Nadine Wachter - Easy Dogs

Nadine Wachter - Easy Dogs Mit mir hast du eine emphatische, feinfühlige Bezugsperson in Sachen Hundetraining an deiner Seite.

Easy Dogs – Hundeschule Fürth
www.easy-dogs.net

Hundeschule, Hundetrainerin, Hundeerziehung, Welpenschule, Verhaltensberatung, Beschäftigung, Kind & Hund

Ich habe Puls…. weil Angstverhalten ist kein Feld für „mal eben ein paar Tipps“.Aus gegebenem Anlass möchte ich etwas lo...
03/09/2026

Ich habe Puls…. weil Angstverhalten ist kein Feld für „mal eben ein paar Tipps“.

Aus gegebenem Anlass möchte ich etwas loswerden, das mir wirklich wichtig ist:

Hundeerfahrung allein macht niemanden zum Verhaltensberater.

„Ich habe seit 30 Jahren Hunde“ klingt beeindruckend – sagt aber zunächst einmal überhaupt nichts darüber aus, wie diese Hunde gehalten, trainiert und begleitet wurden. Erfahrung ist nicht automatisch Fachwissen. Und schon gar nicht bedeutet sie, dass man komplexes Angst- oder Aggressionsverhalten fachgerecht einschätzen und verändern kann.

Gerade bei Angsthunden können gut gemeinte, aber fachlich falsche Ratschläge erheblichen Schaden anrichten. Druck, Konfrontation, „da muss er jetzt durch“, falsches Timing oder schlicht ein fehlendes Verständnis für die Ursache des Verhaltens können Angst und Unsicherheit massiv verstärken.

Und das geht manchmal erschreckend schnell.

Was mich deshalb immer wieder fassungslos macht: Menschen geben öffentlich konkrete Trainingstipps zu teilweise hochkomplexem Problemverhalten – ohne den Hund gesehen zu haben, ohne Anamnese, ohne die Situation wirklich zu kennen und ohne entsprechende fachliche Qualifikation.

Das ist nicht harmlos.

Denn hinter jedem „Tipp“ steht ein Mensch, der darauf vertraut. Und vor allem steht da ein Hund, der die Konsequenzen tragen muss.

💛 Angstverhalten verdient fachkundige Unterstützung.

Ein Hund sollte nicht einfach funktionieren lernen müssen. Er sollte die Möglichkeit bekommen, seine Umwelt besser zu verstehen, Sicherheit zu entwickeln und geeignete Strategien im Umgang mit seiner Angst und Unsicherheit zu erlernen.

Deshalb meine Bitte an alle Hundehalter:innen:

Wenn euer Hund Angstverhalten zeigt, holt euch Unterstützung bei einer qualifizierten Hundeverhaltensberaterin oder einem qualifizierten Hundeverhaltensberater, die/der sachgemäß, gewaltfrei und bedürfnisorientiert arbeitet.

Fragt nach Ausbildung, Qualifikationen und Arbeitsweise.
Und hinterfragt kritisch, wer euch da eigentlich gerade einen Rat gibt.

Denn: Hundetrainer ist kein Beruf, den man durch „viel Erfahrung mit Hunden“ automatisch beherrscht.

Genauso wenig wie man zum Bäcker geht, wenn man einen neuen Haarschnitt braucht. 😉

Und ja – ich gebe zu: Als Hundeverhaltensberaterin und -trainerin mit langjähriger Ausbildung und zahlreichen Qualifikationen im Bereich Hundetraining und Lernverhalten bringt mich dieses Thema manchmal wirklich auf die Palme.

Nicht, weil ich anderen ihre Meinung nicht gönne.

Sondern weil es um Lebewesen, Verantwortung und Lebensqualität geht.

Und jeder Hund verdient es, dass genau damit verantwortungsvoll umgegangen wird. ❤️🐾

TEILEN AUSDRÜCKLICH ERLAUBT!!!

… so, und jetzt geh ich erstmal atmen! 🧘🏻‍♀️

Der Terrier ist bereit für Krawall und Remmidemmi! Die Frisur ist selbstgestylt… der Nietengürtel liegt bereit. Es lebe ...
19/08/2026

Der Terrier ist bereit für Krawall und Remmidemmi! Die Frisur ist selbstgestylt… der Nietengürtel liegt bereit. Es lebe der Punk! 🤘🏻⚡️🔥🎸

Wenn ich es also nicht besser wüsste, würde ich sagen: Hach… die Pubertät kickt mal wieder!

