Hundeschule Duisburg

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https://gofund.me/b06c9a963Heute geht es hier ausnahmsweise einmal nicht um Hunde, sondern um etwas, das mir persönlich ...
09/10/2026

https://gofund.me/b06c9a963

Heute geht es hier ausnahmsweise einmal nicht um Hunde, sondern um etwas, das mir persönlich am Herzen liegt.

Der Kanuverein eines lieben Bekannten steht gerade auf der Kippe. Dort sind Menschen verschiedener Altersgruppen gemeinsam auf dem Wasser unterwegs, darunter viele junge Menschen. Sie erleben Natur, bewegen sich und verbringen Zeit miteinander.

So ein Verein ist viel mehr als eine Sportstätte. Er ist ein Ort, an dem man zusammenkommt und dazugehört. Es wäre wirklich traurig, wenn das verloren geht. Deshalb möchte ich die Reichweite dieser Seite nutzen, um zu helfen.

Vielleicht wohnt ihr in Marl oder Umgebung und habt Lust, das Kanufahren selbst einmal auszuprobieren? Dann schaut euch den Verein doch mal an und fragt nach einem Probetraining. Vielleicht entdeckt ihr dort ein neues Hobby und nette Menschen.

Über den Spendenlink könnt ihr ebenfalls unterstützen. Auch ein Euro zählt – viele kleine Beiträge können zusammen etwas bewegen. Genauso lieb wäre es, wenn ihr den Beitrag einfach teilt, damit er möglichst viele Menschen erreicht. ❤️

Vielen lieben Dank. 🥰

Hallo zusammen, wir sind die Freien Kanufahrer Marl e. V. Wir haben vor kurzem eine unerwarte… Alexander Onda needs your support for Rettung des FKF Marl

01/10/2026

Malinois brauchen Herausforderungen. Helga findet, ich brauche realistischere Erwartungen.

29/09/2026

Meine Tochter hat mir ein Paket geschickt – und bis es endlich ankam, hatte ich quasi TikTok- und Instagram-Verbot. Sie hatte den Inhalt nämlich schon gepostet, und ich sollte mir die Überraschung nicht verderben. 😄

Gestern durfte ich es endlich auspacken: selbst gestrickte Socken aus Alpaka-Wolle und eine richtig liebe Karte. Ich hab mich so gefreut! ❤️ Kaum hatte ich die Socken an, musste Helga erst mal ausgiebig daran schnuppern. Materialprüfung muss sein. 🐾

Falls ihr euch fragt, was meine Klobürste damit zu tun hat: Bei ihrem letzten Besuch meinte meine Tochter: „Boah, so eine brauche ich auch noch!“ Also habe ich ihr bei Rossmann eine neue gekauft und sie zusammen mit dem vergessenen Spielzeug meiner Enkelin verschickt. Das Spielzeug war so klein, dass ich Angst hatte, so ein winziges Päckchen könnte unterwegs abhandenkommen. Mit der Klobürste wurde ein ordentliches Paket draus. 😅

Ich finde, beim Paketaustausch hat meine Tochter eindeutig gewonnen. Danke, mein Schatz – die Socken sind wunderschön! 🧦❤️

23/09/2026

Helga sieht zum ersten Mal eine Kuh. 🐄

Die Kuh kommt auf sie zu und bleibt ziemlich präsent direkt vor ihr stehen. Helga schaut, geht ein Stück näher und hält dann kurz inne.

Am Zaun war deutlich zu hören, dass Strom drauf war. Helga hat an einem Pferdezaun schon einmal einen Schlag bekommen und Pferde danach gemieden. Deshalb bin ich mir nicht sicher, was sie hier gebremst hat: der Zaun, die Kuh oder beides. Neugierig und ruhig war sie jedenfalls und ich war froh, dass sie nicht bis an den Zaun gegangen ist.



Was, wenn gar nicht der Hund das Problem ist?Man hört ja immer wieder, dass Hunde uns spiegeln. Ich finde diesen Satz mi...
21/09/2026

Was, wenn gar nicht der Hund das Problem ist?

Man hört ja immer wieder, dass Hunde uns spiegeln. Ich finde diesen Satz mittlerweile ziemlich ungenau.

Denn eigentlich spiegeln sie uns nicht. Aber sie reagieren sehr genau auf das, was wir tun. Und das kann sich innerhalb einer Situation verdammt schnell verändern, ohne dass wir selbst es überhaupt bemerken.

Genau so eine Situation hatte ich vor einiger Zeit mit einem jungen Kundenhund. Bei einem Termin ging es unter anderem darum, ob wir seine Krallen schleifen können. Der Hund ist grundsätzlich eher unruhig und ich hatte ehrlich gesagt überhaupt keine große Erwartung, wie weit wir damit an diesem Tag kommen würden. Mein Gedanke war eigentlich nur: Mal schauen, was geht.

