28/08/2026
Wie schnell doch die Zeit rennt...
Was haben ein Briard, ein böhmischer Schäferhund, ein Hündin aus Sri Lanka, ein Tolling Retriever, ein Herdenschutz-Jagdhund-Mix aus Griechenland, ein Border Collie, zwei britische Collies, ein Aussie-Mix, ein Broholmer und ein OEB-Staff-Mix gemeinsam?
Richtig! Ihre Besitzer hatten alle einen oder mehrere Wünsche, die wir am letzten Wochenende im Hundezentrum Schwarzwald beim "Wünsch dir was"-Seminar erfüllt haben.
Das meiste an Themenlagen war Außenreize/Kontrollverluste, Leinenführung/-aggression, Angst-/Meide-/Scheuverhalten und permanentes Bellen.
Jeder Hund kam 2-3x dran, inklusive des Grande finale auf der Hundewiese, bei dem sämtliche Teilnehmer gleichzeitig mit Ihren Hunden über eine Stunde lang durcheinander spazieren gingen, sich frei irgendwo - auch mal direkt am Durchgang - auf der Wiese oder Bänken platzierten, wieder losgingen, Begleitungen dazu gestellt bekommen haben und auch mal tragen durften, wenn sich Familienmitglieder aus dem Kontrollbereich bewegt haben.
Es gab wieder mal viel Einsatz für die passiven Teilnehmer, inklusive einer ordentlichen Runde Fangen. Dafür wurden diese aber von einem spektakulären Buffet belohnt, das keine Wünsche offen ließ!
Die liebe Katja war opulent einkaufen und hat sich zudem für viele Stunden in die Küche gestellt, um von vegan bis fleischhaltig keinerlei Wünsche offen zu lassen. Dazu noch die leckere Kürbissuppe von Katharina und Brotaufstriche und Kuchen von verschiedenen Teilnehmern, Katja und uns und alles war perfekt!
Das eigentlich Perfekte daran war nämlich vor allem, dass Katja auf diesem Weg Unterstützung für die Tierarztkasse der Ehrenhofler gesammelt hat, die dann auch direkt dorthin eingezahlt wurde.
Tatkräftig unterstützt von der lieben Vanessa, die zugunsten der Tierarztkasse eine große Auswahl an Hundekissen dabei hatte, die man dort gegen etwas ins Kässchen erstehen konnte.
Das Wochenende war das schönste Seminar, dass ich je geleitet habe!
Nicht nur wegen der wahnsinns Unterstützung und der großartigen Organisation von Katharina und Detlef Nünninghoff, sondern weil es durch die Bank nur Teilnehmer waren, die ihren Hund erkannt haben und in ihren Wünschen die Kernprobleme angehen wollten.
Was nur deshalb glückte, weil sie mir vertrauten, sich völlig darauf einliessen, ihren Hund ganz neu erleben durften und wir und straight an die Kernthemen gehen konnten, ohne allzuviel Zeit damit verschwenden zu müssen, alte Zöpfe abzuschneiden und sämtliche Varianten von aversiver Einwirkung entkräften zu müssen.
Einfach mal probieren und sich überraschen lassen war die Devise.
Ein anschließen, wo vorher nur Distanz das Ziel war, Freude und Entspannung beim Anleinen, wo es vorher nur Kampf gab, die Leine an den Partner übergeben und sich entfernen, was vorher unmöglich war, unkontrollierte Verhalten ruhig zu beobachten, wo vorher in der Leine gehangen wurde, entspannte Leinenführung, wo es vorher nur Gezerre gab, ein Verständnis von Verhalten, wo vorher nur Fragen waren, ruhige Hunde, die zuvor wegen jedem Pups oder wenn ihnen was nicht passte dauergebellt haben und einiges mehr.
Der Mensch macht den Hund zu 100%.
Und damit ihr versteht, weshalb ich sage, dass eine Passivteilnahme sehr zielführend sein kann: eine Email, die mich gestern erreichte:
Liebe Vanessa,
nochmal ein Danke! Es waren 2 lehrreiche Tage. Ich konnte ( als passiv Teilnehmer) viel mitnehmen. Und Zuhause paar Schräubchen gedreht, gab es kleine, berührende Momente mit meinen 3🥹
Wir werden den Weg bestimmt nochmal zu dir finden:)
Auch das opulente Büffet…so eine tolle Idee von der Teilnehmerin . Ich hoffe es kam richtig viel in die Kasse🙏🏼
Bis hoffentlich bald und liebe Grüße...
Nach dem Seminar ist vor dem Seminar - in 3 Wochen geht's zur Leinenführung/Leinenaggression in die Pfalz.
Aufgrund von Absage ist ein Aktivplatz frei geworden.