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Zoo Dortmund Offizielle Facebook-Seite des Zoo Dortmund. Dies ist die offizielle Facebook-Seite des Zoo Dortmund.
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Verantwortlich:
Marcel Stawinoga
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Zoo Dortmund
Mergelteichstraße 80
44225 Dortmund

Um den Lesefluss zu fördern, wird in den Beiträgen auf der Zoo-Dortmund-Facebook-Seite bei der Bezeichnung von Personenarten oder -gruppen auf eine geschlechtsbezogene Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung grundsätzlich für beide Geschlechter; die verkürzte Sprachform beinhaltet keine Wertung.

Tierische Patenschaft: Frauke Füsers unterstützt Capybara Herr von Bödefeld im Zoo DortmundFrauke Füsers, Sport- und Fre...
23/10/2026

Tierische Patenschaft: Frauke Füsers unterstützt Capybara Herr von Bödefeld im Zoo Dortmund

Frauke Füsers, Sport- und Freizeitdezernentin der Stadt Dortmund, hat eine Patenschaft für einen ganz besonderen Bewohner des Zoo Dortmund übernommen: Capybara Herr von Bödefeld!

Der achtjährige Wasserschwein-Mann wurde am 23. Mai 2018 im niederländischen ZooParc Overloon geboren und lebt seit April 2019 im Zoo Dortmund. Hier hat er bereits mehrfach für Nachwuchs gesorgt. Auch auf Social Media ist „Bödi“, wie er liebevoll genannt wird, längst ein bekanntes Gesicht und regelmäßig in Videos aus dem Zoo zu sehen.

Als Dezernentin für Arbeit, Gesundheit, Soziales, Sport und Freizeit ist Frauke Füsers unter anderem für die Sport- und Freizeitbetriebe Dortmund verantwortlich, zu denen auch der Zoo gehört. Mit ihrer Patenschaft unterstützt sie einen seiner tierischen Bewohner.

Ihr möchtet ebenfalls eine Tierpatenschaft übernehmen?

Ob Capybara, Erdmännchen oder Pinguin: Mit einer Tierpatenschaft unterstützt ihr den Zoo Dortmund bei den Unterhaltskosten seiner Tiere. Die Patenschaften werden vom Förderverein Zoofreunde Dortmund e.V. organisiert und sind bereits ab 50 Euro im Jahr erhältlich. Auch als Geschenk sind sie eine schöne Idee!

Alle Informationen und die Möglichkeit, selbst eine Tierpatenschaft zu übernehmen, findet ihr unter: www.zoofreunde-dortmund.de

Auf dem Foto anbei seht Ihr Frauke Füsers mit einem der Capybara im Zoo Dortmund.

Foto: Lea Reichel/Zoofreunde Dortmund e.V.

Alle 12 Löwenjungtiere machen gemeinsam MittagspauseDieses tolle Foto haben wir aus dem Raubtierrevier bekommen. Den Tie...
22/10/2026

Alle 12 Löwenjungtiere machen gemeinsam Mittagspause

Dieses tolle Foto haben wir aus dem Raubtierrevier bekommen. Den Tierpflegern ist es gelungen, den gesamten Löwennachwuchs, alle 12 Welpen, auf einem gemeinsamen Foto festzuhalten. Hier seht Ihr den Nachwuchs gemeinsam in der Herbstsonne abhängen.

Wie bereits berichtet, erkunden inzwischen alle Jungtiere gemeinsam mit ihren Müttern Zuri und Saba die Außenanlage. Während sich die Mütter in den ersten Wochen zunächst in getrennte Wurfboxen im Innenbereich zurückziehen konnten, um eine ungestörte Bindung zu ihren Kleinen aufzubauen, verlief die Zusammenführung auf der Außenanlage beider Gruppen vollkommen harmonisch und entspannt.

An trockenen Tagen sind die Chancen besonders gut, den Löwennachwuchs draußen zu beobachten. Den Tieren steht das warme Löwenhaus jedoch jederzeit offen. Dieses bleibt für Besucher in der Regel geschlossen, außer bei schlechtem Wetter, wenn sich die Kleinen ausschließlich drinnen aufhalten. In diesem Fall öffnet das Haus für kurze Zeit unter Aufsicht der Tierpfleger.

