Zoo Dortmund

Zoo Dortmund Offizielle Facebook-Seite des Zoo Dortmund. Dies ist die offizielle Facebook-Seite des Zoo Dortmund.
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Verantwortlich:
Marcel Stawinoga
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Zoo Dortmund
Mergelteichstraße 80
44225 Dortmund

Um den Lesefluss zu fördern, wird in den Beiträgen auf der Zoo-Dortmund-Facebook-Seite bei der Bezeichnung von Personenarten oder -gruppen auf eine geschlechtsbezogene Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung grundsätzlich für beide Geschlechter; die verkürzte Sprachform beinhaltet keine Wertung.

Lachender Hans – Hazel und Howard bei uns eingezogenWie der eine oder andere aufmerksame Besucher vielleicht schon mitbe...
23/06/2026

Lachender Hans – Hazel und Howard bei uns eingezogen

Wie der eine oder andere aufmerksame Besucher vielleicht schon mitbekommen hat, gibt es in der Australien-Voliere zwei neue Mitbewohner zu entdecken: das Lachender-Hans-Pärchen Hazel und Howard.

Das Kookaburra-Pärchen – wie der Lachende Hans im Deutschen auch genannt wird – kommt aus dem Erlebnis-Zoo Hannover und wohnt bereits seit Anfang Mai bei uns in Dortmund. Um sich ganz in Ruhe an die neue Umgebung und die Tierpfleger gewöhnen zu können, waren Hazel und Howard zunächst noch hinter den Kulissen in einem Vorgehege untergebracht.

Hazel ist am 23.04.2022 im Luisenpark Mannheim geschlüpft, während Howard am 18.03.2022 im Thüringer Zoopark Erfurt geschlüpft ist. Zuletzt lebten die beiden als Zuchtpaar in Hannover und waren dort Teil einer Flugshow. Dadurch sind sie auch den engen Kontakt zu ihren Tierpflegern gewohnt und lassen sich gut von ihnen trainieren. Einen kleinen Eindruck davon bekommt Ihr auch in unserer aktuellen Story – schaut doch mal rein!

Inzwischen hat sich das Paar gut eingelebt und ist im Umgang mit den Tierpflegern sehr umgänglich. Das tägliche Training ist bereits zur Routine geworden und auch für Besucher sind sie mittlerweile regelmäßig zu sehen. Wer die beiden Eisvögel nebeneinander auf einem Ast sitzen sieht, kann sie recht leicht auseinanderhalten: Hazel ist nämlich ein gutes Stück größer als ihr Partner Howard.

Übrigens könnt Ihr den unverkennbaren Gesang des Lachenden Hans, der an ein lautes, hysterisch klingendes Lachen erinnert, meist in den frühen Morgenstunden oder gegen Abend hören.

Ihr findet die neuen Bewohner in der Australien-Voliere direkt gegenüber von den Ringelschwanz-Felskängurus.

Vielen Dank an unsere Tierpflegerin Martina Gotzeck für den Dreh bei den Lachenden Hänsen und die Infos zu den beiden!



Foto und Text: Ida Andrae

Der Große Ameisenbär ist unser „Tier der Woche“Wie jeden Montag möchten wir Euch mit dem Großen Ameisenbären (𝘔𝘺𝘳𝘮𝘦𝘤𝘰𝘱𝘩𝘢...
22/06/2026

Der Große Ameisenbär ist unser „Tier der Woche“

Wie jeden Montag möchten wir Euch mit dem Großen Ameisenbären (𝘔𝘺𝘳𝘮𝘦𝘤𝘰𝘱𝘩𝘢𝘨𝘢 𝘵𝘳𝘪𝘥𝘢𝘤𝘵𝘺𝘭𝘢) eine Tierart aus unserem Zoo als „Tier der Woche“ etwas ausführlicher vorstellen.

