Nimmerlands-Aussies

Nimmerlands-Aussies Registrierter Züchter von Australian Shepherds

Verständnis für die Rasse 😎Die Wahl der passenden Hunderasse fällt manchen Menschen leichter als anderen. Einige entsche...
14/07/2026

Verständnis für die Rasse 😎

Die Wahl der passenden Hunderasse fällt manchen Menschen leichter als anderen. Einige entscheiden stark nach der Optik, anderen ist vor allem der Charakter wichtig. Doch macht man sich wirklich bewusst, was eine bestimmte Rasse im Alltag mit sich bringt?

Oft kennt man zwar die schönen und gewünschten Eigenschaften einer Rasse, aber nicht unbedingt jene Seiten, die später herausfordernd werden können. Genau daraus entstehen häufig Probleme, mit denen vorher niemand gerechnet hat.

Da ist der Husky mit den wunderschönen blauen Augen. Doch plötzlich stellt man fest, dass er sehr selbstständig ist, wegen seines Jagdtriebs kaum frei laufen kann und im Spiel laut und ausgesprochen kommunikativ ist. Dabei wollte man doch eigentlich nur einen schönen, sportlichen Hund, mit dem man Scooter fahren kann.

Oder der Hütehund, der bei jeder Dynamik beginnt zu kläffen, Menschen, Kinder oder andere Hunde kontrollieren möchte und im ungünstigsten Fall sogar Autos hütet.

Vielleicht möchte man aber auch ganz entspannt Agility oder eine Begleithundeprüfung machen und merkt dann, dass der Dalmatiner durchaus arbeiten kann aber zuerst einen Sinn darin sehen und überzeugt werden möchte.

Jede Rasse bringt wunderbare Eigenschaften mit. Gleichzeitig besitzt sie Merkmale, die je nach Lebensstil, Erwartungen und persönlicher Belastbarkeit mühsam oder sogar problematisch werden können.

Genetische Veranlagungen lassen sich nicht einfach kleinreden oder wegdenken. Sie gehören zur Rasse und waren häufig über viele Generationen hinweg ausdrücklich erwünscht. Natürlich kann man einen Hund erziehen, fördern und in gewisse Bahnen lenken. Aber nicht jede Veranlagung lässt sich vollständig wegtrainieren.

Deshalb sollte die Frage vor dem Hundekauf nicht nur lauten:
„Welche Rasse gefällt mir?“

Sondern vor allem:
„Kann und möchte ich auch mit den Eigenschaften leben, die mir an dieser Rasse weniger gefallen?“

Denn echtes Verständnis für eine Rasse bedeutet nicht, nur ihre Vorzüge zu lieben. Es bedeutet auch, ihre ursprünglichen Aufgaben, ihre genetischen Anlagen und ihre möglichen Herausforderungen ernst zu nehmen.



Hundeausbildung ist kein Zuckerschlecken! Hundeausbildung bedeutet Geduld zu haben, Rückschritte hinzunehmen, Zeit und A...
08/07/2026

Hundeausbildung ist kein Zuckerschlecken!

Hundeausbildung bedeutet Geduld zu haben, Rückschritte hinzunehmen, Zeit und Arbeit zu investieren.
Und Hundeausbildung bedeutet eben auch einzusehen, dass niemand perfekt ist. Wir machen Fehler und eben diese, darf der Hund auch machen. Niemand kommt perfekt auf die Welt.

Der Hund zeigt nur ein Verhalten. Dieses Verhalten muss jedoch Konsequenzen haben. Ob positiv oder negativ, das haben wir in der Verantwortung.

Und seid euch Gewiss: auch bei uns läuft nicht alles so, wie wir uns das gedacht haben. Jeder Hund für sich bringt einen eigenen Charakter mit. Der Mensch kann diesen beeinflussen, aber niemals auf Zwang verbiegen. Ein Hund kann aus Angst vor Konsequenzen lernen zu gehorchen. Oder aber wir bauen eine Bindung zu ihm auf, sehen ihn als Lebenspartner und respektieren seine Ecken und Kanten.

