Mobile Hundeschule

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Mobile Hundeschule mobile Hundeschule für Hallbergmoos, Mintraching, Neufahrn b. Freising, Eching, Ismaning, Garching,

Das Ziel unserer Hundeschule ist es, Dich und Deinen Vierbeiner zu einem Team auszubilden, das gemeinsam durch dick und dünn geht. Für uns stehen die 4V's : Verständigung – Verständnis – Vertrauen – Verbundenheit
im Vordergrund. Moderne Ausbildungsmethoden, viel Geduld und Liebe tragen zum Erfolg unserer Trainingsmethode, sowohl im Einzelunterricht als auch in unseren Kursen, bei. Gleichzeitig möchten wir Dich dabei unterstützen, Deinen besten tierischen Freund besser zu verstehen und "lesen" zu lernen, sowie Hundebegegnungen besser einschätzen zu können. Der Vorteil der mobilen Hundeschule liegt darin, Dir dort zu helfen, wo Du Hilfe benötigst. Durch eine intensive Betreuung vor Ort können wir gemeinsam mit Dir die Probleme da angehen wo sie in der Regel passieren – im Alltag, zu Hause, auf der Gassirunde, im freien Gelände...

🐾❤️ 𝟏𝟎. 𝐎𝐤𝐭𝐨𝐛𝐞𝐫 – 𝐖𝐞𝐥𝐭𝐡𝐮𝐧𝐝𝐞𝐭𝐚𝐠𝐖𝐞𝐢𝐥 𝐣𝐞𝐝𝐞𝐬 𝐇𝐮𝐧𝐝𝐞𝐥𝐞𝐛𝐞𝐧 𝐳ä𝐡𝐥𝐭. 𝐖𝐞𝐢𝐥 𝐣𝐞𝐝𝐞 𝐒𝐞𝐞𝐥𝐞 𝐠𝐞𝐬𝐞𝐡𝐞𝐧 𝐰𝐞𝐫𝐝𝐞𝐧 𝐦ö𝐜𝐡𝐭𝐞.Heute feiern wir unsere...
10/10/2026

🐾❤️ 𝟏𝟎. 𝐎𝐤𝐭𝐨𝐛𝐞𝐫 – 𝐖𝐞𝐥𝐭𝐡𝐮𝐧𝐝𝐞𝐭𝐚𝐠
𝐖𝐞𝐢𝐥 𝐣𝐞𝐝𝐞𝐬 𝐇𝐮𝐧𝐝𝐞𝐥𝐞𝐛𝐞𝐧 𝐳ä𝐡𝐥𝐭. 𝐖𝐞𝐢𝐥 𝐣𝐞𝐝𝐞 𝐒𝐞𝐞𝐥𝐞 𝐠𝐞𝐬𝐞𝐡𝐞𝐧 𝐰𝐞𝐫𝐝𝐞𝐧 𝐦ö𝐜𝐡𝐭𝐞.

Heute feiern wir unsere Hunde. Diese wundervollen Wesen, die unser Leben bereichern, uns begleiten, uns zum Lachen bringen, uns herausfordern und manchmal auf eine Weise berühren, für die es kaum Worte gibt.

Doch für mich ist dieser Tag weit mehr als eine Liebeserklärung an unsere vierbeinigen Begleiter.

Er ist auch ein Tag des Nachdenkens. Über Tierschutz, über Verantwortung und darüber, wie wir Menschen mit jenen Lebewesen umgehen, die uns oftmals bedingungsloser vertrauen, als wir es verdient haben.

In den vielen Jahren, in denen ich mittlerweile als Hundetrainerin arbeite, hat sich eines ganz besonders verändert: die Hunde, denen ich täglich begegne.

Früher waren es überwiegend Hunde aus deutschen Zuchten, aus ungeplanten Würfen oder auch aus weniger verantwortungsvollen Vermehrungen.

Heute arbeite ich fast ausschließlich mit Tierschutzhunden.

Und mit ihnen begegnen mir Geschichten, die mich manchmal zutiefst erschüttern. Geschichten, die zeigen, zu welcher Grausamkeit Menschen fähig sind. Aber auch Geschichten von Überlebenswillen, unvorstellbarer Stärke und einer tiefen Sehnsucht nach Sicherheit und Geborgenheit.

Natürlich ist nicht jeder Tierschutzhund traumatisiert. Manche hatten das Glück, nicht allzu viel Schlimmes erleben zu müssen. Andere besitzen eine erstaunliche Widerstandskraft und können mit ihren Erfahrungen besser umgehen.

Und dann gibt es jene, die eine so große Angst in sich tragen, dass sie ihnen manchmal beinahe den Atem zu nehmen scheint.

❤️ 𝐄𝐬 𝐢𝐬𝐭, 𝐚𝐥𝐬 𝐰ü𝐫𝐝𝐞𝐧 𝐳𝐰𝐞𝐢 𝐇𝐞𝐫𝐳𝐞𝐧 𝐢𝐧 𝐢𝐡𝐧𝐞𝐧 𝐬𝐜𝐡𝐥𝐚𝐠𝐞𝐧.

Das eine möchte so gerne vertrauen, Nähe zulassen, dazugehören.

Das andere erinnert sich. An Schmerz. An Bedrohung. An Erfahrungen, die sich tief in ihre Seele eingegraben haben.

Ich erlebe es in meiner täglichen Arbeit immer wieder.