Der Große Ameisenbär ist in Mittel- und Südamerika beheimatet. Er lebt in verschiedenen Lebensräumen wie tropischen Regenwäldern, Trockenwäldern, Savannen, Feuchtgebieten und offenen Graslandschaften.

Ein ausgewachsenes männliches Tier erreicht eine Kopf-Rumpf-Länge von 100 bis 130 cm, eine Schwanzlänge von 65 bis 90 cm und ein Gewicht von 30 bis 35 kg, wobei die Weibchen etwas kleiner sind. An seinen Vorderfüßen weist ein Großer Ameisenbär drei kräftige, stark verlängerte Krallen auf, die das Nebengelenktier gewöhnlich dafür verwendet, um Ameisenbauten aufzureißen, die er mit seiner langen Nase aufgespürt hat. Mit seinen Krallen kann der Ameisenbär sich aber auch gegen Raubtiere wie Jaguare oder Pumas verteidigen. Bei Bedrohung stellt sich der Ameisenbär wie ein Bär auf seine Hinterbeine und verteidigt sich durch Schläge mit den Krallen – dies brachte ihm auch die Bezeichnung „Bär“ in seinem deutschen Namen ein.

Die Hauptnahrung des Großen Ameisenbären besteht aus Ameisen, von denen er täglich bis zu 35.000 frisst! Gelegentlich nimmt er auch Termiten zu sich, schleckt Vogeleier aus oder sucht in morschem Holz nach verschiedenen Insekten und Larven. Seine bis zu 60 Zentimeter lange und klebrige Zunge ist mit kleinen Dornen besetzt, die zusammen mit seinem Speichel dazu dienen, die Beute festzuhalten. Da der Ameisenbär über keine Zähne in seinem kleinen Maul verfügt, wird die Nahrung im Magen durch kräftige Muskeln zerkleinert.

Auf der IUCN Red List of Threatened Species (Rote Liste gefährdeter Arten der Weltnaturschutzunion IUCN) wird der Große Ameisenbär seit 2010 als „gefährdet“ (VU) geführt.

Bei uns im Zoo sind derzeit fünf Große Ameisenbären zu sehen. Auf dem Foto anbei seht Ihr Antebus, welcher aktuell im Tamandau-Haus wohnt und sich das Außengehege mit dem Weibchen Bonita teilt. Im Mähnenwolfstall ist Oma Chaka untergebracht und auf der Südamerika-Wiese könnt Ihr abwechselnd Zenobia und den jüngsten Nachwuchs Noah entdecken.

Vielen Dank an unsere Tierpflegerin Jacqueline Lo Grasso für das schöne Foto von Antebus.



Foto: Jacqueline Lo Grasso
Text: Ida Andrae

Fünf Capybara geboren, Mutter nach Geburt gestorben, Tanten adoptieren JungtiereWir haben eine schöne und zugleich traur...
21/06/2026

Fünf Capybara geboren, Mutter nach Geburt gestorben, Tanten adoptieren Jungtiere

Wir haben eine schöne und zugleich traurige Nachricht zu verkünden: Von Mittwoch auf Donnerstag brachte Capybara Lia fünf Jungtiere zur Welt. Alle fünf Jungtiere waren am Donnerstag wohlauf, während Lia, die bereits im letzten Jahre erfolgreich Nachwuchs in unserem Zoo aufgezogen hat, keinen guten Eindruck machte.

In der anschließenden tierärztlichen Behandlung wurde Lia zunächst Schmerzmittel verabreicht, Antibiotikum und in Hinblick auf eine sogenannte verschleppte Geburt ein wehenförderndes Mittel verabreicht. Doch Lias Zustand verschlechtere sich rapide, ehe sie gar nicht mehr ansprechbar war und sich in einem komatösen Zustand befand, sodass wir, unsere Zootierärzte in Rücksprache mit den zuständigen Tierpflegern, gemeinsam die Entscheidung trafen, Lia einzuschläfern. Beim Röntgen bestätigte sich dann der Verdacht, dass Lia noch ein sechstes, bereits totes Jungtier in sich trug.