Ein Hund, der aus Angst das Gehorchen gelernt hat, wird im Zweifel niemals an deiner Seite bleiben, sondern seine eigene Entscheidung treffen.
Ein Hund, der durch Vertrauen und Verlässlichkeit gelernt hat, wird auch deine Entscheidungen nicht anzweifeln.

Hundeerziehung ist nicht schwarz/weiß nach Schema F. Sie ist individuell. Denn jeder Hund für sich bringt seine eigenen Stärken und Schwächen mit sich. Dafür haben wir uns für ein Lebewesen mit Charakter entschieden.





Nimmerlands Ronja Epic Black Pearl ❤️🐾❤️Du kleine, kecke Maus ❤️ knapp 3.5 Monate alt und somit auch schon bei uns. Dank...
06/07/2026

Nimmerlands Ronja Epic Black Pearl ❤️🐾❤️

Du kleine, kecke Maus ❤️ knapp 3.5 Monate alt und somit auch schon bei uns. Danke, dass du dich für uns entschieden hast (auch wenn wir etwas gebraucht haben, um das zu akzeptieren 😅) du passt einfach perfekt in unser Leben ❤️





04/07/2026
04/07/2026

.pet darf beim Training nicht fehlen ❤️

Ja, wir nutzen fürs Training gerne die Katzen-Snacks. Da ist aber das Gleiche drin, wie bei den Hunde-Snacks. Vorteil ist aber, dass die Katzen-Snacks deutlich kleiner sind und die Hunde sie somit besser schlucken können. So sind sie beim Training nicht lange mit Kauen beschäftigt 😉

Unsere Aussies sind tatsächlich recht wählerisch bei Futter und Snacks. Aber Miba geht einfach immer 🫶 und da deutlich deklariert ist, was drinnen steckt, gebe ich es unseren Mädels vom Herzen gerne ❤️ ich bin sehr dankbar, dass wir uns gefunden haben .pet - ein kleines Unternehmen, welches ich gerne unterstütze!!

Aktuell gibt es die Snacks noch mit 50% Rabatt und wenn ihr unseren Code "nimmerlands15" nutzt, spart ihr nochmal 15% 😉😇
Und probiert doch auch mal das Hauptfutter (Nassfutter oder Trockenfutter). Ich kann es absolut empfehlen 🥰🐾





Der   in der  Für manche Menschen ist von Anfang an klar: Mein Hund wird niemals Welpen haben oder zeugen. Andere wieder...
03/07/2026

Der in der

Für manche Menschen ist von Anfang an klar: Mein Hund wird niemals Welpen haben oder zeugen. Andere wiederum spielen immer wieder mit dem Gedanken und fragen sich, wie es wohl wäre, den eigenen Hund in der Zucht einzusetzen.

Eines vorab: Eine Hündin muss keinen Wurf haben, um glücklich, vollständig oder besonders gut entwickelt zu sein. Immer wieder hört man Aussagen wie: Eine Hündin sollte einmal Welpen gehabt haben, damit sie sich richtig entwickeln kann. Das ist schlichtweg falsch. Eine Hündin kommt sehr gut damit klar, wenn sie niemals in ihrem Leben Welpen bekommt. Sie entwickelt sich dadurch nicht schlechter und ihr fehlt auch nichts im emotionalen Sinn.
Es ist vollkommen in Ordnung, wenn ein Hund einfach Hund sein darf und mit Fortpflanzung nichts zu tun hat. Hunde machen sich keine Gedanken darüber, ob sie irgendwann eine Familie gründen sollten. Sie folgen ihren Instinkten, ihren Hormonen und ihrem natürlichen Verhalten.

Bei Rüden ist der Sexualtrieb sehr unterschiedlich ausgeprägt. Es gibt Rüden, die der Damenwelt regelrecht zu Füssen liegen und stark auf läufige Hündinnen reagieren. Andere nehmen das Ganze deutlich gelassener und drehen nicht gleich durch, nur weil eine interessante Hündin vorbeiläuft. Ein hypersexueller Rüde kann im Alltag durchaus sehr anstrengend sein. Wenn ein Rüde wirklich leidet, nicht mehr frisst, ständig jammert, unruhig ist und nur noch hormongesteuert wirkt, kann eine Kastration unter gewissen Umständen sinnvoll sein. Aber auch hier gilt: Dominanzprobleme löst man nicht, indem man einem Rüden einfach die Hoden entfernt. Das sollte inzwischen eigentlich klar sein.