Zuri und Saba sind ausgesprochen fürsorgliche Mütter und haben ihre Kleinen immer fest im Blick. Das ist auch nötig, denn die Welpen werden von Tag zu Tag wagemutiger. Sie balancieren auf Baumstämmen und testen regelmäßig ihre Kletterkünste. Wird es einmal brenzlig oder geraten sie zu nah ans Wasser, greifen die Löwenmamas sofort ein und holen ihren Nachwuchs zurück.

Auch beim Fressen schaut sich die Rasselbande schon genau ab, wie die Mütter das Fleisch zerlegen. Schließlich beginnt ein Welpe bereits im Alter von vier bis acht Wochen das erste Mal am Fleisch zu knabbern. Dennoch werden die Kleinen weiterhin regelmäßig mit Muttermilch versorgt. Erst mit etwa sechs Monaten stellt sich die Ernährung komplett auf Fleisch um.

Übrigens verläuft das Säugen in einem Löwenrudel oft gemeinschaftlich, Fachleute sprechen hier von „Allomothering“: Löwinnen, die zeitnah geworfen haben, lassen häufig auch die Welpen der anderen Mutter an ihren Zitzen trinken. Auch bei uns haben die Löwinnen kurz hintereinander geworfen. Zuri brachte am 28. Juli fünf Welpen zur Welt, ehe am 31. Juli sieben weitere Jungtiere von Löwin Saba folgten. Das Geschlecht der Welpen ist inzwischen auch bekannt, die Gruppe besteht aus 8 Männchen und 4 Weibchen.

Vielen Dank an das Raubtierrevier für das Update zum Löwennachwuchs sowie den schönen Schnappschuss!



Foto: Zoo Dortmund
Text: Ida Andrae

Der Scharlachsichler ist unser „Tier der Woche“Mit dem Scharlachsichler (𝘌𝘶𝘥𝘰𝘤𝘪𝘮𝘶𝘴 𝘳𝘶𝘣𝘦𝘳) stellen wir Euch wie jeden Mon...
19/10/2026

Der Scharlachsichler ist unser „Tier der Woche“

Mit dem Scharlachsichler (𝘌𝘶𝘥𝘰𝘤𝘪𝘮𝘶𝘴 𝘳𝘶𝘣𝘦𝘳) stellen wir Euch wie jeden Montag eine Tierart aus unserem Zoo als „Tier der Woche“ ein wenig ausführlicher vor.

Der Scharlachsichler, der im Deutschen auch als Roter Sichler oder Roter Ibis bekannt ist, bewohnt Feuchtgebiete, hauptsächlich entlang der Küste, im nördlichen und östlichen Südamerika und den vorgelagerten Inseln. Dabei wandert er je nach Jahreszeit zwischen den unterschiedlichen Küsten- und Feuchtgebieten.

Im seichten Gewässer und Ufernähe sucht der in großen Schwärmen auftretende Scharlachsichler mit seinem dünnen, lang gebogenen sichelähnlichen Schnabel, den Ihr auch gut auf dem Foto anbei sehen könnt, im Schlamm und unter Pflanzen nach kleinen Fischen, Insekten, Krebstieren und Muscheln und muss sich dabei selbst vor Katzen und Greifvögeln in Acht nehmen. Die namengebende scharlachrote Gefiederfärbung, die Jungvögel erst ab einem Alter von etwa zwei Jahren aufweisen, erhält der Scharlachsichler durch ein Carotinoid, welches gefressene Krebstiere aufweisen. Dieses lagert sich in den wachsenden Federn des Sichlers ab und veranlasst so, wie bei Flamingos, die rote Färbung des Vogels. Ein Foto von einem Jungvogel findet Ihr auch in der aktuellen Story, schaut doch mal rein!

Zur Brut tut sich der Scharlachsichler meist in der Nähe von Flussmündungen auf dicht mit Büschen und Sträuchern bewachsenen Inseln und Mangroven zu Kolonien zusammen, die mehrere Hundert Individuen umfassen können. Dabei werden die Nester, für die die Männchen Material wie Zweige suchen und heranbringen, von den Weibchen nahe beieinander auf Bäumen und Sträuchern angelegt.