Die fünf Jungtiere ließen wir daraufhin zur Gruppe, die sich zusammensetzt aus Vater Herr von Bödefeld sowie Lias Schwestern Maya, die zwei Jungtiere von 10. Mai führt, und Inka, die noch ein Jungtier vom 24. Januar im Schlepptau hat. Dies in der Hoffnung, dass Lias Schwestern sich der neugeborenen Capybara annehmen.

Und tatsächlich adoptierten Maya und Inka den Nachwuchs ihrer Schwester Lia, indem sie diese säugen und mit sich führen. Und auch Herr von Bödefeld, der in der Vergangenheit sich stets als fürsorglich Vater hervorgetan hatte, kümmert sich gut um seine jüngsten Sprösslinge, behält diese stets im Blick und schaut, dass sie bei der Gruppe bleiben.

Als sogenannte Nestflüchter können Capybara direkt nach der Geburt sehen und laufen. Die Nagetiere kommen bereits völlig behaart und mit bleibenden Zähnen zur Welt und nehmen zwischen ihrem ersten und dritten Lebenstag schon feste Nahrung zu sich, werden aber trotzdem etwa 16 Wochen lang von ihrer Mutter gesäugt.

Drückt uns und den jungen Wasserschweinen, wie Capybara im Deutschen auch genannt werden, fest die Daumen, dass die nun durchaus herausfordernde Aufzucht mit ihren Tanten klappt!

Vielen Dank an unsere Tierpflegerin Jacqueline Lo Grasso für den Fototermin bei den Capybara!



Foto und Text: Marcel Stawinoga/Der Zoolotse

Junger Schabrackentapir gestorbenWir haben eine sehr traurige Nachricht zu verkünden: Der in der Nacht auf den 20. Mai i...
20/06/2026

Junger Schabrackentapir gestorben

Wir haben eine sehr traurige Nachricht zu verkünden: Der in der Nacht auf den 20. Mai in unserem Zoo geborene Schabrackentapir ist letzte Nacht gestorben.

Wie bereits von uns berichtet, trägt Laila, die Mutter des Jungtiers, einen parasitären Erreger in sich, gegen den es kein Medikament gibt. Dieser Erreger wird über Hundekot übertragen, der unentdeckt im Futterheu vorhanden sein kann, wenn Hunde auf Futterwiesen koten. Rinder und andere Wiederkäuer sind vor allem Zwischenwirt dieses Erregers, aber auch Tapire können wie im Fall von Laila Zwischenwirt sein. Werdende Mütter können den Erreger über die Plazenta an das noch ungeborene Jungtier übertragen, der sich dann im Jungtier vermehrt und dieses schwächt, was dann zum Tod führen kann. Auch der neugeborene Schabrackentapir in unserem Zoo wies unter anderem einen deutlich unsicheren und eher steifbeinigen Gang auf, was auf eine durch den einzelligen Parasiten zurückzuführende Infektionskrankheit hervorgerufenen wird.

Dennoch schlug der junge Bulle sich so weit gut, war sehr aufgeschlossen, trank ordentlich und folgte seiner Mutter. Und auch Leila kümmert sich sehr vorbildlich um ihren Sprössling. Daher waren wir vorsichtig optimistisch und sehr überrascht und tief getroffen, als wir den jungen Schabrackentapir heute Morgen tot vorfanden.

Das Jungtier wurde intensiv von unseren Zootierpflegern und Zootierärzten überwacht. Darüber hinaus standen wir im engen Austausch mit dem Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) bzw. EAZA Ex‐situ Programme für Schabrackentapire, welches innerhalb der Europäischen Zoo- und Aquarienvereinigung (EAZA - the European Association of Zoos and Aquaria) im Tiergarten Nürnberg koordiniert wird und den zuständigen beratenden Fachtierärzten, um das Jungtier entsprechend unter anderem physiotherapeutisch bestmöglich zu therapieren.