Bei intakten Hündinnen kommt es meist ein- bis zweimal im Jahr zur Läufigkeit. Während der Standhitze möchte sich die Hündin instinktiv fortpflanzen. Das bedeutet aber nicht, dass sie im Kopf den Wunsch hat, Babys zu bekommen. Sie folgt ihrem natürlichen Sexualtrieb — so unromantisch das klingt, so ist es. Nach der Läufigkeit kann es zu einer Scheinträchtigkeit kommen. Bei manchen Hündinnen ist diese deutlich ausgeprägt, bei anderen merkt man kaum etwas davon. Auch das kann zeitweise mühsam sein, gehört aber zum Zyklus vieler Hündinnen dazu. Sollte eine Hündin sehr darunter leiden, kann auch hier eine Kastration in Betracht gezogen werden.
Doch was ist, wenn der eigene Hund tatsächlich Nachwuchs haben darf?

Wenn eine Hündin Mutter werden soll, dann sollte dies unbedingt unter seriösen Bedingungen geschehen. Entweder man züchtet selbst und geht den ganzen offiziellen Weg über Verein, Zuchtzulassung, Gesundheitsuntersuchungen, Wurfplanung und Verantwortung. Oder man stellt seine Hündin einem erfahrenen Züchter zur Verfügung und lässt die wichtigen Entscheidungen von jemandem treffen, der sich mit Zucht, Geburt und Aufzucht wirklich auskennt.

Wer Welpen aufziehen möchte, sollte sich voll und ganz bewusst sein, was auf ihn zukommt. Ein Wurf bedeutet nicht nur süsse Welpen und schöne Fotos. Es bedeutet Verantwortung, Zeit, Wissen, Schlafmangel, Kosten, Organisation und auch Risiken. Wenn man seine Hündin für einen Wurf zum Züchter gibt, muss man ausserdem bereit sein, mindestens zehn Wochen auf seinen Hund zu verzichten. Auch die Risiken einer Trächtigkeit, Geburt und Aufzucht sollte man sich ehrlich vor Augen führen. Nicht immer läuft alles problemlos.

Welpen zu bekommen und aufzuziehen ist eine grosse Leistung für eine Hündin. Es ist ein Erlebnis, das sie prägt. In meinen Augen gehen viele Hündinnen gestärkt aus dieser Zeit hervor. Oft zeigt sich das auch im Alltag. Eine Hündin verändert sich durch einen Wurf — und meiner Erfahrung nach überwiegend zum Positiven.
Bei Rüden ist das Ganze deutlich weniger aufwendig. Wenn man sich dazu entscheidet, einen Rüden in der Zucht einzusetzen, sollten selbstverständlich auch bei ihm alle erforderlichen Gesundheits- und Zuchtuntersuchungen gemacht werden. Wenn alles passt, sollte man trotzdem nicht einfach jede Hündin zulassen. Eine Verpaarung sollte gut überlegt sein, und sowohl Hündin als auch Rüde sollten zueinander passen.

In der Regel kommt die Hündin zum Rüden. Da der passende Deckzeitpunkt variieren kann, braucht es etwas Flexibilität. Die meisten Rüden wissen sehr schnell, was zu tun ist, wenn eine Hündin in der Standhitze vor ihnen steht. Der Deckakt selbst kann für Menschen, die ihn noch nie gesehen haben, etwas irritierend wirken. Deshalb ist es sinnvoll, sich vorher zu informieren, wie ein Deckakt bei Hunden abläuft.