Da steht ein Hund vor mir, der eigentlich so gerne zu mir kommen möchte. Ich sehe seine Neugier, seine Sehnsucht nach Kontakt. Er wagt einen Schritt, vielleicht sogar zwei. Und plötzlich siegt doch wieder die Angst.

Er dreht ab. Weicht zurück.

Vielleicht, weil er gelernt hat, dass eine Annäherung mit einem Schlag, einem Tritt oder einer anderen schmerzhaften Erfahrung enden könnte.

Und jedes Mal berührt mich dieser innere Kampf aufs Neue.

𝐖𝐞𝐧𝐧 𝐞𝐢𝐧 𝐇𝐮𝐧𝐝 𝐞𝐢𝐠𝐞𝐧𝐭𝐥𝐢𝐜𝐡 𝐯𝐞𝐫𝐭𝐫𝐚𝐮𝐞𝐧 𝐦ö𝐜𝐡𝐭𝐞, 𝐚𝐛𝐞𝐫 𝐬𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐕𝐞𝐫𝐠𝐚𝐧𝐠𝐞𝐧𝐡𝐞𝐢𝐭 𝐢𝐡𝐧 𝐧𝐨𝐜𝐡 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐥ä𝐬𝐬𝐭.

Und dann geschieht manchmal etwas Wundervolles.

Nach einer Stunde, nach zwei Stunden oder manchmal auch erst nach vielen Begegnungen ...

Nähert sich mir ganz vorsichtig eine leise, zarte Seele auf ebenso zarten Pfoten.

Ein Schritt. Ein Innehalten. Ein vorsichtiger Blick.

Und noch ein Schritt.

Kein Drängen. Kein Fordern. Keine Erwartung meinerseits.

Nur Raum. Zeit. Geduld. Und das stille Versprechen, dass von mir keine Gefahr ausgeht.

Und dann ist er plötzlich da.

Dieser eine, so unglaublich kostbare Moment, in dem ein Hund für einen Augenblick mutiger ist als seine Angst.

Vielleicht lässt er eine erste vorsichtige Berührung zu. Vielleicht schnuppert er auch nur an meiner Hand oder entscheidet sich, einfach in meiner Nähe zu bleiben.

Für Außenstehende mag das eine Kleinigkeit sein.

𝐅ü𝐫 𝐦𝐢𝐜𝐡 𝐢𝐬𝐭 𝐞𝐬 𝐞𝐢𝐧 𝐮𝐧𝐛𝐞𝐬𝐜𝐡𝐫𝐞𝐢𝐛𝐥𝐢𝐜𝐡𝐞𝐬 𝐆𝐞𝐬𝐜𝐡𝐞𝐧𝐤. 𝐔𝐧𝐝 𝐟ü𝐫 𝐝𝐢𝐞𝐬𝐞𝐧 𝐇𝐮𝐧𝐝 𝐦ö𝐠𝐥𝐢𝐜𝐡𝐞𝐫𝐰𝐞𝐢𝐬𝐞 𝐞𝐢𝐧 𝐫𝐢𝐞𝐬𝐢𝐠𝐞𝐫 𝐒𝐜𝐡𝐫𝐢𝐭𝐭 𝐢𝐧 𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐧𝐞𝐮𝐞 𝐖𝐞𝐥𝐭.

Noch schöner wird es, wenn wir uns das nächste Mal begegnen.

Wenn ich dieses Wiedererkennen in seinen Augen sehe. Wenn aus dem vorsichtigen Blick plötzlich ein Strahlen wird. Wenn mir ein Hund mit einer Freude entgegenkommt, die sein ganzes Gesicht zum Lachen bringt.

Dieses Lachen, diese Freude in den Augen ...

Diese unbändige Freude darüber, dass da noch ein weiterer Mensch ist, bei dem er sich sicher fühlen darf.

Es sind Augenblicke wie diese, die mich nach all den Jahren noch immer tief im Herzen berühren.

Und genau deshalb liebe ich meine Arbeit.

Nein, die Arbeit mit Tierschutzhunden ist nicht immer einfach. Sie verlangt Geduld, Einfühlungsvermögen, Wissen und manchmal auch die Bereitschaft, sämtliche eigenen Vorstellungen und Erwartungen beiseitezulegen. Oftmals einfach über den Tellerrand hinausschauen zu können.

Manchmal hilft mir die Tierkommunikation, einen ersten Zugang zu einem Hund zu finden. Manchmal ist es meine langjährige Erfahrung, der Einsatz von Bachblüten, die Körpersprache, ein ganz besonderer Moment oder einfach die Art, wie ich mich einem Hund nähere...

Und manchmal braucht es zunächst gar nichts anderes, als da zu sein, ohne etwas zu wollen.

𝐃𝐞𝐧𝐧 𝐕𝐞𝐫𝐭𝐫𝐚𝐮𝐞𝐧 𝐥ä𝐬𝐬𝐭 𝐬𝐢𝐜𝐡 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐞𝐫𝐳𝐰𝐢𝐧𝐠𝐞𝐧. 𝐄𝐬 𝐝𝐚𝐫𝐟 𝐰𝐚𝐜𝐡𝐬𝐞𝐧.

Wenn wir diesen ersten Zugang gefunden haben, beginnt oftmals eine wundervolle gemeinsame Reise.

Eine Reise, auf der nicht nur der Hund lernt, sondern auch wir Menschen.

Und genau hier beginnt für mich ein ganz wesentlicher Teil des Tierschutzes.

Denn Tierschutz bedeutet nicht nur, einen Hund aus einer schlimmen Situation zu retten.

