Hundetrainer Christof Hauck

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Hundetrainer Christof Hauck In Gruppen und Einzeltraining feilen wir gemeinsam an einer besseren Kommunikation zwischen Mensch u

28/09/2026

Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen.
Das meiste ist zu komplex für die Kommentarspalten dieser Welt.

Kommunikation ist mehr als drohen und deeskalieren.
Training ist mehr als Lob oder Strafe.
Und Überraschung...in der Regel sind Dinge nicht schwarz weiß.

Meiner Meinung nach geht vieles in der Hundebubble in eine ganz ungünstige Richtung.
Ungünstig vor allem für die Hunde.

23/09/2026

Hier 👇

Natürlich ist das Problem der vollen Tierheime und der Hundehaltung generell deutlich komplexer als hier dargestellt.
Bevor jetzt die ersten anfangen böse Kommentare zu schreiben...es geht mir hier nicht um Methoden Bashing. Es geht um viel mehr als die Frage wie wir Verhalten verändern.
Ich frage mich einfach oft, ob sich Menschen die Hunde haben überhaupt generell für Hunde interessieren...
Ich treffe so viele Leute, die aus eigener Motivation nie ein Fachbuch gelesen haben. Nie eine Fortbildung besucht haben oder sich vor der Anschaffung wirklich gefragt haben: Brauche ich einen Rottweiler? Was befähigt mich so einen Hund zu führen? Das ist für die Hunde ein riesen Problem.
Unsere Welt wird immer voller.
Mehr Arbeit, mehr Menschen, dichtere Städte, mehr Hunde, mehr von allem.
Unsere Hunde müssen zum Teil enorme Leistungen erbringen um sich dem anzupassen. Da wäre es doch nur fair es ihnen ein bisschen leichter oder nicht unnötig schwer zu machen, oder?

10/09/2026
03/09/2026

Hier👇

Veränderung muss nicht immer Monate dauern.

Alfi ist zehn Monate alt. Bei Hundebegegnungen springt er massiv in die Leine, pöbelt und ist nicht mehr erreichbar. Seine Aggression adressiert er mitunter auch um.

Alfi hat keine traumatischen Erlebnisse gemacht. Er wurde mit seinen 10 Monaten einfach schon 2 mal einfach weitergegeben und alleine gelassen. Und einmal mehr braucht ein Hund kein Mitleid. Er braucht Anleitung und einen Menschen der da bleibt und Verantwortung übernimmt. Er hat diesen Menschen zum Glück gefunden.

Was haben wir also in diesen 4 Stunden gemeinsam erreicht?

Wir haben zuerst Orientierung hergestellt. Haben über Raumvorgaben und kleinere Stellvertreterkonflikte geklärt, wer in schwierigen Situationen Verantwortung übernimmt. Und sind von dort aus in den eigentlichen Konflikt gegangen: Hundekontakt.

Danach ging es zurück in die Bewegung. Vorbeigehen. Orientierung halten. Klären, was erlaubt ist und was nicht.

Vier Stunden später ist Alfi nicht „fertig trainiert“. Aber Mensch und Hund haben eine verdammt gute Grundlage, auf der sie jetzt weiterarbeiten können.

Diese Veränderung braucht jetzt Beständigkeit und weiter eine klare Kommunikation.

Aber sie braucht nicht Monate, um überhaupt zu beginnen.

Veränderung beginnt mit einer Entscheidung.

02/09/2026

Hier 👇

Stellvertreterkonflikte funktionieren nicht, weil dein Hund denkt:

„Ich darf nicht in die Küche, also jage ich draußen keine Rehe mehr.“

Darum geht es nicht.

Es geht darum, Konflikte im Kleinen führen zu lernen.

Für den Menschen bedeutet das, Konsequenz zu üben. Eine Grenze nicht nur zu setzen, sondern sie auch durchzuhalten – ohne dabei härter, lauter oder unfair zu werden.

Und der Hund erlebt gleichzeitig einen Menschen, der Konflikte führen kann und bei seinen Entscheidungen bleibt.

Gerade wenn diese Klarheit über Monate oder Jahre verloren gegangen ist, sind kleine Alltagskonflikte ein Übungsfeld für beide.