❤️❤️❤️
13/08/2026

❤️❤️❤️

Kennst du es auch, ungebetene Ratschläge um die Ohren gehauen zu bekommen?

Manchmal kommt es dicke. Du hast einen schlechten Tag, dein Hund oder auch mal alle beide. Du hast ein Vorhaben, bist eigentlich gut gerüstet und doch läuft heute scheinbar alles schief.

Da stehst du mit deinem Hund, frustriert, überfordert, erschöpft und vielleicht auch voller Selbstzweifel.
Und da kommt er: der Tipp von der Seite, ein gut gemeinter - ungefragter – Ratschlag und Sätze wie “Du musst einfach konsequenter sein.”.

Genau um diese anstrengenden, zermürbenden Momente geht es im neuen Blogbeitrag von Nadine Wachter.

📖 Lies jetzt den ganzen Beitrag im Easy Dogs Blog
👉 www.easy-dogs.net/ungefragte-ratschlaeg

Wie geht es dir an solchen Tagen?
Suchst du eher nach schnellen Lösungen oder einfach nach jemandem, der dir mal richtig zuhört?
Lass es uns in den Kommentaren wissen! 👇

Nadine Wachter - Easy Dogs

Hibbelhunden fällt Lernen oft schwer.Wenn dein Hund ständig unter Strom steht, hilft ihm genau genommen absolut keine Üb...
24/07/2026

Hibbelhunden fällt Lernen oft schwer.

Wenn dein Hund ständig unter Strom steht, hilft ihm genau genommen absolut keine Übung im Sinne der Impulskontrolle – sondern du solltest einen Blick auf den Alltag werfen. Das habe ich ja in den letzten beiden Tagen schon erklärt.

Ein hohes Erregungsniveau entsteht nicht nur durch einzelne Alltagsreize hin und wieder. Schlafmangel, Schmerzen, Angst, Unsicherheit, Frust, hormonelle Veränderungen oder einfach ein sehr aufregender Alltag tragen dazu bei. All diese Belastungen sammeln sich an. Im Prinzip verhält es sich so wie das berühmte Fass, was sich nach und nach füllt. Irgendwann reicht dann der berühmte letzte Tropfen – und der Hund reagiert deutlich impulsiver, als wir es vielleicht erwarten würden.

Deshalb besteht modernes Hundetraining aus viel mehr als Sitz, Platz oder Lass es. Es geht im Wesentlichen darum, Bedingungen zu schaffen, unter denen Lernen überhaupt möglich ist. Dazu gehören ausreichend Schlaf und Erholung, passende Trainingsumgebungen, kleine Trainingsschritte und vor allem positive Erfahrungen.

Je besser ein Hund im Alltag lernt, seine Erregung zu regulieren, desto leichter kann er auch das Verhalten zeigen, das für ein entspanntes Zusammenleben notwendig ist.

Deshalb gibt es bei mir nicht einfach irgendwelche Übungen, um Symptome zu deckeln, sondern ich stelle im Training oft zuerst eine ganz andere Frage: Ist der Hund gerade überhaupt in der Lage zu lernen? Und wenn NEIN, wie kann ich diesen Zustand erreichen?

Allein diese Perspektive verändert unglaublich viel. Wir hören auf, nur das sichtbare Verhalten zu bekämpfen, und beginnen zu verstehen, was als Ursache darunter liegt.

Und genau das ist für mich modernes, positives Hundetraining: Nicht Symptome bekämpfen, sondern Ursachen verstehen. Denn nur dort kann nachhaltige Veränderung entstehen.

Im November gibt’s dazu übrigens eins meiner Webinare mit Aufzeichnung: https://www.easy-dogs.net/termin/webinar-hibbelhunde-2026-11/

Mein Sohn hat Prüfungsangst. Er lernt effektiv für seine Prüfungen in der Schule. Eigentlich weiß er vor den Prüfungen a...
23/07/2026

Mein Sohn hat Prüfungsangst. Er lernt effektiv für seine Prüfungen in der Schule. Eigentlich weiß er vor den Prüfungen alles. Am Tag der Prüfung steht er aber auf einmal da – und plötzlich ist der Kopf wie leergefegt.

Kann man irgendwie nachvollziehen oder kennt diese Situation selbst vielleicht nur zu gut!

Das Wissen ist da natürlich nicht verschwunden. Aber die Aufregung und die entsprechende Bewertung der Situation hat dem Gehirn schlichtweg einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Genau so kann es auch unseren Hunden gehen, wenn sie aufgeregt sind.