𝐓𝐢𝐞𝐫𝐬𝐜𝐡𝐮𝐭𝐳 𝐞𝐧𝐝𝐞𝐭 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐦𝐢𝐭 𝐝𝐞𝐫 𝐀𝐝𝐨𝐩𝐭𝐢𝐨𝐧. 𝐃𝐨𝐫𝐭 𝐛𝐞𝐠𝐢𝐧𝐧𝐭 𝐮𝐧𝐬𝐞𝐫𝐞 𝐕𝐞𝐫𝐚𝐧𝐭𝐰𝐨𝐫𝐭𝐮𝐧𝐠 𝐨𝐟𝐭 𝐞𝐫𝐬𝐭 𝐫𝐢𝐜𝐡𝐭𝐢𝐠.

Ein Hund bringt seine eigene Geschichte mit. Seine Erfahrungen, seine Ängste, seine Bedürfnisse, seine Persönlichkeit.

Er ist kein unbeschriebenes Blatt, das wir nach unseren Vorstellungen gestalten können.

Und er muss nicht perfekt funktionieren, um unsere Liebe verdient zu haben.

Er darf unsicher sein. Er darf Zeit brauchen. Er darf Grenzen haben. Er darf uns zeigen, wenn ihm etwas zu viel wird.

Unsere Aufgabe ist es, hinzusehen. Hinzuhören. Seine Sprache verstehen zu lernen und ihm Sicherheit, Orientierung und Geborgenheit zu schenken.

Nicht jeder Hund wird irgendwann zum unbeschwerten, offenen Begleiter. Manche werden ein Leben lang besondere Bedürfnisse haben.

𝐔𝐧𝐝 𝐚𝐮𝐜𝐡 𝐝𝐚𝐬 𝐢𝐬𝐭 𝐢𝐧 𝐎𝐫𝐝𝐧𝐮𝐧𝐠. 𝐃𝐞𝐧𝐧 𝐝𝐞𝐫 𝐖𝐞𝐫𝐭 𝐞𝐢𝐧𝐞𝐬 𝐇𝐮𝐧𝐝𝐞𝐬 𝐛𝐞𝐦𝐢𝐬𝐬𝐭 𝐬𝐢𝐜𝐡 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐝𝐚𝐫𝐚𝐧, 𝐰𝐢𝐞 𝐞𝐢𝐧𝐟𝐚𝐜𝐡 𝐞𝐫 𝐟ü𝐫 𝐮𝐧𝐬 𝐌𝐞𝐧𝐬𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐢𝐬𝐭.

Am heutigen Welthundetag denke ich deshalb besonders an all jene Hunde, die noch immer auf ihre Chance warten.

An die Hunde hinter Gittern. An die Kettenhunde. An die vergessenen Seelen auf den Straßen. An jene, die Gewalt erfahren, ausgesetzt oder als wertlos betrachtet werden.

Und an all die Menschen, die sich Tag für Tag dafür einsetzen, dass sich ihr Schicksal verändert.

Doch bei all diesen Erfahrungen mit Tierschutzhunden möchte ich eines nicht vergessen.

𝐄𝐢𝐧 𝐇𝐮𝐧𝐝 𝐦𝐮𝐬𝐬 𝐤𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐬𝐜𝐡𝐥𝐢𝐦𝐦𝐞 𝐕𝐞𝐫𝐠𝐚𝐧𝐠𝐞𝐧𝐡𝐞𝐢𝐭 𝐡𝐚𝐛𝐞𝐧, 𝐮𝐦 𝐮𝐧𝐬𝐞𝐫𝐞 𝐀𝐜𝐡𝐭𝐬𝐚𝐦𝐤𝐞𝐢𝐭, 𝐮𝐧𝐬𝐞𝐫𝐞𝐧 𝐑𝐞𝐬𝐩𝐞𝐤𝐭 𝐮𝐧𝐝 𝐮𝐧𝐬𝐞𝐫𝐞 𝐕𝐞𝐫𝐚𝐧𝐭𝐰𝐨𝐫𝐭𝐮𝐧𝐠 𝐳𝐮 𝐯𝐞𝐫𝐝𝐢𝐞𝐧𝐞𝐧.

Wie viele Hunde werden voller Begeisterung in eine Familie geholt? Und wie oft wird aus dieser anfänglichen Freude irgendwann eine Selbstverständlichkeit?

Der Hund läuft nebenher. Er bekommt sein Futter, seinen täglichen Spaziergang und hat einen Platz auf dem Sofa.

Aber wann hat sich sein Mensch das letzte Mal wirklich mit ihm beschäftigt? Wann haben beide gemeinsam etwas Neues entdeckt, miteinander gelernt, gespielt oder einfach bewusst Zeit miteinander verbracht?

Wann hat man ihm das letzte Mal zugehört, ohne dass er dafür erst laut werden musste?

Denn auch ein Hund, der niemals Gewalt erfahren hat, kann unter fehlender Aufmerksamkeit, mangelndem Verständnis oder unerfüllten Bedürfnissen leiden.