Der Hund saß vor mir. Ich nahm sein Bein locker auf meine Hand, ging mit der Hand bis zur Pfote und fing einfach mal an. Und zu meiner eigenen Überraschung blieb er sitzen. Ich konnte tatsächlich mehrere Krallen schleifen, zwischendurch ruhig mit Futter bestätigen und anschließend sogar noch die andere Pfote nehmen. Alles ziemlich unspektakulär.

Dann war sein Besitzer dran. Und plötzlich wurde der Hund unruhig, zog immer wieder die Pfote weg und das Ganze funktionierte überhaupt nicht mehr so wie gerade noch bei mir. Also nahm ich ihn noch einmal. Und wieder ließ er mich machen.

Spätestens da war klar: Das Problem war offensichtlich nicht das Krallenschleifen an sich. Also haben wir genauer hingeschaut.

Beim Besitzer war inzwischen deutlich mehr Unruhe in der ganzen Situation. Er hielt die Pfote fester, der Hund versuchte sie wegzuziehen, dadurch wurde das Ganze noch unruhiger und irgendwann kam natürlich auch ein bisschen Frust dazu. Nicht, weil der Besitzer bewusst Druck machen wollte. Ich glaube, genau das ist der entscheidende Punkt.

Vorher wussten wir beide nicht, ob das überhaupt funktionieren würde. Nachdem er gesehen hatte, wie problemlos sein Hund es bei mir zugelassen hatte, war plötzlich eine andere Erwartung da. Und Erwartungen machen etwas mit uns.

Sie verändern unsere Körperspannung, unsere Bewegungen, unsere Stimme, unser Timing und manchmal auch, wie viel Druck wir in einer Situation aufbauen. Oft merken wir selbst davon überhaupt nichts. Der Hund aber schon. Und er reagiert darauf sofort.

Wir Menschen sehen dann häufig nur das Ergebnis: Der Hund wird unruhig. Der Hund zieht die Pfote weg. Der Hund macht nicht mit. Und schon beschäftigen wir uns damit, was wir am Verhalten des Hundes verändern müssen.

Dabei lohnt es sich manchmal, zuerst zu schauen, was sich bei uns gerade verändert hat.

Der Besitzer hat es an diesem Tag übrigens nicht mehr genauso hinbekommen wie ich. Aber nachdem er den Unterschied ein paarmal direkt beobachten konnte, fand er selbst ziemlich faszinierend, wie unmittelbar sein Hund darauf reagierte.

Vielleicht sind Hunde deshalb weniger unser Spiegel. Vielleicht sind sie manchmal einfach verdammt gute Stimmungsbarometer.

Denn sie zeigen uns ziemlich schnell, was wir selbst oft gar nicht bemerken.

Wenn die Box wirklich zur Safe-Zone wirdAls Helga noch nicht lange bei uns war, mussten wir für einen Urlaub mit einem L...
07/09/2026

Wenn die Box wirklich zur Safe-Zone wird

Als Helga noch nicht lange bei uns war, mussten wir für einen Urlaub mit einem Leihwagen fahren. Unsere normale Hundebox war dafür zu groß, also haben wir kurzfristig bei eBay Kleinanzeigen eine andere gekauft.

Eigentlich eine vernünftige Box. Sie hatte nur einen kleinen Haken: Die Abstände zwischen den Gitterstäben waren ziemlich groß.

Bei unseren vorherigen Hunden wäre das völlig egal gewesen.

Bei Helga nicht. 😂

Ihre Box war von Anfang an ihre Safe-Zone. Wenn sie da drin war, wollte sie ihre Ruhe. Und sie konnte durch diese verdammt großen Abstände mit der Schnauze ziemlich weit nach draußen kommen.

Das Problem waren eigentlich weniger Helga oder die Box.

Das Problem waren wir. 😅

Wir waren es von unseren früheren Hunden einfach gewohnt, mal eben neben die Box zu greifen, ein Handtuch daneben zu stopfen, eine Tasche abzustellen oder sonst irgendetwas in ihrer Nähe herumzuräumen.

Und wir haben ständig vergessen, dass das bei Helga keine besonders gute Idee war.

Also griff einer von uns völlig gedankenlos irgendwo hin und plötzlich kam aus der Box eine sehr deutliche Ansage.

Jedes Mal haben wir uns erst einmal verjagt.

Dann haben wir uns über uns selbst geärgert, weil wir es doch eigentlich besser wussten.

Und irgendwann mussten wir darüber lachen.

Passiert ist nie etwas. Aber diese Box hat uns ziemlich zuverlässig beigebracht, nicht einfach in den Rückzugsort eines Hundes reinzugrapschen oder ungefragt darin herumzuhantieren.

