04/09/2026
30+ Praxistage. Nur in der Grundausbildung.
Praxis! Unter Anleitung am Pferd, nicht auf dem Zettel.
2017 habe ich meine Ausbildung zur Pferdephysiotherapeutin am DIPO begonnen. 2019 abgeschlossen.
Und obwohl ich nach meinem Abschluss wirklich gut ausgebildet war, weiß ich noch genau, wie ich mich gefühlt habe:
Unsicher.
Denn plötzlich steht man alleine vor dem Pferd.
Und dann merkt man: Zwischen „Ich habe es gelernt“ und „Ich kann es wirklich“ liegt ein ziemlich großer Unterschied.
Erfahrung.
Seit 2017 sind deshalb unzählige weitere Fortbildungen und Ausbildungen dazugekommen – Osteopathie, Kraniosakraltherapie, viszerale und manuelle Techniken, Faszientherapie, ERM, Bowen, Dry Needling nach Schachinger und vieles mehr.
Aber selbst das ist für mich nicht das Ende.
Ich lerne mit jedem Pferd.
Mit jedem Befund.
Mit jeder Behandlung.
Mit jedem Pferd, das mir zeigt, dass es manchmal eben nicht nach Schema F funktioniert.
Und genau deshalb kann ich schwer nachvollziehen, wenn Ausbildungen mit 8 oder noch weniger Praxistagen damit werben, dass man anschließend direkt selbstständig am Pferd arbeiten kann.
Natürlich muss jeder irgendwo anfangen.
Aber man kann Erfahrung nicht in einem Crashkurs ersetzen.
Deshalb mein Rat:
Wenn ihr eine Ausbildung machen möchtet, schaut nicht nur auf den Namen des Instituts oder darauf, wie schnell ihr ein Zertifikat in der Hand habt.
Schaut auf die Praxis.
Auf die Ausbildungsinhalte.
Auf die Dozenten.
Auf die Qualität.
Und vor allem darauf, wie viel echte Erfahrung ihr sammeln könnt.
Ich bin heute sehr froh, nicht nur eine Methode gelernt zu haben.
Ich möchte keinen Stempel von „Institut XY“ tragen und nach einem einzigen Konzept arbeiten.
Ich möchte aus vielen verschiedenen Ansätzen schöpfen – und das anwenden, was für dieses eine Pferd gerade sinnvoll ist.
Inzwischen hat sich daraus eine eigene Behandlungstechnik entwickelt, individuell pro Pferd.
Denn nicht jedes Pferd passt ins Lehrbuch.
Und genau das macht RheinPferd aus. 🤎
Weiterlernen. Hinterfragen. Ausprobieren. Erfahrungen sammeln. Und niemals aufhören, besser zu werden.
Hast du Fragen zu meiner Arbeit?
Schreib gerne in die Kommentare!