12/09/2026
Warum ich dein Pferd nicht reiten will, um eure Probleme zu lösen.
„Kannst du mein Pferd nicht einfach mal reiten und schauen, was falsch läuft?“
Nein.. Zumindest nicht als ersten Schritt!
Denn wenn du Probleme mit deinem Pferd hast, bringt es dir wenig, wenn ich mich draufsetze, 60 Minuten alles „richtig“ mache und dein Pferd plötzlich funktioniert.
Du sitzt danach wieder auf.
Mit denselben Fragen und denselben Unsicherheiten.
Im schlimmsten Fall sogar mit noch mehr Druck, weil du dir denkst:
„Bei ihr hat es doch funktioniert… warum bei mir nicht?“
Mein Job als Reitlehrerin ist deshalb nicht, dein Pferd für dich zu korrigieren.
Mein Job ist es, dir zu zeigen, warum dein Pferd gerade so reagiert, was du verändern kannst und wie du selbst eine gute Lösung findest.
Denn ich möchte nicht, dass dein Pferd nur bei mir funktioniert.
Ich möchte..dass du weißt, was du tust... dass du erkennst, wann dein Pferd ausweicht... dass du deine Hilfen gezielter einsetzen kannst... dass du Fehler nicht sofort als „mein Pferd ist schwierig“ abstempelst.
Und ... dass du irgendwann an einem Punkt bist, an dem du viele Probleme selbst lösen kannst.
Und ja, natürlich gibt es Situationen, in denen ich dein Pferd auch gerne reite.
Aber nicht, weil ich dir beweisen will, dass ich es kann, sondern weil es manchmal sinnvoll ist, das Pferd aus einer anderen Perspektive zu erleben.
Training bedeutet für mich nicht: Ich reite dein Pferd und mache es richtig.
Training bedeutet: Ich mache dich so gut, dass du es selbst kannst.
Dafür bin ich für euch da.