𝐄𝐢𝐧 𝐯𝐨𝐥𝐥𝐞𝐫 𝐅𝐮𝐭𝐭𝐞𝐫𝐧𝐚𝐩𝐟, 𝐞𝐢𝐧 𝐰𝐚𝐫𝐦𝐞𝐬 𝐊ö𝐫𝐛𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐮𝐧𝐝 𝐞𝐢𝐧 𝐃𝐚𝐜𝐡 ü𝐛𝐞𝐫 𝐝𝐞𝐦 𝐊𝐨𝐩𝐟 𝐬𝐢𝐧𝐝 𝐰𝐢𝐜𝐡𝐭𝐢𝐠. 𝐀𝐛𝐞𝐫 𝐬𝐢𝐞 𝐚𝐥𝐥𝐞𝐢𝐧 𝐦𝐚𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐧𝐨𝐜𝐡 𝐤𝐞𝐢𝐧 𝐞𝐫𝐟ü𝐥𝐥𝐭𝐞𝐬 𝐇𝐮𝐧𝐝𝐞𝐥𝐞𝐛𝐞𝐧.

Unsere Hunde möchten nicht nur versorgt werden. Sie möchten leben, entdecken, ihre Sinne einsetzen, soziale Beziehungen erfahren und Teil unseres Lebens sein.

Nicht jeder Hund braucht dieselbe Beschäftigung, dieselben Herausforderungen oder dieselbe Nähe. Aber jeder Hund verdient einen Menschen, der sich die Mühe macht, herauszufinden, was genau dieses eine Wesen braucht.

Und vielleicht liegt gerade darin unsere größte Verantwortung.

𝐍𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐧𝐮𝐫 𝐞𝐢𝐧𝐞𝐦 𝐇𝐮𝐧𝐝 𝐞𝐢𝐧 𝐙𝐮𝐡𝐚𝐮𝐬𝐞 𝐳𝐮 𝐠𝐞𝐛𝐞𝐧, 𝐬𝐨𝐧𝐝𝐞𝐫𝐧 𝐢𝐡𝐦 𝐚𝐮𝐜𝐡 𝐞𝐢𝐧 𝐋𝐞𝐛𝐞𝐧 𝐳𝐮 𝐬𝐜𝐡𝐞𝐧𝐤𝐞𝐧, 𝐢𝐧 𝐝𝐞𝐦 𝐞𝐫 𝐰𝐢𝐫𝐤𝐥𝐢𝐜𝐡 𝐇𝐮𝐧𝐝 𝐬𝐞𝐢𝐧 𝐝𝐚𝐫𝐟.

Gleichzeitig empfinde ich eine tiefe Dankbarkeit.

Für jeden einzelnen Hund, der meinen Weg gekreuzt hat. Für jedes Vertrauen, das ich gewinnen durfte. Für jeden kleinen Fortschritt, jedes freudige Wiedersehen und auch für die Hunde, die mich an meine eigenen Grenzen gebracht haben.

Sie alle haben mich etwas gelehrt.

Über Geduld. Über Mut. Über Respekt. Über Liebe. Und darüber, wie viel wir erkennen können, wenn wir bereit sind, wirklich hinzusehen.

Und natürlich bin ich dankbar für die Hunde an meiner eigenen Seite und für jene, die längst über die Regenbogenbrücke gegangen sind, aber niemals aus meinem Herzen verschwinden werden.

❤️ 𝐌𝐞𝐢𝐧 𝐖𝐮𝐧𝐬𝐜𝐡 𝐳𝐮𝐦 𝐖𝐞𝐥𝐭𝐡𝐮𝐧𝐝𝐞𝐭𝐚𝐠?

Dass wir aufhören, Hunde nur danach zu beurteilen, wie gut sie in unser Leben passen.

Dass wir beginnen, sie wirklich zu sehen.

Mit all ihren Facetten. Ihrer Geschichte. Ihren Ängsten. Ihren Bedürfnissen. Ihrer Lebensfreude. Ihrer Einzigartigkeit.

Dass wir nicht nur ihre Liebe annehmen, sondern auch die Verantwortung, die damit verbunden ist.

Und dass wir niemals vergessen, dass hinter jedem Augenpaar ein fühlendes Wesen steht, dessen Leben genauso wertvoll ist wie das jedes anderen.

𝐅ü𝐫 𝐝𝐢𝐞 𝐆𝐞𝐥𝐢𝐞𝐛𝐭𝐞𝐧. 𝐅ü𝐫 𝐝𝐢𝐞 𝐕𝐞𝐫𝐠𝐞𝐬𝐬𝐞𝐧𝐞𝐧. 𝐅ü𝐫 𝐝𝐢𝐞 𝐆𝐞𝐫𝐞𝐭𝐭𝐞𝐭𝐞𝐧. 𝐅ü𝐫 𝐝𝐢𝐞 Ä𝐧𝐠𝐬𝐭𝐥𝐢𝐜𝐡𝐞𝐧. 𝐅ü𝐫 𝐝𝐢𝐞 𝐌𝐮𝐭𝐢𝐠𝐞𝐧. 𝐔𝐧𝐝 𝐟ü𝐫 𝐚𝐥𝐥 𝐣𝐞𝐧𝐞, 𝐝𝐢𝐞 𝐧𝐨𝐜𝐡 𝐢𝐦𝐦𝐞𝐫 𝐝𝐚𝐫𝐚𝐮𝐟 𝐰𝐚𝐫𝐭𝐞𝐧, 𝐞𝐧𝐝𝐥𝐢𝐜𝐡 𝐠𝐞𝐬𝐞𝐡𝐞𝐧 𝐳𝐮 𝐰𝐞𝐫𝐝𝐞𝐧.