Viele Rüden sind nach dem Deckakt entspannt. Wer denkt, dass ein Rüde danach automatisch zum unausstehlichen „Rammler“ wird, irrt sich. Ein einzelner Zuchteinsatz verändert einen Rüden in der Regel nicht negativ. Meist weiss er danach einfach besser, wie eine wirklich deckbereite Hündin riecht. Rüden, die vorher bereits einen übersteigerten Sexualtrieb hatten, bleiben meist ähnlich — manchmal wird es sogar etwas entspannter. Rüden mit normalem Sexualtrieb bleiben in der Regel ebenfalls normal. Ich persönlich habe noch keinen Rüden erlebt, der sich durch einen seriösen Zuchteinsatz negativ verändert hätte.

Für den ist der Zuchteinsatz natürlich deutlich einfacher als für die Hündin. Die Hündin trägt, gebärt und zieht auf. Sie leistet körperlich und mental sehr viel mehr.

Also: Zucht — ja oder nein?

Am Ende muss das jeder für sich selbst entscheiden. Für den Hund ist es nicht tragisch, wenn er niemals Nachwuchs hat. Er wird dadurch nicht unglücklicher und ihm fehlt nichts. Wenn ein Hund jedoch unter guten, seriösen und verantwortungsvollen Bedingungen in der Zucht eingesetzt wird, kann es für beide Geschlechter eine schöne und bereichernde Erfahrung sein.
Ich bin Züchterin. Für mich persönlich gibt es kaum etwas Schöneres, als den Nachwuchs meiner Hunde heranwachsen zu sehen. Aber gerade deshalb ist mir wichtig: Zucht sollte niemals leichtfertig geschehen. Sie braucht Verantwortung, Wissen, Ehrlichkeit und Respekt vor dem Hund.

Erzogen, aber nicht sozialisiert – der feine UnterschiedMir fällt immer wieder auf, dass viele Hundebesitzer den Untersc...
30/06/2026

Erzogen, aber nicht sozialisiert – der feine Unterschied

Mir fällt immer wieder auf, dass viele Hundebesitzer den Unterschied zwischen einem gut erzogenen und einem gut sozialisierten Hund nicht wirklich kennen. Dabei ist es nicht dasselbe.

Ein Hund kann hervorragend erzogen sein, ohne automatisch sozial kompetent zu sein. Er kann sauber bei Fuss laufen, zuverlässig abrufbar sein, auf Kommandos reagieren und sich im Alltag kontrolliert verhalten. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass er sich auch sicher, angemessen und souverän unter Artgenossen bewegen kann.

Gerade bei vielen arbeitsfreudigen Rassen sieht man diesen Unterschied sehr deutlich. Diese Hunde bringen oft viel Kooperationsbereitschaft, Arbeitswillen und Orientierung am Menschen mit. Man spricht hier vom sogenannten „Will to please“ – also dem Wunsch, dem Menschen zu gefallen und mit ihm zusammenzuarbeiten.

Das kann im Training natürlich ein grosser Vorteil sein. Solche Hunde lernen oft schnell, sind aufmerksam und lassen sich gut führen. Gleichzeitig besteht aber auch die Gefahr, dass sie sehr stark auf den Menschen fixiert werden. Wenn der Fokus fast nur noch auf Gehorsam, Kontrolle und Kommandos liegt, kann die soziale Kompetenz gegenüber anderen Hunden darunter leiden.
Dann hat man am Ende vielleicht einen Hund, der perfekt funktioniert, aber kaum noch weiss, wie er mit Artgenossen angemessen kommunizieren soll. Er wartet auf Anweisungen, bleibt im Kommando, meidet Kontakt oder orientiert sich ausschliesslich am Besitzer. Das kann von aussen sehr brav wirken, ist aber nicht automatisch sozial.

Natürlich ist nicht jeder gehorsame Hund sozial unsicher oder schlecht sozialisiert. Das wäre zu pauschal. Aber man sollte verstehen: Ein Hund ist nicht automatisch sozial, nur weil er nicht zu anderen Hunden hinläuft oder weil er im Gehorsam bleibt.
Oft hört man dann Sätze wie: „Der will gar nicht spielen.“ Das kann natürlich stimmen. Nicht jeder Hund hat Lust auf Spiel oder engen Kontakt. Aber manchmal ist es eben nicht so, dass der Hund nicht möchte, sondern dass er mit der Situation gar nicht richtig umgehen kann. Dann wählt er lieber das, was er kennt: sich am Besitzer orientieren, im Kommando bleiben und den Kontakt vermeiden.