Wir und vor allem die zuständigen Tierpfleger sind sehr traurig über den Tod des Jungtiers. Auch wenn der junge Tapir von Anfang keine guten Chancen hatte, haben wir, vor allem die zuständigen Tierpfleger und unsere Zootierärzte, natürlich unser Bestes für den Kleinen gegeben!

Vielen Dank an unsere Tierpfleger, unsere Zootierärzte und alle anderen involvierten Mitarbeiter für den leidenschaftlichen Einsatz für den jungen Schabrackentapir!

Eine Zucht mit Laila war nicht geplant. Nachdem Laila in ihrem vorherigen Zuhause, dem Zoo Leipzig, bereits mehrfach Nachwuchs verloren hatte, zog sie in Absprache mit dem EEP in unseren Zoo um. Hier sollte Laila gemeinsam mit Schabrackentapir-Opa Jinak leben. Denn bei einer Untersuchung von Jinaks Samenflüssigkeit wurden lediglich inaktive oder missgebildete Spermien nachgewiesen, sodass er als unfruchtbar eingestuft wurde. Daher war Lailas Trächtigkeit eine nicht vorhersehbare Überraschung.

Ergänzung: Vielen Dank für Eure vielen lieben Nachrichten! Da so viele gefragt haben: bei dem parasitären Erreger handelt es sich um 𝘕𝘦𝘰𝘴𝘱𝘰𝘳𝘢 𝘤𝘢𝘯𝘪𝘯𝘶𝘮.



Foto: Ida Andrae
Text: Marcel Stawinoga/Der Zoolotse

Walter hat orakelt: Deutschland intensiv zugewandt, Elfenbeinküste hastig abgerissen, Sieg für Deutschland?Auch bei der ...
19/06/2026

Walter hat orakelt: Deutschland intensiv zugewandt, Elfenbeinküste hastig abgerissen, Sieg für Deutschland?

Auch bei der aktuell laufenden Fußball-Weltmeisterschaft tritt Sumatra-Orang-Utan Walter aus unserem Zoo, wie bereits von uns berichtet, wieder als Orakel auf. Heute hat Walter im Rahmen eines Pressetermins das Spiel morgen zwischen Deutschland und der Elfenbeinküste orakelt, wobei er die Wahl hatte zwischen zwei mit Leckereien gefüllten Jutesäcken, von denen einer mit einer Flagge von Deutschland und der anderen mit der von Elfenbeinküste geschmückt war. Walter bewegte sich direkt zu den beiden Jutesäcken, musterte aufmerksam den Sack mit der Deutschland-Flagge, wie auf dem Foto anbei zu sehen, ehe er begann, den Knoten des Deutschland-Sacks am Seil zu lösen. Nachdem er diesen in seinen Händen hatte, riss er hastig den Sack mit der Flagge der Elfenbeinküste ab und zog sich mit seiner Ausbeute in seine Hütte zurück, wo er zunächst sich die Überraschungen aus dem Deutschland-Sack zu Gemüte führte.

Unser Kommunikationsleiter und Artenschutzkoordinator Marcel Stawinoga/Der Zoolotse deutet dies gegenüber der Presse als einen klaren Sieg für die deutsche Fußballnationalmannschaft.

Neuer Tamandua-Mann Paolo bei uns eingetroffenIn unserem Zoo ist kürzlich ein neuer Tamandua-Mann eingezogen. Auf dem be...
18/06/2026

Neuer Tamandua-Mann Paolo bei uns eingetroffen

In unserem Zoo ist kürzlich ein neuer Tamandua-Mann eingezogen. Auf dem beigefügten Foto seht Ihr den männlichen Tamandua Paolo (links) sichtlich entspannt und verschlafen zusammen mit Frieda im Korb.

Das Tamandua-Männchen kommt aus dem Naturpark Faunia, parque temático de la Naturaleza Madrid in Spanien und ist dort am 10. Juli 2021 geboren.