🐾 𝐈𝐜𝐡 𝐬𝐞𝐡𝐞 𝐝𝐢𝐜𝐡. 𝐌𝐢𝐭 𝐚𝐥𝐥 𝐝𝐞𝐢𝐧𝐞𝐧 𝐅𝐚𝐜𝐞𝐭𝐭𝐞𝐧. 𝐌𝐢𝐭 𝐝𝐞𝐢𝐧𝐞𝐫 𝐆𝐞𝐬𝐜𝐡𝐢𝐜𝐡𝐭𝐞, 𝐝𝐞𝐢𝐧𝐞𝐧 𝐁𝐞𝐝ü𝐫𝐟𝐧𝐢𝐬𝐬𝐞𝐧, 𝐝𝐞𝐢𝐧𝐞𝐧 𝐒𝐭ä𝐫𝐤𝐞𝐧 𝐮𝐧𝐝 𝐝𝐞𝐢𝐧𝐞𝐫 𝐠𝐚𝐧𝐳 𝐞𝐢𝐠𝐞𝐧𝐞𝐧 𝐏𝐞𝐫𝐬ö𝐧𝐥𝐢𝐜𝐡𝐤𝐞𝐢𝐭. 𝐃𝐮 𝐛𝐢𝐬𝐭 𝐰𝐞𝐫𝐭𝐯𝐨𝐥𝐥. 𝐆𝐞𝐧𝐚𝐮 𝐬𝐨, 𝐰𝐢𝐞 𝐝𝐮 𝐛𝐢𝐬𝐭. ❤️

Von Herzen
Sabine

𝗪𝗲𝗻𝗻 𝗱𝗮𝘀 𝗨𝗻𝘀𝗶𝗰𝗵𝘁𝗯𝗮𝗿𝗲 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗻 𝗣𝗹𝗮𝘁𝘇 𝗯𝗲𝗸𝗼𝗺𝗺𝘁. 🐾Heute habe ich wieder eine 𝘀𝘆𝘀𝘁𝗲𝗺𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲 𝗧𝗶𝗲𝗿𝗮𝘂𝗳𝘀𝘁𝗲𝗹𝗹𝘂𝗻𝗴 durchgeführt.Dabei sch...
05/10/2026

𝗪𝗲𝗻𝗻 𝗱𝗮𝘀 𝗨𝗻𝘀𝗶𝗰𝗵𝘁𝗯𝗮𝗿𝗲 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗻 𝗣𝗹𝗮𝘁𝘇 𝗯𝗲𝗸𝗼𝗺𝗺𝘁. 🐾

Heute habe ich wieder eine 𝘀𝘆𝘀𝘁𝗲𝗺𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲 𝗧𝗶𝗲𝗿𝗮𝘂𝗳𝘀𝘁𝗲𝗹𝗹𝘂𝗻𝗴 durchgeführt.

Dabei schaue ich nicht nur auf das Tier allein, sondern auf das gesamte Gefüge, in dem es lebt: Beziehungen, Bindungen, Nähe und Distanz, Spannungen, Bedürfnisse und mögliche Dynamiken zwischen Tier und Mensch.

Durch Figuren und Symbole entsteht ein sichtbares Bild dessen, was vorher vielleicht nur gespürt werden konnte.
Und genau darin liegt für mich die besondere Kraft dieser Arbeit:

𝗦𝗲𝗵𝗲𝗻, 𝘄𝗮𝘀 𝘄𝗶𝗿𝗸𝘁.
𝗘𝗿𝗸𝗲𝗻𝗻𝗲𝗻, 𝘄𝗮𝘀 𝘃𝗲𝗿𝗯𝗶𝗻𝗱𝗲𝘁.
𝗩𝗲𝗿𝘀𝘁𝗲𝗵𝗲𝗻, 𝘄𝗮𝘀 𝗩𝗲𝗿ä𝗻𝗱𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴 𝗯𝗿𝗮𝘂𝗰𝗵𝘁.

Denn Verhalten ist manchmal nur das, was wir an der Oberfläche sehen.

𝗗𝗮𝗿𝘂𝗻𝘁𝗲𝗿 𝗹𝗶𝗲𝗴𝘁 𝗼𝗳𝘁 𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗴𝗮𝗻𝘇 𝗲𝗶𝗴𝗲𝗻𝗲 𝗚𝗲𝘀𝗰𝗵𝗶𝗰𝗵𝘁𝗲. 🤍

19/09/2026

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19/09/2026

Unfassbar wie schnell 6 Jahre vergehen. Heute vor 6 Jahren lief alles auf Hochtouren, um meine Hundeschule zu eröffnen. Spontan und schnell mussten noch ein paar Bilder gemacht werden 🫣 und heute befinde ich mich an einem Punkt wo ich sagen kann, alles richtig gemacht 🥰 Ich bin stolz darauf, den Weg gegangen zu sein, der mir wichtig war, Stolz darauf, so viele Fellnasen und ihre Menschen begleiten zu dürfen❣️Tag für Tag sehen zu können, wie jeder einzelne aus seiner Komfortzone rausgeht. Sich weiterentwickelt, Mut fast, Vertrauen fast 🙏🏼✨ und das sind die Momente für die ich Lebe. Auch wenn ich mich in einem sehr harten Branche befinde, mit sehr viel Konkurrenz und leider Gottes oftmals auch Neid, befinde ich mich heute immer noch in der Position sagen zu können, ich mache meinen Job immer noch aus vollem Herzen ❣️ und das soll sich bitte ändern🙏🏼

13/09/2026

🐾 Maulkorb – Sicherheit beginnt, bevor man sie braucht

Gestern war meine liebe Kollegin und Freundin Greta wieder bei mir in der Hundeschule zur Maulkorb-Anpassung. Mit ganz viel Ruhe, Geduld und einem wirklich guten Auge kümmert sie sich darum, für jeden Hund einen möglichst optimal passenden Maulkorb zu finden.

