06/06/2026
Gute Reise, kleine Meise!
Ein großes Herz bewiesen die Mitarbeiter der Rettungswache Stadler. Im Namen der kleinen Meise sage ich: Herzlichen Dank!
Eine Mitarbeiterin der örtlichen Rettungswache brachte eine junge Meise mit Anflugtrauma. Sie hatte mich zuvor angerufen, was zu tun sei … der kleine Vogel war kurz bewusstlos, aber äusserlich unverletzt und hatte sich in einem dunklen Karton im Schatten zum Teil erholt. Jetzt ging es um die Unterbringung über Nacht.
Die kleine Blaumeise schaute schon recht munter, aber fliegen konnte sie (noch) nicht.
Ich schnitt ein paar kleine Zweige zurecht und setzte den Vogel in einen Käfig.
Die meisten Menschen sind nicht mal ansatzweise in der Lage, einen Wildvogel artgerecht zu ernähren – und ich bin da keine Ausnahme. Aber die nötigen Informationen kann ich beschaffen … . Sonnenblumenkerne oder kleine Insekten wären optimal gewesen. Eine ungesalzene Erdnuss fein gehackt, ein paar Tropfen Wasser an die Zweige gegeben und … Ruhe.
Die „Tautropfen“ habe ich mehrmals erneuert. So konnte der kleine Vogel selbst entscheiden, ob er Wasser wollte oder nicht.
Am nächsten Morgen war die Meise in der Lage, eine kurze Strecke koordiniert zu fliegen.
Dann ging es zurück zur Rettungswache, wo eine Mitarbeiterin die kleine Meise wieder in ihr Revier setzte.
Was steckt hinter einer solchen Rettung? Lest dazu in meinem Blog – Wildvogelrettung - ein kleiner Leitfaden| Maren Bestmann-Auchter