Zunächst wurden die beiden Kleinen Ameisenbären in getrennten Gehegen untergebracht, sodass das Männchen in Ruhe ankommen konnte. Nach einigen Tagen wagten die Tierpfleger eine Zusammenführung, welche für die anwesenden Besucher ziemlich stürmisch aussah, für Tamanduas aber sehr typisch ist und recht friedlich und gut verlief.

Der neue Bewohner fand direkt Gefallen an seiner neuen Mitbewohnerin Frieda und auch sie schien nicht ganz abgeneigt zu sein. Trotzdem behielten die Tierpfleger die beiden noch eine ganze Zeit im Blick, sodass sie bei Bedarf jederzeit hätten eingreifen können, was schlussendlich aber gar nicht notwendig war.

Paolo ist sehr aufgeschlossen und munter unterwegs und direkt zur Stelle, wenn sich ein Tierpfleger nähert. Dabei nimmt er auch gerne mal die Abkürzung und lässt sich auf den Boden fallen, getreu dem Motto: Wozu Umwege gehen, wenn es doch so schneller geht? Auch sein neues Zuhause wurde schon sehr aufmerksam und sichtlich neugierig bis zur obersten Spitze des Baumes im Außengehege erkundet.

Das Tamandua-Männchen ist auf Empfehlung des Europäischen Zuchtbuchs (ESB), das der Zoo Krefeld im Rahmen der Europäischen Zoo- und Aquarienvereinigung (EAZA - the European Association of Zoos and Aquaria) führt, in unseren Zoo gezogen und soll hier auch für Nachwuchs sorgen. Wir freuen uns sehr über den neuen Mitbewohner und dass die Zusammenführung mit Frieda so gut geklappt hat. Einen kleine Eindruck von dem Neuankömmling bekommt Ihr auch in der aktuellen Story, schaut doch mal rein!

Mit Tamandua-Mann Santino, Friedas vorherigem Partner, hatte die Familienplanung in der Vergangenheit leider nicht geklappt. Es stellte sich heraus, dass er zeugungsunfähig ist. Santino, der am 25. Juni stolze 16 Jahre alt wird, ist inzwischen hinter den Kulissen untergebracht und wird in Kürze in eine neue Altersresidenz in einen anderen Zoo umziehen. Die durchschnittliche Lebenserwartung bei Tamanduas in Menschenobhut liegt übrigens bei etwa 10 bis 15 Jahren.

Vielen Dank an unsere Tierpflegerin Stefanie Bothe für die schönen Fotos und Videos.



Foto: Stefanie Bothe
Text: Ida Andrae

17/06/2026

Seelöwin Emma im Zoo Dortmund hat Geburtstag

Die Kalifornische Seelöwin Emma bei uns im Zoo Dortmund hat heute Geburtstag und wir acht Jahre alt. Zur Feier des Tages überraschten wir die Robbe, wie auch im Video anbei zu sehen, mit einer kleinen Fischtorte.

Wie auch im Video anbei zu sehen sind Robben von Natur aus sehr neugierig, verspielt, gelehrig und auch am Kontakt mit Menschen interessiert. Dies machen wir uns im Zoo beim Training zunutze. Beim Training lernt Emma, aber auch die anderen Robben in unserem Zoo, sich unter anderem am ganzen Körper abtasten zu lassen und sich dafür zum Beispiel auf Kommando auf den Rücken zu legen oder an einer Wand abzustützen. Außerdem heben die Robben auf Zuruf die Flossen und öffnen das Maul für eine Zahnkontrolle sowie die Augen, um auch diese kontrollieren und zum Beispiel Augentropfen verabreichen zu können. Solches Training dient dann dazu, den Gesundheitszustand der Tiere zu überprüfen, Medikamente zu verabreichen oder eine tierärztliche Untersuchung zu vereinfachen. Das Training umfasst aber noch weitere Facetten neben solch medizinischem Training und hält die Tiere körperlich und geistig fit.