Und mir ist dabei eines ganz besonders wichtig:

Ein Maulkorb bedeutet nicht automatisch, dass ein Hund aggressiv oder gefährlich ist.

Für mich gehören ein gut sitzender Maulkorb und ein vernünftig aufgebautes Maulkorbtraining vielmehr zur Prävention.

Es gibt viele Situationen im Leben eines Hundes, in denen plötzlich ein Maulkorb notwendig oder vorgeschrieben sein kann: im Urlaub, in öffentlichen Verkehrsmitteln, in Gondeln oder Bergbahnen, beispielsweise in Österreich, oder auch in touristischen Bereichen verschiedener europäischer Länder.

Und dann gibt es Situationen, die wir überhaupt nicht planen können.

Ein Hund verletzt sich, hat starke Schmerzen, gerät in Panik oder muss plötzlich zum Tierarzt. Auch ein normalerweise vollkommen freundlicher und entspannter Hund kann unter Schmerzen, Angst und massivem Stress ganz anders reagieren als gewohnt.

Genau dann möchte ich meinem Hund nicht zusätzlich zu allem anderen auch noch zum ersten Mal einen fremden Maulkorb überziehen müssen.

Deshalb trainiere ich den Maulkorb, bevor ich ihn brauche.

Der Hund darf lernen: Dieses Ding an meiner Schnauze ist nichts Schlimmes. Ich kann damit laufen, mich bewegen, meine Umwelt erkunden – und vor allem bleibt mein Mensch dabei ruhig und selbstverständlich.

Bei der Auswahl spielt natürlich auch der richtige Maulkorb eine entscheidende Rolle. Drahtmaulkörbe gehören für mich zu den sinnvollsten Varianten. Sie können sehr sicher und gleichzeitig erstaunlich leicht sein. Vor allem aber bieten sie dem Hund bei korrekter Passform ausreichend Platz, um richtig zu hecheln. Der Hund kann Wasser aufnehmen und – je nach Modell und Situation – auch Futter bzw. Belohnungen bekommen. Gerade wenn ein Hund über einen längeren Zeitraum gesichert werden muss, ist das enorm wichtig.

Und genau deshalb reicht es eben nicht, irgendeinen Maulkorb in irgendeiner Größe zu kaufen.

Greta bringt zu unseren Terminen eine große Auswahl unterschiedlicher Maulkörbe mit. Im Vorfeld wird die Schnauze des Hundes bereits ausgemessen, damit sie ungefähr einschätzen kann, welche Größen und Modelle infrage kommen. Bei mir vor Ort schauen wir dann in einer ruhigen und entspannten Atmosphäre ganz genau, welcher Korb wirklich zu diesem Hund und seiner Schnauze passt und wie er entsprechend angepasst werden kann.

Für eine Anpassung planen wir ungefähr eine Stunde ein – ohne Hektik und mit genügend Zeit für den jeweiligen Hund.

Ich bin sehr froh, dass ich gemeinsam mit Greta diese Möglichkeit direkt bei mir anbieten kann. So müssen meine Kundinnen und Kunden für eine professionelle Maulkorb-Anpassung nicht extra nach München fahren und die Hunde können das Ganze in einer ruhigen Umgebung erleben.

Die nächsten Termine gebe ich wie gewohnt über meinen Status bekannt.

Wer einen wirklich gut passenden Maulkorb für seinen Hund möchte, kann sich gerne bei mir melden. Ich nehme euch auf die Warteliste für unseren nächsten Termin – und der wird mit Sicherheit nicht allzu lange auf sich warten lassen. 🐾

Denn für mich gilt:

Ein Maulkorb ist kein Zeichen dafür, dass mit einem Hund etwas nicht stimmt.
Er ist ein Stück Sicherheit, Verantwortung und gute Vorbereitung.

Und im besten Fall trainieren wir ihn genau dann, wenn wir ihn noch gar nicht brauchen. ❤️

13/09/2026

🐾 Maulkorb bedeutet nicht automatisch Aggression.

Gestern war meine liebe Kollegin und Freundin Greta wieder bei mir in der Hundeschule zur Maulkorb-Anpassung. Mit viel Ruhe und Erfahrung schaut sie ganz individuell, welcher Maulkorb wirklich zum jeweiligen Hund passt.

Für mich ist ein Maulkorb in erster Linie präventive Sicherheit.

Denn es gibt viele Situationen, in denen ein Maulkorb plötzlich notwendig oder vorgeschrieben sein kann: im Urlaub, in öffentlichen Verkehrsmitteln, in Gondeln oder auch in touristischen Bereichen verschiedener Länder.

Und dann gibt es die Situationen, die wir nicht planen können: Verletzung, Schmerzen, Panik oder ein Tierarztbesuch unter hoher Belastung. Auch ein sonst freundlicher Hund kann in solchen Momenten ganz anders reagieren als gewohnt.

Genau deshalb finde ich es wichtig, dass ein Hund den Maulkorb bereits kennt, bevor eine extreme Situation entsteht. Er soll ihn nicht erst dann kennenlernen, wenn ohnehin schon Stress, Angst oder Schmerzen vorhanden sind.

Bei der Auswahl spielt die Passform eine große Rolle. Gerade Drahtmaulkörbe sind häufig sehr sicher und gleichzeitig erstaunlich leicht. Vor allem bieten sie bei guter Anpassung genügend Platz zum Hecheln, Trinken und – je nach Modell – auch zur Futteraufnahme.