Aufgrund seines großen Verbreitungsgebiets und stabilen Beständen wird der Scharlachsichler auf der IUCN Red List of Threatened Species (Rote Liste gefährdeter Arten der Weltnaturschutzunion IUCN) als „nicht gefährdet“ (LC) geführt.

Ihr findet die Scharlachsichler in unserem Zoo in der begehbaren Ibis-Voliere zwischen den Flamingos und den Trampeltieren.



Foto: Ida Andrae
Text: Ida Andrae & Marcel Stawinoga/ Der Zoolotse

Ziegenbock Elvis bei uns eingezogenSeit vergangenem Freitag haben die Zwergziegen im Streichelzoo einen neuen Mitbewohne...
13/10/2026

Ziegenbock Elvis bei uns eingezogen

Seit vergangenem Freitag haben die Zwergziegen im Streichelzoo einen neuen Mitbewohner: Ziegenbock Elvis ist zu den „Mädels“ gezogen! Seine anfängliche stürmische Art war der Herde zunächst etwas suspekt, weshalb die Ziegen erst einmal etwas Abstand hielten. Davon ließ sich der Neuankömmling aber nicht entmutigen – wie Ihr auch in der aktuellen Story sehen könnt! Nach einer Weile gewöhnte sich die Gruppe an ihren neuen Mitbewohner und ließ sich auf ein erstes Kennenlernen aus nächster Nähe ein.

Elvis kommt aus dem Grüner Zoo Wuppertal und ist mit seinen sechs Jahren im besten Alter für die Familienplanung. Er wurde am 23. Januar 2020 im Zoo Augsburg geboren und hat in den letzten Jahren bereits für reichlich Nachwuchs gesorgt.

Der Ziegenbock wird über den Herbst und Winter zusammen mit den Zicken, wie weibliche Ziegen genannt werden, im Streichelzoo leben und somit voraussichtlich im Frühjahr für den ein oder anderen Nachwuchs sorgen.

Schaut bei Eurem nächsten Besuch doch mal bei Elvis und seinen „Mädels“ vorbei! Ihr findet die Truppe im Streichelzoo am Westfälischen Bauernhof.

Öffnungszeiten Streichelzoo:
Montag bis Samstag: jeweils von 10:00 bis 12:00 Uhr und 14:00 bis 16:00 Uhr
Sonn- und Feiertage: ganztägig geschlossen

Vielen Dank an unsere Tierpflegerin Jamie-Lee Hesse für die schönen Fotos und Videos von Elvis!



Foto: Jamie-Lee Hesse
Text: Ida Andrae

Der Himalaya-Tahr ist unser „Tier der Woche“Mit dem Himalaya-Tahr (𝘏𝘦𝘮𝘪𝘵𝘳𝘢𝘨𝘶𝘴 𝘫𝘦𝘮𝘭𝘢𝘩𝘪𝘤𝘶𝘴) stellen wir Euch wie jeden Mon...
12/10/2026

Der Himalaya-Tahr ist unser „Tier der Woche“

Mit dem Himalaya-Tahr (𝘏𝘦𝘮𝘪𝘵𝘳𝘢𝘨𝘶𝘴 𝘫𝘦𝘮𝘭𝘢𝘩𝘪𝘤𝘶𝘴) stellen wir Euch wie jeden Montag eine Tierart als „Tier der Woche“ etwas ausführlicher vor.

Wie die Bezeichnung dieser Tierart bereits vermuten lässt, ist der Himalaya-Tahr im Himalaya verbreitet, wo er in Indien, Nepal, China und Bhutan vorkommt. Im Frühjahr zieht es diesen Ziegenartigen hoch in die Berge, wo er dann auf über 4.000 Metern nach Nahrung sucht. Im Herbst kehrt er zurück auf eine Höhe von um die 2.500 Meter. Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich also über mehrere Vegetationszonen. Der Himalaya-Tahr lebt in immergrünen Rhododendron-Wäldern, aber auch auf den alpinen Matten mit Zwergsträuchern und Gräsern.

Je nach Vegetationszone ernährt sich dieser nahe Verwandte der Ziegen (Gattung Capra) von Eichenblättern, Bambus, Zitronengräsern und einigen weiteren Pflanzen. Aufgrund der geringen Auswahl in seinem natürlichen Lebensraum ist seine Speisekarte allerdings recht überschaubar.