Steigt das Erregungsniveau nämlich stark an, übernimmt das Gehirn selbstständig andere Prioritäten. Das können weder wir Menschen noch unsere Hunde steuern! Neurowissenschaftliche Studien zeigen, dass Bereiche, die für Impulskontrolle, planvolles Handeln und überlegte Entscheidungen zuständig sind, unter starkem Stress weniger effizient arbeiten. Stattdessen gewinnen schnelle, automatische Reaktionen die Oberhand. (… genau genommen ist das evolutionstechnisch auch mega smart!!! Nur im normalen Alltag ist das leider streckenweise eher ungünstig!)

Das bedeutet nicht, dass der Hund plötzlich „gar nicht mehr denken kann“. Er kann klaro noch denken – aber sein Gehirn beschäftigt sich gerade mit ganz anderen Dingen: nämlich möglichst schnell auf das zu reagieren, was es in diesem Moment für wichtig hält. Und nicht (wie in unserem gestrigen Beispiel) eben ruhig, entspannt und ohne Gebrüll an anderen Hunden vorbeigehen!

Genau deshalb wirken halt Trainingsübungen manchmal wie vom Erdboden verschluckt und sind nicht mehr abrufbar. Daheim funktioniert alles nahezu perfekt, taucht aber der Lieblingsfeind auf, ist ruhiges Verhalten Geschichte! Genau wie bei Prüfungsangst das Gelernte in einer Prüfung nicht mehr abrufbar ist. LEIDER!

Bei unseren Hunden: Ein Handtarget? Vergessen. Die Umorientierung? Nicht abrufbar. Der Rückruf? Irgendwo im mentalen Aktenordner abgeheftet. Aber im Moment nicht verfügbar. Der Anschluss besetzt!

Nicht, weil dein Hund stur ist. Nicht, weil er dich ärgern möchte. Sondern weil sein Nervensystem gerade auf „Reagieren“ statt auf „Lernen“ eingestellt ist.

Das ist übrigens einer der häufigsten Gründe, warum Menschen glauben, ihr Hund „könne es doch eigentlich“. Ja – kann er. Nur eben nicht in jeder Erregungslage.

Da könnte man jetzt zwar viel wollen, strafen, schreien, motzen und an der Leine rucken… aber wäre das fair? NEIN. Wäre das für den Hund hilfreich? NEIN!

Würde man bei einem Menschen mit Prüfungsstress ernsthaft schimpfen, schreien oder motzen? NATÜRLICH NICHT!!! Weil es schlichtweg unfair wäre und genau GAR NIX bringt!

Demnach - ihr merkt schon, worauf ich hinaus möchte - ist halt definitiv die URSACHE das, was beleuchtet werden muss und nicht das SYMPTOM!!!

👉 Im letzten Teil schauen wir uns morgen an, warum gutes Hundetraining deshalb viel früher beginnt als bei der eigentlichen Übung, die sich mancher Hundehalter wünscht!

Hast du das auch schon mal gesagt oder gedacht? „Mein Hund bellt bei jeder Hundebegegnung!“ – diesen Satz höre ich tatsä...
22/07/2026

Hast du das auch schon mal gesagt oder gedacht?

„Mein Hund bellt bei jeder Hundebegegnung!“ –

diesen Satz höre ich tatsächlich gefühlt täglich. Und fast genauso regelmäßig kommt direkt hinterher die Frage: „Welche Übung kann ich denn machen, dass das möglichst schnell aufhört?“

Meine ehrliche Antwort? 👉🏻 Wahrscheinlich keine.

Denn oft ist das Bellen gar nicht das Grundproblem. Es ist nur das, was wir Menschen halt sehen und vor allem hören. Die spannendere Frage lautet: WARUM bellt denn der Hund überhaupt?

Ist er aufgeregt? Frustriert? Unsicher? Überfordert? Oder freut er sich so sehr, dass er innerlich wie ein Gummifrosch rumspringt?

All diese Dinge bringen das Nervensystem deines Hundes ordentlich auf Touren. Herzschlag und Atmung werden schneller, die Muskeln spannen sich an und Stresshormone wie Adrenalin werden ausgeschüttet. Der Körper schaltet in einen impulsiven Handlungsmodus.

Und genau da liegt jetzt auch der Knackpunkt: Dieser Zustand ist super, wenn man schnell reagieren muss. Aber eher ungeeignet, wenn man beispielsweise entspannt an einem anderen Hund vorbeilaufen oder neue Dinge lernen soll.

Wer also nur das Bellen trainiert, arbeitet oft am Symptom – nicht an der Ursache.

