10/08/2026
Warum ich meinen Hunden täglich die Pfoten anschaue 🐾
Der Blick auf die Pfoten gehört für mich genauso zum Alltag wie das Füttern oder der gemeinsame Spaziergang. Dabei achte ich nicht nur auf die Krallenlänge, sondern auch auf die Ballen und Zwischenräume.
Ich suche nach kleinen Verletzungen, Fremdkörpern, Rötungen oder ungewöhnlichem Abrieb. 🐕 Je früher mir eine Veränderung auffällt, desto schneller kann ich reagieren.
Mindestens genauso wichtig ist mir jedoch, wie dieser Blick auf die Pfoten abläuft.
Meine Hunde dürfen mir über ein Kooperationssignal zeigen, dass sie bereit sind. So erleben sie, dass ihr Verhalten einen Einfluss auf die Situation hat und ihre Signale wahrgenommen werden.
Diese Selbstwirksamkeit kann für mehr Vorhersehbarkeit und Sicherheit sorgen. Der Blick wird so nicht einfach nur durchgeführt, sondern möglichst kooperativ gestaltet.
Durch die tägliche, kurze Routine wird das Anschauen der Pfoten außerdem zu etwas Vertrautem – und nicht erst dann zum Thema, wenn bereits eine Verletzung oder ein Problem besteht. 🐾
Ich bin Natalie, Kralliküre-Entwicklerin, Nasenarbeits-Nerd, Hundetrainerin & Malinois-„Mama“. 🙋🏼♀️
Aus über 18 Jahren Erfahrung im Hundetraining weiß ich, wie wertvoll gezielte Nasenarbeit für Wohlbefinden, Verhalten und die gemeinsame Trainingsarbeit sein kann.
Wie häufig schaust du dir die Pfoten deines Hundes bewusst an?
hunde Hundegesundheit