Der Himalaya-Tahr kann in sehr unterschiedlichen Gruppenkonstellationen unterwegs sein. So lebt er in kleinen Gruppen, die ausschließlich aus Weibchen bestehen oder in großen gemischtgeschlechtlichen Gruppen aus bis zu 23 Tieren. Ältere Böcke leben meist einzelgängerisch.

Bei uns im Zoo lebt eine gemischtgeschlechtliche Gruppe, die derzeit aus 13 Tieren besteht, davon sind vier Jungtiere aus diesem Jahr. Die Gruppe lebt in einem steilen und steinigen Gehege direkt hinter dem Bauernhof. Auf dem Foto seht Ihr einen der männlichen Tahre.

Auf der IUCN Red List of Threatened Species (Rote Liste gefährdeter Arten der Weltnaturschutzunion IUCN) wird der Himalaya-Tahr als „gering gefährdet“ (NT) geführt.

Übrigens: Ausgewilderte oder verwilderte Himalaya-Tahre leben auch in Kanada, Neuseeland, in Südafrika am Tafelberg bei Kapstadt, und den USA.



Foto: Ida Andrae
Text: Ida Andrae & Marcel Stawinoga/Der Zoolotse

Der Große Ameisenbär ist unser „Tier der Woche“Wie jeden Montag möchten wir Euch mit dem Großen Ameisenbären (𝘔𝘺𝘳𝘮𝘦𝘤𝘰𝘱𝘩𝘢...
05/10/2026

Der Große Ameisenbär ist unser „Tier der Woche“

Wie jeden Montag möchten wir Euch mit dem Großen Ameisenbären (𝘔𝘺𝘳𝘮𝘦𝘤𝘰𝘱𝘩𝘢𝘨𝘢 𝘵𝘳𝘪𝘥𝘢𝘤𝘵𝘺𝘭𝘢) eine Tierart aus unserem Zoo als „Tier der Woche“ etwas ausführlicher vorstellen.

Der Große Ameisenbär ist in Mittel- und Südamerika beheimatet. Er lebt in verschiedenen Lebensräumen wie tropischen Regenwäldern, Trockenwäldern, Savannen, Feuchtgebieten und offenen Graslandschaften.

Ein ausgewachsenes männliches Tier erreicht eine Kopf-Rumpf-Länge von 100 bis 130 cm, eine Schwanzlänge von 65 bis 90 cm und ein Gewicht von 30 bis 35 kg, wobei die Weibchen etwas kleiner sind. An seinen Vorderfüßen weist ein Großer Ameisenbär drei kräftige, stark verlängerte Krallen auf, die das Nebengelenktier gewöhnlich dafür verwendet, um Ameisenbauten aufzureißen, die er mit seiner langen Nase aufgespürt hat. Mit seinen Krallen kann der Ameisenbär sich aber auch gegen Raubtiere wie Jaguare oder Pumas verteidigen. Bei Bedrohung stellt sich der Ameisenbär wie ein Bär auf seine Hinterbeine und verteidigt sich durch Schläge mit den Krallen, dies brachte ihm auch die Bezeichnung „Bär“ in seinem deutschen Namen ein.

Die Hauptnahrung des Großen Ameisenbären besteht aus Ameisen, von denen er täglich bis zu 35.000 frisst! Gelegentlich nimmt er auch Termiten zu sich, schleckt Vogeleier aus oder sucht in morschem Holz nach verschiedenen Insekten und Larven. Seine bis zu 60 Zentimeter lange und klebrige Zunge ist mit kleinen Dornen besetzt, die zusammen mit seinem Speichel dazu dienen, die Beute festzuhalten. Da der Ameisenbär über keine Zähne in seinem kleinen Maul verfügt, wird die Nahrung im Magen durch kräftige Muskeln zerkleinert.

Auf der IUCN Red List of Threatened Species (Rote Liste gefährdeter Arten der Weltnaturschutzunion IUCN) wird der Große Ameisenbär seit 2010 als „gefährdet“ (VU) geführt.

Auf dem Foto anbei seht Ihr Noah, der am 16. April 2025 in unserem Zoo zur Welt kam. Ihr findet Noah auf der Südamerika-Wiese, die er gemeinsam mit den Flachlandtapiren und Capbaras bewohnt. Schaut doch mal vorbei!

