21/12/2025
UPDATE:
Glück purrrrrrrrr:
Heute konnte ich mein Glück erneut kaum fassen.
Luna sprang, als ich ins Zimmer kam, direkt vom Kratzbaum auf die Couch und machte sich dort lang. Ich durfte mich zu ihr setzen und sie streicheln. Sie genoss es in vollen Zügen. Und, ehrlich gesagt, ich auch. Denn als Katzenpsychologin weiß ich, welch große Entwicklung Luna durchgemacht hat und wie viel Stress nun von ihr abgefallen ist.
Ich habe Luna heute über eine Stunde gekrault und gestreichelt und wenn ich könnte, hätte ich dabei ebenso geschnurrt wie sie.
Ich liebe meine Arbeit. Es ist Passion.
Miriams wundervolle Geschichte zum 4. Advent:
Exklusives CATSITTING ist seit dem 1. Tag von Pfoetchensitter Teil des Angebotes für Katzenhalter.
Seit vielen Jahren betreue ich die Katzen Luna und Mia. In diesem Fall ist die Betreuung zuhause tatsächlich die beste Option.
Während Mia mich immer an der Tür begrüßt und es kaum erwarten kann zu interagieren ( sie wäre besser in meinem Katzenhotel betreut), habe ich Luna jahrelang nur bei meiner Kontrollsuche bei den einzelnen Terminen gesehen. Wobei gesehen auch zuviel gesagt ist: Ich sah vor Schreck geweitete Augen auf und hinter Möbeln oder erahnte einen Katzenkörper unter Decken und Kissen.
Jahrelang habe ich Luna und ihre Persönlichkeit respektiert. Ich habe Sie natürlich zu nichts gezwungen und ihr ihren Raum gelassen. Aber ich habe mit sorgfältig ausgewählter Musik, mit ruhiger Ansprache und mit olfaktorischen Elementen Luna gezeigt, dass sie mit mir Positives verbinden kann.
Gestern und heute ist es dann geschehen:
Gestern war der erste Besuch nach längerer Zeit. Als ich hereinkam, sah ich, dass Luna den Sprintmodus einlegte in dem Moment, in dem sie erkannte, dass nicht ihre Besitzer zur Tür hereinkommen. Sie versteckte sich hinter zwei Sofakissen.
Aber schon gestern war etwas anders: Nach nur wenigen Minuten lugte sie zwischen diesen beiden Kissen durch und beobachtete mich. Dabei waren ihre Augen nicht mehr vor Schreck geweitet, sondern sie blickte neugierig.
Dabei beließ ich es gestern.
Heute dann lag sie offen und aus ihrer Perspektive ungeschützt auf meiner Augenhöhe auf einem Kratzbaum. Nachdem ich einige Zeit mit Mia im anderen Teil des Raumes verbracht habe, bin ich langsam und ruhig sprechend zu Luna gegangen. Sie ist liegen geblieben. Vorsichtig habe ich ihr meine Hand hingehalten. Neugierig hat sie sie beschnuppert. Nach einigen Minuten habe ich ruhig ihre Flanke berührt, sie dann sanft gestreichelt. Sie ließ es zu. Nach weiteren Minuten entspannten Streichelns streckte sie sich, legte den Kopf ab und schloss die Augen. Dann schnurrte sie tief. Es war sooooo schön!
Natürlich hatte ich die ganze Zeit im Hinterkopf, dass dieser Wechsel in ihrem Verhalten auch auf Krankheit oder Schmerz hinweisen kann. Diese Sorge nahm Luna mir aber final, indem sie sich nach 30 Minuten streicheln auf die andere Seite legte und ich diese streicheln durfte.
Ich bin unendlich dankbar für dieses Erlebnis, heute am 4. Advent! Gar nicht so sehr meinetwegen, sondern weil Luna nun endlich Vertrauen hat und ihre Ängste in den Hintergrund treten. Denn Angst ist immer auch Stress für den Organismus.
Dieses Erlebnis zeigt ganz deutlich, wie wichtig es ist, die Katzen das Tempo einer Annäherung bestimmen zu lassen. Und dies kann eben auch mal Jahre dauern. Es hängt von vielen Faktoren ab.
Ich wünsche allen Katzenfreunden eine entspannte Zeit mit ihren Mini-Tigern heute am 4. Advent!
Eure und Ihre Miriam Kuhl
PS: Da ich keinen Rückschluss auf die Halter gewähren möchte, poste ich kein Foto und die Namen der Katzen sind geändert.