Deshalb reicht es eben nicht, irgendeinen Maulkorb in irgendeiner Größe zu kaufen.

Greta bringt zu unseren Terminen verschiedene Modelle mit. Die Schnauze wird vorab ausgemessen und bei mir vor Ort schauen wir dann in ruhiger Atmosphäre, welcher Korb wirklich passt und wie er angepasst werden muss.

Für mich ist ein Maulkorb kein Zeichen dafür, dass mit einem Hund etwas „nicht stimmt“.

Er ist ein Stück Sicherheit, Verantwortung und gute Vorbereitung.

Und im besten Fall trainieren wir ihn genau dann, wenn wir ihn noch gar nicht brauchen. ❤️🐾

Wer Interesse an einer Maulkorb-Anpassung bei mir hat, darf sich gerne melden. Ich nehme euch auf die Warteliste für den nächsten Termin.

07/09/2026

Respekt. Achtsamkeit. Vertrauen. Herausforderungen. Und Erfolge.

All das macht meine Arbeit aus.

Seit knapp 20 Jahren begleite ich Menschen und ihre Hunde, seit fast sechs Jahren in meiner eigenen Hundeschule. In dieser Zeit durfte ich unglaublich viel lernen, erleben, hinterfragen und meinen eigenen Weg immer weiterentwickeln.

Ich weiß, dass nicht jeder Mensch mit mir, meiner Art zu arbeiten, meinen Ansichten oder meinen Methoden etwas anfangen kann – und das ist auch in Ordnung. Denn gute Zusammenarbeit entsteht dort, wo Vertrauen da ist und wo wir bereit sind, miteinander zu arbeiten statt gegeneinander.

Gerade in der Arbeit mit Angsthunden ist mir eines besonders wichtig geworden: nicht nur das Verhalten des Hundes zu sehen, sondern das gesamte Team.

Als Hundetrainerin, Tier- und Humanenergetikerin versuche ich deshalb, über den Tellerrand hinauszuschauen. Denn Hund und Mensch beeinflussen sich gegenseitig. Und nachhaltige Veränderung darf häufig auf beiden Seiten entstehen.

Für mich sind Erfolge nicht nur perfekte Übungen oder ein Hund, der „funktioniert“.

Erfolg ist für mich, wenn ein Mensch, der früher Angst davor hatte, die Leine in die Hand zu nehmen, sich wieder auf den gemeinsamen Spaziergang freut.

Wenn Unsicherheiten kleiner werden.

Wenn Vertrauen wächst.

Wenn aus Anspannung wieder gemeinsame Lebensfreude entstehen darf.

Und genauso berührt es mich, wenn ich durch Tierenergetik, Tierkommunikation oder eine systemische Tieraufstellung etwas in einem Rudel oder Familienverband bewegen darf – immer mit dem Vertrauen der Menschen und der Zustimmung des Tieres.

Diese kleinen und großen Veränderungen sind es, für die ich meine Arbeit liebe.

Und wenn ich auf eine Woche wie diese zurückblicke, weiß ich wieder ganz genau:

Dafür mache ich das. Von Herzen. 🐾

Heute möchte ich etwas mit euch teilen, das mich gestern sehr getroffen hat.In meiner Erziehungsstunde kam ein ehemalige...
02/09/2026

Heute möchte ich etwas mit euch teilen, das mich gestern sehr getroffen hat.

In meiner Erziehungsstunde kam ein ehemaliger Kunde auf mich zu. Schon an seinem Gesicht habe ich gemerkt, dass etwas nicht stimmt. Dann sagte er: „Sabine, ich habe keine schönen Nachrichten.“

Am Samstag war die Familie mit ihrer erst fünfjährigen Hündin Lina auf dem Rückweg aus dem Urlaub. Während der Fahrt begann sie immer wieder zu fiepen und zu jammern. Sie hielten an, doch Lina musste sich weder lösen noch war zunächst klar, was ihr fehlte. Als sie gegen Mitternacht zu Hause ankamen und es ihr weiterhin schlecht ging, fuhren sie sofort in die Tierklinik.

Die Diagnose: Magendrehung.

Zu diesem Zeitpunkt war bereits wichtiges Gewebe abgestorben und die Prognose für eine Operation sehr schlecht. Lina musste noch in dieser Nacht gehen.

Diese Nachricht ist mir tief in den Magen gefahren, hat mich auch heute den ganzen Tag beschäftigt. Lina war erst fünf Jahre alt und hatte sich zu einem wirklich großartigen Hund entwickelt.

Was mich zusätzlich beschäftigt hat: In meiner Gruppe wurde deutlich, wie viele falsche Annahmen rund um die Magendrehung noch immer kursieren. „Das betrifft doch nur große Hunde.“ „Nur Hunde mit tiefem Brustkorb.“

So einfach ist es nicht.

Bis heute ist nicht abschließend geklärt, warum es zu einer Magendrehung kommt. Es gibt beobachtete Zusammenhänge, aber sie kann grundsätzlich auch einen mittelgroßen oder vermeintlich untypischen Hund treffen.

Mögliche Warnzeichen sind unter anderem starke Unruhe, Fiepen, erfolgloses Würgen, starkes Speicheln, Hecheln, Bauchschmerzen, ein aufgeblähter oder harter Bauch, Schwäche oder Kreislaufprobleme.