Vielen Dank an unsere Tierpfleger Paul Köster für den Fototermin bei Noah.



Foto & Text: Ida Andrae

Zwergotter bekommen Kürbis-ÜberraschungHeute gab es für die Zwergotter zur Mittagszeit eine besondere Überraschung: ein ...
02/10/2026

Zwergotter bekommen Kürbis-Überraschung

Heute gab es für die Zwergotter zur Mittagszeit eine besondere Überraschung: ein Kürbis gefüllt mit Eismeergarnelen. Die gesamte Familie war sofort zur Stelle, um den Kürbis zu erkunden und die köstlichen Leckereien herauszufischen.

Um es ihnen nicht zu leicht zu machen, hatten die Tierpfleger den Kürbis allerdings mit Seil und Karabiner an einen Ast gehängt – gerade so hoch, dass sich die Zwergotter dafür auf ihre Hinterpfoten stellen mussten, um an die schmackhafte Mahlzeit zu kommen.

Die Tierbeschäftigung ist übrigens eine wichtige Aufgabe der täglichen Tierpflege, da Zootiere mehr Freizeit haben als wild lebende Tiere. Sie müssen weniger Zeit mit Nahrungs- und Partnersuche verbringen oder sich vor Feinden schützen. Diese freie Zeit nutzen die Tiere im Zoo oft zum Spielen, was bei wilden Tieren seltener vorkommt. Um Langeweile zu vermeiden, sind Tierpfleger angehalten, sinnvolle Freizeitgestaltung zu fördern, was als „Behavioral Enrichment“ oder „Verhaltensanreicherung“ bezeichnet wird.

Wie Ihr in unserer aktuellen Story gut sehen könnt, nutzen die Zwergotter geschickt ihre Vorderpfoten, um die Krebstiere aus dem Kürbis zu holen, ein typisches Verhalten für diese Art. Im Gegensatz zu den meisten anderen Otterarten heben Zwergotter ihre Nahrung mit den Pfoten auf und nicht mit dem Mund. Die Ernährung der Zwergotter besteht hauptsächlich aus Schnecken, Krebstieren und Muscheln, auf die sie spezialisiert sind. Mit ihren Vorderpfoten wühlen sie oft im Schlamm oder Sand in Ufernähe sowie im Untergrund von Gewässern nach Beute.

Aufgrund ihrer Vorliebe für Krebstiere sind Zwergotter in Reisfeldern vieler Teile Asiens, ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet, willkommene Gäste und spielen eine wichtige Rolle im Reisanbau. Sie fressen Krebse, die in überfluteten Reisfeldern die Setzlinge zerstören und somit die frisch eingepflanzten jungen Reispflanzen schädigen.

Bei uns im Zoo leben insgesamt vier Zwergotter: das Zwergotter-Paar Kon und Malou mit ihrem Nachwuchs aus den letzten Jahren, dem Geschwisterpaar Mina und Smally.

Vielen Dank an unsere Tierpfleger Rebecca Moeschke und Jim Fischer für die Hilfe beim Foto- und Videodreh.



Foto: Jim Fischer
Text: Ida Andrae

Die lange Nacht der Loris am 9. Oktober im Zoo DortmundIn diesem Jahr veranstalten wir wieder exklusiv für unsere Mitgli...
30/09/2026

Die lange Nacht der Loris am 9. Oktober im Zoo Dortmund

In diesem Jahr veranstalten wir wieder exklusiv für unsere Mitglieder beim Plumploris e.V. „Die lange Nacht der Loris“ und möchten unsere Mitglieder herzlich zu einem gemütlichen Abend, oder eher einer anregenden Nacht, in den Zoo Dortmund einladen. Die Veranstaltung beginnt am Freitag, 9. Oktober 2026 um 19 und endet gegen 23 Uhr.

Auf dem Programm stehen Besuche bei den Dortmunder Zwergloris Flori, Marlene und Ludmilla sowie den Philippinen-Fleckenmusangs und kommentierte Fütterungen. In Kurz-Vorträgen geben wir einen Überblick und ein Update zu unseren Projekten im Plumplori-Schutz in Süd- und Südostasien sowie unser Engagement für Plumploris in Europa.