Auf der anderen Seite gibt es auch Hunde, die nicht extrem arbeitsorientiert sind, aber sehr streng erzogen wurden. Sie wissen genau, was erlaubt ist und was nicht. Trotzdem zeigen sie Interesse an anderen Hunden. Innerlich entsteht dann manchmal ein Konflikt: Der Hund möchte eigentlich Kontakt aufnehmen, weiss aber, dass er es nicht darf.

Wird er dann plötzlich aus dem Kommando entlassen, geht er manchmal mit viel aufgestauter Energie auf den anderen Hund zu. Genau solche Situationen können schnell kippen. Nicht unbedingt, weil der Hund „böse“ ist, sondern weil Frust, Spannung oder Unsicherheit mit im Spiel sind.
Darum finde ich es wichtig, den Hund nicht einfach dann „gehen zu lassen“, wenn er bereits angespannt, aufgeregt oder frustriert ist. Kontakt sollte möglichst in einem ruhigen, ansprechbaren und entspannten Zustand entstehen. Nur so kann der Hund lernen, sozial sinnvoll mit anderen Hunden umzugehen.

Ein Hund kann natürlich beides sein: gut erzogen und sozial kompetent. Genau das wäre für mich der Idealfall. Aber dafür braucht es eben beides: Erziehung und echte, gute Sozialkontakte.
Sozialisierung bedeutet nicht, dass man seinen Hund wahllos auf jede Hundewiese stellt und ihn sich selbst überlässt. Im Gegenteil. Gerade Hundekontakt sollte bewusst, passend und möglichst positiv gestaltet werden. Nicht jeder Kontakt ist guter Kontakt. Schlechte Erfahrungen, Mobbing, Überforderung oder dauerndes unkontrolliertes Spiel können genauso schaden.

Trotzdem brauchen Hunde soziale Erfahrungen, um sozial kompetent werden und bleiben zu können. Sie müssen lernen, Körpersprache zu lesen, Grenzen zu akzeptieren, sich zurückzunehmen, klar zu kommunizieren und mit unterschiedlichen Hundetypen angemessen umzugehen.

Für mich sind Erziehung und Sozialisierung gleichermassen wichtig. Ein Hund sollte im Idealfall beides erleben dürfen: klare Führung und echte soziale Lernmöglichkeiten.
Was ebenfalls oft vermischt wird: Erziehung und Training sind nicht dasselbe.
Wenn ich meinem Hund beibringe, einen Futterbeutel zu apportieren, trainiere ich ein bestimmtes Verhalten. Das kann ich sehr gut über positive Bestärkung aufbauen. Ich belohne erwünschtes Verhalten, wiederhole es, festige es und mache daraus eine Übung.

Erziehung ist für mich etwas anderes. Erziehung betrifft das alltägliche Verhalten, Regeln, Grenzen und soziales Miteinander. Wenn ein Hund zum Beispiel im Spiel viel zu grob wird, andere Hunde bedrängt oder Grenzen ignoriert, dann braucht es nicht einfach ein neues Kommando, sondern eine klare Rückmeldung. Das kann eine Unterbrechung, eine Korrektur oder eine Grenze sein – angepasst an den Hund und die Situation.

Auch darüber streitet sich die Hundewelt sehr. Es gibt Menschen, die ausschliesslich über positive Bestärkung arbeiten möchten. Andere machen, wie ich, einen Unterschied zwischen Training und Erziehung. Für mich ist beides wichtig: erwünschtes Verhalten fördern, aber unerwünschtes Verhalten auch fair und verständlich begrenzen.

Am Ende muss jeder Hundehalter seinen Weg finden. Wichtig ist für mich nur, dass man diese Begriffe nicht verwechselt.
Ein gut erzogener Hund ist nicht automatisch sozial.
Ein sozialer Hund ist nicht automatisch gut erzogen.
Und ein wirklich alltagstauglicher Hund braucht im besten Fall beides.





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