Heute ist das mit Helga übrigens längst nicht mehr so wie damals. Ihre Box ist immer noch ihr Rückzugsort und den respektieren wir auch.

Aber ich kann mich dort mittlerweile bewegen, ohne jedes Mal vorher darüber nachzudenken, wo sich gerade meine Finger befinden. 😂

Manchmal besteht Zusammenleben mit einem neuen Hund eben auch darin, die eigenen Gewohnheiten zu ändern.

03/09/2026

Manchmal fällt einem erst bei solchen kleinen Momenten auf, wie viel sich eigentlich verändert hat.

Letztes Jahr konnte ich mit diesem Kundenhund und Helga noch nicht gemeinsam laufen. Helga ist dabei so hochgefahren, dass an ein entspanntes Miteinander nicht wirklich zu denken war.

Heute kann ich mit beiden ganz entspannt zusammen spazieren gehen.

Eigentlich nichts Besonderes.

Aber vor einem Jahr war genau das noch nicht möglich. 🙂

Wenn ein Hund deutlich wirdDieses Foto ist aus der ersten Zeit mit Helga und Zähne zeigen gehörte damals tatsächlich zie...
01/09/2026

Wenn ein Hund deutlich wird

Dieses Foto ist aus der ersten Zeit mit Helga und Zähne zeigen gehörte damals tatsächlich ziemlich selbstverständlich zu unserem Alltag.

Anfassen war schwierig, Halsband anziehen ebenfalls und bei der Körperpflege wurde es dann richtig interessant. Vor allem alles, was hinter den Schultern passierte, war für sie ganz schwierig.

Irgendwann musste ich sie natürlich trotzdem mal bürsten. Also habe ich ihr anfangs einen Maulkorb aufgesetzt. Eigentlich eine ziemlich logische Geschichte: Der Hund ist gesichert, mir kann nichts passieren und ich kann mich in Ruhe darum kümmern.

Zumindest in der Theorie.

Denn mit Maulkorb wurde Helga teilweise richtig steif. Sie ließ sich das Ding völlig problemlos aufsetzen, aber sobald es drauf war, war sie wie gehemmt. Gerade beim Bürsten fiel mir irgendwann auf, dass ich mir damit überhaupt keinen Gefallen tat. Je weiter ich nach hinten kam, desto angespannter wurde sie und zeigte mir teilweise sehr deutlich die Zähne.

Also habe ich irgendwann angefangen, den Maulkorb wegzulassen.

Nicht, weil ich mir plötzlich sicher war, dass sie mich nicht erwischen würde. Das war ich nämlich nicht.

Kurioserweise wurde die ganze Geschichte dadurch aber eher leichter als schwieriger. Auch weil ich selbst anders mit ihr umgegangen bin. Ohne diese Absicherung habe ich automatisch genauer darauf geachtet, wann sie fest wurde, wann etwas noch ging und wann es für sie wirklich zu viel wurde.

Das bedeutete nicht, dass ab da nichts mehr gemacht wurde, sobald Helga einmal komisch geguckt hat. Manche Dinge müssen nun mal sein. Aber ich musste auch nicht unbedingt an einem Tag den kompletten Hund fertig bürsten.

Dann ging eben erst mal nur der vordere Teil und der Rest kam ein anderes Mal dran. Und wenn sie zwischendurch etwas verlottert aussah, dann war das eben so. Eine Freundin und Kundin hat damals sogar mal zu mir gesagt: „Boah Anja, du musst die mal kämmen, die sieht ja furchtbar aus.“

Ja. Wusste ich. Ging nur noch nicht. 😄

Mit der Zeit wurde dann immer mehr möglich und auch der Maulkorb wurde für Helga irgendwann etwas anderes. Ich habe ihn später durchaus noch benutzt, zum Beispiel an manchen Tagen beim Krallenschneiden, wenn ich selbst einfach kein gutes Gefühl hatte. Ob ich ihn wirklich gebraucht hätte, weiß ich bis heute nicht.

Der Unterschied war aber, dass Helga mit Maulkorb irgendwann nicht mehr komplett zumachte.

Heute kann ich vieles mit ihr machen, was in der ersten Zeit überhaupt nicht möglich gewesen wäre. Manche Sachen sind auch heute noch nicht so selbstverständlich und entspannt, wie ich das von meinen anderen Hunden kannte.

Aber das müssen sie für mich auch nicht sein.

Bei Helga habe ich irgendwann verstanden, dass „Das muss jetzt aber“ uns an vielen Stellen nicht weitergebracht hätte.

Manche Dinge müssen sein. Aber nicht unbedingt alles, immer und sofort.

12/08/2026

Manchmal sollten wir weniger darüber nachdenken, was ein Hund alles tun sollte – und ihm wieder mehr zutrauen, einfach Hund zu sein.

Und trotzdem mit uns im Gespräch zu bleiben.

Hundekram eben. 😉

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