13/06/2026
Eigentlich müssten wir über solche Tipps längst nicht mehr sprechen...
Aber anscheinend müssen wir es doch. 😳
Eine Kundin erzählte mir, dass ihr geraten wurde, ihrer Hündin bei Hundebegegnungen das Ohr umzudrehen, wenn sie anfängt zu bellen oder zu pöbeln.
Nein. Bitte nicht. 🚫
Solche Maßnahmen unterdrücken Verhalten vielleicht für einen Moment – sie lösen aber nicht das eigentliche Problem.
Der Hund lernt dadurch NICHT, wie er mit der Situation besser umgehen kann. Stattdessen erlebt er zusätzlichen Stress und möglicherweise sogar Schmerzen in einem Moment, in dem er ohnehin schon überfordert ist.
Was dabei oft verloren geht, ist Vertrauen. 💔
Denn für den Hund kommt die Bedrohung plötzlich von der Person, die ihm eigentlich SICHERHEIT geben sollte.
Die Folge?
➡️ Mehr Unsicherheit.
➡️ Mehr Stress.
➡️ Und nicht selten verschlimmert sich das Verhalten langfristig sogar.
Das Ganze ist nicht nur unfair dem Hund gegenüber – es ist auch fachlich schlicht Unsinn.
Ein Hund lernt dadurch nicht, entspannter mit Hundebegegnungen umzugehen. Er lernt höchstens, dass in einer ohnehin schwierigen Situation auch sein Mensch unberechenbar wird.
Und trotzdem werden solche Tipps noch immer weitergegeben. 🤯
Welche fragwürdigen Hundetrainings-Tipps hast du schon gehört?
Schreib es gerne in die Kommentare. 👇🐾