Denn ruhiges Verhalten ist viel anspruchsvoller, als es aussieht. Der Hund muss gleichzeitig seine Umwelt beobachten, Impulse kontrollieren, Frust aushalten, Entscheidungen treffen und seine Aufmerksamkeit steuern. Das ist echtes Multitasking. Und das funktioniert nur, wenn das Gehirn überhaupt noch Kapazitäten dafür hat.

… und am Ende des Tages wollen wir ja, dass der Hund nicht in jeder Hundebegegnung schreien muss…

👉 Deshalb schauen wir uns morgen an, was im Gehirn eines Hundes passiert, wenn die Erregung immer weiter steigt – und warum dann selbst die beste Übung plötzlich scheinbar nicht mehr funktioniert.

Also: STAY TUNED! ❤️

War offensichtlich ein wildes Wochenende! 😂😂😂Ich weiß… ein bisschen Bodyshaming-Vibes hat das Foto schon. Aber dieser Sc...
19/07/2026

War offensichtlich ein wildes Wochenende! 😂😂😂

Ich weiß… ein bisschen Bodyshaming-Vibes hat das Foto schon. Aber dieser Schnappschuss zeugt davon, dass sie selbstständig etwas gegessen hat und sich anschließend gewälzt hat! … und daher FREU ICH MICH SO ARG DRÜBER! ❤️❤️❤️❤️

Seit ich damals begonnen habe, mit Hunden und ihren Menschen zu arbeiten, war schon immer für mich der Kern guten Hundet...
17/07/2026

Seit ich damals begonnen habe, mit Hunden und ihren Menschen zu arbeiten, war schon immer für mich der Kern guten Hundetrainings, nicht die Symptome zu bekämpfen, sondern Ursachen zu verstehen. Nicht gegen den Hund zu arbeiten, sondern mit ihm.

Verhalten ist ja nie einfach nur Verhalten. Es ist die sichtbare Antwort auf das, was im Hund gerade emotional und bedürfnistechnisch passiert.

Hinter jedem Verhalten des Hundes stecken Bedürfnisse und Emotionen. Das Verhalten erfüllt eine Funktion! Ein Hund, der bellt, zieht, schnappt, beißt oder „nicht hört“, “funktioniert” nicht einfach falsch.

Er erlebt etwas.
Er fühlt etwas.

Genau wie wir Menschen halt auch!!!

Deshalb war es für mich noch niemals stimmig, ausschließlich am Verhalten zu arbeiten. Natürlich kann man ein Verhalten unterdrücken oder umlenken. Deckeln… durch Strafe erzwingen… klar… aber mal ehrlich: wer will das denn??? Und nebenbei bleibt der eigentliche Zustand ja dann doch bestehen, wenn ich die Ursache ignoriere. Das empfinde ich weder als fair noch als besonders nett dem Hund gegenüber.

Positives Hundetraining bedeutet deshalb viel mehr, als nur auf Kekse zu setzen. Es bedeutet, den Hund als fühlendes und denkendes Lebewesen zu sehen. Seine Bedürfnisse ernst zu nehmen. Seine Emotionen zu verstehen. Und ihm dabei zu helfen, sich sicher, entspannt und kompetent zu fühlen. Denn wenn sich der innere Zustand verändert, verändert sich das Verhalten oft ganz von selbst.

Verhalten ist Kommunikation!

Ein Dialog - wir müssen halt hinhören!!!

Der Zustand dahinter ist die Botschaft.

Und genau dort beginnt für mich echtes, nachhaltiges Training.

By the way: wer im Jahr 2026 noch immer glaubt, positives Hundetraining besteht nur daraus, den Hund mit Keksen zu füttern, liegt grundlegend falsch und hat eigentlich nicht wirklich was verstanden. Es braucht schon deutlich mehr als nur Kekse! Nämlich sehr viel Sachkunde, Erfahrung, Empathie und eine klare Haltung, wie man mit Lebewesen umgehen möchte! ✌🏻

15/07/2026

Oh … Leute… ich weine gleich vor Freunde!

Sie träumt das erste Mal seit sechs Wochen!!!! 🥹🥹🥹🥹 (Ehrlich gesagt: krass, dass sie sich schon seit so langer Zeit Stück für Stück zurück kämpft!!!)

Ton an. Ich freu mich arg!

Adresse

Fürth
90768

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 19:00
Dienstag 09:00 - 19:00
Mittwoch 09:00 - 19:00
Donnerstag 09:00 - 19:00
Freitag 09:00 - 19:00
Samstag 09:00 - 15:00

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