Emma ist die jüngste der vier Robben in unserem Zoo und lebt seit dem 11. April 2019 hier in Dortmund. Sie zog aus dem Grüner Zoo Wuppertal zu uns, wo sie auch am 17. Juni 2018 zur Welt kam.

Vielen Dank an unsere Tierpfleger Tim Fischer und Rebecca Moeschke für den Dreh bei Emma und die Vorbereitung!

Das Internationale Zoo-Fußballturnier 2026 zu Gast bei uns im Zoo DortmundAm letzten Wochenende, vom 12. bis zum 14. Jun...
16/06/2026

Das Internationale Zoo-Fußballturnier 2026 zu Gast bei uns im Zoo Dortmund

Am letzten Wochenende, vom 12. bis zum 14. Juni, hatten wir zum 37. Internationalen Zoo-Fußballturnier zu uns in den Zoo Dortmund eingeladen und waren erstmals Gastgeber dieser Veranstaltung. Etwa 350 Zoomitarbeiter aus etwa 20 Zoos aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Tschechien nahmen teil und schickten 16 Mannschaften ins Turnier auf der Mendesportanlage im Fredenbaumpark. Zum zehnten Mal hintereinander trat eine Mannschaft für unseren Zoo an. Die Mannschaft des Zoo Dortmund bestand hauptsächlich aus Tierpflegern, Tierpfleger-Auszubildenden und Zoolotsen und belegte am Ende des Turnieres den 13. Platz.

In der Vorrunde traf die Dortmunder Mannschaft zunächst auf den Zoo Leipzig und unterlag mit 0-3. Im anschließenden Spiel gegen die Truppe von Zoo Berlin und Tierpark Berlin unterlag der Zoo Dortmund mit 0-2, ehe sich unsere Mannschaft gegen den Zoologischer Stadtgarten Karlsruhe mit einem 1-1 den ersten Punkt sicherte, was am Ende aber auch nur für den letzten Platz der ersten Gruppenphase reichte. Den Ausgleich in diesem Spiel erzielte für unsere Mannschaft Tierpflege-Auszubildender Janik „Sunny“ Bernards.

Im ersten Spiel der nächsten Gruppenphase traf unsere Mannschaft zunächst auf den Zoo Praha (Prag), wo Zoolotse Kevin Roolf spektakulär per Fallrückzieher den 1-0 Siegtreffer erzielte, was aber leider niemand in Foto oder Video festgehalten hat. Im nächsten Spiel traf der Zoo Dortmund auf den Zoo Basel, wo Tierpflege-Auszubildender Janik „Sunny“ Bernards erneut zum 1-1 Endstand ausgleichen konnte. Das anschließende Spiel gegen eine Gemeinschaftsmannschaft vom Zoo Wuppertal und vom Tierpark Nordhorn verlor unser Team mit 0-1.

Im ersten Platzierungsspiel um die Plätz 13 bis 16 setzte unsere Mannschaft sich nach Toren von den Zoolotsen Sebastian Greve und Kevin Roolf gegen den Tierpark Hellabrunn aus München mit 2-0 durch. Im anschließenden Spiel, erneut gegen den Zoo Basel, konnte Kevin Roolf kurz vor Schluss zum 1-1 ausgleichen, ehe unsere Mannschaft sich im Neunmeterschießen nach Treffern von Julian Lau, Janik „Sunny“ Bernards und Marvin Lück sowie zwei Paraden vom Dortmunder Torhüter Steven Horst Richard Gojowczyk mit 3-1 behauptete.