Zugunsten unserer Arbeit im Plumplori-Schutz versteigern wir ein einmaliges Bild, welches einen Bengalischen Plumplori in Vietnam zeigt. Vielen Dank an dieser Stelle an unser Mitglied Elke Schwierz, die dieses gemalt und kostenlos zur Verfügung gestellt hat.

Den Abend über bieten wir neben etwas Fingerfood und einigen Getränken auch eine Baumsaft-Verkostung an, sodass Ihr kulinarisch die Ernährung von Plumploris, die hauptsächlich Baumsäfte fressen, einmal selbst nachvollziehen könnt.

Die Teilnahme ist exklusiv für Mitglieder des Plumploris e.V. Pro Mitglied ist eine Begleitperson möglich. Habt bitte Verständnis dafür, dass wir die Teilnehmerzahl aufgrund der räumlichen Gegebenheiten vor Ort im und am Regenwaldhaus, wo die Veranstaltung stattfindet, begrenzen müssen und die verfügbaren Plätze in der Reihenfolge der bei uns eingehenden Anmeldungen annehmen.

Meldet Euch bei Interesse bitte bis 7. Oktober 2026, 23:59 Uhr verbindlich per E-Mail an [email protected] an und gebt an, ob Ihr allein oder mit einer Begleitperson kommen möchtet.

Wir freuen uns schon auf eine schöne Nacht mit Euch!

Wer noch kein Mitglied ist und uns und unsere Arbeit im Plumplori-Schutz durch eine Mitgliedschaft unterstützen möchte, findet hier einen Mitgliedsantrag: http://bit.ly/33og4qb

Löwennachwuchs erkundet erstmals die AußenanlageHeute war ein sichtlich aufregender Tag für den Löwennachwuchs. Löwin Sa...
29/09/2026

Löwennachwuchs erkundet erstmals die Außenanlage

Heute war ein sichtlich aufregender Tag für den Löwennachwuchs. Löwin Saba und ihre Jungtiere erkundeten erstmals die Außenanlage. Damit sich Mutter und Nachwuchs langsam an die neue Umgebung gewöhnen können, ließen die Tierpfleger zunächst nur eine Gruppe nach draußen. Löwin Zuri beobachtete das Geschehen mit ihren Kleinen derweil entspannt aus dem anliegenden Vorgehege.

Saba war anfänglich noch etwas zurückhaltend und der Nachwuchs folgte ihr vorsichtig auf Schritt und Tritt. Mit der Zeit wurden die Welpen jedoch mutiger und wagten sich immer weiter vor. Zunächst versuchte Saba die Kleinen noch beisammenzuhalten, aber irgendwann ließ sich die Rasselbande nicht mehr stoppen. Saba suchte sich schließlich ein Plätzchen auf dem Podest, von dem aus sie alles gut im Blick hatte. Verschwanden die Kleinen doch mal aus ihrem Blickfeld, schaute sie nach dem Rechten und trommelte die Gruppe wieder zusammen. Auch der schmale Vorsprung am Zaun wurde von den ganz Mutigen bereits erkundet, was für einen Welpen allerdings im hohen Gras endete.

Bisher waren die Mütter mit ihren Jungtieren im Innenbereich geblieben, um ihnen möglichst viel Ruhe zu geben. Denn kurz vor der Geburt trennt sich die Löwin auch in der Natur typischerweise vom Rudel und sucht einen geschützten, abgelegenen Platz auf. Studien zeigen, dass Löwinnen allein gebären und in den ersten Wochen nach der Geburt ausgesprochen versteckt leben.

In der letzten Woche erhielten dann alle 12 Welpen ihre erste Jungtierprophylaxe, die dank der guten Planung und Vorbereitung schnell und reibungslos verlief. Mithilfe eines großen Teams aus Tierpflegern, Tierärztin und weiteren Helfern wurden die Jungtiere gewogen, bekamen einen Chip sowie eine Wurmkur und Vitamine.

Sollte weiterhin alles so gut klappen, wird in den nächsten Tagen auch Zuri mit ihren Jungtieren auf die Außenanlage gelassen. Geplant ist, die beiden Gruppen dann dauerhaft zusammenzulassen.