Eine Magendrehung ist ein absoluter Notfall.
Bei Verdacht nicht abwarten, sondern sofort Tierklinik oder tierärztlichen Notdienst kontaktieren. Es geht um Minuten...

Dieser Beitrag soll kein Vorwurf sein. Er soll aufmerksam machen.

Denn manchmal kann Wissen im entscheidenden Moment ein Leben retten.

Liebe Lina, du warst viel zu jung. 🐾🤍
Es war mir eine Ehre dich von klein auf begleiten zu dürfen✨Run free, kleine Maus. 🌈

Wenn aus einem ganz normalen Tag plötzlich ein Abschied wird … 🐾Gestern hatte ich nach längerer Zeit wieder meine erste ...
02/09/2026

Wenn aus einem ganz normalen Tag plötzlich ein Abschied wird … 🐾

Gestern hatte ich nach längerer Zeit wieder meine erste Erziehungsstunde. Ich habe mich richtig darauf gefreut, war gut gelaunt, wir waren zum Alltagstraining im Park unterwegs – und dann kam ein ehemaliger Kunde auf mich zu. Ich habe mich gefreut, ihn zu sehen. Doch noch bevor er etwas gesagt hatte, wusste ich an seinem Gesicht: Da stimmt etwas nicht.

„Sabine, ich habe keine schönen Nachrichten.“

Am Samstag war die Familie mit ihrer erst fünfjährigen Hündin Lina auf dem Rückweg aus dem Urlaub. Während der Fahrt begann Lina immer wieder zu fiepen und zu jammern. Natürlich hielten sie an, weil sie zunächst dachten, sie müsse sich lösen. Doch das war es nicht. Irgendetwas stimmte nicht – nur war in diesem Moment überhaupt nicht klar, was.

Die Heimfahrt dauerte noch mehrere Stunden. Lina ging es zunehmend schlechter. Als die Familie gegen Mitternacht endlich zu Hause ankam, fuhren sie direkt mit ihr in die Tierklinik.

Die Diagnose: Magendrehung.

Zu diesem Zeitpunkt war bereits wichtiges Gewebe abgestorben und die Prognose für eine Operation sehr schlecht. Noch in dieser Nacht musste die Familie eine Entscheidung treffen, die wohl kein Mensch für seinen Hund treffen möchte: Linas Leiden nicht weiter zu verlängern und sie gehen zu lassen.

Diese Nachricht ist mir gestern tatsächlich richtig in den Magen gefahren, hat mich auch heute nicht mehr losgelassen.

Lina war gerade einmal fünf Jahre alt. Ich durfte ihre Entwicklung miterleben und aus ihr war ein wirklich großartiger Hund geworden. Und plötzlich ist dieses junge Hundeleben einfach vorbei.

Während meiner Stunde habe ich das Thema deshalb spontan aufgegriffen. Und dabei wurde mir wieder bewusst, wie viele Halbwahrheiten rund um die Magendrehung noch immer kursieren. „Das bekommen doch nur große Hunde.“ „Das betrifft nur Hunde mit tiefem Brustkorb.“ Oder auch die Vorstellung, dass man ziemlich eindeutig erkennen müsste, wenn eine Magendrehung vorliegt.

So einfach ist es leider nicht.

Bis heute ist nicht abschließend geklärt, warum es bei einem Hund zu einer Magendrehung kommt. Es gibt beobachtete Zusammenhänge und Risikofaktoren – aber daraus darf nicht der Umkehrschluss entstehen, dass andere Hunde nicht betroffen sein können. Eine Magendrehung kann grundsätzlich auch einen mittelgroßen oder vermeintlich „untypischen“ Hund treffen.

Und genau deshalb möchte ich mit diesem Beitrag aufmerksam machen.

Warnzeichen können unter anderem plötzlich starke Unruhe, Fiepen oder Schmerzverhalten, erfolgloses Würgen, starkes Speicheln oder Hecheln, Bauchschmerzen, ein aufgeblähter oder harter Bauch, blasse Schleimhäute, Schwäche oder Kreislaufprobleme sein. Nicht jeder Hund zeigt alle Symptome und nicht jedes Symptom muss sofort eindeutig aussehen.

Aber eines ist eindeutig:

Eine Magendrehung ist ein absoluter Notfall.

Wenn ihr den Verdacht habt, wartet nicht ab, ob es vielleicht wieder besser wird. Ruft die nächste Tierklinik oder den tierärztlichen Notdienst an und macht euch auf den Weg. Bei einer Magendrehung kann Zeit entscheidend sein.

Dieser Beitrag soll ausdrücklich kein Vorwurf an Linas Familie sein. Sie haben in einer Situation gehandelt, in der zunächst niemand wusste, was mit ihrem Hund los war. Ich erzähle Linas Geschichte, weil vielleicht genau sie dazu beiträgt, dass jemand anderes eines Tages früher an eine Magendrehung denkt.

Manche Dinge können wir nicht verhindern.
Aber wir können Wissen weitergeben. Wir können hinschauen. Wir können aufmerksam sein.

Und manchmal kann genau dieses Wissen ein Hundeleben retten.

Liebe Lina, du warst viel zu jung.
Es war mir eine Ehre dich von klein auf begleiten zu dürfen, deine Entwicklung zu sehen, zu sehen zu welche einem tollen Hund du dich entwickelt hast. DANKE🐾🤍
Run free, kleine Maus.

Und deiner Familie wünsche ich von Herzen ganz viel Kraft für diese schwere Zeit.

Adresse

Stiftwiesenweg 7
Hallbergmoos
85399

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