Das Zoo-Fußballturnier mit dem Icebreaker und der Auslosung am Freitagabend, dem Turnier und der anschließenden Party mit Siegerehrung am Samstag sowie der Sonntag mit Führungen bei uns im Zoo, wo der fachliche Austausch im Vordergrund stand, hat uns sehr viel Spaß bereitet! Vielen Dank an alle Kollegen für den Besuch! Es war toll, Euch alle auf dem Internationalen Zoo-Fußballturnier bei uns im Zoo Dortmund zu sehen! Herzlichen Glückwunsch an die Mannschaft vom Tiergarten Schönbrunn in Wien zum Turniersieg, die sich im Finale im Neunmeterschießen gegen die ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen durchsetzte, die beinahe ihren ersten Turniersieg ausgerechnet in Dortmund holte! Wir freuen uns schon auf das Turnier 2027 im Erlebnis-Zoo Hannover!

Vielen Dank besonders an unser Orga-Team Steven Horst Richard Gojowczyk, Rebecca Moeschke, Sarah Rettschlag, Kevin Roolf, Jannik Todt und Marcel Stawinoga für die super Organisation! Vielen Dank auch an unsere Tierpflegerin Irina Frink für die tolle Moderation und an alle Helfer!

Die Endplatzierungen des 37. Internationalen Zoo-Fußballturniers in Dortmund:

1.Tiergarten Schönbrunn (Wien)
2. ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen
3. Zoo Frankfurt
4. Zoo Berlin und Tierpark Berlin
5. Wilhelma, Zoologisch-Botanischer Garten (Stuttgart)
6. Zoologischer Stadtgarten Karlsruhe
7. Kölner Zoo
8. Tierpark Hagenbeck(Hamburg)
9. Zoo Leipzig
10. Erlebnis-Zoo Hannover
11. Zoo Praha (Prag)
12. Grüner Zoo Wuppertal/Tierpark Nordhorn
13. Zoo Dortmund
14. Zoo Basel
15.: Zoo Krefeld
16. Tierpark Hellabrunn (München)
Fairnesspokal: Opel-Zoo Kronberg (der Opel-Zoo hatte nicht genug Spieler, reiste aber dennoch an, um andere Zoos spielerisch zu unterstützen)



Foto: Arne Piepke

Der Philippinen-Fleckenmusang ist unser „Tier der Woche“Mit dem Philippinen-Fleckenmusang (𝘗𝘢𝘳𝘢𝘥𝘰𝘹𝘶𝘳𝘶𝘴 𝘱𝘩𝘪𝘭𝘪𝘱𝘱𝘪𝘯𝘦𝘯𝘴𝘪𝘴 bz...
15/06/2026

Der Philippinen-Fleckenmusang ist unser „Tier der Woche“

Mit dem Philippinen-Fleckenmusang (𝘗𝘢𝘳𝘢𝘥𝘰𝘹𝘶𝘳𝘶𝘴 𝘱𝘩𝘪𝘭𝘪𝘱𝘱𝘪𝘯𝘦𝘯𝘴𝘪𝘴 bzw. 𝘗𝘢𝘳𝘢𝘥𝘰𝘹𝘶𝘳𝘶𝘴 𝘩𝘦𝘳𝘮𝘢𝘱𝘩𝘳𝘰𝘥𝘪𝘵𝘶𝘴 𝘱𝘩𝘪𝘭𝘪𝘱𝘱𝘪𝘯𝘦𝘯𝘴𝘪𝘴) stellen wir Euch wie jeden Montag eine Tierart aus unserem Zoo als „Tier der Woche“ ein wenig ausführlicher vor.

Je nach Autor wird der Philippinen-Fleckenmusang als eigenständige Art oder als Unterart des Fleckenmusangs betrachtet. Beide sind die bekanntesten Schleichkatzen, vor allem wegen ihrer Rolle in der Produktion des teuren Kaffees „Kopi Luwak“ in Südostasien. Der Name „Kopi“ bedeutet Kaffee auf Indonesisch, während „Luwak“ die Bezeichnung für diese Tiere ist.