Auch das Löwenhaus ist für Besucher ab und zu geöffnet, allerdings stets unter genauer Beobachtung durch die Tierpfleger. Sollte es zu trubelig sein oder die Tiere nervös wirken, wird das Haus direkt wieder geschlossen. Bitte habt Verständnis dafür, dass die Öffnungszeiten täglich variieren und meist nur für kurze Zeiträume von bis zu einer Stunde gelten.

Einen kleinen Eindruck von den ersten Erkundungstouren im Grünen bekommt Ihr in unserer aktuellen Story, schaut doch mal rein!

Löwin Zuri brachte am 28. Juli fünf Welpen zur Welt und Löwin Saba am 31. Juli sieben weitere Jungtiere.

Vielen Dank an das Raubtierrevier für das Update zu dem Löwennachwuchs.



Foto: Ida Andrae
Text: Ida Andrae & Marcel Stawinoga/ Der Zoolotse

Der Larvenroller ist unser „Tier der Woche“Mit dem Larvenroller (𝘗𝘢𝘨𝘶𝘮𝘢 𝘭𝘢𝘳𝘷𝘢𝘵𝘢) stellen wir Euch, wie jeden Montag, ein...
28/09/2026

Der Larvenroller ist unser „Tier der Woche“

Mit dem Larvenroller (𝘗𝘢𝘨𝘶𝘮𝘢 𝘭𝘢𝘳𝘷𝘢𝘵𝘢) stellen wir Euch, wie jeden Montag, eine Tierart aus unserem Zoo als „Tier der Woche“ etwas ausführlicher vor.

Der Larvenroller ist in den tropischen Regenwäldern und gemäßigten Laubwäldern von Indien über Südostasien bis nach China verbreitet. Den Tag verbringt der einzelgängerisch lebende Larvenroller gewöhnlich versteckt hoch oben in den Bäumen. Nachts begibt sich die Schleichkatze auf Nahrungssuche, wobei sie hauptsächlich nach Früchten Ausschau hält, gelegentlich aber auch Vögel, kleine Säugetiere und Insekten fängt, Vogelnester plündert und in der Nähe menschlicher Siedlungen Hühnerställe aufsucht, um dort Hühner und ihre Eier zu erbeuten. Der Larvenroller selbst muss sich je nach Verbreitungsgebiet vor Tigern und Leoparden sowie vor allem vor Greifvögeln in Acht nehmen.

Zur Verteidigung setzt der Larvenroller ein in seinen Analdrüsen produziertes Sekret ein, das als Zibeton bezeichnet wird und übrigens eines der ältesten bekannten Parfuminhaltsstoffe ist. Das Zibeton spritzt der Larvenroller, wie auch andere Schleichkatzen, zum Beispiel die namengebenden Zibetkatzen, seinen Feinden ins Gesicht, ehe er versucht, wenn möglich, Schutz in der Krone eines Baumes zu finden.

Der auffälligen Gesichtsmaske verdankt der Larvenroller seinen Namen: Denn „Larve“ ist im Deutschen eine veraltete Bezeichnung für Gesichtsmaske. „Roller“ oder „Rolle“ ist eine veraltete deutsche Bezeichnung für einen Kater, ein Begriff, der sich heute noch im Wort „rollig“, das brünstige Katzen beschreibt, findet. Denn als Schleichkatze hat der Larvenroller eine gewisse Ähnlichkeit mit Katzen, und auch seine Lautäußerungen erinnern an die einer rolligen Katze. Vor diesem Hintergrund würde der Larvenroller im heutigen Sprachgebrauch also als Maskenkater bezeichnet werden.

Die IUCN Red List of Threatened Species (Rote Liste gefährdeter Arten der Weltnaturschutzunion IUCN) führt den Larvenroller als „nicht gefährdet“ (LC).

Auf dem Foto seht Ihr den weiblichen Larvenroller Michiko. Ihr Partner Akihito musste im letzten Jahr auf Grund von Altersschwäche mit fast 18 Jahren eingeschläfert werden.

Vielen Dank an unsere Tierpfleger Rebecca Moeschke und Jim Fischer für den Fototermin bei den Larvenrollern.



Foto: Ida Andrae
Text: Ida Andrae & Marcel Stawinoga/ Der Zoolotse

Adresse

Mergelteichstraße 80
Dortmund
44225

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Montag 09:00 - 17:30
Dienstag 09:00 - 17:30
Mittwoch 09:00 - 17:30
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