ein Trugschluss.

Gehorsam im Zuckerpelz
bleibt Gehorsam.

Auch Futter ist Macht.

Auch das Vermeiden von Unbehagen entscheidet darüber, was der Hund erleben darf und was nicht.

Wer den Hund nie Nein spüren lässt, hält ihn im Kopf an der kurzen Leine.

Verhältnismäßige Konsequenzen sind nicht dasselbe wie Züchtigung. Der Hund soll die Folgen seines Handelns erfahren, nicht willkürlich bestraft werden. Wer beides gleichsetzt, macht Beziehung unmöglich.

Ohne Nein kein echtes Ja.

Wer nie Nein sagt, sagt trotzdem etwas:
Diese Grenze ist dir nicht zumutbar.
Diese Erfahrung ist dir nicht zumutbar.
Diese Welt ist dir nicht zumutbar.

Von wegen Schutz:
Das ist Entmündigung.

Und Entmündigung war noch nie ein guter Nährboden für Entwicklung.

—————

Den Beitrag von Nora Brede, auf den ich mich beziehe, verlinke ich im ersten Kommentar.

Der Deutsche Tierschutzbund zieht gegen die Bundesrepublikvor Gericht.Tierheime fangen Tiere auf.Und politische Lücken.T...
21/05/2026

Der Deutsche Tierschutzbund zieht
gegen die Bundesrepublik
vor Gericht.

Tierheime fangen Tiere auf.
Und politische Lücken.

Tierschutz steht im Grundgesetz.
Aber nicht im Haushalt.

Praktischer Tierschutz wird seit Jahren
auf Vereine, Spenden, Ehrenamt
und Menschen am Limit abgewälzt.

Das ist kein Vereinsproblem.
Das ist politisches Versagen.

Link zur Meldung
im ersten Kommentar.

Teilen ausdrücklich erwünscht.

Kleine Runde. Große Genauigkeit.Letzten Samstag. Letzte Einheit.Zwei Teams.Drei Termine.Viel Feinarbeit.Nox, zwei Jahre ...
20/05/2026

Kleine Runde.
Große Genauigkeit.

Letzten Samstag.
Letzte Einheit.

Zwei Teams.
Drei Termine.
Viel Feinarbeit.

Nox, zwei Jahre alt.

Da war schon einiges angelegt.
Vieles lief ruhig und klar.

Es ging um das Feinere.
Um die Stellen,
an denen der Hund
schon ein, zwei Schritte weiter ist
und der Mensch noch hinterherdenkt.

Hattie, fünf Monate alt.

Dackelkind.
Alles noch Anfang.
Alles noch Bewegung.
Alles noch: Wohin mit mir,
mit der Welt, mit dieser Leine?

Bei ihr ging es um Orientierung,
ohne das Lebendige glattzubügeln.
Um erste Linien in einer Welt,
die noch überall ruft.

Zwei Hunde,
die unterschiedlicher
kaum sein könnten.

Und doch ging es bei beiden
um diesen einen Herzschlag –

in dem Mensch und Hund
nicht mehr aneinander vorbeilaufen.

Genau mein Ding.

Die nächste Runde
Grundlagen der Leinenführung
startet am 13. Juni.

3 Termine.
Max. 4 Teams.
Altonaer Volkspark.

Wenn du dabei sein möchtest,
gib laut.

Du liebst deinen Hund.Und trotzdem bist du müde.Du dachtest,ihr wärt längst woanders.Irgendwann läuft noch etwas mit.Die...
17/05/2026

Du liebst deinen Hund.
Und trotzdem bist du müde.
Du dachtest,
ihr wärt längst
woanders.

Irgendwann läuft noch etwas mit.
Die Enttäuschung darüber,
dass er nicht der geworden ist,
den du dir vorgestellt hast.

Nein.

Den du erwartet hast.

Das passiert selten auf einmal.
Es schleicht sich ein –
in jeden Moment,
in dem wieder etwas nicht klappt.

Bis du nicht mehr siehst,
wer vor dir steht.

Du siehst nur noch,
was wieder nicht funktioniert.
Was noch nicht besser ist.
Was immer noch stört.

Was dein Hund nicht ist.

Dabei hat er dir vielleicht
immer wieder gezeigt,
wer er ist.

Mit seinem Tempo.
Seinen Grenzen.
Seiner Art,
mit Welt umzugehen.

Aber da ist auch noch
ein Bild von ihm
in deinem Kopf.

Und dieses Bild ist oft schneller
als dein Blick.
Es bewertet,
bevor es versteht.
Es vergleicht,
bevor es wahrnimmt.

Und Liebe allein verhindert nicht,
dass ein Bild lauter wird
als der Hund.

Liebe macht den Blick nicht frei.

Genau hier wird es unbequem.
Und ehrlich.

Denn Sehen ist schwerer
als verändern wollen.

Verändern gibt dir etwas zu tun.
Sehen nimmt dir die Ausrede,
dass nur der Hund
anders werden muss.

„Er müsste doch inzwischen …“
ist oft kein Satz über den Hund.

Es ist ein Satz über ein Bild,
das du von ihm hattest.

Ich sage nicht:
Liebe deinen Hund einfach mehr.
Sei einfach verständnisvoller.

Ich sage:
Sieh hin.
Sieh ihn.

Das ist schwerer.

Mein neuer Blogtext ist online:
„Er müsste doch inzwischen …“

Für Menschen,
die genauer hinsehen wollen,
bevor sie weiter verändern.

Den Link zum Blogtext
findest du im ersten Kommentar.

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