Kopi Luwak entsteht, wenn ein Flecken- oder Philippinen-Fleckenmusang Kaffeebeeren frisst und nur das Fruchtfleisch verdaut. Die unverdauten Kaffeebohnen scheidet er aus, und diese werden dann gesammelt, gereinigt und geröstet. Für hochwertigen Kopi Luwak ist es wichtig, dass die Musangs wild auf Kaffeeplantagen leben und nicht in Käfigen gehalten werden. Nur so können sie selbstständig die besten und reifsten Kaffeebeeren auswählen.

Die Musangs haben feste Kotplätze, was es den Kaffeebauern erleichtert, die Bohnen zu sammeln. Ursprünglich entstand Kopi Luwak aus der Not der einheimischen Bauern, die nach der Einführung von Arabica-Kaffee durch die Niederländer dessen Nutzung für den eigenen Bedarf untersagt war. Die Musangs ignorierten dieses Verbot und entdeckten die Kaffeebeeren als Nahrungsquelle.

Der Fleckenmusang ist nicht nur in Indonesien verbreitet, sondern auch in Sri Lanka, Indien, Südchina sowie auf den Philippinen und Borneo. Er lebt in verschiedenen Waldtypen und ist oft auch in menschlichen Siedlungen anzutreffen. Seine Nahrung besteht neben Kaffeebeeren aus Insekten, Würmern, Vogeleiern und Früchten.

Die Geschlechtsbestimmung bei Fleckenmusangs ist übrigens schwierig, da beide Geschlechter Drüsen unterhalb des Schwanzes besitzen, die an Hoden erinnern. Diese Drüsen können bei Gefahr ein übel riechendes Sekret absondern und dienen zur Reviermarkierung sowie zur Kommunikation mit Artgenossen. Der wissenschaftliche Name „hermaphroditus“ bezieht sich auf diese Drüsen, obwohl Musangs keine echten Zwitter sind.

Auf der IUCN Red List of Threatened Species (Rote Liste gefährdeter Arten der IUCN) wird der Fleckenmusang als „nicht gefährdet“ (LC) eingestuft.

In unserem Zoo findet Ihr zwei weibliche Philippinen-Fleckenmusangs im Gehege neben den Larvenrollern.

Vielen Dank an unsere Tierpflegerin Stella Gehrmann für das schöne Foto und an Rebecca Moeschke für das schöne Video in der aktuellen Story!



Foto: Stella Gehrmann
Text: Ida Andrae & Marcel Stawinoga/ Der Zoolotse

Walter orakelt wieder: Curaçao vernascht, Sieg für Deutschland?Auch bei der gerade begonnenen Fußball-Weltmeisterschaft ...
12/06/2026

Walter orakelt wieder: Curaçao vernascht, Sieg für Deutschland?

Auch bei der gerade begonnenen Fußball-Weltmeisterschaft tritt Sumatra-Orang-Utan Walter aus unserem Zoo wieder als Orakel auf. Heute hat Walter im Rahmen eines Pressetermins das Spiel am Sonntag zwischen Deutschland und Curaçao orakelt, wobei er die Wahl hatte zwischen zwei mit Leckereien gefüllten Kartons, von denen einer mit einer Flagge von Deutschland und der anderen mit der von Curaçao dekoriert war. Walter bewegte sich zunächst zielstrebig auf den Karton von Deutschland zu, griff diesen, schnappte sich dann im Vorbeigehen den Curaçao-Karton und machte es sich in seiner Hütte gemütlich. Dort vernaschte er dann direkt den Inhalt aus dem Curaçao-Karton, ehe nachschaute, was der Deutschland-Karton für ihn bereithielt.

Unser Kommunikationsleiter und Artenschutzkoordinator Marcel Stawinoga/Der Zoolotse deutet dies gegenüber der Presse als einen klaren Sieg für die deutsche Fußballnationalmannschaft.

Adresse

Mergelteichstraße 80
Dortmund
44225

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 16:30
Dienstag 09:00 - 16:30
Mittwoch 09:00 - 16:30
Donnerstag 09:00 - 16:30
Freitag 09:00 - 16:30
Samstag 09:00 - 16:30
Sonntag 09:00 - 16:30

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