Nicht um Verhalten zu generalisieren. Sondern um Beziehung und Konfliktfähigkeit zu verändern.

Wie immer gilt, es gibt kein pauschales Rezept um xy zu erreichen. Es gibt keine Bedienungsanleitung für Hunde.

Folgt mir für Ehrlichen Hundecontent und alltägliches aus Training und der Arbeit mit Hundegruppen.

30/08/2026

Hier 👇

Frust ist nicht gleich Frust.

Und bevor wir überhaupt darüber sprechen, müssen wir drei Dinge voneinander trennen: Frustrationstoleranz, Belohnungsaufschub und Impulskontrolle. Das wird im Hundetraining gerne in einen Topf geworfen – ist aber nicht dasselbe.

Und auch Frust selbst sieht nicht bei jedem gleich aus.

Frusttyp 1 trägt seinen Frust nach außen. Laut, deutlich und gerne auch gegen denjenigen, der vermeintlich dafür verantwortlich ist.

Frusttyp 2 trägt ihn ebenfalls nach außen, richtet ihn aber eher gegen die Situation oder die Umgebung. Das sind zum Beispiel Hunde, die in die Leine beißen, Gras rausreißen oder ihren Frust anderweitig abreagieren.

Und dann gibt es Frusttyp 3. Den stillen Frust.

Kein großes Theater. Kein Bellen. Kein offensichtliches Beschweren. Stattdessen vielleicht ein steifer Körper, hohe Spannung, Zittern oder ein Hund, der sich immer weiter in sich zurückzieht.

Und genau dieser Frust wird schnell übersehen oder als Angst oder Einschüchterung interpretiert.

Spannend wird es, wenn wir nicht nur auf den Hund schauen.

Denn auch wir Menschen gehen unterschiedlich mit Frust um.

Trifft ein lauter, offensiver Frusttyp auf einen Menschen, der Frust eher still mit sich selbst ausmacht, können Situationen gerade in der Öffentlichkeit enorm schwer auszuhalten sein.

Treffen dagegen zwei explosive Frusttypen aufeinander, können sie sich gegenseitig immer weiter hochschaukeln – bis beide irgendwann unfair werden.

Deshalb reicht mir die Frage „Wie viel Frust hält mein Hund aus?“ nicht.

Mich interessiert auch: Wie zeigt mein Hund Frust – und was passiert mit mir, wenn er ihn zeigt?

Denn am Ende trainieren wir nie nur einen Hund. Es geht ums miteinander leben.

29/08/2026

Infos👇

Hunde lesen können ist nicht nur mega spannend.

Ich persönlich könnte mir den ganzen Tag Hunde angucken und da ich Vollzeit selbstständig mit Hunden bin, darf ich das zum Glück auch 😅.

Hunde richtig einzuschätzen ist für mich auch die Grundlage für eine stabile Beziehung. Oder kommt ihr euch eine Beziehung vorstellen, in der man so gar nicht die gleiche Sprache spricht?

Im September habt ihr 2x die Möglichkeit euren Hund besser verstehen zu lernen und eure Kommunikation und damit eure Beziehung zu verbessern.

Hier geht's zu den Workshops

https://www.kodderschnauzen.de/bildung

27/08/2026

Hier👇

Eine Fremdbetreuung kann anstrengend für deinen Hund sein

Selbstregulation.
Verarbeiten von Reizen.
Situationen bewerten und kommunizieren.

All das kostet Energie.

ABER

Meiner Meinung nach ist es kein Qualitätsmerkmal, wenn dein Hund nach ein paar Stunden Betreuung am liebsten 2 Tage pennen würde.

Ich sehe meine Aufgabe auch darin Ruhe zu ermöglichen.
Um das herzustellen übernehme ich Verantwortung für die Gruppe.
Ich moderiere Konflikte, gebe manchen Hunden den Raum, den sie brauchen und begrenzen andere Hund, die sich nicht selbst zurücknehmen können.

So haben am Ende ALLE einen guten Tag.

Und ich ganz nebenbei auch 😅.

Denn liebe was tue. Sowohl die Streicheleinheiten als auch die Konflikte. Das ist leben mit Hunden! ❤️

Adresse

Schleswiger Straße 88
Flensburg
24937

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