16/06/2026
„Arbeitest du rein positiv oder aversiv?“
Eine Frage, die mir immer wieder gestellt wird.
Meine Antwort ist: Ich arbeite nicht nach einem Lager – ich arbeite für den Hund.
Ich glaube nicht daran, dass gutes Hundetraining davon abhängt, welchem Begriff man sich zuordnet. Entscheidend ist für mich, ob Training wissenschaftlich fundiert, fair und individuell auf den jeweiligen Hund abgestimmt ist.
Ein Hund braucht nicht nur Belohnung. Er braucht auch Orientierung, Sicherheit, einen verständlichen Rahmen und eine Kommunikation, die er nachvollziehen kann – ohne Angst, Schmerz oder Einschüchterung.
Gleichzeitig habe ich in meiner Arbeit erlebt, dass sowohl aversive Methoden als auch fachlich schlecht umgesetztes positives Training Probleme verursachen können.
Deshalb stelle ich mir nicht die Frage: „Welche Methode gehört zu welchem Lager?“
Ich frage mich:
➡️ Warum zeigt der Hund dieses Verhalten?
➡️ Welche Bedürfnisse stecken dahinter?
➡️ Wie kann ich ihm fair helfen, langfristig bessere Entscheidungen zu treffen?
Am Ende geht es für mich nicht um Ideologien, sondern um den Hund, der vor mir steht. ❤️🐾
Wie siehst du das? Sollte sich Hundetraining an einer Trainingsphilosophie orientieren – oder am individuellen Hund?